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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Kinder von “Musa Dagh” heimatlos – Das Schicksal der Armenier in Syrien 4. April 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:21

Armenisches Dorf wurde mit Hilfe der Türkei von Islamisten erobert

Schon seit einiger Zeit steht die Türkei in der Kritik, islamistische Kräfte aus Europa und Nordafrika bei der Einreise nach Syrien zu unterstützen beziehungsweise zu dulden. Auch das türkische Militär agiert immer wieder mit Provokationen gegen das Nachbarland Syrien. Nun schlägt das Nationale Armenische Komitee in den USA Alarm. Die Türkei soll laut Informationen hochrangiger armenischer Politiker die Al-Kaida-nahe Gruppierung Al-Nusra-Front bei Angriffen auf Kassab und Nabain, grenznahe christlich-armenische Orte in Syrien nördlich von Latakia, logistisch unterstützen. So sollen etwa Fahrzeugkonvois mit Waffenlieferungen und dutzende Kämpfer für die Front in Nordsyrien beim Grenzübertritt nicht kontrolliert worden sein.  

Islamisten planen neuerlichen Genozid

 

 

Erst vergangene Woche wurde von den islamistischen Kräften der Al-Nusra-Front und dem Islamischen Staat im Irak und der Levante (ISIS) ein armenisches Dorf in Nordsyrien erobert. Die syrische Armee musste sich nach heftigen Gefechten zurückziehen und konnte das christliche Dorf nicht länger verteidigen. Die meisten Armenier dürften geflohen sein, den Verbliebenen droht nun der Tod. Armeniens Präsident Sersch Sargsjan sprach in Den Haag sogar von Parallelen zu dem von den osmanischen Türken Anfang des 20. Jahrhunderts verübten Völkermord an seinen Landsleuten. Bis heute bestreitet die Türkei diesen Genozid vehement.

Obwohl es im Netz inzwischen viele Fotos zu diesem Vorfall gibt, deren Authentizität zweifelhaft ist, so bleibt doch als Faktum die blutige Eroberung dieses Dorfes durch die Islamisten mit türkischer Hilfe. Die Lage der verbliebenen Christen in Syrien dürfte sich angesichts dieser Meldungen weiter verschlimmern.

http://www.unzensuriert.at/content/0015148-Armenisches-Dorf-wurde-mit-Hilfe-der-T-rkei-von-Islamisten-erobert

Die Kinder von “Musa Dagh” heimatlos – Das Schicksal der Armenier in Syrien

 

 

Am Wochenende vom 21. bis zum 23. März wurde die syrische Kleinstadt Kassab, an der türkischen Grenze, von radikal islamischen Anhängern der al-Nusra Front angegriffen. Armenischen Quellen zufolge spielt die türkische Regierung eine große Rolle bei der Unterstützung der Islamisten. Mittlerweile ist die Stadt von den Rebellen eingenommen und ein Großteil der Bewohner geflohen.
Mehr lesen unter:
http://gfbvberlin.wordpress.com/2014/04/03/die-kinder-von-musa-dagh-heimatlos-das-schicksal-der-armenier-in-syrien/

 

3 Responses to “Die Kinder von “Musa Dagh” heimatlos – Das Schicksal der Armenier in Syrien”

  1. Andreas Says:

    schade, dass die krim soweit weg von der syrischen grenze ist – das „problem“ wäre ratzbatz gelöst…

    • Andreas Says:

      da fällt mir ein, das die türkei sich doch den krimtataren so verpflichtet fühlt (sog. krimtürken) – wie wärs mit einem deal, keine terroristen mehr durch die türkei zu schleusen und überfälle entlang der syrischen grenze durch türkisches militär strikt zu unterbinden? im gegenzug dürfen die krimtataren gesichert u. ohne benachteiligungen durch die russische mehrheitsbevölkerung auch weiterhin die halbinsel bewohnen…

  2. Beate Maria Says:

    Die Armenier weden seit 100 Jahren verfolgt und umgebracht, weil sie CHRISTEN sind ! Herr erbarme Dich !


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