kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Palm-Sonntag in Rom mit Papst Franziskus 13. April 2014

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 22:02

 

 

Uns ist aufgefallen, welche Predigt Papst Franziskus zum Palmsonntag, an dem in den Kirchen die Passion vorgetragen wird, gehalten hat.

Der Papst stellt zu Recht die Frage an den einzelnen Christen:

Wer bin ich in Bezug auf Jesus?

 

 

Er führt dies nicht in theologisch abgehobener Sprache aus, sondern er spricht jeden Hörer und jeden Leser an, und zwar direkt. Jeder darf und sollte sich angesprochen fühlen und für sich selbst entscheiden: Wer bin ich vor Jesus im Angesicht des Todes unseres Herrn JESUS CHRISTUS.

In den Kirchen wird eine Palmprozession abgehalten oder es werden Palmstöcke bestehend aus  einem mit Papier verzierten Haltestab, an dem ein Strauß Buchsbaum als Ersatz für Palmblätter, mit denen Jesus im NT aus Freude zugewunken wurde, als er in Jerusalem einzog,  mit zur hl. Messe gebracht. Die Gläubigen sollen die Jubler darstellen, die den Einzug Jesu in Jerusalem am Straßenrand mit Palmblättern freudig begleiteten.

 

Der Papst stellt so etwas wie eine Gewissensfrage an jeden Christen, Fragen, die an die Fragen erinnert, als wenn ein Christ sich auf die Beichte vorbereitet, so eine Art Gewissenserforschung. Der letzte Satz der Predigt lautete: „Diese Frage begleite uns während dieser ganzen Woche“.  Das ist eine Fragestellung, die, wenn sie ehrlich beantwortet wird, nicht leicht mit ja oder nein beantwortet werden kann. Sie kann und sollte für wahre Christen in Stille, in Ernsthaftigkeit und innerer Ehrlichkeit beantwortet werden.

 

 

Lassen wir uns Zeit.

Diese Antwort der Ehrlichkeit kann eine Standortbestimmung sein,

auf der jeder in seinem Verhältnis zu JESUS aufbauen und das Verhältnis vertiefen kann.

His Holiness Catholicos Aram I of the Holy See of Cilicia addressing his congregation on Palm Sunday

Palmsonntag mit Papst Franziskus:

Die eindringlichen und peinlichen Fragen,

die sich jeder Christ stellen muss.

 

 

 

Rom(kath.net/as): Palmsonntag auf dem Peterspatz. Mit der Palmprozession begann Papst Franziskus die Riten der Karwoche. An diesem Sonntag wird auch der 29. Weltjugendtag auf Bistumsebene begangen. Der Tag steht unter dem Motto: „Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich“ (Mt 5,3). Zum ersten Mal benutzte der Papst einen Kreuzstab aus Olivenbaumholz. Dieser wurde für Franziskus von den Strafgefangenen der Justizvollzugsanstalt in San Remo gefertigt. Den Stab ziert auch das Wappen des Papstes. Bei den Fürbitten wurde in französischer Sprache für alle gebetet, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, damit ihr Liebesopfer für den Herrn die Treue und Sanftmut der Christen in der Prüfung stütze. Auf Chinesisch wurde für den Frieden unter den Völkern und die Gerechtigkeit in der Welt gebetet. Der Papst legte das Manuskript der vorbereiteten Predigt beiseite und stellte die eindringliche Frage: „Wer bin ich vor meinem Herrn Jesus„? Diese Woche gehe weiter im Geheimnis des Todes und der Auferstehung Jesu. „Wir haben die Passion Jesu gehört“, so Franziskus: „Es wird uns gut tun, eine Frage zu stellen: Wer bin ich? Wer bin ich vor meinem Herrn? Wer bin ich vor Jesus, der festlich in Jerusalem einzieht“?

Greek Orthodox Patriarch of Jerusalem Theophilos III (C) hold palm leaves during the Palm Sunday procession in the Deir El-Sultan monastery on the roof of the Church of the Holy Sepulchre in the Old City of Jerusalem, Israel, 13 April 2014. Palm Sunday in many Christian churches symbolically marks the biblical account of the entry of Jesus Christ into Jerusalem, signaling the start of the Holy Week before Easter. EFE/EPA/ABIR SULTAN — at Church of the Holy Sepulchre.

