kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: „Jüdischer Weltkongress: Papst verurteilt die antisemitische Störung“! 25. November 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 20:47

 

Jüdischer Weltkongress zitiert Papst Franziskus:

«Aggression kann kein Akt des Glaubens sein»! 

 Die Piusbruderschaft hatte den Vorfall ausdrücklich begrüßt

 

 

New York (kath.net/KNA/red): Papst Franziskus hat nach Angaben des Jüdischen Weltkongresses (WJC) die antisemitische Störung eines Gedenkgottesdienstes in Buenos Aires zur Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 verurteilt. «Aggression kann kein Akt des Glaubens sein», zitiert der WJC den Papst am Dienstag auf seiner Internetseite. Das Predigen von Intoleranz sei militant und müsse überwunden werden, so Franziskus mit Blick auf die lautstarken Proteste einer Gruppe konservativer Katholiken. Demnach äußerte sich Papst Franziskus am Dienstag bei einer Begegnung im Vatikan mit dem Vorsitzenden des Lateinamerikanisch-Jüdischen Kongresses, Claudio Epelman. Die beiden kennen sich aus der Zeit, als Franziskus noch Erzbischof von Buenos Aires war. Epelman sei mit einer Delegation von sechs Religionsvertretern aus Südamerika empfangen worden, darunter auch einem Muslim sowie Vertretern evangelikaler und protestantischer Kirchen.

Epelman lobte laut WJC die deutlichen Absagen an Antisemitismus, die der Papst in der Vergangenheit mehrfach geäußert habe. Franziskus habe mit diesem Treffen erneut seinen Willen gezeigt, für den Frieden starke Brücken zwischen den Religionen zu bauen. Bei dem Gottesdienst in der argentinischen Hauptstadt zum Gedenken an die Ausschreitungen der Nationalsozialisten gegen Juden am 9. November 1938 hatte eine Gruppe antisemitischer Katholiken versucht, den Beginn der Gedenkfeier zu verhindern, indem sie mit lautstarken Gebeten gegen die Anwesenheit von Juden in dem Gotteshaus protestierten. Erst nach Eintreffen der Polizei und dem Zureden eines Priesters zogen sich die Demonstranten zurück. Die Piusbruderschaft hatte den Vorfall begrüßt. In der Bruderschaft können Laien zwar keine Mitglieder sein, aber der Vorsitzende der lateinamerikanischen Piusbruderschaft, Christian Bouchacourt, hatte gesagt, dass er die Menschen, die die Aktion während des Gedenkgottesdienstes durchgeführt hatten, „kenne und verstehe“. Darüber hatte die argentinische Tageszeitung „La Nación“ berichtet. Auch international reagierte die Piusbruderschaft auf verschiedenen Homepages mit Erläuterungen, warum sie eine christlich-jüdische Gedenkveranstaltung in einer katholischen Kirche für nicht verantwortbar halte. {Quelle: kath.net – Foto: Rabbi Abraham Skorka, Freund von Papst Franziskus, zeigt eine Thorarolle, die 1938 von jüdischen Flüchtlingen aus Deutschland gerettet wurde}.

“I will not resign myself to a Middle East without Christians,” says Pope Francis!

vassallomalta.wordpress.com 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Da ist er wieder: Der Antisemitismus von Christen. Da ist er wieder, die unheilige Arroganz von Christen, dass Andersgläubige, noch dazu unsere älteren Geschwister nicht in einer katholischen Kirche weilen und beten dürfen. Das ist auch ein Kritiklpunkt an der Piusbruderschaft. Es darf keinem Menschen, egal welchen Glaubens, verboten sein, sich in einer katholischen Kirche aufzuhalten. Wenn Juden einen Gedenkgottesdienst in einer kath. Kirche halten, so ist das legitim, weil Juden unsere älteren Geschwister sind. JEHOVA und Gott-Vater sind im Gegensatz zu Allah und Gott-Vater identisch. Bei Muslimen, die einen Allahsdienst feiern wollten, hätten wir schwere Bedenken und würden dies solange ablehnen, wie auch nur ein Christ, weil er an Jesus glaubt, diskriminiert und verfolgt und rechtlich minderwertiger gestellt wird im islamischen Machtbereich.

