kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mitschrift der 5 Telefongespräche zwischen Erdogan und seinem Sohn Bilal 3. März 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:01

 

 

Die türkische Zeitung Todays Zaman hat ein Video und eine englische Transkription des Videos veröffentlicht, auf dem angeblich der türkische Ministerpräsident Erdogan und sein Sohn Bilal zu hören sind.

Fälschung? Die Vorwürfe im Wortlaut

Darin befiehlt er seinem Sohn eine größere Summe Bargeld verschwinden zu lassen. Das Ganze spielte sich ab Mitte Dezember letzten Jahres, als der Korruptionsskandal seinen Höhepunkt erreichte:

Recep Tayyip Erdogan’s diaolg with his son Bilal about their corruption… (Here is the original voice recording in Turkish)

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Im Wortlaut:

Mitschrift der 5 Telefongespräche zwischen Erdogan und seinem Sohn:

17. Dezember 2013, 08:02

 

Recep Tayyip Erdogan: Bist du zu Hause, Sohn?

Bilal Erdogan (Sohn): Ja, Vater.

RTE: Heute Morgen haben sie eine Operation durchgeführt. Ali Agaoglu, Reza Zerrab, Erdogan’s [Bayraktar, Ex-Minister] Sohn, Zafer’s [Çaglayan, ex-minister] Sohn, Muammer’s [Güler, Ex-Minister] Sohn usw. — bei ihnen allen wurden die Wohnungen durchsucht.

BE: Sag das noch mal, Vater. [Was sagst du da, Vater?]

RTE: Ich sage, dass bei Muammer’s Sohn, Zafer’s Sohn, Erdogan’s Sohn, Ali Agaoglu, Reza Zerrab, usw. — sie haben die Wohnungen von 18 Menschen durchsucht, wegen dieser großen Korruptionssache.

BE: Richtig.

RTE: OK?  Nun, was ich zu sagen habe ist, du musst alles, was du im Haus hast, wegschaffen. OK?

BE: Was kann ich schon haben, Vater? [Ich habe kein eigenes Geld]. Es gibt nur dein Geld im Safe.

RTE: Das genau sage ich ja gerade. Also, ich schicke jetzt deine Schwester vorbei. OK?

BE: Wen schickst du?

RTE: Deine Schwester sagte ich.

BE: Was? OK.

RTE: Also … sie hat die Information, OK: Sprich mit deinem älteren Bruder.

BE: Ja.

RTE: Lass uns …. Sprich auch mit deinem Onkel. Er soll auch alles rausnehmen … Frag auch deinen Onkel [mütterlicherseits], er soll auch ….

BE: Was sollen wir mit diesem [Geld] tun, Vater? Wo sollen wir es hin tun?

RTE: Tu es…… An bestimmte Orte, an einige bestimmte Orte….. (Eine Frauenstimme im Hintergrund ist zu hören, sie sagt, „Berat“)

BE: Berat hat auch welches.

RTE: Das sage ich gerade. Also, mach dich fertig, geh und hol deinen Onkel. Ich weiß nicht ob Onkel Ziya etwas hat? [Sag] auch sofort deinem Bruder Burak bescheid.

BE: OK Vater. Du glaubst also, Sümeyye, ich meine, rausnehmen, Sümeyye wird mir sagen wohin ich es [Geld] bringen soll?

RTE: Ja, gut. Nun komm schon, tu [es], denk an deines [dein Geld] zusammen mit deinem Onkel.

BE: Darüber was zu tun ist?

RTE:  Ja, wir sollten uns bald wieder sprechen, gegen 10 [Uhr]. Denn die Sache ist….

BE: OK, Vater.

RTE: OK?Wir bleiben in Kontakt.

BE: OK, Vater.

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2. Anruf, 11.17

 

BE: Vater, wir haben uns mit Hassan [Bruder] getroffen, usw. Berat [Bruder], meinem Onkel, wir sind zusammen und überlegen [was zu tun ist]. Berat hat eine andere Idee. Er sagt wir sollen etwas an Faruk [Kalyoncu] geben, wegen dem anderen „Geschäft/Sache“, dann kann er damit verfahren wie mit den Sachen davor. Sollen wir es so machen? Wir können so einen größeren Betrag verschwinden lassen.

