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Amerika schickt Anti-Terror-Ermittler nach Malaysia 10. März 2014

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 14:57

Story

Die Anzeichen mehren sich, dass Terroristen Flug MH370 zum Absturz brachten. Spezialisten des FBI sollen nun vor Ort die Hintergründe aufklären. Vor Vietnam sind möglicherweise erste Trümmerteile gesichtet worden.

Nach dem rätselhaften Verschwinden eines Passagierflugzeugs haben mehrere US-Behörden Teams nach Malaysia entsandt, um bei den Ermittlungen zu helfen. So unterstützt die Bundespolizei FBI Nachforschungen, ob möglicherweise Terroristen das Flugzeug zum Absturz brachten. Das sagte der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater Tony Blinken am Sonntag dem Sender CNN. An Bord der Boeing 777-200, die am Samstag auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking spurlos verschwand, waren 239 Menschen, darunter mindestens drei US-Bürger.

Der „Los Angeles Times“ zufolge sollen die FBI-Beamten in Kuala Lumpur Videobänder sichten um herauszufinden, ob sich Terroristen vor dem Start der Maschine auf dem Flughafen aufhielten. Blinken betonte, es sei viel zu früh, etwas über den Hintergrund des Verschwindens zu sagen: „Wir haben derzeit nichts, was wir bestätigten könnten“.

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Marine schickt Zerstörer und zwei Hubschrauber

 

 

Die US-Transportsicherheitsbehörde NTSB entsandte nach eigenen Angaben ebenfalls ein Ermittlerteam nach Malaysia. Auch Experten von Boeing und der Flugaufsichtsbehörde FAA seien dabei. Zudem schickte die US-Marine einen Zerstörer mit zwei Hubschraubern an Bord auf den Weg in die Region. Das Schiff habe sich zu Übungszwecken in internationalen Gewässern im Südchinesischen Meer befunden, teilte die Siebte Flotte mit. Wie es weiter hieß, sollte auch ein US-Flugzeug mit besonderen Radaranlagen die Suchaktion unterstützen. Inzwischen sind vor der vietnamesischen Küste möglicherweise erste Überreste der Maschine ausgemacht worden. „Ein vietnamesisches Flugzeug hat mitgeteilt, zwei Trümmerteile entdeckt zu haben“, sagte ein vietnamesischer Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP. „Sie scheinen von einem Flugzeug zu stammen“, fügte er hinzu. Der Fundort befindet sich demnach nahe der vietnamesischen Insel Tho Chu im Golf von Thailand.

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Indes mehren sich die Anzeichen für einen Anschlag.

Mindestens drei Insassen gaben ersten Ermittlungen zufolge beim Einchecken falsche persönliche Daten an. Die Behörden in Malaysia leiteten deshalb Terrorermittlungen ein. Offenbar hatte die Boeing der Fluglinie Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH370 kurz vor ihrem Verschwinden vom Radar gewendet, ohne dass eine Meldung gefunkt wurde. Das Wetter war gut und die Piloten erfahren.

Dass zunächst lange keine Wrackteile gefunden wurden, spricht nach Angaben eines Behördenvertreters dafür, dass die Boeing noch in der Luft zerstört wurde. Der malaysische Verkehrs- und Verteidigungsminister Hishamuddin Hussein sagte, er habe mit dem FBI gesprochen und verschiedene ausländische Geheimdienste um Hilfe gebeten. Allerdings sei ein Anschlag nur ein Szenario. „Wir schauen in alle Richtungen“, sagte der Minister. „Und wir sollten jetzt nichts überstürzen. Zunächst konzentrieren wir uns darauf, das Flugzeug zu finden“.

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Passagiere vor allem aus China

 

 

Die Maschine war am Freitag um 15.21 Uhr (MEZ) in Kuala Lumpur gestartet und sollte um 23.30 Uhr (MEZ) in Peking landen. Gut eine Stunde nach dem Start riss der Kontakt zu Flug MH370 zu der Maschine ab, sie befand sich zu diesem Zeitpunkt über dem südchinesischen Meer – 120 Seemeilen vor der Ostküste Malaysias. Suchflugzeuge entdeckten in der Region nach vietnamesischen Angaben zwei Ölfilme sowie eine Rauchsäule.

An Bord waren 227 Fluggäste und zwölf Besatzungsmitglieder. Die meisten Passagiere kamen der Fluggesellschaft zufolge aus China. Es waren aber auch 38 Malaysier sowie Australier, Inder und Amerikaner an Bord. Deutsche waren demnach nicht dabei.

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Weitere „verdächtige Pässe“

 

 

Bereits am Samstag wurde bekannt, dass mindestens zwei Passagiere mit einem österreichischen sowie einem italienischem Pass mitflogen, die gestohlen waren. Die Eigentümer hatten die Dokumente nach Reisen in Asien als gestohlen gemeldet. Interpol bestätigte am Sonntag, dass es weitere „verdächtige Pässe“ gebe, die von Mitfliegenden genutzt worden seien. Nach einem Bericht der britischen BBC wurden zumindest die Tickets von den Nutzern des italienischen und des österreichischen Passes gemeinsam gekauft.

Auch Verkehrsminister Hussein zufolge saßen in der Maschine möglicherweise mehr Insassen mit falscher Identität als bislang bekannt. Die Behörden würden derzeit vier verdächtige Einträge auf der Passagierliste prüfen. Die Tageszeitung „Xiamen Daily“ berichtete, auch ein Chinese, der laut Passagierliste eigentlich hätte an Bord sein müssen, sei tatsächlich in China. In seinem Fall würden der Name im Pass und die Pass-Nummer nicht zusammenpassen.

Interpol kritisiert malaysische Kontrollen

 

 

Die Internationale Polizeibehörde Interpol kritisierte die malaysischen Sicherheitskontrollen. Niemand habe die Daten der Fluggäste mit der Interpol-Datenbank für gestohlene Ausweise abgeglichen, erklärte Generalsekretär Ronald K. Noble. Die Pass-Diebstähle waren in der Datenbank vermerkt. „Es ist sehr beunruhigend, dass Passagiere an Bord eines internationalen Fluges mit einem von Interpol als gestohlen registrierten Pass gelangen konnten“, erklärte Noble. „Das ist eine Situation, die wir nie erleben wollten.“ Die Datenbank enthält nach Angaben von Interpol mehr als 40 Millionen Einträge zu gestohlenen Ausweisen und gesuchten Personen.

{Quelle: www.faz.net}

 

2 Responses to “Amerika schickt Anti-Terror-Ermittler nach Malaysia”

  1. thomas Says:

    Jetzt wird wieder abgelenkt,von den wirklich wichtigen Ereignissen ,in der Welt. Die Anti-Terror-Ermittler
    sollte man nach Washington schicken.


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