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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Morsi im Gals-Käfig wegen Gefängnisausbruch und Flucht von 24.000 Häftlingen 28. Januar 2014

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 11:26

Ägyptische Justiz ließ sich etwas einfallen, um das Theater der Moslembrüder vorm Gericht zu unterbinden: Morsi steht allein in einem Glas-Käfig, damit er von seinen Kumpanen isoliert und nicht diktiert wird. Er spricht durch Mikro, welches der Richter kontrolliert!

 

Dem gestürzten ägyptischen Präsidenten Mursi wird wegen eines Gefängnisausbruchs im Jahr 2011 ab heute der Prozess gemacht. In dem Verfahren gibt es außer ihm weitere 130 Angeklagte, darunter Mitglieder der palästinensischen Hamas und der libanesischen Hisbollah. Mursi und andere Mitglieder der Führungsriege der Muslimbruderschaft waren Ende Januar 2011 aus dem Gefängnis von Wadi Natrun geflohen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen und dutzenden weiteren Islamisten aus dem Ausland vor, die Ausbrüche organisiert zu haben. Im Vorfeld wurden bei Angriffen auf Polizeistationen und Gefängnisse mehrere Polizisten getötet. Mursi, Ägyptens erster demokratisch gewählter Staatschef, muss sich in weiteren Prozessen wegen Anstachelung zum Mord und Spionage verantworten.

{Quelle: nachrichten.freenet.de}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ägyptens Militärchef auf dem Weg zum Präsidenten

 

 

Als „Retter“ des Landes betrachten viele Ägypter Al-Sisi, seitdem dieser 2013 Mursi entmachtet hat. Bisher hat der Militärchef im Hintergrund die Strippen gezogen. Als Präsidentschaftskandidat rückt er ins Rampenlicht.

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Der Weg des ägyptischen Militärchefs Abdel Fattah al-Sisi ins höchste Staatsamt war eigentlich schon vorgezeichnet, als er am 3. Juli des Vorjahrs den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi entmachtete. Dieser war zwar erst ein Jahr zuvor demokratisch gewählt worden, doch stieß seine Herrschaft die Mehrheit der Ägypter so vor den Kopf, dass eindrucksvolle Massenproteste dem Militärcoup vorausgingen. Doch schon in den ersten Stunden dieses neuerlichen Umsturzes – im Februar 2011 hatte eine Revolution den Langzeitherrscher Husni Mubarak aus dem Amt gefegt – tauchten überall Al-Sisi-Bilder auf. Die Medien entfachten einen richtiggehenden Personenkult um den starken Mann des Militärs – und der Nation. Al-Sisi wurde als „Retter“ des Landes, ja nahezu als Messias verehrt. Der Ruf nach seiner Präsidentschaftskandidatur wurde unüberhörbar. Al-Sisi selbst hatte sich nach dem Juli-Umsturz wieder in den Hintergrund gespielt. Die Macht legte er formell in die Hände einer Übergangsregierung. An die Schalthebel der Macht kehrten Leute aus dem Mubarak-Regime zurück, denen die Militärführung vertraute. Nicht Al-Sisi entschied, was die neue Führung tat. Sie tat aber wohl auch nichts, was seinem Willen zuwidergelaufen wäre. Der 59-Jährige gehört einer Generation von Stabsoffizieren an, die anders als der ehemalige Luftwaffenpilot Mubarak an keinem der Kriege aktiv teilnahmen, in die Ägypten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verstrickt war. Er besuchte die Militärakademie und reihte sich dann in die Infanterie ein. Noch unter Mubarak wurde er Kommandeur des Armeebereichs Nord mit Sitz in Alexandria.

Muslim Brotherhood supporters

Man habe ihre „Jungfräulichkeit“ überprüft

 

Nach dem Sturz Mubaraks rückte er im Range eines Generalobersten an die Spitze des Militärgeheimdiensts. Auch gehörte er dem Oberkommando der Streitkräfte an, das unter dem Namen Oberster Militärrat (SCAF) nach dem Abgang Mubaraks die Macht im Lande übernahm. In dieser Zeit trat er lediglich ein einziges Mal hervor – und das in unrühmlicher Weise, wie sich viele junge Ägypter erinnern. Als im März 2011 Militärpolizisten jugendliche Demonstranten vom Tahrir-Platz in den Keller des Ägyptischen Museums verschleppten und dort misshandelten, unterzogen sie die Mädchen und jungen Frauen unter ihnen einer besonders grausamen und erniedrigenden Behandlung – den sogenannten Jungfräulichkeitstests. Es war Al-Sisi, der diese Praxis einige Wochen später gegenüber westlichen Medien zu begründen versuchte: Die Frauen hätten gemeinsam mit jungen Männern auf dem Tahrir-Platz campiert, und damit sie nicht später sagen würden, sie seien von Militärpolizisten vergewaltigt worden, hätte man eben ihre „Jungfräulichkeit“ geprüft, behauptete er zynisch. Der in Kairo geborene Al-Sisi gilt als fromm. Seine Frau soll Gesichtsschleier tragen. Möglicherweise aus diesem Grund ernannte ihn der damalige Präsident Mursi im August 2012 zum Verteidigungsminister und Oberkommandierenden der Streitkräfte. Doch Al-Sisi stand der Muslimbruderschaft und ihrer Ideologie des politischen Islam in keiner Weise nahe.

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Als Mursis Herrschaft immer mehr in islamistische Machtspiele ausuferte, begann Al-Sisi im Hintergrund die Fäden zu ziehen. Er traf sich insgeheim mit Politikern, Wirtschaftskapitänen und Meinungsführern des Gegenlagers, um den Rückhalt für einen eventuellen Coup auszuloten. Eine neue Jugendbewegung mit dem Namen Tamarud (Rebellion) formierte sich, die Millionen Unterschriften sammelte, mit denen sie den Rücktritt Mursis und Neuwahlen forderte. Mursi zeigte sich stur und uneinsichtig. Al-Sisi konnte sich ausrechnen, dass es so kommen würde. Die Falle schnappte zu. Millionen gingen gegen Mursi auf die Straße. Bedächtig setzte ihn Al-Sisi schachmatt. Der Militärchef, der kurz vor Bekanntwerden seiner Präsidentschaftskandidatur und dem damit einhergehenden Abschied vom Dienst noch schnell zum Feldmarschall befördert wurde, könnte bald der nächste König auf Ägyptens schwankendem Schachbrett sein. {Quelle: www.handelsblatt.com}

 

One Response to “Morsi im Gals-Käfig wegen Gefängnisausbruch und Flucht von 24.000 Häftlingen”

  1. Ibrahim Says:

    Auch ich Liebe Ägypten! Betet fürÄgypten!


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