kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Palästinas Botschafter in Prag durch Silvesterböller getötet?!? 6. Januar 2014

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 14:23

Der Berliner Journalist Sapir hält die Darstellung der Siedler in Deutschland für unfair.

Auch Siedler haben eine ethische Position

 

In der deutschen Öffentlichkeit werden israelische Siedler als Friedensfeinde oder Rassisten dämonisiert. Um dem entgegenzuwirken, gründet der Berliner Journalist Yoav Sapir derzeit einen Verein.

 

 

Wenn in Deutschland über Israelis und Palästinenser gesprochen wird, etwa in einer Talkshow, werden die Siedler von mehr oder weniger kompetenten Experten immer verdammt“, begründete Sapir sein Engagement gegenüber der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“. Aber niemand vertritt ihre Position“. Viele Menschen behaupteten, die Siedlungspolitik aus Gewissensgründen nicht gutheißen zu können, ergänzte der Israeli. „Dagegen wollen wir zeigen, dass Siedler auch eine ethische Position vertreten. Die muss man nicht teilen, aber sie ist nicht gewissenlos, im Gegenteil. Stattdessen erleben wir aber gerade in der deutschen Öffentlichkeit eine Dämonisierung der Siedler als Friedensfeinde oder Rassisten“. Sapir widersprach der Auffassung, dass die Siedler die Palästinenser verdrängten: „Zahlenmäßig stimmt das nicht. Es leben im Westjordanland mehr Palästinenser als israelische Siedler. Aber verstehen Sie mich nicht falsch: Ich habe nichts gegen Palästinenser. Wir wollen nur, dass auch die Rechte der Siedler gewahrt werden“. {Quelle: www.israelnetz.com}

Das vollständige Interview mit dem Gründer des Vereins „Siedlungspolitik – Aufklärung und Bildung“ ist hier zu lesen: www.juedische-allgemeine.de

Jüdische Allgemeine

Polizeikräfte vor der Residenz des palästinensischen Botschafters in Tschechien in einem Prager Vorort

 

 

Palästinas Botschafter durch Silvesterböller getötet?

 

Der palästinensische Botschafter in der Tschechischen Republik ist tot.

Er starb infolge einer Explosion, ein politischer Hintergrund wird ausgeschlossen.

Eine Theorie: Es war ein Feuerwerkskörper.

 

 

Es wurde ein tragischer Neujahrstag in Prag: Vermutlich durch das Zünden eines Silvesterknallers in seiner Wohnung ist der palästinensische Botschafter in Tschechien ums Leben gekommen. Der 56-jährige Dschamal al-Dschamal war gegen Mittag zunächst mit schweren Verletzungen an Armen, Beinen, im Bauchbereich und am Kopf in das Militärkrankenhaus in Prag gebracht und dort in ein künstliches Koma versetzt worden. Stunden später erlag der Diplomat dort seinen Verletzungen, wie die Polizei tschechischen Medien gegenüber bestätigte. Nach einer Explosion waren Einsatzkräfte in großer Zahl in das Wohnhaus des Diplomaten im Prager Vorort Suchdol geeilt, begleitet von Sprengstoffexperten. Den Angaben zufolge, die von einem Sprecher der palästinensischen Botschaft bestätigt wurden, fanden sie Dschamal dort schwer verletzt vor. Die anderen Mitglieder seiner Familie sollen bei der Explosion im Haus gewesen, aber unverletzt geblieben sein. Eine Frau sei allerdings nach dem Einatmen von Explosionsdämpfen in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Unklar blieb bis zum späten Abend, was genau die Detonation verursacht hat. Das palästinensische Außenministerium nannte als Ursache einen alten Tresor, dessen Diebstahlsicherung nach dem Öffnen durch den Diplomaten ausgelöst worden sei – durch die Explosion. Die Polizei in Prag wollte jedoch auch nicht ausschließen, dass der Botschafter möglicherweise unsachgemäß einen Silvesterknaller gezündet und sich dabei die schweren Verletzungen zugezogen habe. Die Ermittler stießen in der Wohnung auf „beachtliche Mengen explosiver Stoffe und mehrere Waffen„.

 

Große Mengen von Explosivstoffen und Waffen im Haus

 

Die Polizei stieß in der Wohnung auf größere Mengen explosiver Stoffe und mehrere Waffen. Einen Terrorakt schloss Tschechiens Polizeipräsident Martin Cervicek als Ursache der Explosion jedoch klar aus. Er hatte den Unglücksort selbst in Augenschein genommen. Der palästinensische Botschafter und seine Familie waren gerade beim Umzug in eine private Wohnung gewesen. Nachbarn in dem Diplomatenviertel berichteten, dass überall im Haus und davor Kisten mit Umzugsgut und verpackte Möbel gestanden hätten. Der Diplomat hatte erst Anfang Oktober dem tschechischen Präsidenten Milos Zeman seine Ernennungsurkunde überreicht. Dabei hatte er Zeman gebeten, seine israel-freundliche Haltung zu überdenken, die den Ruf Tschechiens in der arabischen Welt beschädigen könne. Kurz zuvor hatte Zeman dafür plädiert, die tschechische Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Die Vertretungen zahlreicher Staaten befinden sich in Israels Wirtschaftsmetropole Tel Aviv und nicht in Jerusalem, weil sich die jeweiligen Regierungen keiner Parteinahme im israelisch-palästinensischen Streit um die Hauptstadt vorwerfen lassen wollen.

