kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Heiligsprechungsverfahren der Katholischen Kirche 27. April 2014

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 11:17

Bergoglio and Pope John Paul II

Wie oft werden von den Kanzeln in den europäischen Kirchen die Wunder JESU als „Metaphern“ dargestellt, als nicht historisch ereignete Großtaten Gottes in Jesus gesehen und den Gläubigen letztlich als „Märchen“ mit gutem Glaubens- und sozialpädagogischem Inhalt vorgestellt.

Keiner dieser Prediger macht sich die Mühe auf einen Fundus zurückzugreifen, den u. a. die katholische Kirche ihr eigen nennt. Der Kirche wurde vielfach Wissenschaftsfeindlichkeit unterstellt. Viele Stimmen meinen, dass die kath. Kirche die Wundersucht anheizt oder dass die Anerkennung der Echtheit von Wundern „mal eben so aus dem Ärmel“ vollzogen wird und sie bei näherem Hinsehen ganz leicht zu widerlegen seien. 

Der folgende Artikel wirft ein wahrheitsgemäßes völlig anderes Licht auf diese Wissenschaftsfeindlichkeit.

Hier geht es um das Heiligsprechungsverfahren der kath. Kirche, an dessen Ende die Beurteilung steht, ob ein Fall ein echtes Wunder ist oder eben nicht  und damit erst nur eine Voraussetzung erfüllt wird, um jemanden „heilig“ oder „selig“ zu sprechen.

 

 

 

 

 

Seit dem frühen Morgen strömen Menschenmassen zum Vatikan, um die Heiligsprechung mitzuerleben. Rund 100 offizielle Delegationen haben sich zur Messe angemeldet, darunter Könige und Präsidenten. Auch Papst Benedikt XVI. wird erwartet.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/heiligsprechung-zehntausende-stroemen-zu-vatikan-12912284.html#aufmacherBildJumpTarget

Hier soll es um die Art und Weise gehen, wie es wissenschaftlich fundiert möglich wird, dass Wunder anerkannt werden.  Diese anerkannten Wunder dienen als Bestätigung Gottes, weil nur ER Wunder wirken kann, jemanden selig oder heilig zu sprechen. 

Das Eingreifen Gottes durch Überwindung der Naturgesetze fassen wir als Wunder auf, z. B. Heilungen, die spontan und dauerhaft an einem Patienten  geschehen.  Wer nun glaubt, dass nur katholische oder christliche Wissenschaftler und in diesem Falle Mediziner zur Bestätigung von nicht erklärbaren Heilungen eingesetzt werden, der irrt gewaltig.

Wenn aber die Heilungen JESU auf den Kanzeln als Methaphern angesehen und uns Gläubigen auf dieses klägliche Weise vorgetragen werden, es aber noch heute echte wissenschaftlich nicht erklärbare Wunder gibt, der macht sich auf der Kanzel wirklich zumindest fragwürdig. Wir verstehen nicht, warum diese Prediger lieber die Wunder JESU als historisch nicht existent darstellen, obwohl diese aber noch in diesen Tagen, wissenschaftlich als unerklärlich bestätigt, durch Gott gewirkt, existieren. 

Sie geben damit preis, dass sie Gott nicht zutrauen, Wunder zu wirken. Sie verhindern oder aber sie verwässern damit aber den Glauben an das größte Wunder der Christenheit, nämlich die Auferstehung CHRISTI, ohne die der christliche Glaube nicht existenz wäre! Sie verwässern damit die gütige und liebende Allmacht Gottes. JESUS selbst hat nur Wunder gewirkt, die das Liebende, das Gute GOTTES herausstellten. Er heilte umfassend, nämlich an Leib und Seele.

 

 

Hier wird nicht der Wundersucht Vorschub geleistet, die wir ablehnen.

Aber ohne den Glauben und das Wissen um echte Wunder ist das Fundament des christlichen Glaubens in Gefahr.