Das scheinen einige sich „katholisch“ verstehenden Gruppierungen nicht zu begreifen oder nicht begreifen zu wollen. Auch wenn Juden nicht zur Fülle des christlichen Glaubens gefunden haben, weil sie Jesus nicht als Gottes Anteil anerkennen können, so haben sie uns Jesus, der alle jüdischen Feste mitgefeiert hat, unseren Erlöser,  geschenkt. Dafür gebührt ihnen noch heute höchste Anerkennung und Dank. Ohne den christlichen Antisemitismus, der von dem üblichen Vorurteilt genährt worden ist, dass Juden Gottesmörder seien ohne dabei zu bedenken, dass Jesus selbst dies so gewollt hat und allen am Kreuz vergeben hat, ohne diesen Antisemitismus, den sogar noch Luther hier in Deutschland pflegte, wäre ein Holocaust nicht möglich gewesen. Selbst Muslimen darf die Anwesenheit in katholischen Kirchen getrost gestattet werden.

Wo bleibt das christliche Vertrauen auf den Dreieinen Gott?

 Wo bleibt das Vertrauen auf das Wirken des Hl. Geistes?

Sind wir schon so schwach im Glauben geworden, dass ein Gedenkgottesdient von Juden in einer kath. Kirche nicht mehr gestattet werden soll?

Kann unser Gott von der Anwesenheit von Angehörigen seines auserwählten Volkes  „beleidigt“ werden?

 

Kein Mensch ist vor Gott illegal. Unser Gott liebt alle Menschen, egal welchen Glaubens sie sind. Uns ist es aufgegeben, sie von seiner Liebe, der Liebe Jesu,  zu überzeugen  durch Mission auf Augenhöhe, nicht von oben herab und mit Liebe, niemals mit Zwang.

Darum halten wir das Machtwort des Papstes in diesem Fall für unbedingt unterstützenswert.

 

12 Responses to “KoG: „Jüdischer Weltkongress: Papst verurteilt die antisemitische Störung“!”

  1. e - Says:

    Werter Knecht . bei aller Achtung Ihrer Arbeit und Persönlichkeit –

    „Auch wenn Juden nicht zur Fülle des christlichen Glaubens gefunden haben, weil sie Jesus nicht als Gottes Anteil anerkennen können, so haben sie uns Jesus, der alle jüdischen Feste mitgefeiert hat, unseren Erlöser, geschenkt. Dafür gebührt ihnen noch heute höchste Anerkennung und Dank.“

    Der Herr Jesus Christus ist uns nun wahrlich nicht VON DEN JUDEN geschenkt worden – Hier scheint Kriecherei sich eingeschlichen zu haben ….

    DER HERR JESUS CHRISTUS IST GOTTES SOHN DARÜBER BESTEHT IN DER CHRISTENHEIT EINIGKEIT IST IHRER MEINUNG NACH GOTTES SOHN EIN JUDE ????

    Wenn Sie diese Frage mit „Ja“ beantworten – bin ich hier weg …….

    Knecht Christi: Christus ist das A und O! Er hat keinen Anfang und kein Ende – Er hat für uns Kopten keine zwei Naturen – Seine Gottheit und Menschheit sind unzertrennlich. Daher kam die Spaltung durch das Konzil in Chalkedon (451 n. Chr.). Wir respektieren die Juden und beten für sie, dass sie daran galauben, dass der Messias, auf den sie noch warten, schon gekommen ist. Ich als Sünder kann sie nicht dafür verurteilen, dass sie für die Kreuzigung Christi sorgten. Das alles gehörte zum Plan unseres Heilands, damit er uns errettet. Christus ist Liebe und lehrt uns nimmer, jemenden zu hassen oder Gewalt anzuwenden. Schönen Tag noch und den reichen Segen Jesu Christi

    • Ein wahrhaftiger Hl.Mann Papst Franziskus!
      Gott beschütze und segne und führe“ SIE“!
      ein Gnade die Gott der Menschheit schenkte-diesen Mann!

