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Attentat vorm Gedenken an Shahbaz Bhatti – Paul Bhatti nach Italien geflohen 6. März 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:08

Minister Paul Bhatti nach Italien geflohen

 

 

 

 

 

Paul Bhatti, der frühere Minister für Minderheiten und nationale Versöhnung in Pakistan, ist nach dem Erhalt von Morddrohungen offenbar nach Italien geflohen. Dies meldet die katholische Nachrichtenagentur an diesem Dienstag unter Berufung auf pakistanische Medien.

Wie pakistanische Zeitungen berichteten, hatten militante islamische Gruppen, die auch für die Ermordung des Bruders Shabaz Bhatti im März 2011 verantwortlich gewesen sein sollen, dem Katholiken Bhatti mit dem Tod gedroht, sollte er einen Prozess gegen mehrere terroristische Organisationen nicht fallenlassen.

Nach Informationen von Radio Vatikan hält sich Paul Bhatti tatsächlich derzeit in Italien auf; an diesem Dienstagabend soll er in Turin zum Thema Religionsfreiheit sprechen. Shabaz Bhatti war  bis zu seiner Ermordung der einzige Christ im pakistanischen Kabinett. Er hatte sich immer wieder gegen die Blasphemiegesetze gestellt und unter anderen die 2010 zum Tode verurteilte Asia Bibi verteidigt.

 {Quelle: de.radiovaticana.va}

Dem Blasphemiegesetz widerstehen

 

Paul Bhatti und Asia Bibi kämpfen beide gegen das Blasphemiegesetz, das in Pakistan weiterhin unschuldige Opfer fordert.

 

 

Shahbaz Bhatti, der pakistanische Minister der Minderheiten, wurde am 2. März 2011 ermordet, weil er es gewagt hatte, das Blasphemiegesetz anzufechten. Heute wird auch sein jüngerer Bruder, der diesen Kampf weiterführt, mit dem Tod bedroht und hat Polizeischutz verlangt. Paul Bhatti lebte in Italien, als Shahbaz umgebracht wurde. Er kehrte in sein Land zurück, um vor Gericht gegen die Mörder seines Bruders auszusagen. Danach beschloss er, zu bleiben, um die Führung der Allianz aller Minderheiten in Pakistan zu übernehmen, welche sein Bruder gegründet hatte. «Ich muss meinem Volk beistehen. Nicht nur die Allianz oder meine Person sind in Gefahr. Tag für Tag explodieren Bomben, Tag für Tag sterben unschuldige Menschen.» Als Katholik ist ihm der Schutz der Christen besonders wichtig, welche seines Erachtens die am meisten gefährdete Minderheit sind. Zurzeit hält er sich aus Sicherheitsgründen wieder in Italien auf. Er hat aber vor, nach Pakistan zurückzukehren, sobald sein Schutz sichergestellt ist. Paul kämpft in Erinnerung an seinen Bruder, der sich für Asia Bibi eingesetzt hatte. Diese Mutter von fünf Töchtern wurde 2010 nach einer Auseinandersetzung mit den Frauen ihres Dorfes wegen Blasphemie zum Tode verurteilt. Seither wartet sie hinter Gittern auf den Ausgang ihrer Berufung, die sie beim Hohen Gericht von Lahore eingereicht hat. Ihre Haft erfolgt unter strenger Aufsicht, denn die Blasphemiefrage ist ein äusserst heikles Thema. Selbst im Gefängnis hatte Asia Bibis wegen ihres christlichen Glaubens Todesdrohungen erhalten und war 2011 von ihrer Gefängniswärterin, die für ihre Sicherheit zuständig war, verprügelt worden. Trotz der schmerzlichen Trennung von ihrer Familie weigert sie sich, ihrem Glauben abzuschwören. Durch ihr Zeugnis der Treue zu Gott kämpft sie auf ihre Art gegen die Einschüchterung, die das Blasphemiegesetz darstellt.

Newsmail

 

 

Tote bei Angriff auf Gericht in Islamabad

 

 

Bei dem Anschlag in der pakistanischen Hauptstadt sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Taliban dementieren eine Beteiligung. Bei einem weiteren Bombenattentat starben zwei Soldaten.  24 weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei bei der Explosion und der Schießerei in dem Komplex verletzt. Einheimische Taliban verüben seit 2007 immer wieder Anschläge in Pakistan, selten jedoch in der stark abgesicherten Hauptstadt. Die pakistanischen Taliban (TTP) dementierten jedoch eine Beteiligung und verurteilten den Angriff. Nach Angaben eines Augenzeugen drangen am Morgen 15 mit Maschinengewehren und Handgranaten bewaffnete Männer in das Gerichtsgebäude ein. Der in einem Wohngebiet gelegene Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Die Täter konnten entkommen, erklärte der Polizeichef Sikandar Hayat. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. TTP-Sprecher Shahiduallh Shahid sagte, die Extremisten hielten sich an die am Samstag verkündete einmonatige Waffenruhe. Die Regierung hatte am Sonntag als Reaktion auf die TTP-Waffenruhe angekündigt, Luftangriffe auf Taliban-Stellungen im Grenzgebiet zu Afghanistan vorerst einzustellen. Innenminister Nisar Ali Khan hatte allerdings betont, im Fall neuer Gewalt werde die Regierung sofort reagieren.

Trauer über die Toten: Mindestens elf Menschen sind bei dem Anschlag auf das Gericht in Islamabad gestorben. Die in der Region aktiven Taliban schlossen eine Beteiligung aus und verurteilten den Angriff

Soldaten im Nordwesten Pakistans getötet

 

 

Der Sender Geo TV meldete, an dem Angriff auf das Gericht seien auch zwei Selbstmordattentäter beteiligt gewesen. Die Polizei untersuche, ob zwei Explosionen auf die Selbstmordattentäter zurückzuführen gewesen seien. Außerdem wurden im Nordwesten Pakistans zwei Soldaten einer paramilitärischen Einheit getötet. Sechs weitere Paramilitärs seien bei dem Attentat in den Stammesgebieten der Unruheregion Khyber Pakhtunkhwa verletzt worden, teilten die Behörden mit. Dabei wurde eines ihrer Fahrzeuge bei der Explosion zerstört. Die Provinz grenzt an die halbautonomen Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan, die als Hochburg des Terrornetzwerks al-Qaida und anderer islamistischer Gruppen wie der Taliban gelten. Ministerpräsident Nawaz Sharif hatte Ende Januar den Start von Gesprächen mit den Taliban verkündet, die seit sieben Jahren gewaltsam für die Islamisierung des Landes kämpfen. Die Friedensgespräche wurden vor zwei Wochen ausgesetzt, nachdem die Taliban bekannt gegeben hatten, 23 seit Juni 2010 entführte Paramilitärs ermordet zu haben. Die Armee reagierte mit Luftangriffen, bei denen mehr als 100 Rebellenkämpfer getötet wurden. {Quelle: www.welt.de}

 

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