kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Abdel Samads Buch „Der islamische Faschismus“ 3. April 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:38

 

 

 

Islam – Faschismus, eine in sich stimmige Kombination.

 

Hamed Abdel-Samad weiß wovon er spricht und macht hierzu ohne Scheu treffende Aussagen. Er kennt die inneren Zusammenhänge noch besser. Er ist mutig und lässt genau diese Zusammenhänge in diesem Interview dem Leser vor dessen Geist auferstehen. Ja, er spricht Tacheles und bestätigt damit all die Kritik, die wir Islamkritiker eben auch ständig vortragen. Nun werden wir in eine rechtsradikale Ecke gestellt. Einen Hamed Abdel-Samad wird möglicherweise ein ähnliches mediales Schicksal ereilen. Aber unsere PC-Eliten, die mit unseren Islamvertreter so viel Vertraulichkeiten demonstrieren, werden es wohl erst dann begreifen, wenn es zu spät ist.

 

Ein wichtiger Punkt, der in unserer Einschätzung des Öfteren zu kurz gekommen ist, ist die Feststellung des Interviewten, den wir als den Kern des Interviews bezogen auf Europa kurz hervorheben wollen:

Die Welt: Und der so genannte „moderate Islam“?

Gibt es den überhaupt?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abdel-Samad: Wir hatten lange Zeit dieses Paradebeispiel eines angeblich moderaten Islams in der Türkei mit Erdogan an der Spitze. Der politische Opportunismus des Westens hat verhindert, dass dieses System sein wahres Gesicht zeigen musste. Erst jetzt, in der Krise und im wirklichen politischen und demokratischen Test, erkennen wir auch dort faschistische Tendenzen.

 

 

Und genau das wird auch im sogenannten „moderaten Islam“ passieren. Wenn alles wirtschaftlich gut läuft, wird der Schmusekurs des Westens verhindern, dass dieser sein wahres Gesicht „zeigen muss“, wie Herr Abdel-Samad so treffend beschreibt. Der Westen, der den Islam so exotisch und als ungefährlich einstuft, ist in seiner Einschätzung die personifizierte Naivität. Es müsste doch schon jetzt zu denken geben, dass die jungen Muslime immer radikalislamaffiner werden, wenn sie ihre Stellung in dieser Gesellschaft nicht gefunden haben, d. h., dass sie keine berufliche Perspektive haben und auch sehr wenig selbst dafür tun und  dass sie die Aufnahmegesellschaft als minderwertige und zum Teil als lebensunwerte Kuffar verachten. 

 

 

Das aber liegt nicht an den mangelnden Chancen, sondern an der eigenen religiösen Einigelung und dem sich selbst als Muslim verordneten völlig unbegründeten einengenden für  immer eingefangenen Islamüberlegenheitsgedankenkonstruktkästchens. Dann müssen einfache Schwarz-Weiß-Weltbild-Lösungen her, die im Koran für jeden Muslim so überzeugend dargelegt werden: Gute Muslime – schlechte Ungläubige-Kuffar. So einfach kann die Welt sein. Und genau das ist Religionsfaschismus pur.

 

 

 

 

 

 

 

Das Interview ist dem Leser sehr zu empfehlen:

http://www.welt.de/politik/ausland/article126302616/Vor-einer-Schlacht-mit-apokalyptischer-Dimension.html#disqus_thread

 

 

 

3 Responses to “Abdel Samads Buch „Der islamische Faschismus“”

  1. Bernhardine Says:

    OT

    ÜBERRASCHUNG, tri-tra-trullalla, äh Taqiyya!

    “”Abschied von Afghanistans Präsident
    Die Akte Karzai
    Seine Amtszeit ist am Samstag vorbei. Zwölf Jahre lang hat der Präsident den Westen hinters Licht geführt, belogen und betrogen.
    Zwölf Jahre lang ging er im Weißen Haus ein und aus. Er wurde im Elysée-Palast empfangen, im Kanzleramt, trank Tee bei der Queen. Öffentlichkeitswirksam wie kaum ein anderer schüttelte Afghanistans Präsident Hamid Karzai (56) die wichtigsten Hände im Westen.

    Jetzt ist seine Amtszeit vorbei. Am Samstag wählen die Afghanen neu. Was der schillernde Stammesfürst im langen Seidenumhang hinterlässt? Ein Land im Chaos. Das Geschäft mit den Drogen wächst und gedeiht, die Taliban machen Boden gut. Korruption, Vetternwirtschaft – keines seiner Versprechen hat er gehalten.”“
    (Bild Kaufartikel – ich kaufte nicht!)