      @ Dafür gebührt ihnen noch heute höchste Anerkennung und Dank.”

      ja Lieber Knecht-man kann wirklich nur beten für die Juden,dass Sie Christus erkennen als den wahren Messias!
      Selbstverständnis
      Der Kern der christlichen Religion rührt nach ihrem Selbstverständnis aus der bedingungslosen Liebe Gottes gegenüber den Menschen und der gesamten Schöpfung.
      In dieser Liebe, in der sich Gott in der Gestalt des Menschen Jesus von Nazaret offenbart und selbst erschließt, wird die Beziehung Mensch-Welt-Gott geklärt. Sie betrifft alle Daseinsbereiche des Menschen und alle Dimensionen des Menschseins.

      Der Begriff „Christentum“ (von griech. Χριστιανισμός, Christianismós) wird erstmals in einem Brief des syrischen Bischofs Ignatius von Antiochia im 2. Jahrhundert erwähnt und ist den älteren Begriffen Ἰουδαισμός (Ioudaismós, Judentum, und Ἑλληνισμός, Hellēnismós, Griechentum) nachgebildet.

      Nach der Apostelgeschichte 11,26 EU wurden die Jünger Jesu Christi zuerst von den Bewohnern der zum Römischen Reich gehörenden syrischen Stadt Antiochia am Orontes Χριστιανόι (Christianói, Christen) genannt, in welche die Christen nach den ersten Verfolgungen in Palästina geflohen waren. Man sah offenbar das Christusbekenntnis der Anhänger Jesu als charakteristisch für ihren Glauben an. Die Christen übernahmen diese Bezeichnung bald auch für sich selbst (vgl. Apg 26,28 EU, 1 Petr 4,16 EU). Das deutsche Wort Kristentûm ist erstmals bei Walther von der Vogelweide belegt.

      Das Christentum ist eine Weltreligion, die aus dem Judentum hervorging. Ihre Anhänger werden Christen genannt, die Gesamtheit der Christen wird auch als die Christenheit bezeichnet.

      Die Heilszusage gilt den Menschen in allen Nationen, unabhängig von Rassen- oder Klassenzugehörigkeit, Geschlecht oder gesellschaftlicher Stellung (vgl. Gal 3,28 EU). Das Christentum versteht sich somit als universale Religion und gleichzeitig als der unüberbietbare Ort, an dem sich Gott den Menschen in der Geschichte zugewandt hat und erfahrbar ist.
      Diesem Verständnis bzw. dem Sendungsauftrag Christi (Mt 28, 19-20 EU) entspricht der missionarische Charakter des Christentums.

      ++++

      die nazis suchten einen schuldigen für ihre probleme. sie brauchten einen sündenbock, den sie dem „arischen menschen“ präsentieren konnten um zu sagen,
      hier, der jud ist schuld an eurem elend. dazu kommt die den nazis fremde jüdische religion,
      die religiösen brüche und sitten der juden, die sie nicht mochten. das ganze wurde durcheine der menschenverachtendsten propagandamaschinerien zu einen gnadenlosen judenhass hochgezüchtet. und „dank“ der vielen wirtschaftlichen probleme nazideutschlands fiel das ganze auch auf fruchtbaren boden.es hatte weniger mit verachtung zu tun, die nazis hassten die juden aus sinnloser , falscher überzeugung.das ganze fand im holocaust seinen verheerenden höhepunkt, der vielen millionen juden das leben gekostet hat

      Weil es in der damaligen Zeit nur sehr wenige moslems gab und diese nicht gerade an der oberen Finanz/Politik spitze waren.Also suchte man die Juden als Sündenbock

      Ein unverzichtbarer Beitrag zu einer noch immer offenen DebatteAuf der Basis präziser Lektüren erarbeitet Sarah Kofman eine differenzierte und sehr persönliche Sicht auf Nietzsches Verhältnis zum Judentum. Wie Kofman zeigt, entwickelt Nietzsche mit Blick auf die jüdische Konzeption der Gottheit und den historischen Bezug zum Christentum sowie in Hinsicht auf die Ambivalenz zwischen Selbsthass und Glauben an die eigene Auserwähltheit ein überaus komplexes Bild des Juden. Begriffe des »genealogischen Historikers« Nietzsche wie ›Rasse‹, ›Übermensch‹ und ›Wille zur Macht‹ erscheinen so in einem neuen Licht. Darüber hinaus bietet diese späte Schrift einen Zugang zu wichtigen, bislang noch wenig beachteten Aspekten im Werk Sarah Kofmans.
      ISBN 978-3-935300-11-7