„Bin ich fähig, meine Freude zum Ausdruck zu bringen? Ihn zu loben? Oder gehe ich auf Distanz“? „Wer bin ich vor Jesus, der leidet? Wir haben viele Namen gehört, viele Namen. Die Gruppe der Anführer, einige Priester, einige Pharisäer, einige Gesetzeslehrer, die beschlossen hatten, ihn zu töten. Sie warteten auf eine Gelegenheit, ihn zu fassen. Bin ich wie einer von ihnen“? „Wir haben auch einen anderen Namen gehört: Judas. Dreissig Silberlinge. Bin ich wie Judas“? „Wir haben weitere Namen gehört. Die Jünger, die nichts verstanden. Die einschliefen, während der Herr litt. – Ist mein Leben eingeschlafen? Oder bin ich wie die Jünger, die nicht verstanden, was es heißt, Jesus zu verraten? Oder jener andere Jünger, der alles mit dem Schwert lösen wollte. Bin ich wie sie“? „Bin ich wie Judas, der so tut, als liebe er, und den Meister küsst, um ihn auszuliefern, um ihn zu verraten? Bin ich der Verräter“? „Bin ich wie jene Anführer, die eilig das Gericht einberufen und falsche Zeugen suchen? Bin ich wie sie? Und wenn ich derartiges tue, sollte ich sie tun, glaube ich, dass ich damit das Volk rette“?

His Holiness Moran Mor Ignatius Aphrem II, Patriarch of Antioch and All the East and Supreme Head of the Universal Syriac Orthodox Church celebrates Palm Sunday at Church of the Virgin Mary in Paramus, NJ.

 

 

 

 

 

Palestinian Orthodox Christians celebrate Palm Sunday at Gaza’s Church of Saint Porphyrius, named after the 5th century bishop of Gaza, in Gaza City.

 

„Bin ich wie Pilatus? Und wenn ich sehe, dass die Situation schwierig ist, wasche ich mir dann die Hände und verstehe es nicht, Verantwortung zu übernehmen, und lasse verurteilen oder verurteile die Menschen? Bin ich wie jene Menschenmenge, die nicht genau wusste, ob sie bei einer religiösen Versammlung, bei einem Gericht oder in einem Zirkus war und sich für Barabbas entschied? Für sie war es dasselbe. Es war unterhaltsamer, um Jesus zu demütigen. Bin ich wie die Soldaten, die den Herrn schlagen, ihn anspucken, ihn beleidigen, es lustig finden, den Herrn zu demütigen? Bin ich wie Simon von Zyrene? Er kehrte müde von der Arbeit zurück, doch er war so gut, dem Herrn zu helfen, das Kreuz zu tragen. Bin ich wie jene, die am Kreuz vorbeigingen und Jesus zum Gegenstand ihres Spottes machten? Ja, ganz mutig: er steige vom Kreuz herab, und wir werden an ihn glauben. Der Spott vor Jesus. Bin ich wie jene mutigen Frauen und wie die Mutter Jesu, die dort waren und in Stille litten? Bin ich wie Josef, der verborgene Jünger, der den Leib Jesu mit Liebe trägt, um ihn zu bestatten? Bin ich wie diese beiden Marias, die an der Tür des Grabes bleiben und weinen, beten? Bin ich wie jene Anführer, die am folgenden Tag zu Pilatus gegangen sind, um ihm zu sagen: ‚Passen Sie auf, der da sagte, dass er am dritten Tag auferstehen würde. Dass es da nicht zu einem weiteren Betrug kommt!’. Und sie blockieren das Leben, sie blockieren das Grab, um die Lehre zu verteidigen, damit das Leben nicht herauskommt. Wo ist mein Herz? Welcher dieser Personen ähnle ich? Diese Frage begleite uns während dieser ganzen Woche“.

http://www.kath.net/news/45603 – Von Armin Schwibach

christian-dogma.com

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