kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mehr als 70 Raketen aus Gazastreifen auf Israel abgefeuert 12. März 2014

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 23:24

Raketenabschuss aus Gaza: "Unsere Antwort auf die Verbrechen der Besatzer"

Camerons Israel-Besuch von Gewalt überschattet

Der britische Premier Cameron will in Israel für Frieden mit den Palästinensern werben.

Aber dann gerät Israel unter massiven Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen.

 

 

Der Besuch des britischen Premierministers David Cameron in Israel ist von den schwersten Raketenangriffen aus dem Gazastreifen seit Ende 2012 überschattet worden. Nach Angaben des Militärs schlugen am Mittwoch mindestens 30 Geschosse in grenznahen Regionen ein. In unbestätigten israelischen Medienberichten war sogar von mehr als 100 Geschossen die Rede. Opfer gab es keine. Cameron sagte bei einem Treffen mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres in Jerusalem: „Lassen Sie es mich ganz deutlich sagen: Wir verurteilen diese Angriffe ganz und gar.“ Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warnte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz: „Wenn im Süden (Israels) keine Ruhe einkehrt, wenn es keine Ruhe für die Bürger Israels gibt, dann wird es Krach im Gazastreifen geben, viel Krach in Gaza.“ Israelische Panzer beschossen am Abend Ziele in dem Gebiet am Mittelmeer.

Einigkeit trotz grimmigem Blicks: Der britische Premierminister James Cameron (links) und sein israelischer Amtskollege Benjamin Netanjahu

 

 

Cameron: Palästinenserstaat darf keine Basis für Terror werden

 

 

 

Verteidigungsminister Mosche Jaalon ordnete die Schließung der beiden Kontrollpunkte für Warenlieferungen in den Gazastreifen (Kerem Schalom) sowie für Personen (Erez) an. Dort würden nur noch humanitäre Notfälle abgefertigt. Damit war der Gazastreifen fast völlig von der Außenwelt abgeschnitten, denn auch die Grenze im Süden zu Ägypten ist weitgehend blockiert. Außenminister Avigdor Lieberman forderte die Wiederbesetzung des Gebiets, aus dem sich Israel 2005 einseitig zurückgezogen hatte. Kurz vor dem Raketenbeschuss hatte Cameron in einer Rede im Parlament in Jerusalem für einen Friedensschluss mit den Palästinensern auf Grundlage der Zwei-Staaten-Lösung geworben. Nach den Angriffen betonte er jedoch, ein solcher Palästinenserstaat dürfe „keine Basis für Terror“ werden. Netanjahu hatte wiederholt gewarnt, er werde es nicht zulassen, dass sich der von den Palästinensern bei den Friedensgesprächen mit Israel angestrebte Staat im Westjordanland in einen großen Gazastreifen verwandele. In seiner Rede im Parlament hatte Cameron betont, er wolle keine Vorträge darüber halten, wie Israelis und Palästinenser die Friedensverhandlungen führen sollten. „Aber stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn die Zwei-Staaten-Lösung Wirklichkeit würde“, forderte er die Abgeordneten und den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu auf. Es gäbe nicht nur mehr Sicherheit und Wohlstand, sondern Israel würde auch keinen „empörenden“ Angriffen wegen der Menschenrechte ausgesetzt sein.

Allerdings müsse der israelische Siedlungsbau aufhören. Und die Palästinenser müssten die Aufwiegelung zum Hass auf Israel beenden. „Es geht auch um die Würde der Israelis und die Würde der Palästinenser“, sagte Cameron. Großbritannien stehe weiter fest zu Israel und werde auch in Zukunft alle Formen des Antisemitismus energisch bekämpfen. Er sei sich bewusst, wie verwundbar Israel sei, betonte der Premier. Möglichen Boykottmaßnahmen gegen den jüdischen Staat erteilte er eine klare Absage. Zum Atomkonflikt mit Iran sagte Cameron, er teile die Skepsis der Israelis. „Ein nuklear bewaffneter Iran stellt eine Gefahr für die ganze Welt dar, und Großbritannien wird alles dazu beitragen, dies zu verhindern“, versicherte Cameron. „Iran bleibt der größte Exporteur von Terror weltweit“, kritisierte er Teheran. Cameron war am Vormittag zu dem knapp zweitägigen Besuch Israels und der Palästinensergebiete eingetroffen. Zunächst besuchte er die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Am Donnerstag steht ein Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf dem Programm. {Quelle:  www.faz.net}

 

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