    • Bazillus Says:

      Werter e.,
      ich verstehe wirklich nicht,warum Sie sich so aufregen. Die Juden waren nun einmal Gottes auserwähltes Volk, aus dem Jesus hervortrat in einer jüdischen Frau namens Maria. Jesus hat als Gott kein Anfang und Ende, denn er war laut eigener Aussage bereits als Abraham ward. Also, was ist Ihr Problem? Als Gottmensch Jesus ist er aus dem Volk der Juden uns geschenkt worden, man kann auch sagen, hervorgegangen. Gottes Anteil hat seine Natur eben für 30 Jahre gewandelt. Er was ganz Gott und ganz Mensch, für Gott kein Ding der Unmöglichkeit. Denken wir einmal andersherum. Wäre Jesus ohne Juden? Der Plan Gottes war mit und durch Juden zur Erfüllung gekommen. Alle Heiligen der Bibel waren jüdischstämmig. Wenn es Ihnen lieber ist, danken wir Gott und den Juden, die ja immerhin viel Leid durch Christen ertragen mussten, dass wir Jesus haben. Ich persönlich habe da überhaupt kein Problem.

  2. thomas Says:

    Jesus ist ein Jude ,seine Apostel wahren Juden und die ersten Gemeinden bestanden,überwiegend
    aus Juden. Die Bibel ist überwiegend von Juden geschrieben werden.

    http://www.marketing-und-vertrieb-international.com/jesus/gottes_handschrift-israel.htm
    http://bleibtgottesliebe.de/wiederherstellung.html
    http://endzeitzeichen.blogspot.de/search/label/Israel

    Klicke, um auf Bundnisse.pdf zuzugreifen


    http://www.marcus1973.privat.t-online.de/israel.html
    In der Bibel steht ,in den letzten Tagen ,wird Israel zum Laststein für alle Völker werden
    und alle werden sich daran wundreissen. (Sacharja) Das erfüllt sich heute.Ein Land nicht
    größer als Hessen, trotzt der ganzen islamischen Welt. Wenn das kein Beweis,der Allmacht
    Gottes ist.

    Maranatha

    Thomas

  3. e - Says:

    Klg.2/8,9,16:

    „Jehovah hat trauern gemacht Wall und Mauer der Tochter
    Zions, zusammen stehen sie jämmerlich, versunken sind in die Erde ihre Tore,
    verdorben und zerbrochen hat er ihre Riegel, ihr König und ihre Fürsten unter
    den Heiden, kein Gesetz, auch die Propheten haben nicht gefunden von Jehovah
    ein Gesicht; aufgetan haben über dich ihren Mund alle deine Feinde,
    haben ausgepfiffen und geknirscht mit den Zähnen und gesagt: wir haben ver
    schlungen, ja, dies ist der Tag, den wir erwartet, gefunden und gesehen haben“:

    versunken sind in die Erde die Tore für: das natürliche Gemüt sei eingenommen
    von Bösem und Falschem.

    Ihr König und ihre Fürsten unter den Heiden für: dieWahrheiten seien versenkt in Böses;
    daß König das Wahre im allgemeinen sei: Nr. 1672, 1728, 2015, 2069;
    daß Fürsten die ersten Wahrheiten: Nr. 1482, 2089;
    daß Heiden Böses seien: Nr. 1259, 1260, 1849, 1868,
    2588.

    5Mo.28/52,53:

    „Eine Völkerschaft aus der Ferne, vom Ende der Erde,
    wird dich ängsten in allen deinen Toren, in deinem ganzen Lande, so wird
    dich ängsten dein Feind“: unter den Flüchen, die Mose dem Volke vorhersagte,
    wenn sie nicht bleiben würden in den Geboten und Satzungen.

    Eine Völkerschaft aus der Ferne, vom Ende der Erde, im inneren Sinn für: Böses
    und Falsches, oder diejenigen, die im Bösen und Falschen sind.

