kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Herr, du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7:28) 14. April 2014

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 23:34

Jesus antworte Pilatus: Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme. Worauf Pilatus mit der sattsam bekannten Gegenfrage reagierte: Was ist Wahrheit„?

(Johannes 18:37.38).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja, was ist Wahrheit?, könnte man tatsächlich fragen. Gibt es die überhaupt, oder ist alles Ansichtssache und damit relativ? Auch ich kenne die Antwort: „Das ist deine Wahrheit!, was so viel heißt, dass dies meine Sicht der Dinge ist, weshalb die Wahrheit für jeden anders aussieht. Deshalb die Gleichung: „Meine Wahrheit plus deine Wahrheit ist gleich keine Wahrheit“, die immer dann gilt, wenn davon ausgegangen wird, „dass alles relativ ist“, was eine weit verbreitete Sichtweise ist. Hierzu ist anzumerken, dass wir selbst dann, wenn es eine absolute Wahrheit gibt – wovon ich überzeugt bin – diese aufgrund unserer menschlichen Unzulänglichkeiten nur ansatzweise erkennen. Weil die Welt individuell unterschiedlich wahrgenommen wird, ist es notwendig, sich in Toleranz zu üben. Und hier kommen wir an das Einfallstor für Zweifel und Verunsicherungen, die wiederum den Boden für Irrlehren und Ideologien aller Art bereiten. Und eben hier dürfen wir uns als Christen weder beirren und verunsichern lassen. Manch einer sieht eine falsche Offenheit als eine christliche Tugend an.

Da man weder „lieblos“, noch „rechthaberisch“, „überheblich“ oder „hochmütig“ sein will, neigt der eine oder andere dazu, seine Ansichten, kaum dass er sie geäußert hat, sofort wieder infrage zu stellen und sich für seine „Ungehörigkeit“ gewissermaßen zu entschuldigen. Bei einer solchen Haltung wird man immer auf einem schwammigen Grund stehen und nie zu einem mutigen Zeugen und Bekenner werden. Das werden wir nur, wenn wir dem Wort Gottes und den Lehren, die sich daraus ergeben fest vertrauen und diese auch so vertreten, ohne dabei verbissen rechthaberisch, oder in einer unguten Weise unduldsam „fundamentalistisch“ zu sein. Man darf ruhig und gelassen sagen, dass man fest davon überzeugt ist, dass etwas nur so richtig und alles andere falsch ist, was man dann noch näher begründen kann, ohne zu versuchen dem anderen seine Überzeugung aufzudrängen. Paulus beschreibt das so:

„Eure Rede sei allezeit freundlich – aber mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt“ (Kolosser 4, Vers 6).

 

 

 

 

 

 

Palm Sunday Service by Bishop H E Mor Coorilos Geevarghese at St. Peter’s Syriac Orthodox Cathedral, Trivandrum .. India

 

 

 

 

 

 

Eines sollten wir unbedingt wissen: Mit der Aussage: „Alles ist relativ“, wird im Grunde nichts gesagt.

Die Aussage ist in sich widersprüchlich, weil „relativ“ immer einen festen Bezugspunkt,

also etwas Absolutes, voraussetzt, demgegenüber etwas „relativ“ ist.

Etwas salopp könnte man zu dem „Alle ist relativ Argument“ sagen: „Denkfaulheit ist kein Argument“!

JÖRGEN BAUER

Egyptians celebrate Palm Sunday during a service in the Samaan el-Kharaz Church in the Mokattam district of Cairo, Egypt

 

 

 

 

 

 

4 Responses to “„Herr, du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7:28)”

  1. Andreas Says:

    interessiert hier zwar vermutlich niemanden, stells aber trotzdem rein:
    http://www.russland.ru/ostukraine-wem-gehoert-die-unterstuetzung-der-bevoelkerung/

  2. du brauchst Jesus Says:

    Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte

    1. Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte, und wenn dein Blut nicht für die Sünder red’te, wo wollt ich Ärmster unter den Elenden mich sonst hinwenden?

    2. Ich wüsste nicht, wo ich vor Jammer bliebe; denn wo ist solch ein Herz wie deins, voll Liebe? Du, du bist meine Zuversicht alleine, sonst weiß ich keine.

    3. Ich bin in Wahrheit eins der schlechtsten Wesen, das du dir, lieber Heiland, hast erlesen; und was du tust, das sind Barmherzigkeiten / auf allen Seiten.

    4. Hättst du dich nicht zuerst an mich gehangen, ich war von selbst dich wohl nicht suchen gangen; du suchtest mich und nahmst mich voll Erbarmen / in deine Armen.

    5. Nun dank ich dir vom Grunde meiner Seelen, dass du nach deinem ewigen Erwählen / auch mich zu deiner Kreuzgemeinde brachtest / und selig machtest.

    6. Hör niemals auf, dich so zu offenbaren, wie wir’s bis an den heutgen Tag erfahren; verherrliche an uns, Herr, deinen Namen / ohn Ende! Amen.

    Text: Christian Gregor, 1767
    Melodie und Satz: Friedrich Ferdinand Flemming vor 1811

    http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=16236&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=5

    JESUS CHRISTUS MEIN HERR UND GOTT !
    groepfazEATEN


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