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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Polizei verlor unterwegs 13 Flüchtlinge 24. Januar 2014

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 11:17

Nach Befreiung aus Lkw:  Kritik am Umgang mit Flüchtlingen

Die Flüchtlinge, die am Dienstag (21.01.2014) aus einem Kühl-Laster in Eschweiler befreit wurden, sind verschwunden. Sie wurden ohne Begleitung nach Dortmund geschickt. Dort sollten sie sich beim Bundesamt für Migration melden. Nun stehen die Behörden in der Kritik. Die Polizei hatte am Dienstag (21.01.2014) in Eschweiler (Städteregion Aachen) 13 Flüchtlinge aus dem Kühlanhänger eines Lastwagens befreit.

 

Die beiden Jugendlichen der Gruppe wurden dem Jugendamt der Stadt Aachen übergeben, für sie wird nun eine Pflegefamilie gesucht. Die anderen elf Flüchtlinge setzte die Bundespolizei in einen Zug nach Dortmund – ohne Begleitung, nur mit einer Bescheinigung als Asylsuchende, etwas Bargeld, einem Ticket und einer Wegbeschreibung. In Dortmund sollten sich die Flüchtlinge beim Bundesamt für Migration melden. Angekommen sind sie dort bisher allerdings nicht.

Amnesty: „Verantwortung ausgeblendet“

Das Vorgehen der Behörden wird nun von Amnesty International kritisiert. Die Flüchtlinge hätten nach Meinung der Menschenrechtsorganisation nicht allein auf den Weg geschickt werden dürfen. Ingeborg Heck-Boeckler, die Aachener Vorsitzende von Amnesty International in NRW, sagte, dass dabei der Schutzgedanke und die Verantwortung ausgeblendet werde. Auch Ali Ismailovski vom Café Zuflucht in Aachen hält das Vorgehen der Behörden für falsch. Die meisten Flüchtlinge beherrschten kein deutsch und müssten sich in einem fremden Land allein bis zur zentralen Aufnahmeeinrichtung durchkämpfen. Erschwerend komme hinzu, dass viele Flüchtlinge traumatisiert seien.

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Auf dem Weg nach England?

Man habe die Flüchtlinge nicht nach Dortmund bringen dürfen, sagt Knut Paul von der Bundespolizei, denn das wäre einer Zwangsmaßnahme gleichgekommen. Er vermutet, dass die elf Flüchtlinge wieder auf dem Weg nach England sind, wo sie ursprünglich hin wollten. Die Flüchtlinge haben acht Tage Zeit, sich doch noch in Dortmund zu melden. Nur dann können sie einen Antrag stellen, um vorübergehend in Deutschland zu bleiben.

www1.wdr.de

 

2 Responses to “Polizei verlor unterwegs 13 Flüchtlinge”

  1. thomas Says:

    Der Irsinn bekommt in Deutschland Beine.

  2. Bernhardine Says:

    OT

    HABE NICHTS MIT POLITIK ZU TUN. TÄTER KENNE MAN ZWAR NICHT…
    Anschlag auf Gotteshaus
    Brandsätze gegen ev. Kirche in Müggelheim
    http://www.berliner-zeitung.de/polizei/anschlag-auf-gotteshaus-brandsaetze-gegen-kirche-in-mueggelheim,10809296,25983058.html


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