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Explosion in Auto in Wien-Ottakring: 2 Tote – Rapper in Graz verurteilt 11. Januar 2014

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 22:03

Waffe im Fahrzeug scharf gemacht: Handgranate zerfetzt in Wien zwei Männer

Ein Zeuge hörte einen lauten Knall. Die Polizei ermittelt.

Die Explosionsursache ist aber noch unklar.

Bei einer Explosion in einem Auto in der Odoaker-Gasse in Wien-Ottakring sind in der Nacht auf Samstag, zwei Männer getötet worden. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass eine Handgranate im Inneren des Wagens scharf gemacht wurde und explodiert ist. Gegen 3 Uhr wurde ein Zeuge auf die Explosion aufmerksam. Da er gedacht hatte, einen Schuss gehört zu haben, verständigte er umgehend die Exekutive. Die Beamte fanden am Tatort in einem BMW einen toten und einen schwerverletzten Mann.

Verbrechen oder Unfall?

 

Trotz Erster Hilfe Maßnahmen verstarb der Schwerverletzte noch im Rettungsauto. Dem Notarzt zufolge wiesen beide Opfer typische Explosionsverletzungen auf, auch am Fahrzeug fanden sich entsprechende Spuren, so Polizei-Sprecher Thomas Keiblinger. Ob ein Verbrechen vorliegt oder ob es sich um einen Unfall handelt, war zu Mittag noch ungeklärt. Es sprach aber viel dafür, dass die Handgranate im Inneren des Wagen scharf gemacht und gezündet worden ist. „Wir haben keine Hinweise darauf, dass sie von außen in das Auto geworfen wurde“, sagte Keiblinger. Weitere Waffen wurden nicht gefunden. Geklärt ist inzwischen die Identität der beiden Todesopfern. Laut einem Bericht der „Kronenzeitung“ handelt es sich um einen Deutschen sowie Bulgaren. Die Polizei konnte dies am Abend auf APA-Anfrage vorerst nicht bestätigen. {Quelle: diepresse.com}

Zwei Rapper wegen Verhetzung verurteilt

 

Schuldig in allen Anklagepunkten lautet das Urteil, das am Freitag im Grazer Straflandesgericht gegen zwei Rapper gesprochen wurde. Die zwei Grazer waren wegen Verhetzung, Aufforderung zu terroristischen und strafbaren Handlungen angeklagt. Ausschlaggebend für die Anklage gegen die beiden Rapper aus Graz, einer kurdischer, der andere ägyptischer Herkunft, sind drei Musikvideos auf einer Internetplattform. Sie sind nach wie vor online und haben bis zu 150.000 Klicks. Laut Staatsanwalt würden zwei dieser Lieder den Suchtgifthandel gutheißen, das dritte Video würde antisemitisch verhetzen.

Kunst oder nicht

Beide Angeklagten, einer ist 23, der andere 25 Jahre alt, sind vorbestraft, unter anderem wegen Suchtgifthandels. Das Gericht beschäftigte vor allem die Frage, ob solche Gangsterraps Kunst sind oder nicht und, wo die Kunst ihre Grenzen hat. Das sei unerheblich, sagte der Staatsanwalt, für ihn seien beide Angeklagten „nicht nur Gangsterrapper sondern antisemitische Hetzer“ – und er zitierte aus den Texten, etwa „ich werde im Dschihad sterben“. Dazu kämen Gesten wie Halsabschneiden oder Schießen auf Menschen.

Entschuldigung der Angeklagten

Das sei schlichtweg falsch verstanden worden, verteidigen sich die Angeklagten und entschuldigen sich dafür. „Wir sind keine Hetzer oder Judenhasser“, sagen sie einstimmig. Der Staatsanwalt forderte einen Schuldspruch in allen Anklagepunkten, die Verteidigung fordert einen Freispruch.

Freiheitsstrafen und Geldstrafen

„Schuldig in allen Anklagepunkten“, sagte das Gericht und verurteilte die beiden Rapper zu bedingten Freiheitsstrafen von sechs und elf Monaten sowie zu Geldstrafen. Die Richterin stellte allerdings auch fest, dass solche Musikvideos als Kunst zu verstehen sind. Auch die Kosten des Verfahrens haben die Angeklagten zu tragen. Der Staatsanwalt meldete Berufung und Beschwerde an, im Gerichtssaal wurde es laut. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

steiermark.orf.at 

 

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