    Ängsten in allen Toren für: jeden Zugang verschließen dem Guten und Wahren.

  4. Mia Says:

    Lieber, verehrter e. ich finde es sehr schade, dass Ihnen der Gedanke so schlimm ankommt, dass Jesus Jude war. Was war er denn sonst? Maria, in deren Bauch er 9 Monate heranwuchs war Jüdin. Ihr Blut vermischte sich mit seinem. Oder nicht? Was genau finden Sie so schlimm an den Juden?

    Gehören die Juden nicht auch zu Gottes Schöpfung? Waren sie nicht die ersten, zu denen Gott sprach?
    Was macht uns Menschen zu Sündern? Die Herkunft oder die Entscheidungen? Wofür wird Gott uns verurteilen? Hat nicht Jesus selbst uns wunderbare Beispiele der Nächstenliebe gegeben, mit dem barmherzigen Samariter? Oder Zachäus, der verhasste Abzocker? Wie schockiert müssen sogar die Apostel gewesen sein, als Jesus ausgerechnet bei einem Zöllner einkehrte? Oder als er sich mit Randgruppen, Prostituierten, Ehebrechern abgab und Ihnen auch noch im Namen Gottes verzieh? Sie heilte? (Ihre Seele vor allem. Ist es im Grunde nicht das, was wir alle brauchen? Heilung? Das war einer der Punkte, die mir bei Swedenborg nicht gefallen haben. Er geht, was ich verstanden habe, nicht davon aus, dass wir auch heute noch, mehr denn je Gnade und Heilung brauchen. Eine gefährliche Haltung, denn wer nichts braucht, überhöht sich sehr und weist zurück, sorry.)
    Das war auch für die Apostel keineswegs einfach. Sie mussten zudem das Gerede der Leute anhören. Und damals war das noch sehr gefährlich. Lebensgefährlich wie wir wissen.
    Vielleicht habe ich Sie nur falsch verstanden, lieber Herr e., aber bitte versuchen Sie doch einmal durch die Augen Jesu, alle Menschen zu sehen. Und versuchen die Menschen so zu sehen, wie er es getan hat und tut. Voller Liebe und Mitgefühl, wie ein Verliebter, und er leidet auch heute noch, wo er abgewiesen wird. Nicht nur seinetwegen, auch unseretwegen.

    hier finden Sie diesbezüglich wundervolle Bilder mit Bibelzitaten und Filmmusik unterlegt:

