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Hinrichtung von 33 Christen in Nordkorea wegen Hauskirche 14. März 2014

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 22:11

Wie die südkoreanische Zeitung «Chosun Ilbo» ankündigte, sollen 33 christliche Nordkoreaner hingerichtet werden.

 

 

Ihnen wird vorgeworfen, Geld von einem südkoreanischen Missionar entgegengenommen zu haben, um 500 Untergrundkirchen zu gründen.

Damit haben sie sich nach Ansicht der nordkoreanischen Behörden, eines Umsturzversuchs schuldig gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

Zwar ist unklar, ob es sich bei allen Verhafteten um Christen handelt, dennoch zeigen diese Todesurteile, dass das koreanische Regime weiterhin mit enormer Brutalität vorgeht. Kim Jong-un persönlich hat dem Staatssicherheitsdienst die Weisung gegeben, sein Land von allen «unreinen Elementen» zu säubern. Bereits im vergangenen Jahr hatte er seinen Onkel und Mentor, Jang Song-thaek, hinrichten lassen. Auch dessen Kinder, Geschwister und Enkelkinder wurden kurze Zeit später umgebracht. In der letzten Woche kamen Gerüchte auf, wonach auch Jangs Nachfolger, Vizemarschall Choi Ryong-hae, bereits abgesetzt und verhaftet worden sei. Jedenfalls ist er schon seit Längerem nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden. Der baptistische Missionar Kim wurde angeblich im vergangenen Oktober in Nordkorea festgenommen, während er Untergrundkirchen aufbaute. Anderen Quellen zufolge wurde er aber in der chinesischen Grenzstadt Dandong von nordkoreanischen Geheimdienstagenten entführt. Anlässlich einer Pressekonferenz am 27. Februar «gestand» Kim, seine Verbindungen zum südkoreanischen Geheimdienst und seine Umsturzpläne ein. Es bleibt zu hoffen, dass Kim nach diesem öffentlichen Schuldbekenntnis freigelassen werden wird. Im vergangenen Monat war auch der australische Missionar John Short verhaftet worden, nachdem er ein auf Koreanisch verfasstes christliches Traktat hinter einem buddhistischen Tempel zurückgelassen hatte. Die staatliche nordkoreanische Presseagentur, KCNA, berichtete, dass Short sich dafür entschuldigt hätte, die nordkoreanischen Gesetze verletzt zu haben. Laut KCNA wurde er angesichts seines Alters aus Nordkorea ausgewiesen, ohne eine Strafe verbüssen zu müssen. Der Amerikaner Kenneth Bae, ein weiterer Missionar, befindet sich noch immer in Gewahrsam. Bae, der eine Touristengruppe durch Nordkorea führte, wurde am 12. November 2012 festgenommen. Auch ihm wurde die Planung eines Staatsstreichs zur Last gelegt und er wurde unterdessen zu 15 Jahren Haft verurteilt.

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