Aber lesen Sie selbst:

 

Papst Sixtus V. errichtete 1588 die Heilige Kongregation für Riten, die – neben den Fragen der Liturgie der Gottesdienste – die Verhandlungen über die Angelegenheiten der Heiligen zur Aufgabe hatte. Papst Urban VIII. verlangte in einem Breve von 1634 das alleinige Recht des Papstes, einer verstorbenen Person den Titel „Heilige(r)“ oder „Selige(r)“ zu verleihen, außerdem setzte er die Regeln für beide Verfahren fest. Papst Clemens XII. ließ diese im Grundsatz noch heute gültigen Regeln in dem 1735 erschienenen vierbändigen Werk „De servorum Dei beatificatione et beatorum canonisatione“ von Prospero Lambertini, dem späteren Papst Benedikt XIV., zusammenstellen und ausführlich kommentieren. Voraussetzung für eine Heiligsprechung ist danach, dass ihr eine Seligsprechung vorausgeht. In einem Kanonisationsprozess, der einem Gerichtsverfahren nachgebildet ist, findet eine umfassende und langwierige Untersuchung statt. Voraussetzung ist, dass mindestens zwei Wunder auf die Fürbitte des Heiligzusprechenden bewirkt worden sind.

 

 Dieser Text stammt aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon
von der Webseite <a href=’http://www.heiligenlexikon.de/Grundlagen/Heiligsprechung_kath.htm‘>http://www.heiligenlexikon.de/Grundlagen/Heiligsprechung_kath.htm</a&gt;

 

 

Hämatologin Jacalyn Duffin

 

 

Die Atheistin, die die Kirche zwang, ein Wunder anzuerkennen.

„Inzwischen habe ich 1.400 Wunder untersucht“!

 

Toronto/Rom: Die Untersuchungen der Hämatologin Jacalyn Duffin waren ausschlaggebend für die Heiligsprechung der ersten Kanadierin. „Nicht die Kirche entfernt sich von der Wissenschaft. Es sind die Wissenschaftler, die eine künstliche Mauer zwischen sich und der Kirche errichtet haben, weil sie Ignoranten sind“, so kommentiert Duffin den „ewigen“ Streit über das Verhältnis zwischen Kirche und Wissenschaft. Als man die atheistische Wissenschaftlerin aufforderte, Untersuchungen durchzuführen, ließ man sie über den Hintergrund im Dunkeln. Als sie ihre Ergebnisse vorlegte, fragte sie: „Jetzt, wo ich meine Arbeit beendet habe, könnt ihr es mir ja sagen: Geht es um einen Justizfall oder um ein Wunder“? Sie hätte allerdings nie ernsthaft gedacht, daß man ihr zur Antwort gibt „ein Wunder„. Sie, die atheistische Wissenschaftlerin, hatte immer an eine „Wahrheit der Geschichte und eine Ordnung der Natur“ geglaubt. Die Kirche hielt sie, wenn nicht für wissenschaftsfeindlich, so zumindest für wissenschaftsfern. Letztlich teilte sie unterschwellig die Meinung anderer Kollegen: „Die Religion ist nur eine Einbildung. Die Medizin hingegen ist wahr“. Es sollte aber gerade die Wissenschaft sein, die Duffin dazu brachte, einen Standpunkt zu vertreten, der „meine Kollegen verrückt macht: Ich, die atheistische Wissenschaftlerin glaube an Wunder“.

Johannes Paul-II mit Jacalyn Duffin

Die Kanadierin Jacalyn Duffin ist 63 Jahre alt, die Hämatologin und Medizinhistorikerin lehrt an der Queen’s University und ist Autorin mehrerer Bücher. Zwei ihrer Bücher sind der „Untersuchung von mehr als 1.400 in den Vatikanarchiven dokumentierten Wundern“ gewidmet. Die ungewöhnliche Position der Kanadierin erklärt sich, wenn man um ihre entscheidende Rolle bei der Heiligsprechung von Marie-Marguerite d’Youville, die 1990 als erste Kanadierin zu den Altären erhoben wurde, weiß. Eine Erfahrung, „die mein Leben verändert hat“, so Duffin heute. Tempi führte ein Interview mit der Hämatologin und Historikerin. Heilige und Wunder scheinen nicht Sache von Wissenschaftlern zu sein. Was hat Sie bewegt, sich dennoch damit zu befassen? Meine Liebe zur Wissenschaft, auch wenn mein Zugang wahrscheinlich ziemlich ungewöhnlich ist.

http://www.katholisches.info/2014/04/09/die-atheistin-die-die-kirche-zwang-ein-wunder-anzuerkennen-inzwischen-habe-ich-1-400-wunder-untersucht/

 

 

 

 

 

 

 

One Response to “Heiligsprechungsverfahren der Katholischen Kirche”

  1. Garfield Says:

    Unser von uns allen Polnischen-„Goralen“ / „die, die aus den Bergen sind“, über alles geliebter „Karolek“!!!!!!!!!


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