    http://www.e-water.net/

    Das wäre das Eine. Das andere wäre, erst kürzlich, in der Hl Messe sprach der Priester über den Namen Jesu. Dass Maria Jesus in ihrer Sprache immer: Jehoschua rief. Jeho bedeutet soviel wie Gott, der Herr und schua soviel wie erlösen, heilen. Also der Herr, der heilt, oder Gott der erlöst. Jesus war ganz Gott und ganz Mensch. Warum? Ganz einfach, weil, wenn Jesus nur Gott gewesen wäre, hätte er nicht für uns sterben können. Niemand hätte Gott umbringen können. Dazu brauchte es den menschlichen Teil. Und wenn er nur Mensch gewesen wäre, hätte er uns auch nicht erlösen können. Kein Mensch hätte all unsere Sünden tragen können. Da wäre jeder vorher bei der Geißelung gestorben. So eine Wut hatten die Schächer auf ihn. Ganze Fleischstücke haben sie ihm rausgerissen, bis auf die Knochen. Da war nämlich auch der Böse anwesend und dementsprechend … . Ja, der Böse genoss es, den Herrn leiden zu sehen und trieb es auf die Spitze. Wieviel, was alles würde der Herr für seine dummen Menschlein aushalten? Was würde er für sie alles ertragen? Irgendwann müsste selbst Er aufgeben, bei all deren Schlechtigkeit, war der Böse überzeugt. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass der Böse sich so eine Gelegenheit entgehen ließ. Und auch die Dornenkrone wurde Jesus mit Stöcken unglaublich brutal aufgedrückt. Man stelle sich nur einmal vor, wie der Böse die Soldaten antrieb. Wie er es genoss. Aber auch, um wie viel triumphaler Gottes Sieg danach war.
    Was für eine gewaltige Schmach für den Bösen. Je mehr der das Leiden Jesu vergrößerte, desto sehr, mehrte er zugleich seine eigene Schmach und trieb Jesus Sieg höchstselbst in die Höhe. Wie muss der geflucht haben, als er Gottes List erkannte. Zu spät natürlich. Wahrscheinlich flucht er noch heute darüber. So eine Weisheit, so etwas kann nur Gott.
    Und all das Leid, das Jesus unseretwegen auf sich genommen hat. Wie tief muss Seine Liebe sein? Nun kommen wir zu der Frage, was können wir tun, um Seinen Schmerz, Seine Bitterkeit über uns, abzumildern? Können wir überhaupt etwas tun? Ja: Weniger sündigen! Aber wo beginnen denn unsere Sünden? Unsere Sünden beginnen im Kopf! Erst sündigen wir in Gedanken, dann in Worten und Werken. Und auch wegen der gedanklichen Sünden musste Jesus leiden. Aber wo beginnen jetzt die gedanklichen Sünden? Sie beginnen überall da, wo die Nächstenliebe fehlt. Denn, fehlende Nächstenliebe ist immer auch fehlende Gottesliebe. Warum? Weil, wer Gott liebt, liebt auch Seine Schöpfung, auch den Teil, für den Er durch die Hölle auf Erden ging!!!
    Darum sollte es auch uns ein Anliegen sein, nicht zu schlafen, während viele von uns in ihr Unglück rennen, sondern wachen und beten. Uns sollte das, was Gott so wichtig war, dass er sich selbst nicht schonte, auch sehr sehr wichtig sein. Und wir sollten es uns nicht so bequem machen, zu glauben, alles wäre bereits getan und es bedürfte unserer Mithilfe nicht. Ja, es bedarf unserer Mithilfe nicht, aber Gott wünscht sie dennoch. Weil wir daran wachsen werden und ihn, unsere Sünden, aber auch unsere Mitmenschen, besser verstehn. Gott hat von Anfang an, die Menschen in die Erlösung mit eingebunden. Das begann mit Maria. Einer Menschenfrau, die aus freiem Willen Ja sagte. Oder Josef, der auch Ja sagte. Die Jünger, die freiwillig nachfolgten und ausschwärmten, damit das Evangelium verbreitet wurde. Und es ist noch nicht vorbei, nicht solange gesündigt wird. Und noch immer können wir mit dem Herr mittragen. Uns sollten unsere eigenen Sünden und die unserer Menschengeschwister leid tun, und wir sollten viel für uns und sie beten, opfern und fasten.

    Warum fiel Jesus 3x unter dem Kreuz? (Sind manche unserer Sünden so schrecklich? Zb die Abtreibung? Und vielleicht ist er nur wegen denen wieder aufgestanden, die sich reumütig bekehren, wie der Zacharias, oder der Moslem, von dem ich vorhin gelesen habe, der Sohn eines Scheichs, der Christ wurde und sich öffentlich dazu bekannte, obwohl er nun um sein Leben fürchten muss und viele Privilegien verliert.)
    Ja, Gott hat das herrliche Meisterstück vollbracht und sich als ganz Gott und ganz Mensch auf die Erde begeben um uns zu erlösen. (ganz Gott, weil Gott immer ganz ist. Wenn nur ein Teil oder der halbe Gott Mensch geworden wäre, wäre das Neuerschaffung eines 2. Gottes, aber es kann nur einen Gott geben. Er besteht zwar aus 3 verschiedenen Eigenschaften, ist und bleibt aber ein und derselbe. Wie die drei Blätter des Kleeblattes, die ein Kleeblatt sind. (Danke Hl Patrick) Aus diesem Grund hat Jesus immer so betont, dass er eins mit dem Vater im Himmel ist und schon vorher war. Nur der menschliche Teil war also neu. Gott hat sich erweitert, wurde noch umfassender). Gott, der ALLMÄCHTIGE besitzt die Grenzen, die er uns gegeben hat, nicht. Die Auserwählung der Juden betrifft übrigens ihre Auserwählung dazu, der Welt den Messias, den Erlöser zu bringen. Der Messias wird unter den Juden hervorgehen, steht. Es wird einer aus ihrem Volk sein. In Jesus menschlichem Teil floss jüdisches Blut. Schon durch Marias Blut. Sein Blut und ihr Blut flossen ineinander, so wie das in der Schwangerschaft üblich ist. Der göttliche Teil blieb aber in ihm allein. (Weil es nur einen Gott geben kann) Aber vielleicht schützte die Nähe seiner Heiligkeit sie zusätzlich vor der Sünde. Darüber muss ich noch nachdenken. Sie war ja selbst ohne Erbsünde empfangen. Gott hätte nie in einem Körper sein können, das Blut aufnehmen, sich so nah an einer Seele aufhalten können, die auch nur eine Sünde hat. Das hätte er keine 9 Monate ertragen. Soviel Nähe zur Sünde, und wär Seiner nie würdig gewesen. Auch darüber muss ich noch nachdenken. Hochinteressant.

