kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Kemal Atatürk ade – Her mit Bärten und Kopftüchern 10. März 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 10:55

Türkei: Verbot von Kopftuch und Bärten in öffentlichen Ämtern aufgehoben

 

Der Diskriminierung von Minderheiten soll so entgegengewirkt werden

Institut für Islamfragen, dh, 01.03.2014: Laut der arabischen Zeitung www.alquds.co.uk hat der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan eine Reihe von Reformen durchgesetzt, zu denen auch die Aufhebung des Verbots zum Tragen des Kopftuches für Frauen und das Tragen von Bärten für Männer in öffentlichen Ämtern gehört. Damit ist nun am Arbeitsplatz gestattet worden, dass weibliche Staatsangestellte ihr Kopftuch und männliche Staatsangestellte ihren Bart tragen dürfen. Erdogan gab an, diese bis vor kurzem noch gültigen Verbote als Diskriminierung gegen Minderheiten zu betrachten, die er beseitigen wollte: „Wir werden diese Verstöße, die die Glaubensfreiheit hindern, abschaffen“, so Erdogan. {Quelle: www.alquds.co.ukwww.islaminstitut.de}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Kemal Atatürk ade! Nun, der ist auch schon lange verblichen. Das türkische Militär ist anders als das ägyptische entmachtet und die Islamisierung kann ungestört wieder voranschreiten. Wieder einmal ein kleines Zeichen des islamischen Premiers, der die Demokratie als Zug, auf den er aufspringen will, ansieht, die Moscheen als Kasernen betrachtet, die Minarette zu Bajonetten verklärt und die Muslime als Soldaten des Islams sieht in Richtung Islamisierung der Türkei.

Als ob die Türkei das noch nötig hätte. Sie ist bereits islamisch bis auf die Knochen. Weniger als 1 % Andersgläubige sprechen eine eindeutige Sprache der Diskriminierung von Nichtmuslimen. Aber die Türkei ist Antrittskandidat für die EU. Erdogan instrumentalisiert die Exekutive und die  Justiz des Landes nach Gutsherrenart, er ist immer noch Chef von dem durch die Türkei besetzten Nordzypern. Aber all das wird übersehen, weil die Türkei NATO-Mitglied ist. Die Türkei darf sich verhalten wie sie will und die EU schluckt das als selbstverständlich, hackt aber gleichzeitig auf Russland herum, wenn es seine existenziellen Interessen auf der Krim durchsetzt und fördert dort den Krieg und das Misstrauen gegen Russland als willfähriger Hofhund der Amerikaner.

Die Türkei jedoch wird anders betrachtet.

Sie ist über jeden Zweifel erhaben.

Sie wird hofiert und geachtet, Russland dagegen wird geächtet, eine gefährliche Entwicklung.

 

 

Eine kleine Vorschrift in der Türkei der Legitimation des Barttragens und des Tragens des Kopftuches in öffentlichen Ämtern sägt an der letzten Bastion der Türkei Atatürks.

 

 

Im Osten nichts Neues: Die Türkei schlittert dem Islam noch weiter entgegen. Der Kalte Krieg gegen Russland wird belebt und weiterhin genährt und die EU macht sich immer unglaubwürdiger in ihrem Verhalten, anstatt ein gutes Verhältnis zu Russland anzustreben, wird mit Sanktionen gedroht.

Wo bleiben die Sanktionen gegen die Türkei,

die immer noch in Zypern ihr Unwesen treibt

und Minderheiten in ihrem Machtbereich diskriminiert?

 

 

Offensichtlich heiligt der politische Zweck auf Teufel komm raus, nicht nur die Mittel, sondern alle Mittel, seien sie noch so würdelos, so schrankenlos, so heuchlerisch und mit zweierlei Maß messend.

 

Der Vorteil der Türkei ist der Islam. Der wird vom Westen aus Feigheitsgründen hochgeachtet und in Wattebäuschchen gepackt, während das christliche Russland immer mehr in die Enge getrieben wird von Anarachos wie Pussi Riot und dem zunehmend wertfreien Westen, der seine christlich-moralischen Werte wie ein Verräter der Gender- und Globalisierungsideologie überantwortet hat. Ein System übrigens, welches wahrlich fähig ist, wie Lenin behauptete, mittels der Zerstörung der Moral aus der Nation, wir erweitern: der Welt, eine reife Frucht zu machen, die in die Hände von wenigen Mächtigen fällt.

 

 

Wir geben zu, dass diese kleine Nachricht aus der Türkei eine ungerechtfertigten Rundumschlag kommentatorenmäßig nach sich zog, der das Ursprungsthema völlig verfehlt hat.   Aber an kleinen Zeichen können wir die Fahrtrichtung erkennen, in die die Türkei im Zuge des Erstarkens des radikalen Islams Fahrt aufgenommen hat.  Immer mehr ein Stückchen Atatürk zurückfahren, immer mehr ein Sückchen Islam eindringen lassen: Das erfüllt uns nicht gerade mit  hoffnungsvollem Vertrauen.

 

Der Westen hatte im Christentum seine Chance.

Er hat diesen wichtigen Kitt der geistig hochwertigen Haltung des Zusammenhalts ohne Not und „alternativlos“ über Bord geworfen und sich nunmehr „nachhaltig“ der Morallosigkeit verschrieben.

Diese verlotterten Reiche wurden immer in der Geschichte überrannt. Das jedoch ist wohl wohlfeile Absicht unserer Eliten. Uns ist das Ziel nur noch etwas unklar. Auf Verschwörungstheorien lassen wir uns noch nicht ein. Aber die Zeiten stehen leider auf Sturm.

 

 

Bleiben wir in JESUS CHRISTUS, dem Garanten der wahren Freiheit, der Liebe und der Barmherzigkeit verankert. Beten wir für die Welt, für die verfolgten Mitgeschwister und – ja – für den Weltfrieden. Dieses aus der Welt des US-Films des Öfteren kitschig verklärten Wunschziels wird zunehmend zum Gegenstand  ernsthafter Gebete werden müssen.

 

 

 

 

 

 

 

Hagia Sophia darf keine Moschee werden

 

 

Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., spricht sich entschieden gegen die Nutzung der Hagia Sophia als Moschee aus. Zwar solle die aus dem 6. Jahrhundert stammende Basilika durchaus „dem Kult zurückgegeben werden“, doch „das kann nur der christliche Kult sein“. Das sagte Bartholomaios bei einer Predigt in seiner Istanbuler Residenz. Als Ökumenischer Patriarch ist Bartholomaios das Ehrenoberhaupt der orthodoxen Christen in aller Welt. Die Hagia Sophia sei „ein Zeugnis der historischen und andauernden Präsenz des christlichen Denkens in diesem Land“, so der Patriarch wörtlich. Plänen „in gewissen Teilen der türkischen Gesellschaft“, sie in eine Moschee zu verwandeln, „werden wir uns widersetzen, und mit uns alle Christen, ob Orthodoxe, Katholiken oder Protestanten“. Schließlich sei die Hagia Sophia „als Zeugnis für den christlichen Glauben gebaut worden“. Hochrangige Mitglieder der türkischen Regierungspartei AKP haben in den letzten Monaten immer wieder vorgeschlagen, das spätantike Bauwerk als Moschee zu nutzen. Die Hagia Sophia, eine der Hauptsehenswürdigkeiten Istanbuls, war im Lauf ihrer wechselvollen Geschichte zunächst griechisch-orthodoxe Patriarchalkirche, später Moschee und ab 1931 schließlich Museum. {Quelle: asianews 06.03.2014 – de.radiovaticana.va}

 

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