    • Andreas Says:

      wir dürfen annehmen, das hinfort noch schlimmere zustände herrschen – komisch bzw. erschreckend, dass man sich das gar nicht mehr anders vorzustellen wagt?!

      • Andreas Says:

        Ist Allah Gott/JHWH?
        – da ich annehme, das auch Moslems grundsätzlich Menschen mit tiefer Gottessehnsucht sind wie alle anderen auch, kann der von ihnen benutzte altarabische Gottesname „Allah“ durchaus akzeptiert werden: – von Gott „SELBST“, seiner eigentlichen „Quellidentität“ wissen wir höchstvermutlich auch nicht mehr als sie?! Unsere heutige Gottesahnung/Fühlweise/Vision ist womöglich nicht anders beschaffen als schon zu Steinzeiten, wenn auch Gottes (JHWHs) Wesenshaftigkeit u. Beziehung zu uns wie auch unsere zu Gott hin ausgerichtete Eigenidentität RATIONELL-begrifflich-bildlich ungleich klarer definiert (AT-Moses) und vermittelt (NT-Jesus) ist als in anderen Religionen.

        Die „Fühlweise“ jedoch im Dialog mit Gott, dem Höchsten, der Universal-Supermacht hat sich hingegen kaum o. nicht verändert, weil sich unsere körperlichen „Empfangs-Sinnesorgane“/Hirn-u. Nerverstrukturen nicht wesentlich verändert haben. „Allah“ wird also in derselben Intensität empfunden wie z.b. Manitu, Wotan oder eben der jüdisch-christliche „Hochgott“ JHWH auch – auf dieser Gefühlsebene lassen sich wohl keine Unterschiede ausmachen oder erspüren.
        Mehr als total lieben u. respektieren kann man ja nicht – eine Werteskala der Gottesempfindungen kanns also nicht geben. Somit darf man den Moslems (o. Hindus, Buddhisten) nicht grundsätzlich Widergöttlichkeit, schon gar nicht Atheismus oder Praktizierung eines Teufelskults vorwerfen, „Allah“ deckt sich in ihrer subjektiven Vorstellung u. Empfindungsweise nicht unbedingt mit der koranischen „Gottesschau“ des Mohamed, denn Gott (ALLAH) wird seit urdenklichen Ewigkeiten angebetet und verinnerlicht, „archetypisch“ transportiert, könnte man sagen.

        Dieser allezeit unveränderliche, WAHRE Gotteskern/Gottesidee überlebt, schlummert auch in der mohamedanisch korrumpierten Eigeninterpretation mittels Koran in jeder Moslemseele weiter – oft unerkannt, verdrängt oder unterdrückt. Aber die urtümlichen Gewissensreflexe in jeder Menschenseele können immer nur auf Gott bezogen bleiben, sie können nicht erlernt, antrainiert oder eben dauerhaft abgeschafft werden.
        Ein Moslem, der wirklich liebt, weil sein innerer Gottesfunken (der reine, ewige, unveränderliche, kosmisch-abstrakte „UR-Allah“) intakt geblieben ist, wird niemanden, der ebenfalls an Gott (ob Allah oder JHWH benannt) glaubt, nicht töten WOLLEN, ja er wäre dazu garnicht imstande, gäbe es keine äussere Zwangskollektivierung, keine besonderen Umstände, die ihn dazu nötigten.

        Fazit: Die Islamkritik sollte daher (nach meiner Meinung) die Gemeinsamkeit des „EINENGOTTES“ trotz der unterschiedlichen Begrifflichkeiten/zugrundeliegenden Urmyhten aufgreifen u. verdeutlichen – Gott kann ja tatsächlich für alle Weltreligionen/Kulturen stets nur EINER (gewesen) sein. Einzig die mohamedanische, eigenpersonale SELBSTERMÄCHTIGUNG, Gottes Wort neu zu SCHÖPFEN, zu interpretieren, auszugestalten und zur Verbindlichkeit für die ganze Welt zu bestimmen, kann u. muss im Fokus der Auseinandersetzung stehen und in Kontrast zu AT/NT/JESUS gebracht werden – nicht Gott/“Allah“, welcher in letzter Abstraktion von NIEMANDEN vereinnahmt werden kann (konnte), selbst von Jesus nicht…


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