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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Familien haben vor Moschee wegen Syrien-Rekrutierung demonstriert 9. März 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:00

demo-groepelingen-moschee

Rund 40 Menschen haben am Samstag in Bremen-Gröpelingen vor einer Moschee demonstriert.

 

 

 

Mit ihrer Aktion wollten sie auf verschwundene Verwandte aufmerksam machen. Die Familien befürchten, dass die jungen Männer von Bremer Islamisten für den syrischen Bürgerkrieg rekrutiert wurden. 

 

 

Die Angehörigen von vier Bremer Männern und zwei Söhnen einer Familie aus Lübeck sind von der Leitung der Moschee enttäuscht. Sie wollen von den Verantwortlichen wissen, wo ihre Söhne sind. Sie wünschen sich, dass sie wieder nach Hause kommen. Ein Vater stellt klar, dass sein Sohn von irgendwoher Geld für das Flugticket bekommen haben müsse. Als er an der Tür des Kultur- und Familienvereins klopft, geht die Tür einen Spalt weit auf, ihm wird gesagt, es gebe nichts zu reden. Die Angehörigen der vermissten Männer fordern Unterstützung von offizieller Seite.

www.radiobremen.de

 

 

 

 

 

 

 

Die Mütter der verschwundenen Männer im Gespräch

 

 

Verbot der radikalen Moscheen nicht möglich

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) ist besorgt darüber, dass sich auch aus Bremen radikale Islamisten auf den Weg Richtung Syrien gemacht haben, um dort zu kämpfen. Trotz der Vorwürfe, dass diese in Bremer Muslimvereinen radikalisiert worden seien, sei deren Verbot aber rechtlich nicht möglich.

Innensenator Mäurer ist nicht überrascht, dass sich angesichts von 300 Salafisten in Bremen ein halbes Dutzend der radikalen Muslime abgesetzt hat, um in den „Heiligen Krieg“ zu ziehen. Entsprechende Erkenntnisse habe auch das Landesamt für Verfassungsschutz.

Ausreiseverbot schwierig

Nur wenn die Männer eindeutig vorab zu erkennen gäben, dass sie auch Straftaten begehen wollen, könnten die Behörden einschreiten und zum Beispiel die Pässe einkassieren, um eine Ausreise zu verhindern, so Mäurer. Mindestens fünf Männer aus Bremen, die der Salafisten-Szene zugerechnet werden, sind nach Radio-Bremen-Recherchen über die Türkei nach Syrien aufgebrochen, um dort am Bürgerkrieg teilzunehmen.

Milat Ibrahim

Familien machen islamischen Kulturverein verantwortlich

Die hier gebliebenen Familien machen dafür unter anderem den islamischen Kultur- und Familienverein in Bremen-Gröpelingen verantwortlich, wo sie radikalisiert worden seien. Unter den Kämpfern sind ein 18-jähriger Schüler und ein 27-jähriger Arbeitsloser, über die Radio Bremen bereits berichtet hat. Die Mütter der beiden jungen Männer suchen nun nach ihren Söhnen. Ebenso wie diese beiden jungen Männer sollen zwei weitere im Umfeld der Moschee für einen Einsatz in Syrien angeworben worden sein. Der fünfte Bremer gilt als einer der Anwerber. Der Kultur- und Familienverein, der auch eine Moschee betreibt, steht schon seit Jahren unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.

Syrien

Familien in Sorge  

Was ist mit ihren Brüdern und Söhnen geschehen? Seit Wochen wühlt diese Frage mehrere Bremer Familien auf. Antworten fordern sie vom Verein Masjidu-I-Furqan in Gröpelingen. Laut Verfassungsschutz handelt es sich um ein Zentrum der Bremer Salafisten. Eben dort vermutet Hatice Selvarajah, die Mutter einer der Männer, den Grund für dessen Verschwinden: „Nachdem er angefangen hatte, hier in diese Moschee zu gehen, hat er sich völlig verändert.“ Seine Kleidung und sein Äußeres habe er verändert. „Sie bekommen eine Gehirnwäsche verpasst.“ Die große Befürchtung ist, dass ihr Sohn nun in Syrien kämpft.

www.radiobremen.de

 

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