kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Politisierter Islam will keine friedliche Koexistenz – Jingle Bombs von Achmed 25. Dezember 2013

Filed under: Islamischer Terror,Konvertiten — Knecht Christi @ 20:10

 

 

„Das Schicksal der Christen in islamischen Ländern geht uns alle an“, fasste Pfarrer Yassir Eric seinen eindringlichen und bewegenden Vortrag auf der traditionellen Männer-Vesper des Kirchenbezirks Südliche Kurpfalz in Wiesloch zusammen. Kurt Engelberth aus Hockenheim, der Männer-Beauftragte des Kirchenbezirks, hatte den Dozenten für Interkulturelle Theologie an der Universität Heidelberg, willkommen geheißen. Einige Mitglieder der Männer-Runde der evangelischen Kirchengemeinde Oftersheim waren ebenfalls der Einladung gefolgt.

Zum Christentum konvertiert

Pfarrer Eric verband seine Ausführungen zum Thema „Christen nach dem arabischen Frühling“ mit Bemerkungen zu seinem persönlichen Schicksal: „In einer militanten islamischen Familie im Nord-Sudan aufgewachsen, konvertierte ich im Alter von neunzehn Jahren zum christlichen Glauben.“ Von seinem Vater für tot erklärt – „niemand von meiner Familie weiß, dass ich heute in Deutschland lebe“ -, betrachtet er den Schritt auch heute noch als zwingend notwendig: „Überzeugt haben mich die drei Worte: Gott liebt Dich. Das habe ich trotz ausgiebiger Beschäftigung mit dem Koran im Islam niemals gehört“. Als Grundproblem der islamischen Welt bezeichnete Pfarrer Eric den völligen Mangel an Toleranz. Viele Muslime führten ein schlichtes, unauffälliges Leben im Sinne ihres Glaubens, doch der Islamismus, die moderne Form eines politisierten Islam, wolle mit anderen Glaubensrichtungen und Weltanschauungen nicht im Frieden leben. Ungläubige dürften keine Möglichkeit erhalten, abweichende Meinungen zum Ausdruck zu bringen, sie müssten bekämpft werden, da dieser „Heilige Krieg“ dem Willen Gottes entspreche. In seinem Heimatland, dem Sudan, hätte diese Einstellung dazu geführt, dass im Verlauf eines blutigen Bürgerkriegs zweieinhalb Millionen Christen getötet worden seien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Winter folgt auf Frühling

 

 

Der „arabische Frühling hätte zunächst einmal gezeigt, dass auch in den islamischen Ländern viele Menschen eine rechts- und verfassungsstaatliche Demokratie mit Menschenrechten und Gewaltenteilung wünschten. Leider sei dies jedoch nicht die Auffassung der Mehrheit in den islamischen Ländern. Dass ein exemplarischer „Anti-Demokrat“ wie Mohammed Mursi die Wahl in Ägypten hätte gewinnen können, verdeutliche beispielhaft die Schwierigkeiten freiheitlicher, liberaler Bewegungen in den islamischen Ländern. Deshalb sei es kein Wunder, dass auf den Frühling bald ein Winter gefolgt sei. Durch den politisierten Islam sei die Lage der Christen in der gesamten Region schwierig geworden. Anfeindungen, Beschimpfungen und Gewaltandrohungen gegenüber Christen seien alltäglich geworden. Im Irak beispielsweise sei innerhalb von 20 Jahren die Zahl der Christen von zwei Millionen auf knapp 200 000 zurückgegangen. Viele hätten das Land verlassen, viele seien umgebracht worden. Erschütternd waren die Fotos von leitenden Männern christlicher Kirchen, mit denen Pfarrer Eric persönlichen Kontakt gehabt hatte; alle sind, teilweise auf offener Straße, erschossen worden. Die lebhafte Diskussion drehte sich vor allem um die Frage: Was können wir Christen in Deutschland tun? Patentrezepte wurden keine gefunden, aber außer Frage stand, dass auf dieser Männervesper ein für die Zukunft entscheidendes Thema angesprochen worden war. {Quelle: www.morgenweb.de}

 

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