RTE: Das kann so sein.

BE: OK. In der anderen Sache, weil wir eine Geschäftspartnerschaft mit Mehmet Gür begonnen haben, dachten wir, wir geben ihm etwas und sagen, „Behalt es, wenn die Projekte beginnen, kannst du es benutzen [Bargeld]. Auf diese Weise sind wir dazu in der Lage den Rest verschwinden zu lassen und ihn woanders hin zu bewegen.

RTE: OK gut, solange du….

BE: OK.

RTE: Ist Sümeyye angekommen?

BE: Sie ist zu Hause angekommen, sie kommt jetzt hier her. OK. Vater, wir werden das heute regeln, inshallah [mit Gottes Willen]. Noch etwas?

RTE: Es wäre gut wenn du … wenn du alles verschwinden lassen könntest [alles an Bargeld].

BE: Ja, wir werden alles [Bargeld] verschwinden lassen, inshallah.

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3. Anruf, 15:39

 

RTE: Hast du das erledigt was ich dir gegeben habe?

BE: Heute Abend sind wir fertig damit. Wir haben einiges erledigt. Wir haben den Teil von Berat geschafft, jetzt werden wir uns um den Teil mit Mehmet Gür kümmern und den Rest erledigen wir wenn es dunkel wird.

RTE:….

BE: Inshallah.

RTE: Was hat Sümeyye gemacht?

BE: Sie hat es herausgenommen [Geld], wir haben gesprochen usw.

RTE: Hat sie beides herausgenommen?

BE:Ich glaube schon. Sie sagte sie hätte beide geleert.

RTE: Beide Sachen?

BE:  Ja, sie sagte beide, aber du meinst das, wenn du sagst beide Sachen, richtig

RTE: Wie auch immer. OK, gut.

BE: Wann kommst du?

RTE: Gegen 12.

BE: Gute Fahrt.

RTE: Du darfst nicht telefonieren.

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4. Anruf, 23.15

 

BE: Hallo Vater, Ich rufe an um … Wir haben [es] das meiste. Hmmm, hast du mich angerufen Vater?

RTE: Nein, hab ich nicht. Du hast mich angerufen.

BE: Ich wurde von einer Geheimnummer angerufen.

RTE: Als du gesagt hast das meiste, konntest du alles verschwinden lassen?

BE: Es ist bis jetzt noch nicht genullt, Vater. Lass es mich erklären. Wir haben immer noch 30 Millionen Euro, die wir nicht verschwinden lassen konnten. Berat hatte eine Idee. Dann waren da noch zusätzlich 25 Millionen $ die Ahmed Calik bekommen sollte. Sie sagen wir sollten es ihm dort geben. Wenn das Geld kommt, tun wir [etwas], sagen sie. Und mit dem restlichen Geld können wir eine Wohnung in Sehrizar kaufen, sagt er. Was sagst dazu Vater?

RTE: …. (Hintergrund Geräusch: Ayyyy)

BE: Vater?

RTE: Ist Sümeyye bei dir?

BE: Ja sie ist hier bei mir. Soll ich sie rufen?

RTE: Nein, da war ein anderes Geräusch, darum habe ich gefragt.

BE:Hm, ich meine, er kann 35 Millionen $ an Calik überweisen und eine Wohnung in Sehrizar kaufen mit dem restlichen [Geld].

RTE: Wie auch immer. Wir regeln das.

BE:  Sollen wir es so machen?

RTE: OK. Macht es.

BE:  Möchtest du es [alles an Bargeld] verschwinden lassen, Vater, oder willst du noch etwas Geld für dich zurückbehalten?

RTE:Nein, es kann nicht bleiben, Sohn. Du könntest es an diesen anderen Ort transferieren, zu Mehmet, du könntest es dort hin transferieren…..

BE: Ja, wir haben es ihnen gegeben. Wir haben ihnen 20 gegeben.

RTE: Um Gottes Willen. Erstens, hättest du es überweisen sollen. Dann könntest du….

BE: Wir konnten so viel jetzt geben, es ist schon hart, es nimmt zuviel Platz weg. Wir nehmen etwas davon und bringen es an einen anderen Ort. Wir haben etwas an Tunc gegeben und dann….