Tschechische Kracher gelten als Gefahr

 

Tschechien unterhält zu Israel traditionell sehr enge Beziehungen. Das Land hatte im Dezember 2012 als einziges EU-Mitglied gegen eine diplomatische Aufwertung der Palästinenser in der UN-Vollversammlung votiert. Sollte sich im Verlauf der weiteren Untersuchungen ein Unfall durch Silvesterkracher bestätigen, wäre das nicht der erste Fall dieser Art. In Tschechien werden vor dem Jahreswechsel regelmäßig hoch gefährliche Knallkörper verkauft, die illegal aus China eingeführt werden. Sie sind in der EU generell verboten. Die deutsche Polizei warnt regelmäßig davor, solche Feuerwerkskörper zu kaufen. Die Einfuhr nach Deutschland steht unter Strafe. Das tschechische Fernsehen hatte Ende des Jahres von so genannten Vietnamesen-Märkten an der deutschen Grenze berichtet, auf denen Knallkörper frei verkauft würden, die nur von ausgebildeten Pyrotechnikern gezündet werden dürften. {Quelle: www.welt.de – Von Hans-Jörg Schmidt, Prag}

DIE WELT

Beunruhigende Waffenfunde

Prager Fragen an Palästina

Die Umstände der Explosion eines Tresors in der Vertretung Palästinas in Prag werden immer rätselhafter.

Tschechien verlangt Auskunft über eine bedeutende Anzahl von Feuerwaffen, die in der Botschaft gefunden wurden.

 

Die Umstände der Explosion eines Tresors in der Botschaft Palästinas in Prag, bei welcher am Neujahrstag der Vertreter Palästinas, Jamal al-Jamal, das Leben verlor, sind undurchsichtiger denn je. Unklar ist, ob der Tresor durch einen Sprengsatz gesichert war, der bei unautorisiertem Öffnen den Inhalt vernichten sollte, oder ob im Safe Sprengstoff aufbewahrt wurde, der durch unsachgemäße Behandlung explodierte. Während das Außenamt Palästinas geltend machte, der Tresor sei seit 20 oder mehr Jahren nie geöffnet worden, und damit andeutete, der Inhalt könne noch aus der Zeit der Organisation zur Befreiung Palästinas PLO stammen, behauptete ein Sprecher der Botschaft, man habe den Safe häufig benutzt. Die Tochter al-Jamals ist der Ansicht, ihr Vater sei Opfer eines Attentats geworden, die tschechische Polizei geht jedoch von einem Unfall aus.

 

Erklärung verlangt

 

Die Explosion ereignete sich, wie bereits berichtet, in einem neu gebauten Gebäudekomplex im Prager Vorort Suchdol. Dorthin war die Vertretung Palästinas Ende Jahr umgezogen. Zuvor hatte sie ihre Räumlichkeiten in einem gemieteten Objekt im Stadtteil Troja gehabt. Seit der Anerkennung Palästinas als Staat durch die CSSR im Jahre 1988 steht die Vertretung Palästinas in Prag im Status einer Botschaft. Die PLO war seit 1973 in Prag vertreten gewesen, ab 1983 auf diplomatischer Ebene, wie aus Informationen des tschechischen Außenministeriums hervorgeht. Weil das neue, erst gerade im Bezug befindliche Botschaftsgebäude noch nicht exterritorialen Status hat, konnte die tschechische Polizei es zur Untersuchung der Tresor-Explosion betreten. Dabei stieß sie auf eine größere Zahl automatischer Gewehre, die in Tschechien offenbar nicht offiziell registriert sind. Prag verlangte darauf eine Erklärung dafür, weshalb nicht gemeldete Waffen in der Botschaft aufbewahrt worden seien. Der tschechische Vizeaußenminister Schneider empfing seinen palästinensischen Amtskollegen Jaradat zu einer Aussprache. Dieser versprach laut einem Communiqué des Prager Außenministeriums, zu überprüfen, ob sich die Botschaft Palästinas in der Vergangenheit im Einklang mit den tschechischen Gesetzen verhalten habe. Beide Seiten zeigten Interesse an einer vollständigen Aufklärung des Falles und an der Erhaltung guter gegenseitiger Beziehungen.

Tod des palästinensischen Botschafters:

Das Rätsel um die Bombenfalle im Tresor

 

Der palästinensische Botschafter in Prag starb, als er einen alten Safe öffnen wollte. Die Polizei schließt einen Terroranschlag aus und ermittelt nun in zwei Richtungen: Entweder tötete eine perfide Sprengfalle den Diplomaten – oder er zündete versehentlich eine Bombe, die gar nicht ihm galt.

SPIEGEL ONLINE

Besorgte Bürger

 

Laut Cyril Svoboda, einem früheren tschechischen Außenminister, könnte zwar die Polizei bei Verdacht auf illegalen Waffen- oder Drogenhandel in einer Botschaft einschreiten. Bestätige sich ein Verdacht aber nicht, bestehe die Gefahr, dass daraus ein großer Skandal werde. Deshalb könne er persönlich sich so einen Schritt nicht vorstellen. Große Besorgnis herrscht über den Waffenfund im Stadtteil Suchdol. Dessen Bürger hatten sich schon früher beunruhigt gezeigt, dass die Vertretung Palästinas dorthin umziehen wollte. Der Bürgermeister von Suchdol will nun vom Außenministerium verlangen, dass der tschechische Staat Palästina für Büros und Residenz der diplomatischen Vertretung einen anderen Standort anbietet und die jetzt benutzte Parzelle zurückkauft. Das tschechische Außenministerium wollte diesen Vorstoss nicht kommentieren. {Quelle: www.nzz.ch – Rudolf Hermann, Prag}

 

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