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Niger liefert Gaddafis Sohn für eine Milliarde aus 7. März 2014

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 14:08

Saadi al-Gaddafi, Sohn des getöteten libyschen Diktators, ist in seine Heimat ausgeliefert worden.

Er befindet sich in Haft und muss mit einem Prozess rechnen.

Nach dem Sturz seines Vaters war der Ex-Profifußballer in den Niger geflüchtet – und wollte sich nach Mexiko absetzen.

In Libyen hat Diktatoren-Sohn Saadi al-Gaddafi einst in Luxus gelebt. Nun ist er wieder in seiner Heimat – auf Annehmlichkeiten wird er künftig wohl verzichten müssen. Gaddafi befindet sich in libyschem Gewahrsam. Er ist von Niger ausgeliefert worden und am frühen Donnerstagmorgen in Tripolis angekommen, teilte die libysche Übergangsregierung mit. Der Diktatoren-Sohn befindet sich offenbar Hadaba-Gefängnis in Tripolis, in dem schon mehrere Ex-Funktionäre aus der Gaddafi-Ära einsitzen. Dort versammelten sich der staatlichen Nachrichtenagentur Lana zufolge Bewohner der Hauptstadt, um die Auslieferung zu feiern. Die Regierung in Tripolis wirft ihm vor, sich mit öffentlichem Vermögen bereichert zu haben. Der Sprecher des Gefängnisses sagte zudem, Saadi Gaddafi solle wegen „Beteiligung an der gewaltsamen Unterdrückung der Revolution des 17. Februar“ und „Aktivitäten zur Störung der Sicherheit und Stabilität Libyens“ angeklagt werden. Libysche Medien veröffentlichten Fotos, auf denen zu sehen ist, wie jemand dem Gefangenen die Haare und seinen langen Bart abrasiert. Eine öffentliche Demütigung für den Häftling.

Zurückhaltung war nie die Sache der Gaddafis. Hier spricht er auf einer...

Hausarrest in Niger

Libyen dankte in einem Facebook-Statement dem Präsidenten des Nachbarstaates Niger für die Zusammenarbeit. Nach dem Sturz seines Vaters Muammar al-Gaddafi 2011 war Saadi in das afrikanische Land geflüchtet. Der Ex-Fußballspieler lebte in Niger zuletzt unter Hausarrest. Ende 2011 wurde bekannt, dass Saadi geplant hatte, sich nach Mexiko abzusetzen – doch die dortigen Behörden vereitelten seine Einreise. Er hatte demnach vor, mit seiner Frau und Kindern unter falschem Namen einzureisen.

 

 

 

 

 

 

Karriere als Profi-Fußballer

Gaddafi ist der drittälteste Sohn des getöteten libyschen Machthabers. Er hatte in der libyschen Armee eine Eliteeinheit angeführt. Lange Zeit war er ein mäßig erfolgreicher Fußballspieler gewesen. Im Jahr 2003 heuerte er beim italienischen Erstligisten AC Perugia an und wurde kurze Zeit später positiv auf Doping getestet. Er bestritt nur ein Ligaspiel für Perugia. Später stand er im Kader zweier weiterer italienischer Vereine, Udinese Calcio und Sampdoria Genua. Sein Bruder Saif al-Islam al-Gaddafi wurde im November 2011 festgenommen. Saif ist der zweitälteste und bekannteste Sohn Gaddafis. Jahrelang wurde er als wahrscheinlicher Nachfolger seines Vaters gehandelt. Er galt lange Zeit als reformorientiert, schlug im Verlauf der Gefechte im Jahr 2011, die mit Unterstützung der Nato zum Sturz seines Vaters führten, aber einen zunehmend unversöhnlichen Ton gegenüber dem Westen an. Nach der Eroberung von Tripolis durch die Aufständischen war er untergetaucht und dann im Süden des Landes festgesetzt worden. Saif wird zurzeit in seiner Heimat der Prozess gemacht, ihm droht die Todesstrafe. Nach dem Fall von Tripolis setzten sich vier Familienmitglieder nach Algerien ab. Neben Gaddafis zweiter Frau Safia überquerten auch die Söhne Mohammed und Hannibal sowie Tochter Aischa die Grenze. Algerien gewährte ihnen Asyl. Gaddafis viertältester Sohn Mutassim wurde zusammen mit seinem Vater im Oktober 2011 in der libyschen Stadt Sirt gefasst – wie der Ex-Diktator starb Mutassim wenige Stunden später. {Quelle: www.spiegel.de}

 

3 Responses to “Niger liefert Gaddafis Sohn für eine Milliarde aus”

  1. thomas Says:

    Wann wird der ehemalige US President an den Irak aus geliefert ?

  2. carma Says:

    Es tut sich was?!
    STIMME RUSSLANDS;
    Die EU plädiert für die Ermittlung der Morde in Kiew seitens der Scharfschützen, erklärte die Pressesekretärin der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton, Maya Kosyanchich.
    „Wir wollen, dass eine Ermittlung der Gewalt und Morde durchgeführt wird. Wir wollen, dass die Schuldigen vor Gericht erscheinen“, erklärte Kosyanchich.
    >> Am 5. März wurde im Internet die Aufnahme eines Telefongesprächs zwischen Ashton und dem estnischen Außenminister Urmas Paet veröffentlicht. Die Politiker redeten davon, dass die Scharfschützen, die in Kiew auf Menschen schossen, von Leitern des Maidan angestellt worden waren.


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