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Putin droht Terroristen mit „völliger Vernichtung“ 2. Januar 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:50

Vladimir Putin

Nach Terroranschlägen: Putin unangekündigt in Wolgograd

 

 

 

Nach den Terroranschlägen in Wolgograd mit insgesamt 34 Toten ist Kremlchef Wladimir Putin unangekündigt zu einem Besuch in der südrussischen Stadt eingetroffen. Putin redete in Wolgograd, das rund 1.000 Kilometer südlich von Moskau liegt, mit den lokalen Behörden über den Kampf gegen den Terrorismus. Es gebe keine Rechtfertigung für die „scheußlichen Verbrechen“, sagte er laut der Agentur Interfax. Putin erneuerte seine Kampfansage an die Drahtzieher der Anschläge. Er hatte in seiner Neujahrsansprache Terroristen mit „völliger Vernichtung“ gedroht.

 

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Auf Putin warten große Herausforderungen

 

 

Russlands Präsident Putin sonnt sich im Glanz einer Reihe von Erfolgen im Jahr 2013. Doch 2014 lauern dunkle Wolken. Von den jüngsten Terrorakten über Olympia bis hin zur maroden Wirtschaft: Auf den Kremlchef warten große Herausforderungen. 

Für Wladimir Putin ist ein Jahr der Triumphe, Errungenschaften und Schachzüge zu Ende gegangen. Der russische Präsident demütigte die USA, indem er dem amerikanischen NSA-Informanten Edward Snowden Asyl gewährte. Er vermittelte einen Deal zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen, der einen fast schon unausweichlich scheinenden US-Militärschlag verhinderte. Und er manövrierte die 28 Mitglieder starke EU im Tauziehen um die Ukraine aus. 

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Angst vor noch mehr Terror

Dann überraschte der Kremlchef sein eigenes Volk und die Welt mit der Begnadigung seines alten Feindes, Ex-Ölmilliardär Michail Chodorkowski. Und er gewährte eine Amnestie, die zur Freilassung von zwei Mitgliedern der Punkband Pussy Riot und von mehr als zwei Dutzend Greenpeace-Aktivisten aus dem Gefängnis führte. „Putin hat eine gute Zeit. Er sollte sich ziemlich glücklich fühlen“, sagt Gleb Pawlowski, ein politischer Stratege und früherer Kreml-Berater.

Aber über dem 61-jährigen Putin ballen sich dunkle Wolken zusammen. Nach den beiden jüngsten Terroranschlägen in Wolgograd herrscht die Befürchtung, dass es im Vorfeld der Olympischen Spiele im Februar in Sotschi mit Gewalttaten weitergehen wird. Ganz abgesehen davon stehen die Spiele weiterhin im Zusammenhang mit dem russischen Verbot von „homosexueller Progaganda“ im Kreuzfeuer der Kritik. 
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Ausländische Investoren abgeschreckt

 

Und jenseits von Olympia lauern noch größere Herausforderungen. Russlands schwächelnde Wirtschaft hängt weiterhin fast ganz von Öl und Gas ab. Obwohl die Energiepreise hoch geblieben sind, befindet sich das Land mit einem Wachstum von nur wenig mehr als einem Prozent am Rand einer Rezession. Wuchernde Korruption und ein politisch gefärbtes Justizsystem haben ausländische Investoren abgeschreckt. Zugleich sorgen schwelende ethnische Spannungen und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich zunehmend für soziale Instabilität.

Putin habe ein „spektakulär gutes Jahr“ gehabt, „das die beinahe unüberwindbaren Probleme für Russland kaschiert hat“, sagt James Nixey von der britischen Denkfabrik Chatham House. „Ohne weitreichende Reformen und die gesamte Entfernung der russischen Elite, die keinen signifikanten strukturellen Wandel will – weil dieser in krassem Widerspruch zu ihren Interessen stünde -, wird man kein Russland erleben, das sich vorwärtsbewegt“.

Aktion statt Reaktion

Aber jedenfalls im Augenblick sonnt sich der Präsident nach seiner Serie von Siegen im Rampenlicht. „Putin sieht aus wie ein Mann, der die Entwicklungen kontrolliert“, kommentiert Fjodor Lukjanow, Chef der Expertengruppe Council for Foreign and Defense Policies. „Das unterscheidet ihn von vielen anderen Führungspersonen, die auf die Aktionen von anderen reagieren müssen.“ Lukjanow stellt insbesondere heraus, dass Putin den USA im Fall Snowden die Stirn geboten hat. „Es hat sich gezeigt, dass es das einzige Land mit der Fähigkeit war, dem Druck (der USA) standzuhalten“.

