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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: „Völkermord an Christen in Nordnigeria“ 30. März 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 11:13

IGFM: Boko Haram arbeitet mit Al Kaida im islamischen Maghreb zusammen und hat Unterstützung aus Nigerias Militär

 

 

Frankfurt am Main / Abuja (12. März 2014): Die Massenmorde an Christen in Nordnigeria durch die islamistische Terrororganisation Boko Haram haben das Ausmaß eines Völkermordes angenommen, erklärt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Seit der offiziellen Einführung der Scharia in 13 nördlichen Bundesstaaten Nigerias ab dem Jahr 1999, sind nach Schätzungen rund 50.000 Menschen in der Region von Islamisten ermordet worden. Die Intensität und die Systematik der Massenmorde haben sich seit Jahresbeginn dramatisch zugespitzt, so die IGFM. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind ca. 300.000 Menschen aus dem Norden Nigerias geflohen – praktisch jeder der Flüchtlinge hat Familienangehörige verloren. Die Mehrheit der Morde ist von der internationalen Gemeinschaft bisher nicht zur Kenntnis genommen worden. „Nordnigeria ist voll von Massengräbern“, erklärt IGFM-Afrika Referent Dr. Emmanuel Ogbunwezeh. Die Islamisten würden ihr Ziel völlig offen verfolgen: „Einen christenfreien Scharia-Staat“.

Völkermord – nicht Mord

Das Blutvergießen durch Islamisten im Norden Nigerias reiht sich ein in eine lange und tragische Abfolge von gewalttätigen Konflikten im Vielvölkerstaat Nigeria, erläutert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Das Ziel und das Ausmaß der Grausamkeiten der nigerianischen Islamisten sind nach internationalem Recht eindeutig Völkermord, so die IGFM. Opfer der Islamisten seien jedoch nicht ausschließlich Christen, sondern auch Muslime, wenn sie den Extremisten im Wege stünden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterstützung aus dem Militär und von Al-Kaida

Boko Haram, was übersetzt so viel wie „westliche Bildung ist Sünde“ heißt, hat Unterstützung aus dem In- und Ausland. Die IGFM berichtet, dass die Terrororganisation die Menge und die Qualität ihres Waffenarsenals erheblich ausbauen konnte und inzwischen technisch fast „auf Augenhöhe“ mit dem nigerianischen Militär operiere. Die Waffen stammen nach Einschätzung der IGFM zu einem erheblichen Teil von Sympathisanten und korrupten Offizieren aus dem nigerianischen Militär selbst. Der überwiegende Teil des nigerianischen Offizierskorps sei muslimisch. Zumindest ein Teil davon stünde den Islamisten nahe. Doch nach Ansicht der IGFM scheint es so, dass diese Offiziere und auch die islamischen Oligarchen Nigerias ihren Einfluss auf Boko Haram verloren hätten. Unter Berufung auf Quellen im nigerianischen Militärgeheimdienst erklärt die IGFM, dass zur Zeit angeblich mindestens sechs Mitglieder von Boko Haram in Algerien von „Al Kaida im Islamischen Maghreb“ technisch und taktisch ausgebildet werden. Die praktische Zusammenarbeit soll bereits seit 2010 bestehen.

Forderungen der IGFM

Die IGFM fordert von der nigerianischen Regierung einen breiteren Ansatz bei der Bekämpfung des islamischen Extremismus und mehr Hilfe für die Opfer: „Zurzeit setzt die Regierung ausschließlich auf einen militärischen Erfolg gegen Boko Haram. Das kann zwar kurzfristig Ergebnisse erzwingen, vor allem tote Terroristen für die Fernsehkameras, aber es kann niemals eine langfristige Lösung sein.“ Der Extremismus müsse inhaltlich bekämpft und Aussöhnung gefördert werden. Ansonsten strömten weiter junge, radikalisierte Muslime in die Reihen von Boko Haram. Zudem müsse die Regierung den Opfern des islamistischen Terrors helfen, die in vielen Fällen aus ihrer angestammten Heimat vertrieben wurden und sich nun mittellos auf der Flucht befinden, so die IGFM weiter.

http://www.igfm.de/news-presse/aktuelle-meldungen/detailansicht/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2854&cHash=7784843c981114d5c7d5c1fb649c4c72