    Jedenfalls, gerade wenn wir all das Schreckliche in der Welt sehen, sollten wir voll Gottvertrauen zu unserem Herrn aufblicken und BETEN, denn ER vermag ALLES. Er vermag die Herzen der Menschen zu wandeln. Saulus-vorher / Paulus-nachher. Wie viele Saulusse gibt es und wie viele Paulusse könnte der Herr daraus machen? Warum tut ER es nicht? Wegen dem Freien Willen. Weil er keine gekünstelten Püppchen wollte. Er mag nur das Wahre, das Echte. Aber durch das Gebet hat Er uns ein Mittel in die Hand gegeben, wie der Freie Wille des einen, durch den freien Willen des anderen überlagert werden kann, um uns doch noch zum Positiven zu führen.

    Gott ist wahrhaft weise und barmherzig.

    PS in Irland boomt derzeit ein richtiger „Anbetungshype“ 🙂

    Aber was sollten unsere wichtigsten Fragen bezüglich der Bibel sein? Wie wir das Evangelium leben können, in unserem Alltag und die Sünden soviel wie möglich zu meiden. Jesus wollte keine Bewunderer, sondern Nachahmer!!! Im Prinzip sind nicht die anderen Menschen unsere Feinde, sondern die Schlange, die noch immer verführt und hetzt. Darum ist auch beten so wirksam. Es ist wie schießen auf den Teufel. Es verwundet ihn.
    Letztens sagte der Papst, er hätte eine Medizin gegen jedes Übel. Er ließ dann auf dem Petrusplatz kleine Medizinschachteln verteilen. Drin waren Rosenkränze.

    • e Says:

      Liebe Mia, ich danke sehr für diese wunderbare Erläuterung. Ich werde über Vieles neu nachdenken müssen. Zu Jesus Mensch und Gottsein sagt Swedenborg folgendes: Gott kam auf diese Erde als Der Herr Jesus Christus in der Absicht als Mensch geboren zu werden und im Verlaufe bis zu Seiner Kreuzigung Sein Menschliches zu VERHERRLICHEN ZU VERGÖTTLICHEN ALSO AUCH GOTT WERDEN ZU LASSEN — Mit diesem Göttlichen Plan konnte das ganze Menschengeschlecht damls vor dem bevorstehenden Untergang gerettet werden – Ich meine , das verstanden zu haben. Es ergibt alles dann einen wunderbaren Sinn. Das Menschliche in IHM war Sein Äußeres (Das Äussere ist aber im Sinne von Verhalten zu verstehen ) Beim Herrn waren die Anfechtungen durch das Böse da. Er konnte die Anfechtungen aber aus eigener GÖTTLICHER Innerer Kraft , alle überwinden . Die schlimmste ‚Anfechtung –
      war Seine Kreuzigung – Hier sprach der Herr Jesus ein letztes mal mit Seinem Göttlichen Inneren –
      Die Worte des Herrn sind bekannt – Jedes „Gespräch“ des Herrn mit Gott ist als ein Zwi-Gespräch mit Sich Selber zu verstehen ….

