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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Dschihad – eine Verlockung für Kriminelle 27. Januar 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:14

Viele der Dschihadisten, die aus Deutschland nach Syrien gereist sind, waren bereits vorher durch Straftaten aufgefallen.

 

Das ergibt eine Studie des hessischen Innenministeriums, die der F.A.S. vorab vorliegt.

 

 

 

Rund die Hälfte der Dschihadisten, die aus dem Rhein-Main-Gebiet nach Syrien gereist sind, sind vorher durch Straftaten aktenkundig geworden. Sie fielen den Ermittlungsbehörden durch Diebstähle, Gewalt-, Rauschgift- und Sexualdelikte auf. Bei sechs Ausgereisten registrierte die Polizei sogar mehr als zehn Straftaten. Das geht aus einer Studie des hessischen Innenministeriums hervor, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden soll und die der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.) vorliegt. Darin wird analysiert, wie sich 23 Dschihadisten radikalisiert haben, die bis Oktober 2013 nach Syrien ausgereist sind. Das Durchschnittsalter der hessischen Dschihadisten betrug bei ihrer Ausreise nach Syrien knapp 23 Jahre, vier waren minderjährig. Bei zwanzig von ihnen handelt es sich um Männer. In den meisten Fällen hätten die Eltern versucht, ihre Kinder vom Weg in den heiligen Krieg abzubringen, heißt es in der Untersuchung. Offenbar gelang dies nicht einmal den Ehefrauen. Zehn der Dschihadisten waren zum Zeitpunkt ihrer Ausreise verheiratet, zwei hatten sogar Kinder. Bis auf einen haben alle ausländische Wurzeln, sie gehören der zweiten oder dritten Generation in Deutschland an. Drei sind erst später zum Islam konvertiert. Im Durchschnitt dauerte die Radikalisierung 25 Monate. Bei den vier minderjährigen Dschihadisten waren es zwischen ein und zwei Jahre. In einigen Fällen radikalisierten sich die Ausgereisten sogar innerhalb weniger Wochen. {Quelle: www.faz.net}

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«EasyjetDschihad»:

Per Billigflieger in den Syrien-Krieg

Nie war es für Schweizer Dschihadisten einfacher, in die Schlacht zu ziehen, sagt ein ETH-Sicherheitsforscher.

Dem Nachrichtendienst bereiten jedoch mehr diejenigen Personen Sorgen, welche aus dem heiligen Krieg zurückkehren.

 

 

 

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«Zehn Schweizer Dschihadisten in Syrien» – so lautete die gestrige Schlagzeile. «Unpräzis», sagt der Sprecher des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB), Felix Endrich. Man habe unbestätigte Informationen von zehn Schweizern, die sich derzeit in Syrien oder auf dem Weg dorthin befinden. Ob Gotteskrieger oder Reisende, welche die Opposition unterstützen, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen oder Abenteurer sei unklar. «Gut möglich», sagt hingegen der Dschihad-Forscher Lorenzo Vidino: Nie sei es einfacher gewesen, Gotteskrieger zu werden. Das habe mit praktischen Gründen zu tun, so der Forscher am Center for Security Studies der ETH Zürich. «Easyjet-Dschihad» nennt er das Phänomen: «Wenn Sie wollen, dann besteigen Sie frühmorgens den Billigflieger in die Südtürkei. Läuft alles rund, stehen Sie bereits am selben Abend an der Grenze zu Syrien».

