kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Katharinenkloster auf Sinai soll zerstört werden 17. April 2014

Filed under: Islamische Schandtaten,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 13:57

Von Erdöl und Suezkanal sehen die Ägypter nichts, aber vom Tourismus profitieren Millionen von ihnen; Moslems vor Christen … Bis wann wird zugelassen, dass die Touristen vertrieben werden? Bis wann bleibt dieser Hass auf Christen?

 

 

Ist das das Ägypten, welches sich nach den Moslembrüdern jetzt auf diese Weise christenfreindlich profilieren will, um den mehrheitlich muslimischen Einwohnern zu gefallen?

Kann so die Religionsfreiheit verankert werden oder ist es nicht vielmehr so, dass diese, obwohl sie auf dem Papier garantiert sein soll, jederzeit durch andere Gesetzlichkeiten unterwandert werden kann?

 

Wo ist dann der Unterschied zwischen der Zerstörung der Buddhastatuen in Afghanistan durch die Taliban, wenn der Abriss eines Weltkulturerbes wie das Katharinenkloster auf dem Sinai nach Recht und Gesetz durch die Behörden erfolgen kann?

Hören wir in der Weltpresse von einem solchen Prozess?

Aber nein!

 

 

 

 

 

Begründung für diesen Prozess:

U. a. das Hissen der griechischen Fahne.

Meine Güte, sollten wir alle türkischen Mitbürger ausweisen, wenn sie sich mit einer türkischen Fahne in Deutschland blicken lassen?

Dann hätten wir viel zu tun!

Was sind das für fadenscheinige Argumente. Wird die ägyptische Souveränität von paar griechisch-orthodoxen Mönchen, also von Ausländern, in einem Kloster, einem Hort für Ausländer, bedroht?

Wow. Das ist stark.

Lagern dort auch Waffen, die diese Souveränität in Gefahr bringen könnten?

Kann es wirklich noch lächerlicher gehen?

Hat Ägypten wirklich keine anderen Probleme als sich mit einem seit dem 6. Jahrhundert dort ansässigen Kloster in dieser feindseligen Weise zu beschäftigen?

 

 

 

Während Ägypten so viel Wert auf die Wiederankurbelung des Tourismus legt, sollen Weltkulturerbegebäude zerstört werden?

Wann sind die Pyramiden dran?

Das waren ja auch Grabmäler für Ungläubige, deren Geist und Geister möglicherweise noch heute die Souveräntität Ägyptens negativ beeinflussen können, oder?

 

Nichts wird auch in Ägypten wohl so sehr überwacht wie die Chirsten. Offensichtlich dürfen die Mönche in diesem Kloster nicht einmal ohne Zustimmung eine Innenwand tünchen. Und dann dieser Vorwurf, der an christenfeindlicher Intention wohl kaum zu überbieten ist.

Sieht die Zukunft der Christen in Ägpyten etwa so aus?

 

 

 

 

 

 

 

Ein Weltkulturerbe in Form eines verlassenen Klosters, welches dann dem Wetter anheimfallen würde und als Ruine endet, ist mit Sicherheit kein großer Anziehungspunkt für Touristen. Aber ein Kloster, das bis heute unterhalten wird, ist nicht nur gebäudemäßig ein Weltkulturerbe, sondern eines, das mit Bräuchen und dem klösterlichen Leben höchst lebendig und somit Leben ausstrahlend erfüllt und somit doppelt leuchten kann. Ein Gebäude mit Lebensinhalt, weil JESUS der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Und dieses Leben ist besonders intensiv da zu spüren, wenn sich der gleiche Licht- und Lebensinhalt dieses Klosters seit dem 6. Jahrhundert bis in heutige Zeit herübergerettet hat.

Ich hoffe, der Islam steht diesem christlichen Leben wie z. B. in Saudi Arabien, im Irak und jetzt in Syrien, nicht hassvoll im Weg, wie er es bereits des Öfteren in seiner Geschichte bewiesen hat.

 

 

Das erinnert uns an den Skandal um das prozessuale unwürdige Gezerre in der Türkei betreffend das Kloster Mor Gabriel, was ja letztlich noch gut ausgegangen ist. Offensichtlich sind Islamisten auch in der Militärregierung Ägyptens zu finden, die sich mit solchen christenfeindlichen Dingen zu beschäftigen und zu profilieren suchen.

 

Was aber noch offensichtlicher ist, dass christliches Kulturerbe, auch wenn es nicht immer zum Weltkulturerbe erklärt worden ist, zunehmend mehr in das Visier der Islamisten, gleich welcher Herkunft, gerät. Zerstörung von Kirchen, Enteignung von Klöstern und der Hass auf Kreuze ist in den letzten Jahrzehnten wohl schon fast zum muslimischen Volkssport mutiert.

Wie viele Kirchen sind in der letzten Zeit in islamischen Ländern abgefackelt oder sonstwie zerstört worden?

 

Es scheint, dass Christen auf dem richtigen Wege, nämlich dem von unserem HERRN JESUS CHRISTUS  sind, denn wenn Kirchen zerstört werden durch Attentate oder auf dem „Rechts“weg oder durch Restaurationsverbot des Islams oder durch die Zerstörungsarbeit der Natur, nachdem islamische Herrscher diese entleert und zweckentfremdet oder einfach nur sich selbst überlassen haben,  haben sie offensichtlich viel richtig gemacht, denn das zeigt, dass satanische Kräfte ihre elenden und verkrüppelten Mächte in Teilen christenfeindlicher Religionen oder anderer politischen Ideologien offensichtlich verzweifelt versuchen, Erfolge einzuheimsen, wie immer, wenn Gewalt, Hass und Missachtung im Spiel ist, zweifelhafte,  Erfolge, die darin kulminieren, JESUS selbst zu unterminieren und zu verunehren.

