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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Religionsunterricht: Ostern oder Hasenfest? 17. Januar 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:47

Vermisst habe ich letztens Stellungnahmen unserer Oppositionspolitiker. Wofür steht eigentlich das „C“ im Parteinamen?

 

 

 

Noch immer mit euch selbst beschäftigt?

Die Religionen schufen die Strukturen, die die ersten Gesellschaften zusammenhielten.

Sie setzten die Maßstäbe für ein erstes Moralempfinden.

 

 

Sind diese Werte dem Menschen von Gott eingegeben worden,

oder wie haben wir diese „Wesenheit mit der Fähigkeit des Wertens“ erlangt?

 

 

 

Der Atheist Nicolai Hartmann sah ein „kosmos noetos“, ein Reich der Werte, jenseits der Wirklichkeit und des Bewusstseins. Wohin will er dieses Reich lokalisieren? Unsere Neurone jedenfalls sind Wirklichkeit! Der Atheismus selbst ist ein Glaube, der auf keinerlei Begründung oder Beweisführung basiert. Er ist lediglich eine Negation des Gottesglaubens. Er sagt nicht einmal, was er ist, er sagt nur, was er nicht ist. Reicht eine negative Definition aus für einen Wertunterricht? Wohl nicht. Der „postulatorische Atheismus“ Hartmanns ist nur eine Antithese zur These der Existenz Gottes. Wir bewegen uns im Bereich von Antinomien! Und das reicht definitiv nicht aus, um ein gut funktionierendes, alle Glaubensrichtungen berücksichtigendes, Bestehendes abzuschaffen! Das wäre reine Willkür, als Weltläufigkeit getarnt, eingeläutet von einer angeblich liberalen Partei. Hoffentlich nicht aus Mangel an intellektueller Potenz. Wer sind die Drahtzieher und Einflüsterer unserer Politiker? Mitglieder der AHA? Ich persönlich möchte lieber Ostern feiern als ein „Hasenfest“, wie diese Leute das allen Ernstes vorschlagen. Zusammen mit der AHA (Allianz vun Humanisten, Atheisten an Agnostiker) agieren die FGIL (Fédération générale des instituteurs luxembourgeois) und die LLE (Ligue luxembourgeoise de l’enseignement).

Liebe Leute, mir graut’s vor euch! Zu einer „Herzens-Bildung“ (das ist ein Ausdruck meiner Großmutter. Blaise Pascal nannte das (apriorische) „logique du cœur“), wie ich den Aufbau einer Glaubens-, Hoffnungs- und Nächstenliebestruktur mal nennen will, die jede Gesellschaft benötigt, reicht ein Werteunterricht Ihrer Couleur nicht aus. Das postsozialistische Russland ist ein schönes Beispiel. Die Herrschenden pilgern zum Popen. Wer soll diesen Unterricht abhalten? Ein Gläubiger, ein Agnostiker, ein Atheist oder ein Anti-theist? Mit welcher Basisbildung? Bitte, liebe antitheistische Koalition, erklären Sie Ihren Kindern alle Brennpunkte moralischer Probleme und Gedankengänge auf laizistische Art. Vorschlag: Beginnen Sie trotz allem mit dem Dekalog (den zehn Geboten) als Basis. Leicht zu verstehen, für Klein und Groß. Und alle Glaubens- und Wertegemeinschaften könnten damit leben. Christen, Juden und Muslime (cf. Koran Sure 17,22–39). Sogar die Anti-Theisten werden in den Himmel kommen (zähneknirschend), wenn sie sich an diese Gebote halten. Vermutlich. Und, bleiben Sie ehrlich: Es ging Ihnen nie um Pluralismus und schon gar nicht um Toleranz Andersgläubigen gegenüber.

Diesen Pluralismus an Ideen und Glauben haben wir bereits jetzt, im Einklang mit einer weltweiten Globalisierung. Ihre „Privativum“-Politik ist ein primitiver Rückschritt in Richtung dumpfen „Klassenkampfs“ und erinnert mich irgendwie an eine „Tea-Party“ von links. Es geht Ihnen schnöde um die Zwangseinführung des A-Theismus und vielleicht um … Ressentiments?

Soll diese Art von Vorgehen jetzt Methode werden?

In welche ungesunde Richtung driften wir?

 

Jean M.P. Gilbertz

www.jmpgilbertz.luwww.wort.lu

                

 

2 Responses to “Religionsunterricht: Ostern oder Hasenfest?”

  1. thomas Says:

    In Europa wird alles göttliche ausgeklammert, begründet wird dies von einer atheistischen Wissenschaft,
    die vorgibt alles erklären zu können,deren Geschichte aber von Halbwahrheiten, Lügen und Manipulationen
    durchseucht ist.

    Maranatha

    Thomas


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