      Das jüdische Volk hatte die wichtige Aufgabe von Gott , das Wort zu behüten – Diese Aufgabe hat das jüdiche /israelische Volk wunderbar erfüllt –

      Das Kommen des Herrn musste als Mensch auch als Jude sein – da bis zu jenem Zeitpunkt, das israelische Volk von Gott auserwählt war, Sein Wort zu behüten ….

      Durch das Kommen des Herrn ist diese Aufgabe und das diesbezügliche „Auserwähltsein“ des jüdischen Volkes beendet worden (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)

      Ansonsten wäre der Herr nicht auf Erden erschienen – Er musste nach Seinem Göttlichen Plan hier erscheinen, um bestimmte Aufgaben auf Erden und in den Himmeln zu erfüllen –

      Das sind große Geheimnisse , die sich uns erst nach unserem Tod erschließen werden ….

      Die Juden sind unsere Vor-Väter – sicher … aber mehr sind sie heute nicht mehr – Ihre besondere Rolle ist seit 2000 Jahren vorbei …. und das ist nicht „anti-semitisch“ sondern Fakt …..

      Nochmals danke …..

  5. e Says:

    Mia Sagt:
    27. November 2013 at 03:16

    „Gott hätte nie in einem Körper sein können, das Blut aufnehmen, sich so nah an einer Seele aufhalten können, die auch nur eine Sünde hat. Das hätte er keine 9 Monate ertragen. Soviel Nähe zur Sünde, und wär Seiner nie würdig gewesen. Auch darüber muss ich noch nachdenken. Hochinteressant.“

    Wirklich liebe Mia, das ist sehr interessant und überaus wichtig. Vielleicht darf ich Ihnene etwas dazu mitteilen. Das Menschliche des Herrn ist ja von der irdischen Mutter – also von Maria – Dieses wird als „Das Äußere“ betrachtet. Das Innere des Herrn ist Gott bzw. Göttlich – Mit diesem Göttlichen Inneren – oder Jehovah – oder JHWH – war Jesus in der Lage Sein „Menschliches – das durch Maria kam – Göttlich zu machen- Was bedeutet das ? Maria wird eine Frau gewesen sein, die ein sündenfreies , dem Gesetz Gottes entsprechendes Leben geführt hat …. Aber sie hatte in ihrem Inneren alle Sünden der Menschen anererbt !!! Das hört sich unglaublich an – ist aber wahr !!!! Sie hatte alle Sünden als Erbe ihrer Vor-Väter in sich – Diese Sünden musste der Herr aus Seiner Eigenen Göttlichen Kraft bekämpfen –

    Das sind die „Anfechtungen des Herrn“ gewesen – Maria selber wird in ihrem Leben rein und sündenfrei gewesen sein – das bedeutet , sie hat selber KEINE SÜNDEN BEGANGEN !!! Also war sie eine wundervolle , wirklich hochzu achtende Frau – fast heilig – aber sie war belastet mit den Sünden ihrer Ahnen –

    Insofern hat der Herr dann auch uns Menschen insgesamt „von den Sünden befreit“ – natürlich müssen wir uns das durch ständige freie Entscheidung für den Herrn immer wieder erkämpfen …

    Wenn wir also Jesus nicht folgen – folgen wir dem Bösen , den Lügnern und Satanen und Teufeln –
    kommen sozusagen wieder zu unseren Ahnen – die sich zum Bösen und Falschen entwickelt haben …

    Jesus folgen bedeutet also auch, sich selbst ständig überprüfen und sich selbst ständig in Frage zu stellen – wir werden vom Bösen umgeben – das Böse ist in uns – Nur durch den Herrn Jesus – nur durch Jehovah können wir es überwinden ….

    Liebe Grüße

  6. Mia Says:

    Stimmt, lieber e. das alles erinnert mich wieder daran, was für ein Glück ich habe. Als Christin geboren. Und es gibt noch so vieles, über das es sich nachzudenken lohnt. Nur manchmal muss man aufpassen, wenn einen das Schlechte in der Welt zu sehr betrübt.

  7. Mia Says:

    Ihr letzter Satz ist ein wirklich demütiger Satz. Und er ist so wahr. Nur durch den Herrn können wir das Böse überwinden.


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