kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Etwas über „Lärm“ aus der Heiligen Schrift 19. Januar 2014

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 00:13

        

Kriegslärm

Josua 6

Kriegslärm ängstigte die Menschen schon in biblischer Zeit. Als Josua Jericho eroberte, brachte das Kriegsgeschrei sogar die Stadtmauern zum Einsturz. »Lass alle Kriegsmänner rings um die Stadt herumgehen einmal und tu so sechs Tage lang«, immer mit Posaunenschall und Kriegsgeschrei, dann wird die Stadtmauer Jerichos fallen, sagt Gott zu Josua. Josua befolgte den Rat und ließ sein Volk um die Stadt ziehen. »Da erhob das Volk ein Kriegsgeschrei, und man blies die Posaunen. Und als das Volk den Hall der Posaunen hörte, erhob es ein großes Kriegsgeschrei. Da fiel die Mauer um, und das Volk stieg zur Stadt hinauf, ein jeder stracks vor sich hin. So eroberten sie die Stadt«.

( Josua 6)

Zitat: »Als das Volk den Hall der Posaunen hörte, erhob es ein großes Kriegsgeschrei. Da fiel die Mauer um«.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wecklärm für einen Toten

Judit 14, 7 ff.

Als Judith den gegnerischen Feldherrn Holofernes getötet hatte, ließ sie seinen Kopf an der Stadtmauer befestigen. Das ermutigte das Volk Betulias zu einem Scheinangriff auf die Feinde. Die Menschen nahmen »ihre Waffen und machten einen Ausfall mit großem Lärm und Geschrei«. Aufgeregt liefen die feindlichen Wachen zum Zelt des Holofernes, um ihn zu alarmieren. Seine Wache polterte vor seiner Schlafkammer, damit er endlich aufwache. Natürlich regte sich nichts im Zelt des Toten. Bagoas trat »näher an den Vorhang, hob ihn auf und sah den Leichnam des Holofernes ohne Kopf in seinem Blut auf der Erde liegen. Da schrie und heulte er laut und zerriss seine Kleider«.

( Judit 14, 7 ff.)

Zitat: »Die darin waren, fingen an, vor der Tür seiner Kammer zu poltern, damit er durch den Lärm und nicht durch Weckrufe aufwachen sollte«.

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ist das für ein großer Lärm?

1. Samuel 4, 14

Die Bundeslade war lange Zeit der wichtigste Kultgegenstand des Volks Israel, denn sie symbolisierte die Gegenwart Gottes und den Bund des Volks mit ihm. Als sie den Israeliten von den Philistern gestohlen worden war, kam ein Bote in die Stadt. Der alte Priester Eli »saß auf seinem Stuhl und gab acht nach der Straße hin; denn sein Herz bangte um die Lade Gottes«. Da hörte er das Geschrei der Menschen, die vom Verlust der Lade erfahren hatten. Als Eli das laute Schreien hörte, fragte er, was das für ein Lärm sei. Ein Mann erklärte es ihm – mit furchtbaren Folgen: Eli kippte rücklings vom Stuhl an der Tür, brach seinen Hals und starb.

( 1. Samuel 4, 14)

Zitat: »Als Eli das laute Schreien hörte, fragte er: Was ist das für ein großer Lärm«?

 

 

 

 

 

 

 

 

Getöse wie von Erdbeben

Hesekiel 3, 12 ff.

Als der Prophet Hesekiel zum Wächter über Israel eingesetzt wurde, hatte er eine Gottesbegegnung, die mit lautem Getöse einherging. Er hörte hinter sich Lärm wie von einem großen Erdbeben und erkannte, dass sich die »Herrlichkeit des Herrn« von ihrem Ort erhob. Darauf folgte »ein Rauschen von den Flügeln der Gestalten, die aneinanderschlugen, und ein Rasseln der Räder neben ihnen wie das Getöse eines großen Erdbebens«. Danach befahl ihm Gott: »Du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel. Du wirst aus meinem Munde das Wort hören und sollst sie in meinem Namen warnen«.

( Hesekiel 3, 12 ff.)

Zitat: »Ich hörte hinter mir ein Getöse wie von einem großen Erdbeben, als die Herrlichkeit des Herrn sich erhob von ihrem Ort«.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unheil mit Getöse

Jeremia 10, 22

Als Gott ankündigte, sein Volk schwer zu strafen und die Bewohner des Landes zu »ängstigen, damit sie sich finden lassen«, klagte der Prophet Jeremia: Die Menschen »sind zu Toren geworden und fragen nicht nach dem Herrn. Darum kann ihnen nichts Rechtes gelingen.« Und er sieht ein unheilvolles Getöse kommen: »Horch, es kommt eine Kunde daher und ein großes Getöse aus dem Lande des Nordens, dass die Städte Judas verwüstet und zur Wohnung der Schakale werden sollen«.

( Jeremia 10, 22)

Zitat: »Horch, es kommt eine Kunde daher und ein großes Getöse«.

 

 

 

 

 

 

Gruseliges Getöse

Weisheit 17, 1 ff.

Manchmal können einen ein schlechte Gewissen und heimliche Sünden ganz schön quälen. Das Buch der Weisheit beschreibt die Qualen der Unbelehrbaren so: »Als die Ungerechten meinten, das heilige Volk unterdrücken zu können, wurden sie Gebundene der Finsternis und Gefangene einer langen Nacht. Denn als sie meinten, sie könnten sich bei ihren verborgenen Sünden verstecken unter der dunklen Decke der Vergessenheit, wurden sie zerstreut, furchtbar erschreckt und durch Gespenster geängstigt.« Dieser Spuk äußerte sich dann in furchterregendem Lärm, zu dem »gräuliche Gestalten mit düsteren Mienen erschienen«.

( Weisheit 17, 1 ff.)

Zitat: »Getöse war um sie her, das sie erschreckte«.

 

 

 

 

 

 

 

Brausen vom Himmel

Psalm 65, 8; Apostelgeschichte 2, 2

»Du stillst das Brausen des Meeres, das Brausen seiner Wellen und das Toben der Völker«, heißt es in den Psalmen. Doch Gott stillt das Brausen nicht nur, er schickt seinen Geist auch mit Brausen, wie die Apostelgeschichte berichtet: »Als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist.«

( Psalm 65, 8,  Apostelgeschichte 2, 2)

Zitat: »Es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus«.

 

www.sonntagsblatt-bayern.de – von Uwe Birnstein

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