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Ukraine aus anderem Blickwinkel – Schlachtfeld fremder Interessen 26. April 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 23:20

Die Ukraine wird von mächtigen Akteuren missbraucht – Berlin bleibt blass

Drei deutsche Ex-Kanzler warnen davor,

mit Russland zu brechen!

 Doch Angela Merkel ignoriert ihre Vorgänger.

 

 

 

Der Krieg der Lügen und der Propaganda um die Ukraine spitzt sich weiter zu. Verblüffend ist die Dreistigkeit, mit welcher die streitenden Parteien vorgehen. Sie folgen offenkundig der Devise: Egal, wie durchschaubar eine Lüge auch sein mag – wenn du sie oft und laut genug wiederholst, wird sie irgendwann schon wirken, ja vielleicht sogar für die Wahrheit gehalten. Wer sich dem Treiben widersetzt, muss mit Folgen rechnen: In Deutschland tobt die Jagd auf die „Putin-Versteher“. US-freundliche Medien knöpfen sich einzelne Personen vor, die vor einem Anheizen der Konfrontation mit Moskau warnen, und beschuldigen sie, finsteren Motiven zu folgen, korrupt zu sein oder einer irrationalen Russland-Begeisterung zu erliegen.  Bizarrerweise gerieten so sämtliche Bundeskanzler zwischen dem toten Willy Brandt und der Amtsinhaberin Angela Merkel auf die schwarze Liste: Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Gerhard Schröder warnen einhellig vor den Folgen einer Beschädigung des deutsch-russischen Verhältnisses. In der Tat mag ein Zerwürfnis zwischen Berlin und Moskau zwar US-Interessen entgegenkommen. Für Deutschland brächte es großen Schaden, geopolitisch wie wirtschaftlich.

Wie bereits in Libyen greifen nun auch in der Ukraine Milizen nach der Macht: Checkpoint nahe Donezk.

Umso überraschender ist, dass Kanzlerin Merkel den dringenden Rat aller ihrer noch lebenden Vorgänger komplett in den Wind schlägt. Allein ihr Außenminister Frank-Walter Steinmeier unternimmt noch zaghafte Versuche, die Lage zu entschärfen. Doch ohne Rückendeckung der Regierungschefin vermag er wenig auszurichten. Und Angela Merkel sitzt fest im Lager der Scharfmacher. Undurchschaubar erscheint zurzeit, welches Endziel der Kreml und das Weiße Haus eigentlich anstreben. Für beide Seiten dürfte klar sein, dass es ihnen jeweils unmöglich ist, die gesamte Ukraine unter ihre Kontrolle zu bringen. Für die USA bedeutet es aber einen Fortschritt, dass ein neuer Brandherd in Europa entsteht, der ihre Rolle als Schutz- und Ordnungsmacht neu belebt. Dafür bedarf es schließlich des Gefühls von Bedrohung und Unordnung, welches mittels der Ukraine-Krise viele Europäer erneut erfasst hat. Russland wiederum wollte ein starkes Stopp-Signal gegen eine weitere Ostausdehnung westlicher Bündnisstrukturen aussenden. Auch dies könnte gelingen. Auf der Strecke bleibt das ukrainische Volk, missbraucht als Schlachtfeld fremder Interessen und regiert von einer zweifelhaften Riege aus De-facto-Putschisten, die sich in der Vergangenheit vor allem auf die Verfechtung sehr persönlicher, materieller Interessen verstand. Dass Berlin hier wenig machen kann, ist tragisch. Dass die Kanzlerin daran auch kein großes Interesse zeigt, ist beschämend und verfehlt die deutsche Rolle in Europa. {Quelle: http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/schlachtfeld-fremder-interessen.html – von Hans Heckel}

 

4 Responses to “Ukraine aus anderem Blickwinkel – Schlachtfeld fremder Interessen”

  1. Koko Says:

    Vor einigen Wochen wurde uns allen im Westen erzählt, die Besetzung von Regierungsgebäuden in Kiew sei gut und rechtens. Es wurde uns von den Politikern und den Medien erzählt, es handelt sich um friedliche Demonstranten die sich für Demokratie einsetzen. Die Regierungen der USA und der EU-Länder warnten die damalige ukrainische Regierung, keine Gewalt gegen diese „friedlichen Demonstranten“ anzuwenden, obwohl wir Berichte sahen, es handelt sich grösstenteils um maskierte Gewalttäter die Brandbomben gegen die Polizei warfen, mit Schlagstöcken gegen die Sicherheitskräfte vorgingen, Statuen zerstörten und Gebäude in Brand setzten. Keinen Monat später wird uns erzählt, Leute die Regierungsgebäude in der Ostukraine besetzen sind nicht für Demokratie, sondern es handelt sich um „Militante“ und sogar um „Terroristen“. Es wird uns gesagt, die neue „Regierung“ in Kiew darf selbstverständlich gegen die Besetzer mit Gewalt vorgehen. Ja sogar mit Panzern und Soldaten. Warum war der Einsatz von Gewalt im Januar und Februar völlig unakzeptabel und jetzt ist er in Ordnung? Warum ist das was vorher falsch war jetzt plötzlich richtig?

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Helft mir, ich bin völlig verwirrt http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/04/helft-mir-ich-bin-vollig-verwirrt.html#ixzz30537icEW

    • Andreas Says:

      ja mei, der obama und sein vize biden konnten doch nicht wissen, wo genau die ukraine liegt, wie groß sie ist, wie unterschiedlich die mentalitäten, kulturen, ja sogar geschichte u. religion dort sind – und das im äussersten osten u. süden die leut immernoch so russisch ticken, das muss man ihnen jetzt halt abgewöhnen. wo kommen wir sonst denn hin? etwa nach moskau, wo ein präsident nicht einmal heimlich schwul sein darf?? das kann doch kein ukrainer, ob ost oder west wollen – findet auch die eu. und solange der putin so macho ist und nicht auf den westlichen damen-u. homoverein hören möchte, machen wir ihm ärger mit dieser ukrainischen insel und dem ostzonenrand. da gehts zwar nur um ca. 10/15% der landfläche, noch dazu die von der eu am weitesten entfernten u. zudem russischisten gebiete, aber das ficht uns nicht an, da haben wir unsere prinzipien. entweder putin ergibt sich und wird schwul, oder wir machen die ganze russische bevölkerung arbeitslos. und unsere mit dazu! ja, jetzt ist die rote linie aber mal sowas von da, diesmal wird der russe kapieren. basta!

  2. thomas Says:

    Putin testet jedenfalls schon einmal die Alarmbereitschaft der europäischen Luftwaffe.

    http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_69114424/russische-kampfjets-dringen-in-nato-luftraum-ein.html

    • Andreas Says:

      also krieg wirds keinen geben – jedenfalls nicht vor oder während der fussball-wm!!
      – bin zwar kein prophet, aber es gibt dinge, die sind selbszt in chaotischen zeiten „ALLEN heilig“…
      – übrigens fiel mir gestern was seltsames ein: ein moslemischer musiker könnte kaum einen jüdischen aus tiefstem herzen hassen, christliche bzw. islamische handwerker, schauspieler, politiker, künstler, kirchenobrige etc. würden sich nie gegenseitig umbringen, wenn sie den beruf/status des anderen kennen würden. eigentlich seltsam, oder?


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