kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Patriarch Sako vermutet Absicht hinter Vertreibung der Christen 25. November 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:55

Das Handout Bild am 21. November 2013 durch den Vatikan-Pressestelle veröffentlicht zeigt Papst Francis bei einem Treffen mit Patriarchen und Großerzbischöfe der Ostkirchen für Syrien, dem Irak und dem Nahen Osten an der Vatican.This Handout Bild am 21. November veröffentlicht, 2013 von der Vatikan-Pressestelle zeigt Francis Papst bei einem Treffen mit Patriarchen und Großerzbischöfe der Ostkirchen für Syrien, dem Irak und dem Nahen Osten im Vatikan

Es könnte einen Plan geben, die christlichen Familien aus dem Irak zu vertreiben. Das befürchtet der chaldäische Patriarch Louis Sako im Gespräch mit Radio Vatikan. Während es derzeit keine aktuellen Verfolgungen von Christen gäbe, risse der Strom der Flüchtenden nicht ab, er könne nicht verstehen, warum das so sei. „Ja, es gibt Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten, aber im Augenblick ist keine Aggression gegen Christen gerichtet,“ so Sako. „Wenn alle Christen gehen, was bleibt dann noch übrig? Es bleiben nur einzelne Familien, die nichts mehr tun können, das wäre sehr fragil. Es hat in unserer Geschichte immer Probleme gegeben, auch Verfolgungen, aber unsere Vorväter haben das Land nicht verlassen. Es braucht das christliche Zeugnis, das ist auch eine Aufgabe für uns. Wir sind schließlich auch Verkünder des Evangeliums“.

 

Es gebe eine vermehrte und zunehmend freie Vergabe von Visa für die Nachbarländer, dahinter vermutet der Patriarch Absicht. „Vielleicht steckt da ein Plan dahinter, denn in den vergangenen Schwierigkeiten, die wir erlebt haben, waren die Botschaften nicht so freizügig mit der Vergabe von Visa. Die Menschen gehen jetzt nach Syrien, in den Libanon, in die Türkei, nach Jordanien und es gibt viele Menschen dort, die sie erwarten“. Die Kirche im Irak dagegen ermutige die Menschen, zu bleiben. Dazu tue man alles, was in ihrer Macht stehe, um bei Arbeit oder Unterkunft zu helfen. Man könne keine Wunder wirken, so Sako, es brauche viel Geduld und Vertrauen in die Zukunft. {Quelle: de.radiovaticana.va}

 

 

 

 

„Arabischer Frühling“ Katastrophe für religiöse Minderheiten im Nahen Osten

 

Der führende Nahostexperte Professor Bassam Tibi warnte in Zürich vor einer Entchristianisierung des Nahen Ostens. In einem Staat, der die Scharia als politische und rechtliche Grundlage verwende, hätten Demokratie und Menschenrechte keine Chance.

 „Der sogenannte Arabische Frühling ist zu einem tödlichen Winter geworden“, sagte Professor Bassam Tibi gestern in Zürich. Im Rahmen der CSI-Vortragsreihe „Zukunft der religiösen Minderheiten im Nahen Osten“ sprach Tibi über „Die Aufstände im Nahen Osten und das Schicksal religiöser Minderheiten in einem Scharia-Staat – Die Unterstützung der USA für islamistische Regierungen“.

 

 

 

„Religionisierung“ der arabischen Revolten

 

 

Die Hoffnung, dass die Staaten der arabischen Revolten einen Demokratisierungsschub erleben könnten, habe sich als trügerisch erwiesen. Als es den islamistischen Bewegungen des Nahen Ostens gelang, die Revolten an sich zu reissen und zu „religionisieren“, habe sich schnell herausgestellt, dass religiöse Minderheiten in der Region nun nicht mehr sicher seien.

 

Entchristianisierung des Nahen Ostens

 

„Wir können im Nahen Osten klar eine Entchristianisierung beobachten“, stellte Tibi fest. Nicht nur im Irak sei dies der Fall, wo seit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen mehr als die Hälfte der christlichen Bevölkerung aus dem Land flüchten musste, sondern auch in Ägypten, im Libanon und in Tibis Heimat Syrien. Die politische Interpretation der Scharia, wie sie Hassan al-Banna, Gründer der Muslimbruderschaft, einführte und wie sie von zahlreichen islamistischen Bewegungen aufgegriffen und radikalisiert wurde, lasse keinen Raum für Christen, Juden und andere Minderheitenreligionen. Diese würden von radikalen Islamisten als Kuffar, Ungläubige, betrachtet. Als ein dramatisches Beispiel aus jüngster Zeit führte Tibi die August-Pogrome in Ägypten an, als mehr als 80 Kirchen verbrannt und zahlreiche kirchliche Einrichtungen, Wohnhäuser und Geschäfte von Christen zerstört wurden.

