kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Vatikan beklagt wachsende Verfolgung religiöser Gemeinschaften weltweit 15. Februar 2014

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 10:34

 Christen in Indien

Nicht nur in Diktaturen sondern auch in traditionellen Demokratien werde die Religionsfreiheit zunehmend mehr oder weniger offen beschnitten, sagte der Ständige Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Francis Chullikatt, nach Angaben von Radio Vatikan vom Donnerstag bei einer Anhörung des US-Kongresses. „Offene und weit verbreitete Christenverfolgungen wüten im Nahen Osten„, beklagte der Vatikanvertreter.“Kein Christ ist davon ausgenommen, unabhängig davon ob er oder sie arabisch ist„. Arabische Christen seien das Ziel ständiger Schikanen, fügte der Erzbischof hinzu. Für westliche Demokratien nannte er das Verbot des Tragens religiöser Symbole in der Öffentlichkeit als Zeichen religiöser Verfolgung. 

www.jesus.de

House Church Members in Beijing Criminally Detained for Alleged “Illegal Assembly”

chinachange.org

Sorge um christliche Aktivisten in China

 

 

Bürgerrechtler und christliche Gruppen in China sorgen sich um zwei christliche Aktivisten.

Sie sitzen seit dem 24. Januar ohne Haftbefehl in einem Untersuchungsgefängnis in Peking.

 

Auf diesen Sachverhalt weist die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe am Freitag. Bei den Gefangenen handelt es sich um den Arzt und Hauskirchen-Vorsteher Xu Yonghai und um Yang Jing, der als Veteran der Demokratiebewegung in China gilt. Sie waren, laut FAZ, im Januar während eines Bibelstudiums festgenommen worden. Der Staat begründete die Festnahme, nach Angaben von deren Anwalt Liane Shaojun, mit „illegaler Versammlung und Demonstration“.

 

 

 

 

Mehrere Bürgerrechtler und ehemalige politische Gefangene

Der Hauskirche der beiden gehören mehrere Bürgerrechtler und ehemalige politische Gefangene an. Yonghai hat bereits bis 2006 eine Haftstrafe verbüßt und stand auch mehrfach unter Hausarrest. Laut Frankfurter Allgemeine Zeitung konnte sich die Hauskirchengemeinschaft „Heilige Liebe“ bislang weitgehend unbehelligt zu Gebet und Bibelstudium treffen. In China gehören viele protestantische Christen Hauskirchen an, obwohl diese nicht von der Regierung anerkannt sind. Diese fordert, dass sich alle Christen den offiziellen Kirchen anschließen, die staatlich sanktioniert werden.

Aufgeweichte Rolle der Nicht-Einmischung

Die FAZ meldet auf derselben Seite, dass die chinesische Regierung bei den südsudanesischen Friedensverhandlungen erstmals als Vermittler auftritt und seine „Rolle der Nicht-Einmischung“ aufweicht. In der Verfassung Chinas ist sowohl die Freiheit religiöser Ansichten vorgesehen, als auch die Freiheit, keiner Religion anzugehören. Laut Open Doors-Angaben aus dem Jahr 2011 gehören 23 Millionen Christen der staatlich anerkannten registrierten chinesischen protestantischen Kirche an. Darüber hinaus gibt es zwischen 40 und 50 Millionen protestantische Christen in nicht registrierten Hausgemeinden und zwischen 15-20 Millionen Katholiken in offiziellen und nicht registrierten Kirchen. Wer in China für die Rechte von Christen kämpft oder Aktivisten unterstütze, müsse aber weiterhin mit Repressalien rechnen. {Quelle: www.jesus.de –  Medienmagazin Pro}

Potsdamer Garnisonkirche:

„Gegner“ planen Bürgerbegehren

 

Die Bürgerinitiative «Potsdam ohne Garnisonkirche» will den geplanten Wiederaufbau der im Krieg zerstörten und in der DDR abgerissenen Kirche mit einem Bürgerbegehren verhindern.

Die Unterschriftensammlung soll noch vor den Kommunalwahlen am 25. Mai starten, sagte Simon Wohlfahrt von der Bürgerinitiative am Freitag in Potsdam. Die juristische Beratung habe der Verein «Mehr Demokratie» in Berlin übernommen. Ziel sei es, die Stadt zu bewegen, «die Notbremse zu ziehen und das Projekt zu stoppen». Für einen Erfolg des Bürgerbegehrens «Demokratie wagen, Potsdam fragen» müssten innerhalb eines Jahres rund 13.000 Unterschriften von Einwohnern der Landeshauptstadt ab 16 Jahren gesammelt werden, hieß es. Sollte die Stadt die Forderungen nicht übernehmen, wäre ein Bürgerentscheid möglich, für dessen Erfolg deutlich mehr Unterschriften nötig wären. Die Garnisonkirchenstiftung wollte sich am Freitag nicht zu dem Bürgerbegehren äußern. Statt Spenden für eine rund 100 Millionen Euro teure «Luxuskirche» mit umstrittener Vergangenheit zu sammeln, sollte die evangelische Kirche Menschen aufrufen, für dringend benötigte soziale Projekte zu spenden, sagte Wohlfahrt. Sollte sich jedoch herausstellen, dass die Unterstützer in der Mehrheit seien, werde das akzeptiert. Über den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche wird seit mehr als 20 Jahren kontrovers diskutiert. Das Projekt ist unter anderem umstritten, weil die Barockkirche 1933 von den Nationalsozialisten zur Inszenierung der Reichstagseröffnung genutzt wurde. Die Befürworter argumentieren unter anderem mit der städtebaulichen Bedeutung der Kirche. Nach bisheriger Planung soll zunächst für rund 40 Millionen Euro der Kirchturm errichtet werden. Das Projekt soll aus Spenden finanziert werden. {Quelle: www.jesus.de}

 

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