kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bis zu 500 Salafisten in der Dortmunder Innenstadt 16. Februar 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:12

Fußballfans aus Frankfurt und obendrein noch Salafisten – die Polizei ist an diesem Samstag auf der Hut.

Durch ein Risikospiel in der Bundesliga und einem nicht weniger riskanten Demonstrationseinsatz ist viel Polizei zu sehen.

 

 

 

 

 

 

Konkrete Hinweise auf Gewalttaten hat die Polizei nicht, aber die Erfahrungen mit aggressiven Eintracht-Frankfurt-Fans und Salafisten-Demonstrationen sind nicht gut: Vor einer Woche störten Neonazis in Mönchengladbach mit Wurfgeschossen und Pyrotechnik eine Islamisten-Demonstration. 2012 stach ein Salafist in Bochum mit einem Messer auf einen Polizisten ein.

Als Borussia Dortmund am letzten Ligaspieltag vor drei Jahren die Frankfurter Eintracht in die zweite Liga geschossen hatte, attackierten brutale Eintracht-Fans friedliche Dortmunder auf der Strobelallee.

Hundertschaften sollen Gewalt unter rivalisierenden und verfeindeten Fans beider Vereine verhindern und auch in der Innenstadt für Ruhe sorgen: Auf der Katharinenstraße / Kampstraße sollen sich bis zu 500 Salafisten versammeln. Protestaktionen gegen die Ultrakonservativen sind nicht angemeldet worden. Doch spontaner Protest ist möglich. Die Salafisten wollen in Dortmund wie in 32 weiteren deutschen Städten neue Mitglieder anwerben und zielen dabei auf „Konvertiten“ ab.

 

 

 

 

 

 

Verfassungsschutz: Gefahr für die Demokratie

Konvertiten wechseln von einer christlichen Religion oder von anderen Religionen zum Islam und akzeptieren radikale Interpretationen. Zur Kundgebung auf der Kampstraße ruft der gebürtige Deutsche Pierre Vogel auf. Der Verfassungsschutz beobachtet ihn und seinen Führungskader. Verfassungsschützer erkennen in den Salafisten eine Gefahr für die Demokratie, denn sie wollen den Aufbau eines totalitären Gottesstaats.

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Umstrittene Leitfigur

Pierre Vogel ist für jugendliche Konvertiten eine Leitfigur. Doch selbst unter radikalen Islam-Gläubigen ist er umstritten. Vogel stammt aus dem Rheinland. Der Dortmunder Staatsschutz bezeichnet ihn als „Hassprediger“. Vogel kokettiert mit diesem Titel. Arabisch beherrscht er inWort und Schrift. Jederzeit kann er den Koran auf Arabisch zitieren. Er bevorzugt das Bad in der Menge.

Kontakte schaffen und vertiefen

„Er will Netzwerke und Kontakte schaffen und vertiefen“, sagt die Dortmunder Staatsschutz-Abteilung für Islamismus und islamischen Terrorismus. Auf der Straße geht es aber nicht nur um Radikalpropaganda gegen Freiheit und Demokratie, sondern auch um Geld: Auf Kundgebung würden Mitarbeiter des „islamisch-humanitären Entwicklungsdienstes“ (zu erkennen an orange-roten T-Shirts) Geld sammeln. Ankommen soll das Geld in Syrien. Ein Staatsschutz-Beamter: „Der Krieg in Syrien kostet Geld“.

www.derwesten.de – Peter Bandermann

 

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