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Da muss eine weltliche Organisation kommen und von Völkermord sprechen. Die Kirchen und deren „Experten“  tun es nicht und versuchen, die Konflikte in Nigeria eben nicht als Religionskrieg anzuerkennen und schieben, wie dies nun einmal in politkorrekten Kreisen üblich ist, auf die gesellschaftlichen Probleme der Armut und Überbevölkerung. Wir fragen uns da immer, warum nur aus dem islamischen Lager Terror gestartet wird und nicht aus dem christlichen, aus dem bahaischen, aus dem animistischen, aus irgendwelchen Lagern, sondern nur aus dem islamischen Lager. Alle Bürger in Nigeria betrifft Armut, Überbevölkerung, Bildungsferne und Arbeitslosigkeit, nicht nur Muslime. Wer sich hinter einer solchen Poition wie z. B. Herr Delius, den das pro Magazin interviewte, versteckt, betreibt das Geschäft der Realitätsverweigerung im Schlussfolgern der Geschehnisse.

 

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/es-regiert-der-der-das-gewehr-in-der-hand-hat/

 

 

 

Dort heißt es:

Die fast täglichen Angriffe auf Moscheen und Kirchen haben mit Religion nicht viel zu tun. Es geht hier um einen Machtkonflikt, bei dem sich eine Terrorgruppe des Glaubens bedient, weil sie weiß, dass sie dafür auch Schlagzeilen in der Weltöffentlichkeit bekommt. Wenn die Terroristen Anschläge gegen Christen verüben, ist sicher, dass sie in den Medien anderer Länder erwähnt werden. Das trägt dazu bei, das Image Nigerias und seiner politischen Führung zu schädigen und zu zeigen: Sie können den Schutz ihrer eigenen Bevölkerung nicht gewährleisten.

Wer das Ziel von Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) kennt, weiß, dass das Ziel dieser islamischen Terrortruppe genau das ist: ein islamischer Gottesstaat mit all seinen scharianische Konsequenzen, die sogar in Reinkultur da praktiziert wird, wo in Syrien diese Radialkräfte das Sagen haben.

http://german.ruvr.ru/news/2013_09_29/Rebellen-von-al-Qaida-fuhren-Scharia-in-Syrien-ein-5810/

Wenn also eine islamische Terrormaschinerie in Nigeria, unterstützt von verschiedenen international agierenden Radikalislamischen Banden und sogar vom Militär, wie wir jetzt aus dem IGFM erfahren müssen, ist es im Grunde eine völlige Fehleinschätzung, diesen Konflikt nicht religiös zu nennen. Immer dann, wenn eine Terrorbande das Ziel hat einen islamischen Gottesstaat aufzubauen, so IST DIES EIN WASCHECHTER RELIGIONSKONFLIKT.

 

Wer zu anderen Schlussfolgerungen kommt, begeht unseres Erachtens einen großen Fehler mit der Folge, dass innerchristliche „unterlassene Hilfeleistung“ im Gebet und im Tun salonfähig wird.

Was kann Kirchenexperten oder Afrikaexperten dazu veranlassen, so falsche Einschätzungen zu geben? Die Verdrängung, das Ignorieren von Tatsachen  führt dazu, dass sich sowohl in der Berurteilung als auch dann folgend im Denken und Handeln nichts ändern muss. Wer Fakten ignoriert, kann so weiter machen wie bisher. Wieder einmal hat Bruder Andrews, Gründer von open doors Recht. Und offensichtlich sollen Täter hier nicht benannt werden. Der Islam braucht offensichtlich einen medialen Persilschein, um hier nicht weiter kritisiert werden zu sollen oder zu können.