 

 

Keine Chance für Demokratisierung in einem Scharia-Staat

 

Die Krise des Nahen Ostens habe jedoch keinen religiösen Ursprung, betonte Tibi. Das enorme demografische Wachstum, mit dem die wirtschaftliche Entwicklung nicht Schritt halten konnte, habe eine Generation hervorgebracht, die keine Zukunft sehe. Als Antwort auf dieses Problem verbreiteten islamistische Gruppen das Schlagwort: „Der Islam ist die Lösung.“ Es sei jedoch enorm wichtig, so Tibi, Islam als Glaube von dessen politischer Interpretation, dem Islamismus, abzugrenzen. Sobald Koran und Scharia als Grundlage für politische Szenarien genutzt würden, gebe es keine Chance für Demokratisierung und Minderheitenschutz. Man müsse stattdessen die wirtschaftlichen, sozialen und demografischen Probleme der Region lösen.

 

 {Quelle: www.csi-schweiz.ch}

 

7 Responses to “Patriarch Sako vermutet Absicht hinter Vertreibung der Christen”

  1. thomas Says:

    Natürlich ist das geplant und Planungschef ist der Satan.

  2. Sharlene T. Velazquez Says:

    In ein paar Wochen ist Schluss. Bassam Tibi räumt nach 36 Jahren sein Büro im Institut für Politikwissenschaft der Göttinger Universität. Umzugskartons deuten auf den nahen Abschied hin. Ansonsten ist alles wie immer. Der aufgeräumte Schreibtisch in der Mitte, dahinter am Fenster das hölzerne Stehpult, Tibis eigentlicher Arbeitsplatz, wo er Ideen und Konzepte entwickelt: Euro-Islam und europäische Leitkultur. Ideen, die bis in die Diskussionszirkel der politischen Bel Etage gelangten.

  3. Bernhardine Says:

    DIE TOLERANZ DER TÜRKISCHEN MOHAMMEDANER

    „“The largest Byzantium monastery in Istanbul will be converted into a mosque after its restoration next year.

    The Monastery of Stoudios, also known as the ?mrahor Monument, will be turned into a mosque and be titled ?mrahor Ilyas Bey Mosque…

    Imrahor’s conversion into a mosque came at a time debate continues as to whether to reopen Hagia Sophia as a place of worship. Most recently, Deputy Prime Minister Bülent Arinc has expressed his hope to see the Hagia Sophia as a mosque.““

    November/26/2013

    http://www.hurriyetdailynews.com/istanbul-monastery-to-become-mosque.aspx?pageID=238&nID=58526&NewsCatID=341

  4. Ibrahim Says:

    NATÜRLICH STEHT EIN PLAN DAHINTER DAS SYRIEN DER LIBANON DER IRAK USW. ÄGYPTEN UND DER GANZE NAHE OSTEN SOLL „CHRISTENFREI“

    GEMACHT WERDEN! DA STEHT EIN PLAN DAHINTER VON VIELEN ISLAMISTISCHEN POLITIKERN! ERDOGAN UND ANDEREN MOSLEMBRÜDERN!

    SIEHE MURSI UND DIE TERRORISTEN VON EL KAIDA IN SYRIEN UND IRAK!

    DAS SIND VERBRECHER UND MÖRDER UND TERRORISTEN!

    DER WESTEN UND EUROPA SCHLÄFT! WIR HÖREN NICHTS ODER NUR

    SEHR WENIG IN UNSEREN MEDIEN! LEIDER! EINE SCHANDE IST DAS!!!

    • Andreas Says:

      Klar gesprochen – das ist die Realität muslimischer Absichten! Der Westen drückt sich vor der Verantwortung wie schon bei den Armeniern, die man aus strategischen Gründen über die Klinge springen liess. Wird sich böse rächen – Gottes Zorn liegt förmlich in der Luft…


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