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Vorläufiger Höhepunkt

Aus dem sicheren Westeuropa direkt in den Heiligen Krieg – mit vorher geknüpften Kontakten fast schon ein Kinderspiel, wie das Teenageralter einiger Kämpfer beweist. Der NDB überwacht Aktivitäten wie solche Kontaktaufnahmen. Doch die Überwachung ist schwierig. Zudem: Einem Dschihadisten, gegen den keine Ausreisesperre vorliegt, eine Reise zu verbieten ist nicht möglich. Nicht jene, die ausreisen, bereiten Geheimdiensten Sorgen, sondern die Rückkehrer. Endrich vom NDB: «Unser Auftrag ist definiert: Er dient unter anderem der Terrorabwehr. Rückkehrer aus Gebieten des Dschihads sind gefährlich, weil sie hierzulande rekrutieren oder sogar einen Terrorakt planen könnten». Das Phänomen habe mit dem Syrienkrieg einen vorläufigen Höhepunkt erreicht, sagt der ETH-Forscher Vidino. Zahlen für die Schweiz würden zwar verhältnismäßig gering ausfallen, doch müsse man auf der Hut sein: «Die Krieger wurden im Westen radikalisiert.» Sei es in einer Moschee, wo eine radikale Auslegung des Islams gepredigt wird, unter Freunden oder im Internet. In Trainingscamps oder im Krieg würden sie weiter radikalisiert.

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Die Bieler Connection

Richtig in die Schlagzeilen gerieten die jungen Dschihadisten aus der Schweiz mit einem Todesfall von 2006: Ein junger Tunesier, genannt Abu Saad al-Tunisi, starb in den Reihen der Kaida im Irak. Tunisi war als Teenager mit seiner streng religiösen Familie nach Biel gekommen. In der Schule integrierte er sich schlecht. Er soll sich im Internet und in einer Moschee radikalisiert haben. Die gegenteilige Vorgeschichte liefert der Fall des Palästinensers Majd N. Als 8-Jähriger erhielten er und seine Familie politisches Asyl. Der Junge schrieb gute Schulnoten und integrierte sich nach außen hin gut. Unbemerkt soll er sich im Internet und in derselben Bieler Moschee wie al-Tunisi radikalisiert haben. Im Februar 2012 flog Majd N. nach Nairobi, wo er Kontakt zur somalischen al-Shabaab-Miliz aufnahm. Später besuchte er Trainingscamps und kämpfte an der Seite der Shabaab-Milizen in Somalia.

Gutmenschliche Taqyya bzw. Heuchelei der Dhimmys

Zurück in Kenia geriet er in Haft. Die Schweizer Behörden belegten ihn daraufhin mit einer Einreisesperre und entzogen ihm den Flüchtlingsstatus. Einige der Gotteskrieger sind im Teenager-Alter, wenn sie aufbrechen. Andere sind älter. Einige tun es aus jugendlichem Unsinn, andere sind gefährlich. «Bei manchen Rückkehrern genügt eine psychologische Betreuung, andere müssen eng überwacht werden», fordert Lorenzo Vidino. Länder wie Dänemark oder Belgien sind stärker betroffen als die Schweiz. So beschäftigen die Gotteskrieger die höchsten politischen Ebenen: Gestern diskutierten die EU-Innenminister, wie den potenziell gefährlichen Rückkehrern zu begegnen ist. Auch der Schweizer EU-Botschafter nahm am Treffen teil. Unter Schweizer Vorsitz wollen die Mitglieder der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) das Thema Ende April in Interlaken diskutieren. {Quelle: www.aargauerzeitung.ch – von Daniel Fuchs}

Aargauer Zeitung

 

6 Responses to “Der Dschihad – eine Verlockung für Kriminelle”

  1. thomas Says:

    Das überrascht mich jetzt nicht wirklich.

  2. Bernhardine Says:

    DAVID G./ABU DAWUD AL ALMANI(VATER DAVID DER DEUTSCHE) WAR ERST 19

    JANUAR 2014
    „“Wie wurde David, der junge Kemptener mit Job und Mitgliedschaft in einem Sportverein, zu „Dawud“, dem Islamisten? Seine Schwester hat sich die Frage unzählige Male gestellt. Eine Antwort vermag sie nicht zu finden.

    „Er war auf einmal nicht wiederzuerkennen“, sagt sie. Ihre Stimme ist leise. Sie habe David, ihren Bruder, geliebt. Und „Dawud“, den Gotteskrieger, gefürchtet. Um beide gebangt, seit er im September plötzlich aus Kempten verschwand.

