kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gründonnerstag -Karfreitag – Ostern 17. April 2014

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 23:41

Für die Christen ist Ostern das höchste Fest im Kirchenjahr. Doch was bedeuten die Feiertage Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag eigentlich und mit welchen Bräuchen sind sie verknüpft?

 

 

Ostern – es ist das wichtigste Fest im Christentum. Dann feiern Gläubige die Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat. Das Osterfest fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond – also frühestens auf den 22. März, spätestens auf den 25. April. 2014 feiern die Christen am 20. April Ostern.

Den langen Bericht weiterlesen: http://www.merkur-online.de/aktuelles/welt/gruendonnerstag-karfreitag-ostern-ostermontag-feiertage-bedeuten-braeuche-religion-meta-3490802.html?cmp=defrss

Karfreitag und Ostern gründen auf historischen Ereignissen  von vor 2000 Jahren. Die jüdische Öffentlichkeit, der römische Machtapparat und die Jünger und Apostel bezeugen diese Ereignisse, die unserem HERRN JESUS CHRISTUS widerfahren sind. Dies erfahren wir aus den Evangelien der Bibel. Sie lesen sich wie Tatsachenberichte, weil sie auch Tatsachenberichte sind.

 

 

Wären Karfreitag und Osten lediglich sprachliche Begrifflichkeiten, wären sie nicht mehr als Oxymorone. Was sind Oxymorone? Wikipedia erklärt das so: Ein Oxymoron (Plural Oxymora; griechisch ὀξύμωρος, aus oxys ‚scharf(sinnig)‘ und moros ‚dumm‘) ist eine rhetorische Figur, bei der eine Formulierung aus zwei gegensätzlichen, einander (scheinbar) widersprechenden oder sich gegenseitig ausschließenden Begriffen gebildet wird. Häufig werden Oxymora in Form von Zwillingsformeln geprägt.

 

Auf Ostern würde folgendes Oxymoron bestens passen: Im Tod ist das Leben. Auf Ostern würde auch passen: Hassliebe.
Wir merken, dass diese Zwillingsformeln Wichtiges aussagen. Nichts kann so gegensätzlich sein, als dass diese Gegensätzlichkeiten das menschliche Denken übersteigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karfreitag

 

Hass und Tod liegen förmlich in der Luft. Wer hier vor Pilatus steht wie JESUS hat kaum eine Chance, lebend aus der Sache herauszukommen. Der Tod ist förmlich zu greifen, ja er ist zum Greifen nahe. Da gibt es die, die sich die Hände in Unschuld waschen, die, die „Kreuzige ihn“ schreien,  die,  die die Flucht ergreifen, die, die über das Urteil jubeln und die, die spotten, die mit Geiseln schlagen, die, die spucken, die, die Kleider teilen schon vor dem Tod, die, die auch tiefen und ernsten Spott des „Sichselbstnichthelfenkönnens“ in das Opfer einbrennen wollen, die, die aus Dornen eine Krone basteln und sie zum weiteren Folterwerkzeug kunstvoll gestalten, die, die feige aus der Ferne zusehen, die die Hand anlegen, die die kreuzigen.

 

 

 

 

 

 

Aber es gibt auch die Wenigen, die helfen, obwohl es in dieser Situation nicht einfach ist, den Wundertäter, den Heiler, den Verkünder der frohen Botschaft, den Sohn Gottes in öffentlicher Weise zu  stützen und mit ihm den Weg zu gehen.
Simon von Cyrene ist einer von ihnen. Allerdings wurde er gedrängt. Da ist Veronika, da sind seine Mutter und Johannes, nur einige Wenige, die diesen Leidensweg der „Via dolorosa“ des HERRN mitgehen.

 

 

 

 

Ostern

 

Verwirrung, Staunen, Zweifel, dann die ERLÖSUNGSGEWISSHEIT: JESUS ist auferstanden von den Toten, so deutlich, so klar, so GÖTTLICH. Den Auferstehungsakt hat niemand gesehen. Der Stein ist vom Grab weggewälzt. Frauen sind die Ersten am Grabe. Die Kerle verstecken sich angstvoll in Häusern und jammern rum. Frauen stellen fest, dass das Grab leer ist. Ja, Engel begegnen ihnen und klären sie auf. Engel begleiten JESUS wie bei der Geburt. Sie laufen zu den feigen Memmen und erklären, dass JESUS auferstanden ist. Der Tiefpunkt, der die Jünger und Apostel ereilt hat, die Hoffnungslosigkeit ist wie weggefegt, als sie dann immer noch nach anfänglichem Zweifeln das Grab ebenfalls leer vorfinden.
Dann folgen JESUS-Begegnungen, die über jeden Zweifel erhaben sind. ER erscheint durch verschlossene Türen, Er begegnet den Emmaus-Jüngern. Thomas zweifelt noch immer. Ihn überzeugt JESUS selbst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir kennen das Evangelium über Karfreitag und Ostern.