RTE:  Hast du alles an Tunc transferiert?

BE: (Sümeyye, kannst du reinkommen?) Wohin Vater?

RTE: An Tunc. Ich sagte, hast du alles an Tunc überwiesen?

BE: Sie haben gefragt. Ich glaube er sagte er könne 10 Millionen Euro nehmen.

RTE: Wie auch immer. Sprich nicht so darüber.

BE: OK, dann werden wir es als solches regeln.

RTE: OK mach das. Ich werde heute Abend nicht nach Hause kommen können, ich bleibe in Ankara.

BE: OK, wir regeln das. Keine Sorge.

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5. Anruf 18. Dezember 10.58

 

RTE. Ich hab mich gefragt ob alles in Ordnung ist, deshalb rufe ich an.

BE: Nein nichts [keine Probleme]. Wir haben die Aufgaben erledigt, die du uns gegeben hast, mit Gottes Hilfe.

RTE: Ist alles genullt?

BE: Vollständig, sagen wir genullt, wie soll ich mich ausdrücken? Ich hatte das Geld von Samandira und Maltepe [Geld aus seinen Villen in Samandira und Maltepe], 30.000 US $ und 300.000 TL. Darum kümmere ich mich auch noch. Wir schulden 1 Million TL an Faruk Isik [stellvertretender AK Vorsitzender]. Ich werde ihm das geben und ihm sagen, er soll den Rest an die Akademie [unklar] überweisen.

RTE: Sprich nicht so offen darüber.

BE:  Soll ich nicht sprechen?

RTE: Sprich nicht OK?

BE: OK, Vater.

RTE: Ich meine, behalte nichts für dich zurück, was auch immer, Samandira oder was auch immer … schick es dahin wo es hin muss. Wo bewahrst du es auf?

BE: OK Vater, aber ich denke wir werden gerade beobachtet?

RTE: Was hab ich dir von Anfang an gesagt?

BE: Sind es unsere Leibwächter? Wer verfolgt uns Vater?

RTE: Sohn du wirst abgehört.

BE: Aber sie beobachten uns auch richtig, sagen sie.

RTE: Das kann sein. Wir haben jetzt einige Dinge unternommen [er meint die Neubesetzung von Polizeioffizieren] bei der Istanbuler Sicherheitspolizei.

 

 

europenews.dk

 

6 Responses to “Mitschrift der 5 Telefongespräche zwischen Erdogan und seinem Sohn Bilal”

  1. thomas Says:

    Das wird wohl die Rache des türkischen Militärs dafür sein, das er versucht hat sie völlig zu entmachten

    • Andreas Says:

      hehe. vermutlich…

      • e Says:

        Liebe Grüße

        .. und werter Knecht .. ich bitte Sie doch noch einmal , die Typen hier , die die Beiträge auf Ihrer Seite als “Scheisse” bezeichnen , die selber aber

        „ausschließlich Stiefellecker“

        von NaZionisten zu sein scheinen, und das natürlich selber nicht erkennen, weil sie zu verblendet von den Höllen sind …..

        mal zu ermahnen … oder auch nicht .. Ihre Entscheidung .. diese „Wesen“ sind eh verlohren …..

      • thomas Says:

        Troll-Studie Sadistisch-narzisstische Netzpsychopathen

        04.03.2014 · Sie sind die Lieblinge eines jeden Online-Redakteurs: Trolle im Netz setzen auf Provokation – eine Studie geht ihrem Naturell nun auf den Grund.
        Von Florian Siebeck
        Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (62)
        Troll 1 © Carlos Ramirez / Ragefaces

        Er kam, sah, und trollte: manch üble Zeitgenossen sind auf den ersten Blick nicht gleich auszumachen. Trotzdem treiben sie sinnlosen Unfug im Internet.

        Die Frage ist so alt wie das Internet selbst: Was treibt Trolle an? Kanadische Wissenschaftler haben sich dieser Frage angenommen – und bestätigen gängige Vorurteile. Trolle, also Menschen, die im Internet ohne erkennbaren Grund pöbeln, beleidigen, Menschen gegeneinander aufhetzen oder einfach nur geistlose Dinge absondern (auch auf FAZ.NET, übrigens), werden von Gefühlskälte, Selbstgerechtigkeit und Egoismus getrieben.