 Angestochen von Jahren westlicher Kritik an der Menschenrechtslage in seinem Land genoss Putin offensichtlich die Gelegenheit, die fragwürdigen massiven Spähaktionen des US-Geheimdienstes NSA zur Sprache zu bringen. „Ich bin neidisch, denn er kann das ungestraft tun“, sagte Putin unlängst über US-Präsident Barack Obama.
 

Vom Schurken zum Analysten

Auch das Drama um Syrien hat Putin einen Triumph beschert. Noch vor einem Jahr sei er mit seiner Unterstützung der Regierung von Baschar al-Assad als ein Schurke angesehen worden, sagt Pierre Lorrain vom französischen Institut für Sozialgeschichte. Nun sehe er wie jemand aus, „der im Fall Syrien recht hatte“. Lorrain verweist dabei auf Putins Warnungen vor einem wachsenden islamischen Radikalismus in Syrien und sein Dringen auf eine Friedenskonferenz, die nun für Ende Januar geplant ist.   

Einen anderen Erfolg errang Putin im November, als die ukrainische Führung abrupt von einem geplanten Partnerschaftsabkommen mit der EU Abstand nahm. Es war ein Pakt, der die Ukraine deutlich näher an den Westen gebunden und Russlands Einfluss auf seinen Nachbarn geschmälert hätte. Putin nutzte die prekäre Finanzlage der Ukraine und bootete die EU aus, indem er dem Land finanzielle Hilfe und einen Preisnachlass bei Gaslieferungen anbot. Die Europäer hatten sich dagegen in der Frage finanzieller Unterstützung geziert. 

Kritik durch Gesetze erstickt

 

Insgesamt war der Kremlchef 2013 so selbstbewusst, dass er sogar im Fernsehen die Scheidung von seiner langjährigen Ehefrau bekanntgeben konnte, ohne politische Folgen fürchten zu müssen. Das steht im starken Kontrast zu jener Zeit vor zwei Jahren, als massive Demonstrationen in Moskau Putin nervös erscheinen ließen. Er reagierte auf die Proteste der Mittelschicht, indem er seine Basis – Handwerker und Staatsbedienstete – konsolidierte und die Opposition als westliche Handlanger brandmarkte. Nach seinem Sieg erstickte der Kreml dann die Kritik mit einer Serie drakonischer Gesetze und Festnahmen im Keim.

 US-Präsident Barack Obama und eine Reihe weiterer westlicher Führungspersönlichkeiten – so auch Bundespräsident Joachim Gauck – werden den Olympischen Spielen in Sotschi fernbleiben. Das ist gewiss ein schmerzhafter Schlag für Putin, den er aber nach besten Kräften zu ignorieren versucht. Auch Pawlowski ist der Ansicht, dass die Abfuhr den Spielen letztlich „nicht sehr schaden wird“.
{Quelle: www.heute.de}
 

8 Responses to “Putin droht Terroristen mit „völliger Vernichtung“”

  1. thomas Says:

    Wenn er die Schuldigen vernichten will,muß er die FED Zentrale bombadieren und den CIA
    Hauptsitz. Kein Land braucht Wachstum,nur das Zinseszinsfinanzsystem,braucht zur Rendite
    Wirtschaftswachstum. Von der Staatsverschuldungsquote Russlands ,träumen die USA und
    Deutschland. Gott sei Dank für Putin, man stelle sich mal vor, eine satanische Handpuppe
    wie Merkel würde Russland regieren,oder einer der Oligarchen hätte die Macht ergriffen.

    http://www.wissensmanufaktur.net/freiheit-geldsystem

    Maranatha

    Thomas

  2. fritz Says:

    Könnte nur klappen wenn die USA,Russland und der Iran zusammenarbeiten.
    Das Problem ist der IRan baut auch Terrozellen auf in der ganzen Welt…

  3. Klotho Says:

    Den Journalisten von heute.de kann man nichts glauben. Die Schwierigkeiten der EU sind weitaus grösser als von Russland. Die Ukraine wäre in die Verschuldungszone EU eingetreten. Deswegen ist die EU an der Erweiterung so interessiert um ihre eigenen Schulden auf andere Länder abzuwälzen. Und britischen Think Tanks ist noch weniger zu trauen, die Russen stehen sehr gut da und wegen ihrer geringen Schulden sind sie auch nicht erpressbar und können unabhängig agieren.

    • thomas Says:

      Es geht nur darum ein russisches Feindbild aufrechtzuerhalten, da mit der gute Westen dann
      eines Tages in den Krieg ziehen kann.

  4. nb Says:

    Hoffentlich bleibt Putin bei seinem Wort und stoppt den Islamfaschismus der die Welt in Atem hält. So oder so ist Putin schon sowieso der größte Staatsmann seit Peter der Große.

  5. wolf Says:

    Gott schütze Putin !!!


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