 

 

Was aber hat das alles mit uns zu tun? Diese scheinbaren Gegensätze Grab und Auferstehung, Tod und Leben sind in nur 3 Tagen zur Hoffnung für uns alle geworden, ja, zur Erlösung vor und von dem Todesmakel des Menschen. Vor Jesus war nur Tod. Niemand ist von den Toten auferstanden. Diverse Geistererzählungen und -erscheinungen machten zwar die Runde. Aber so klar und eindeutig ist dieses Thema von Gott selbst noch nie behandelt und für alle sichtbar gemacht worden.

 

Hier schwingt das  gehörte Wort des VATERS über SEINEN SOHN mit:

Dies ist mein geliebter Sohn, auf IHN sollt ihr hören“.

 

 

Der ganze Rahmen der überlieferten Evangelien machen diese Ereignisse erst klar und deutlich. Alles was JESUS zu irdischen Lebzeiten wunderbar tat, erklärt und verkündet hat, auch das „Ehe Abraham ward, bin ich“ oder „Wer mich sieht, sieht den Vater“ oder „Ich bin im Vater und der Vater ist in mir“ und das „Ich werde den Tempel in 3 Tagen wieder aufbauen“ bekommt erst durch die Kreuzigung und die Auferstehung DEN Sinn, den JESUS mit seinem Erlösungswerk begonnen und erstmit der Auferstehung nach dem erlittenen Kreuzestod quasi notariell beurkundet und glaubhaft mit seinem GÖTTLICHEN Siegel bestätigt hat. Ohne Tod und Auferstehung wäre das Christentum nie entstanden. Der VATER beglaubigt durch das Zerreißen des Tempelvorhangs die Liebe zu seinem SOHN. Im jüdischen Brauchtum war es üblich, ein Tuch zu zerreißen, wenn ein geliebter Angehöriger verstorben war.

 

 

 

Erst der öffentliche Tod und die zigfach durch die Jünger beglaubigten Zeugenaussagen über die Auferstehung JESU konnte das Christentum erst begründen. Erst Karfreitag und Ostern als Einheit geben den Worten und Taten JESU auf Erden erst nachträglich den Sinn der GÖTTLICHKEIT, der ihnen zusteht. Darum sind Karfreitag und Ostern die wichtigsten Feste im Kirchenjahr. Ohne das Siegel der DREIEINIGKEIT wären Christen nichts.

 

 

Die Vorstellung, dass GOTT uns Menschen, seine Schöpfung so sehr liebt, dass er SEINEN Sohn diese Qualen durchleiden, aber auch diesen Sieg auf der ganzen Linie im wahrsten Sinne des Wortes „erLEBEN“ ließ, übertrifft so weit jegliche menschliche Vorstellung, dass sie von vielen religiös denkenden Menschen abgelehnt wird. Aber Gott kann nicht und nie von Menschen erfasst werden. Nur diese Liebes-Opfer-Tat unseres GOTTES, der sich nicht zu schade war, wie ein Lamm den Kreuzestod, eine der schmerzhaftesten Folterhinrichtungsarten der Menschheit für uns zu erdulden, kann die vollkommene Größe GOTTES für Menschen überhaupt erahnbar machen.

 

Sie lädt zur Nachahmung der liebenden Vollkommenheit ein und diese ist auch in diesem DREIEINEN GOTT das Ziel unseres Glaubens. Allerdings wird kein Mensch diese liebende Vollkommenheit erreichen. Das wissen wir. Darum sind auch Kirchen und Christen, die dieses Ziel verkünden und leben sollen, immer in der Gefahr unvollkommen zu sein und sie sind es auch. Aber das Ziel vor Augen, dieses anzustreben, ist Auftrag genug. Der Tod und die Auferstehung JESU für uns Menschen ist eine Messlatte der liebenden Vollkommenheit, die von Menschen auf Erden nie erreicht werden kann. JESUS siegt über Tod und Satan. Er macht uns vor, wie es gehen kann. JESUS ist unser Vorbild, aber eines, weil er GOTT ist, nicht erreichbar ist.

 

 

Wer Ostern nur noch mit Ostereiern, Hühnern und Hasen in Verbindung bringt, der vergibt sich selbst die wichtigsten Chancen um einen Glauben, der von der vollkommenen Liebe GOTTES nicht nur erzählt, sondern bis in alle Ewigkeiten erfüllt ist und Gültigkeit in Wahrheit hat. 

 

2 Responses to “Gründonnerstag -Karfreitag – Ostern”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Ja, ich kann nur frohe Feiertage wünschen und dabei Frieden, denn es gefällt dem Schöpfer menschliche Werte in uns zu sehen! Glück Auf, meine Heimat!

  2. wolfsattacke Says:

    Eine gesegnete Osterzeit allen Menschen. Möge der Geist Christi in allen Herzen Einzug halten.

    Gelobt sei Jesus Christus und die Jungfrau Maria


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