Das Christentum feiert im Karfreitag den Tod unseres Herrn JESUS CHRISTUS. Wir dürfen sagen „Feiern“, weil wir im Gegensatz zu den Jüngern und Aposteln damals,  bereits wissen, dass der HERR auferstanden ist. Ansonsten wäre es zynisch, den Tod eines unschuldig Gekreuzigten zu „feiern“, wenn wir nicht wüssten, dass der Tod JESU zum Auferstehungsleben führen würde. Gäbe es nur Karfreitag ohne das Osterfest, wäre das Christentum ein morbide Religion ohne Sinn und Verstand.

Da Ostern auf Karfreitag folgt, wissen wir, dass auch zerstörte Kirchen, so traurig und menschenrechtsverletzend eine zerstörte Kirche sind, dass wir uns nach unserer Auferstehung in den Händen des DREIEINEN GOTTES wissen, weil wir ernsthaft versucht haben, auch bei aller Schwachheit und Sündhaftigkeit, JESUS zu folgen.

 

 

Halleluja, Ostern steht direkt vor der Tür und wir dürfen dann wieder singen:

 

 

2. Strophe:
Jesu, dir jauchzt alles zu:
Herr über Leben und Tod bist du;
in deinem Blute gereinigt von Schuld,
freun wir uns wieder der göttlichen Huld;
gib, dass wir stets deine Wege gehn,
glorreich wie du aus dem Grabe erstehn!

 

 

 

 

 

 

Katharinenkloster auf Sinai soll zerstört werden

 

 

 

Das Katharinenkloster im Sinai, zu Füßen des Berges, wo Moses die 10 Gebote empfangen hat und neben dem Tal, wo das Volk Israel um das Goldene Kalb getanzt hat, soll abgerissen werden. Das hat der ägyptische General Ahmed Ragai Attiya gefordert, nachdem die griechisch-orthodoxen Mönche das Kloster in einen „Hort für Ausländer“ verwandelt hätten. Wie die wichtigste ägyptische Zeitung Al Ahram berichtet, habe der General a.D. vor Gericht Klage eingereicht, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Kloster aus dem 6. Jahrhundert dem Erdboden gleich zu machen und die Mönche zu deportieren, weil sie eine Gefahr für die nationale Sicherheit Ägyptens darstellen. In einem Fernsehinterview habe Attiya den 37 überwiegend aus Griechenland stammenden Mönchen vorgeworfen, nicht nur eine geheime Wasserquelle, die „Quelle des Moses“, versteckt zu haben, sondern über dem Kloster auch noch die griechische Flagge gehisst zu haben. So hätten sie den geschichtsträchtigen Ort in eine „von Ausländern okkupierte Stätte verwandelt, was einem Verstoß gegen die nationale Sicherheit und die ägyptische Souveränität gleich komme“. Der Anwalt des Klosters, Ihab Ramzy, habe alle Vorwürfe des Generals zurückgewesen. St. Katharina ist eines der ältesten ständig bewohnten christlichen Klöster der Welt und werde von den Mönchen nur gehütet. Es stehe zudem unter strenger Überwachung des Ministeriums für Altertümer. Die Mönche dürfen nicht einmal eine Wand ohne Genehmigung neu tünchen„. Der Prozess ist laut Al Ahram bis Juni 2014 vertagt worden, um beiden Parteien zu ermöglichen, Beweise für ihre Behauptungen beizubringen.

Das St. Katharina Kloster wurde zwischen 548 und 565 an der Stelle des „brennenden Busches“ des Moses errichtet. Den Namen erhielt das Kloster von einer christlichen Märtyrerin namens Katharina, die von Engeln zu dem Kloster gebracht wurden. Die Mönche hatten sie begraben, nachdem sie um das Jahr 800 geköpft wurden.

Das Katharinenkloster ist die wichtigste Touristenattraktion im Süden des Sinai. Viele Touristen aus Israel und aus der Welt besuchen das Kloster, trotz der unsicheren Lage auf der Halbinsel.

{Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 15. April 2014}

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Responses to “Katharinenkloster auf Sinai soll zerstört werden”

  1. Andreas Says:

    bin fassungslos – glaub aber nicht, das ein abriss durchzusetzen wäre, zumal die tourismusbranche am sinai in große schwierigkeiten käme. da dürfte es doch ein unüberhörbaren internationalen protest geben…

    • Bazillus Says:

      Werter Andreas,
      allein schon, dass auch nur en Militärmitglied (und die ägyptische Regierung ist zurzeit ein Militärregierung) auf einen solche Gedanken kommt, lässt zu tief blicken!

      Ich persönlich glaube das im Grunde auch nicht. Aber nichts ist unmöglich, leider nicht nur bei Gott.

  2. Klotho Says:

    Der islam ist der Antichrist.

  3. June Says:

    Mohammed soll sich damals öfter im Katharinenkloster aufgehalten haben und es soll von ihm ein Schutzbrief noch heute existieren. Deswegen wurde es nie zerstört. Sollte es jetzt zerstört werden. würden die Muslime sogar gegen den eigenen Propheten handeln.


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