 

Das Wissen darum, dass aus dem nigerianischen Militär Waffen von koranislamisch denkenden Offizieren diesen Verbrechern zur Verfügung gestellt werden, lässt die Frage nicht erst jetzt aufkommen, inwieweit moderate Muslimen überhaupt noch zu trauen ist. Woher sollen wir als Ungläubige nun wissen, ob ein Muslim ein moderat denkender Muslim ist oder aber zu einer Gruppe gehört, die von den Medien als Islamisten bezeichnet werden, welches lediglich ein  Kunstbegriff zur Unterscheidung darstellt. Warum aber macht die Mehrheit der friedliebenden Muslime nichts gegen diese Islamisten, die sich doch auch auf denselben Koran berufen, den die Mehrheit auch benutzt? Warum endet es bei bloßen Proklamationen, dass der Islam eine Religion des Friedens sei und warum werden innerislamisch nicht bewaffnete Islamisten von bewaffneten Muslimen, die friedlich sein wollen, bekämpft. Das ist doch offensichtlich ein innerislamisches Problem.

 

Wer in den Augen der Mehrheitsmuslime den Islam und den Koran, die Hadithen und die Sunna Mohammeds missbraucht und zu Gewalt greift,

warum werden da nicht umfangreiche weltweite innerislamische Initiativen gestartet zur Umerziehung der eigenen Radikalen?

Ja, es ist richtig, dass Boko Haram auch Attentate auf Muslime begehen. Diese Muslime werden von Boko Haram als Kollaborateure mit Christen angesehen. Diese islamische Terrorbande nimmt bei ihrem Terrortun bewusst in Kauf, dass bei Terroranschlägen auf Kirchen auch Muslime sozusagen als „Kollateralschaden“ zu Tode kommen. Der werte Leser achte auf den Text unter dem Bild, in dem es heißt:

Eine Kirchenruine in Nigeria -Opfer der Islamisten sind jedoch nicht ausschließlich Christen, sondern auch Muslime, wenn sie den Extremisten im Wege stehen. Foto: Mike Blyth CC BY-NC-SA

Und wenn Moscheen von Boko Haram angegriffen werden sollten, so bezichtigt man sie der zu weit gehenden Zusammenarbeit mit Christen.

 

So wichtig ist ihnen ihr verbrecherisches Anliegen, dass sie sogar eigene Glaubensgeschwister mit in ihr verderbliches Tun einbeziehen. Und genau das müsste doch Aktivitäten im innerislamischen Kulturkreis auf Übernahme von Verantwortung auslösen. Warum die Mehrheit der friedliebenden Muslime es erlaubt, dass die Korangläubigen des  Waffengangs und des Terrors ihre Religion in den Dreck zieht, wird hier nicht verstanden. Kein Wunder, hat Mohammed selbst doch ähnlich gehandelt.

Solange das aber so ist, solange wird Islamkritik bestehen bleiben müssen und solange bleibt auch der Satz  Zafer Senocak im Raume stehen:

http://www.welt.de/politik/article1500196/Der-Terror-kommt-aus-dem-Herzen-des-Islam.html

 

Und da die Übernahme der Verantwortung der Mehrheitsmuslime standhaft verweigert wird, so ist es wohl klar, dass Islamkritik nicht verstummen kann, wenn die Selbstverleugnung nicht eintreten soll. 

Beten wir für alle von Boko Haram verfolgten und getöteten  Christen und für die Muslime, die als Kollateralschaden der Taten Boko Harams zu Opfern ihrer eigenen Religion geworden sind. Das gebietet die Nächstenliebe, die JESUS gefordert hat.

 

2 Responses to “KoG: „Völkermord an Christen in Nordnigeria“”

  1. Andreas Says:

    von haargenau solchen christen-schlitzern lassen sich unsere weiber penetrieren – endlich was geiles, wildes im haus, gelle, nachdem man die eigenen männer über jahrzehnte als „machoschweine“ fertiggemacht hat?! ich seh fast nie weiße frauen mit CHRISTLICHEN afrikanern – nein, die suchen sich bewusst bärtige hardcore-schweine, wo es kein aufmucken u. keine große widerrede mehr gibt. DANACH sehnen sich unsere frauen-wieder! wir haben mit abstand die dämlichsten u. illoyalsten u. geschmacklosesten TUSSIS der welt – trotz oft passabler bildung!! aber sie brauchen halt den ganz speziellen kick – den können brave christen nicht besorgen?!

  2. Kreationistr74 Says:

    Herr, erbarme dich über Nigeria. Lass dort deinen Frieden aufkommen. Ich bin mir übrigens ganz sicher, dass dieser Konflikt nicht mehr Jahre andauern wird als das Land Einwohner hat.


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