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Putin macht sich mit Papst Franziskus für verfolgte Christen stark 26. November 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 13:32

Russlands Präsident Wladimir Putin küsst ein Symbol der Madonna, das er Papst Franziskus schenkte

Putin küsst Bild einer Madonna-Ikone im Vatikan

 

Kremlchef Putin macht schon dem dritten Papst seine Aufwartung im Vatikan. Im Anschluss traf Russlands Premier noch Berlusconi zum Dinner. Dieser bestritt, bereits eine Flucht nach Moskau zu planen.

 

 

Papst Franziskus tat es ihm daraufhin gleich.

 

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich von seiner religiösen Seite gezeigt und während eines Besuchs im Vatikan ein Symbol der Madonna geküsst. Putin und Papst Franziskus trafen sich am Montagabend 35 Minuten lang in der Privatbücherei des katholischen Kirchenoberhaupts. Papst Franziskus übergab Putin ein Keramikmosaik, das die Vatikanischen Gärten abbildet. Putin schenkte Papst Franziskus ein Bild der Ikone der Madonna von Wladimir, ein wichtiges religiöses Symbol für den russisch-orthodoxen Glauben. Nachdem sie ihre Geschenke ausgetauscht hatten, fragte Putin Papst Franziskus, ob er es möge. Papst Franziskus bejahte. Danach bekreuzigte sich Putin und küsste das Bild. Der argentinische Papst widmet sich besonders Maria-Symbolen. Allerdings lud Putin Papst Franziskus nicht zu einem Besuch ein. Die Beziehungen zwischen der Katholischen und der Orthodoxen Kirche seien nicht thematisiert worden. Vielmehr sei es um die Lage in Syrien und die Rolle des Christentums in der Gesellschaft gegangen.

 

 

 

 

Syrien-Konflikt war Thema

 

Franziskus und Putin sprachen über die Situation von christlichen Minderheiten in der Welt und den Syrien-Konflikt, wie der Vatikan berichtete. Die russisch-orthodoxe Kirche in Moskau hatte zuvor mitgeteilt, dass sie auch auf einen neuen Impuls für die Beziehungen zum Vatikan hoffe – und auf eine Anerkennung ihrer religiösen Führungsrolle in Russland. Kreml-Hardliner wollen das nun auch in der russischen Verfassung verankern lassen. Für die Gläubigen von Bedeutung ist, ob Putin dabei hilft, ein historisches Treffen des Moskauer Patriarchen mit dem Papst zu arrangieren. Er überbrachte Franziskus die Grüße des Patriarchen – eine Einladung zu einem Besuch in Russland gab es jedoch nicht, betonte der Vatikan.

 

Zuvor hatte sich der orthodox getaufte Christ Putin für eine Versöhnung der Ost- und der Westkirche ausgesprochen. Es wäre ein Prestigegewinn für beide Kirchen, kommentierte die Moskauer Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“. Aber einfach wird das nicht. So haben Kremlchefs zwar immer wieder den Papst nach Moskau eingeladen – Putin traf bereits im März 2007 Franziskus‘ Vorgänger Benedikt XVI. und 2000 und 2003 Papst Johannes Paul II. Der Widerstand der nach dem Zerfall der Sowjetunion wieder erstarkten Kirche in Russland ist allerdings groß. Beide Kirchen sind im Ringen um Macht und Einfluss zerstritten. Vor allem aber stört sich das Moskauer Patriarchat am Missionseifer der Katholiken etwa in Sibirien und im Fernen Osten des Riesenreiches. Immer wieder gab es deshalb auch Übergriffe auf katholische Priester.

 

 

Sowohl Papst Franziskus als auch Präsident Putin bekräftigten demnach ihren...

 

 

Beobachter sind optimistisch

 

Dennoch sind Beobachter in Rom optimistisch, dass sich das Verhältnis zwischen beiden Kirchen weiter verbessern könnte. „Die Aussicht auf ein Treffen zwischen Franziskus und dem Patriarchen Kirill scheinen heute besser denn je“, schrieb die Turiner Tageszeitung „La Stampa“. Gründe dafür seien unter anderem die Herkunft des argentinischen Papstes und seine offene Haltung gegenüber der russisch-orthodoxen Kirche. Auch Putin dürfte bei Papst Franziskus erneut für eine weitere Annäherung geworben haben. Schon bevor er den Heiligen Stuhl besuchte, gaben sich Geistliche aus Moskau im Vatikan die Klinke in die Hand, der italienische Kardinal Angelo Scola traf mit einer Delegation in Moskau auf Kirill. Seit Jahren gibt es die Hoffnung für ein Treffen der beiden Oberhäupter auf neutralem Gebiet – in Italien, in Ungarn oder Österreich.