        In der ersten größeren Untersuchung zum Thema befragten die Wissenschaftler Erin Buckels, Paul Trapnell und Delroy Paulhus mehr als 1200 Menschen zu ihrem Verhalten im Internet. Die Forscher beschreiben Trollen in ihrer Studie als „trügerisches, destruktives oder störendes Verhalten in einer sozialen Konstellation im Internet ohne erkennbaren Zweck“. Sie meldeten sich oft anonym zu Wort, um zu stören – und dann zu sehen, was passiert.
        Troll 2 © Ragefaces

        Oft ratlos: Kommentar-Freischalter und Online-Redakteure

        Trolle lieben das Trollen. Das ist die Quintessenz der Untersuchungen, die von den Wissenschaftlern im Fachmagazin „Personality and Individual Differences“ veröffentlicht wurden. Die Forscher fanden heraus, dass Trolle oft mit einer Vielzahl an für Umstehende als unangenehm empfundenen Persönlichkeitsmerkmalen behaftet sind: Machiavellismus – also die Eigenschaft, persönliche Machtinteressen über die des Gemeinwohls zu stellen –, Psychopathie und Narzissmus. Dieses Persönlichkeitskonstrukt wird als Dunkle Triade bezeichnet.

        In zwei Durchläufen versuchten die Forscher, die Beweggründe der Störenfriede zu ergründen. In der ersten Befragung mit 418 Probanden – kanadische College-Studenten und Teilnehmer des Mechanical-Turk-Programms von Amazon – gaben 5,6 Prozent an, dass sie Trolling genössen. Zunächst wurde nach der persönlichen Einstellung etwa zu Rache, der Darstellungen von Gewalt und zu sich selbst gefragt. Anschließend wurden die Teilnehmer zu ihrem Verhalten im Internet befragt. „Es stellte sich klar heraus, dass Sadisten trollen, weil sie es genießen“, schließen die Forscher. Nach dem zweiten Durchlauf kamen sie zum Schluss, dass der Sadismus durch Trollen ihnen indirekt Befriedigung verschaffe, die zum weiteren Trollen verleite.

        Für Online-Redaktionen und Internetportale sind Trolle heute oft ein Problem. Obwohl Leserkommentare als Korrektiv und wertvoller Rückkanal für Journalisten dienen können, führen Trolle unter den Kommentierenden zu einer erhöhten Arbeitsbelastung von Social-Media-Redakteuren und Journalisten. Der deutsche Presserat will dem Problem entgegnen und Richtlinien im Umgang mit Leserkommentaren etablieren. Denn von sich aus werden die Trolle nicht verschwinden, und selbst erfahrene Nutzer sind vor ihnen oft nicht gefeit.

  2. e Says:

    Hunderttausende Ultraorthodoxe protestierten gegen ein Gesetz, das auch Strenggläubige zum Armeedienst zwingt. Liberalen Kritikern geht die Regelung allerdings nicht weit genug.

    03.03.2014 | 18:15 | von unserer Korrespondentin SUSANNE KNAUL (Die Presse)

    Jerusalem. Hunderttausende Männer, fast alle in schwarzen Anzügen und mit Hut, legten in mehreren Jerusalemer Wohnvierteln komplett den Verkehr lahm. Der Kundgebung schlossen sich auch ein paar tausend Frauen an: Die ultraorthodoxen Jüdinnen versammelten sich in der für sie von den Rabbinern vorgesehenen Parallelstraße – um den „angebrachten“ Abstand zu den Männern zu bewahren.

    Unglaublich , wie sich die angeblich „Auserwählten“ doch mit den Islamisten gleichen … Gleiche Sitten , gleiche Gewohnheiten , gleiche abwertende Einstellung gegenüber den „UN-GLÄUBIGEN “ … Hoch lebe das Schweinefleisch !!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. So läufts, wenn man nicht an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn glaubt und sich mit allen seinen Sünden vertrauensvoll an ihn kehrt, Nur in IHM ist Heil, nur in IHM ist Rettung, alles andere ist Irrweg und Wahnsinn und Bullshit.


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