    Trotz eines verhängten Ausreiseverbots – seine Familie hatte sich in ihrer Not an die Polizei gewandt. „Wir haben alles versucht, um ihn aufzuhalten. Aber wir haben es nicht geschafft“, sagt seine Schwester…

    Einige Zeit zuvor hatte er seinem Boxtrainer berichtet, zum Islam übergetreten zu sein. „Er hat mir gesagt, er werde seine Handschuhe nicht mehr anziehen, um gegen einen Menschen zu boxen.“ Der bodenständige, im Sportverein angesehene Mittsechziger ist immer noch fassungslos…

    Ob es da vielleicht ein größeres Problem mit radikalen Islamisten geben könne, gar eine Kemptener Zelle? Mehr als nur der eine Extremist im Allgäu? Antworten waren gestern bei der Polizei nicht zu erhalten. Allerdings legen Recherchen unserer Zeitung nahe, dass es zumindest weitere Sympathisanten gibt…

    Seine Boxabteilung ist Stützpunkt der Integrationsarbeit des Vereins. 16 Nationen betreiben dort gemeinsam Sport…““
    http://www.all-in.de/nachrichten/rundschau/Tod-in-Syrien-David-19-der-Gotteskrieger-aus-dem-Allgaeu;art2757,1516260

    http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/In-Syrien-getoetet-David-der-Gotteskrieger-aus-dem-Allgaeu-id28550842.html

    • thomas Says:

      In der Großstadt,in der ich aufgewachsen bin, gab es diese Boxvereine mit Integrationswillen,
      schon in den siebziger Jahren des letzen Jahrhunderts, dort lernten dann oft Kinder aus problematischem
      Elternhaus und Türken das boxen. Die boxenden Türken,bereicherten später oft die Zuhälterszene,
      vorher hatten sie aber schon jeder Menge Deutschen die Fresse poliert,durch Rudelbildung machten
      sie oft erstaunliche kriminälle Karieren. Auch die deutschen boxenden Assis, konnten sich oft erfolgreich
      durchsetzen und waren dem deutschen Durchschnittsjugentlichen,dann körperlich überlegen. Mangels
      Hirns, wurde dann mit den Fäusten argumentiert. Die damaligen Jugendzentren,wurde dann zum Treffpunkt, dieser Art von Spezies,dort konnte man dann schon auf viele Spielarten der Kleinkriminalität
      stoßen. Soviel zum staatlich subventionierten Boxtraining, (oder andere Kampfsportarten)um die Jungs
      von der Strasse zu holen. Ich spreche hier von den siebziger Jahren,des letzen Jahrhundert ,aber heute
      wird es nicht viel anders sein.

      • andreas Says:

        kenn ich – fast nirgendwo konnte man so oft schlägereien, diebstähle und drogenhandel erleben wie gerade in „jugendzentren“. wir mussten unseren musikproberaum dort verlassen, nachdem ständig instrumente beschädigt o. geklaut wurden, von der missgünstigen stimmung uns „soften“ musikern gegenüber ganz zu schweigen. eine mixtur aus rockern, deren nuttige miezen u. später zunehmend türkischen gangs war irgendwann nicht mehr auszuhalten…aber gut, die zentren waren ja wohl auch für speziell dieses publikum konzipiert?! drollig waren ja die meist hilfs-u. ahnungslosen ex-hippie-sozialarbeiter, mit denen die jugendlichen kaum etwas zu tun haben wollten – sie wurden allenfalls als lästiges wachpersonal wahrgenommen…

  3. Bernhardine Says:

    OT

    KANONEN-USCHI WILL 16- und 17-JÄHRIGE IN DIE BUNDESWEHR STECKEN.

    DAHER IHR WUNSCH NACH KINDERGÄRTEN!!!
    http://www.express.de/politik-wirtschaft/ueber-1200-einstellungen-von-der-leyen-laesst-minderjaehrige-zur-bundeswehr,2184,25979996.html

  4. thomas Says:

    Sind Kindersoldaten im Westen nicht verboten?


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