 

Der Ex-Geheimdienstchef Putin und der Patriarch Kirill, dem eine undurchsichtige sowjetische Vergangenheit nachgesagt wird, gelten als enge Vertraute, die ein solches Treffen anbahnen könnten. „Konservative von Europa, vereinigt Euch!“, twitterte deshalb schon der Politologe Dmitri Trenin vom Carnegie Center in Moskau. Auch Kommentatoren in Rom sehen den Versuch, eine „heilige Allianz“ zu schmieden: etwa gegen eine „Homosexualisierung“ der Welt, gegen die vor allem auch die orthodoxe Kirche in Russland kämpft. Bei den liberalen Kräften in Russland stehen Putin und der Patriarch allerdings in der Kritik, mit einer „unheiligen Allianz“ von Staat und Kirche den gesellschaftlichen Fortschritt zu verhindern. Ihrem Ärger darüber machte etwa die Frauenpunkband Pussy Riot Luft. Weil sie gegen Putin und Kirill in der Moskauer Erlöserkathedrale protestierten, verbüßen zwei Musikerinnen noch bis März eine zweijährige Straflagerhaft.

 

 

 

 

 

Danach geht es zum Dinner mit Berlusconi

 

Zum Abschluss des Tages traf Putin in Rom Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi zum Abendessen. Während die beiden gemeinsam dinierten, kam es in der italienischen Hauptstadt zu Protesten gegen Putin. „Geh nach Sibirien“, skandierte etwa ein Dutzend Demonstranten vor seinem Hotel. Die Polizei löste die Demonstration auf. Berlusconi hatte vor dem Treffen Spekulationen zurückgewiesen, dass Putin ihm Reisedokumente übergeben wolle, damit er sich nach Russland absetzen könne. „Ich will nicht fliehen“, sagte der Ex-Regierungschef, dem wegen einer rechtskräftigen Verurteilung der Verlust seines Sitzes im italienischen Senat droht. Die Abstimmung darüber findet voraussichtlich am Mittwoch statt. Beide Politiker verbindet ein freundschaftliches Verhältnis. Berlusconi hatte deswegen zu einem italienischen Abendessen in seine Residenz in Rom, den Palazzo Grazioli, geladen. {Quelle: www.welt.de}

 

11 Responses to “Putin macht sich mit Papst Franziskus für verfolgte Christen stark”

  1. thomas Says:

    Warum machen sich eigentlich nicht die USA für verfolgte Christen stark ? Sie behaupten ja von
    sich selber,Gottes auserwähltes Land zu sein, obwohl ich als Bibel kennender Christ ,es für
    unmöglich halte ,das Gott Raubritter unterstützt.

    Maranatha

    Thomas

    • e Says:

      Habe doch neulich empfohlen, das der Papst sich mit Putin verbinden sollte … komisch , das meine Empfehlung so schnell umgesetzt zu werden scheint ….

      Gerechtigkeit und Menschlichkeit

      „In der Wurzel ungerecht” nennt Papst Franziskus das aktuelle ökonomische System (59). Diese Form der Wirtschaft töte, denn in ihr herrsche das Gesetz des Stärkeren. Der Mensch sei nur noch als Konsument gefragt, und wer das nicht leisten könne, der werde nicht mehr nur ausgebeutet, sondern ganz ausgeschlossen, weggeworfen. Diese Kultur des Wegwerfens habe etwas Neues geschaffen. „Die Ausgeschlossenen sind nicht „Ausgebeutete“, sondern Müll, „Abfall“.“ (53) Die Welt lebe in einer neuen Tyrannei des „vergötterten Marktes“, die manchmal sichtbar, manchmal virtuell sei. Hier regiere die Finanzspekulation, die Korruption und Egoismen, die sich etwa in Steuerhinterziehung ausdrückten (56).

      aus: Kath. net

  2. Kreationist74 Says:

    Es wäre gut, wenn sich Weiße und Indianer in Christus versöhnen könnten. Das wäre ein Segen für beide.

    • @sich Weiße und Indianer in Christus versöhnen könnten

      ..wieso-sind die auch beim Hl. Vater Franziskus- und Putin!!??

    • e - Says:

      .. in Christus sind wir alle vereinigt … du musst nur den wahren glauben annehmen – dann wird es dir sofort klar …“Wir alle“ , das sind die , die nach dem gesetz , nach dem Wort versuchen zu leben … nicht nur danach zu „reden“ … ok ???

  3. Cheri Berg Says:

    Von mir aus kann dieser undemokratische Machtapparat namens Amtskirche die Zelte in Europa abbrechen und komplett den Kontinent wechseln. Leider scheint die Macht der Kirchen dank staatlicher Unterstützung hierzulande noch zuzunehmen, obwohl die Mitgliederzahlen sinken. Dabei beschränkt man sich nicht auf Trägerschaften für Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser oder die Mitarbeit in Ethikkommissionen – nein, selbst in die neu geschaffene Kommission zur Suche eines Atommüll-Endlagers wurde die Kirche ganz selbstverständlich eingebunden. Wenn der Fokus auf einen anderen Kontinent wandert, nähern wir uns vielleicht wieder der Idee eines Säkularstaates an.

  4. Ibrahim Says:

    EIN GUTER MANN PAPST FRANZISKUS!

    EIN GUTER MANN PRÄSIDENT PUTIN!

    WEITER SO!

  5. Max Benser Says:

    DER SCHLAF DER VERNUNFT!!!

  6. Max Benser Says:

    VATIKAN,S HOLOCAUST!!!
    Fur Putin ist alles egal, er ist ein dicke Pragmatiker, das ist die einfachste und die beste Politik, ohne Prinzipien und Kriterien!!!


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