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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hamed Abdel Samad in Kairo entführt – Stecken Alheweini & Co. dahinter? 25. November 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 12:43

Gesuchter Terrorchef der Gamaa Islamia, Assem Abd Elmaged, und salafistischer Hassprediger Abu Ishak Elheweini riefen zur Ermordung von Abd Elsamad, weil er ihren Propheten beleidigt haben soll.

 

Sein Bruder Mahmoud sagte gegenüber der ägyptischen Tageszeitung Alyoum Alsabäa: „Hamed nahm zu einer Verabredung in dem Alazhar-Park seinen vom ägyptischen Innenministerium gestellten Personenschützer nicht mit, nachdem die deutsche Botschaft die ägyptische Behörde darum gebeten hatte, Hamed streng zu beschützen. Um 15:45 vom gestrigen Sonntag rief Hamed den Offizier an, der für seinen Schutz verantwortlich ist. Er teilte ihm mit, dass ein schwarzes Auto ihn verfolgt. Ich rief um 16 Uhr meinen Bruder an, wo sein Handy ausgeschaltet war, was bis jetzt der Fall ist. Seitdem wissen wir nichts über Hamed. Ich rief die deutsche Botschaft an und schilderte die Einzelheiten. Wir schließen nicht aus, dass Hamed entführt wurde. Denn die Salafisten und Gamaa Islamia etliche Fatwas erlassen haben, dass Hamed getötet werden muss. Salafistischer Gelehrte Abu Ishak Elheweini warb lange für die Tötung meines Bruders, weil er den Islam kritisiert“. 

 

 

 

Hamed Abd Elsamad zu Gast bei der islamkritischen Sendung „Gewagte Frage“ mit Bruder Raschid auf dem Sender Alhayat – Hamaed sagt unter anderem: „Ich biete nur Gedanken an und rufe niemals zu Gewalt oder Diskriminerung auf. Wer mit Gegegenargumente entgegnet, ist immer willkommen. Und wer mit Morddrohung reagiert, sagte ich ihm: Es gibt Gesetze und Gerichte“!

 

 

An einem Kairoer Park verliert sich die Spur des bekannten deutsch-ägyptischen Autors Hamed Abdel Samad. Dessen Bruder teilt mit, er sei entführt worden. Nach Morddrohungen stand Samad bereits unter Personenschutz. Der deutsch-ägyptische Autor Hamed Abdel Samad ist in Kairo entführt worden. Das meldet das ägyptische Nachrichtenportal „Al-Youm Al-Sabi'“ unter Berufung auf Samads Bruder Mahmud Abdel Samad. Demnach war Hamed Abdel Samad am Sonntagnachmittag ohne seine Leibwächter unterwegs. Diese hatte ihm die Deutsche Botschaft zugewiesen, weil er wegen islamkritischer Veröffentlichungen in Ägypten Morddrohungen erhalten hatte. Offenbar hatte Samad eine Verabredung im Kairoer Al-Azhar-Park, die er ohne Leibwächter wahrnehmen wollte. Von unterwegs hatte er einem seiner Leibwächter per Handy gemeldet, dass ihm ein schwarzes Auto folge. Danach verlor sich seine Spur.

 

 

 

 

Wo wurde Samad entführt?

Der Azhar-Park ist eine prachtvolle künstliche Anlage am Rande der islamischen Altstadt von Kairo und nur über eine mehrspurige Autostraße zu erreichen. Der Park ist rundum mit Zäunen und Hecken abgegrenzt, der Eingang wird kontrolliert und Besucher müssen Eintritt bezahlen. Es ist unklar, ob Abdel Samad den Park überhaupt erreicht hat. Der 41 Jahre alte Hamed Abdel Samad lebt seit 18 Jahren in Deutschland und besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Durch seine Schriften und Auftritte, in denen er die Ideologie des politischen Islam kritisiert hat, zog er den Zorn von manchen Islamisten in seiner früheren Heimat auf sich. Im Zuge der Umbrüche in Ägypten war Samad unter anderem als Fernsehkommentator und Ägyptenexperte für viele Medien in Erscheinung getreten. 2010 tourte er mit Henryk M. Broder für die Doku-Serie „Entweder Broder“ durch Deutschland. {Quelle: www.n-tv.de}

 

8 Responses to “Hamed Abdel Samad in Kairo entführt – Stecken Alheweini & Co. dahinter?”

  1. Klotho Says:

    Der islam zeigt was es ist, der islam ist böse, dunkel und teuflisch. Nur Teufel machen so etwas und das ist der Fluch der sie getroffen hat, denn sie können nichts Gutes mehr tun, sie verlieren ihre Barmherzigkeit und Güte, das Licht der Seele und folgen der Finsternis in die Tiefe.

    Jesus Christus stand für die Barmherzigkeit, Liebe und Güte im Menschen und so wurde Er zu einem strahlenden Licht für alle Menschen.

    • Ich habe kein gutes Gefühl bei der Sache, ich hoffe, alles geht gut aus. Ist es nicht sowieso etwas zu sehr mutig von ihm, sich derzeit dort aufzuhalten?

      • Das war natürlich purer Leichtsinn, alleine herumzuspazieren und in eine Falle zu tappen. Wie auch immer:
        Was sagt denn Herr Westerwelle dazu? Abdel Samad ist Deutscher. Zwar kein Rheinländer, j
        edoch Deutscher. Ist jemand in Berlin an der Sache dran oder packen die gerade und immer noch ihre Sachen zusammen?
        Seit zwei Monaten und drei Tagen haben wir keine gescheite Regierung mehr.
        Damit will ich nicht gesagt haben, daß wir vorher eine gescheite Regierung hatten.

  2. Bernhardine Says:

    Henryk M. Broder 25.11.2013 18:56
    Der Süddeutsche Beobachter findet, Hamed habe provoziert…
    … und deswegen seine Entführung, so es denn eine war, mehr oder weniger herbei geschrieben…
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_sueddeutsche_beobachter_findet_hamed_hat_provoziert

  3. Ibrahim Says:

    EINE GUTE NACHRICHT!!!

    Bestätigung des Auswärtigen Amts
    Auto Abdel-Samad wieder frei
    Der in Ägypten mutmaßlich verschleppte deutsch-ägyptische Autor und Publizist Hamed Abdel-Samad ist wieder frei. „Wir können bestätigen, dass sich Abdel-Samad in Obhut des deutschen Botschafters befindet“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin.

    Hamed Abdel-Samad (Bildquelle: picture alliance / dpa)galerieSalafisten haben zum Mord an Abdel-Samad aufgerufen.
    Ob der Autor, der in Deutschland in vielen Talkshows über den Islam und seine alte Heimat Ägypten gesprochen hat, verschleppt worden oder aus freien Stücken abgetaucht war, blieb zunächst unklar. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ meldet unter Berufung auf einen Aktivisten, Abdel-Samad wolle in Kürze selbst über die Hintergründe seines Verschwindens berichten.

    Die Polizei war nach dem Verschwinden des 41-Jährigen am Samstag von einer Entführung ausgegangen. Abdel-Samad, der in Kairo meist in Begleitung eines Sicherheitsbeamten unterwegs war, hatte kurz zuvor per Telefon berichtet, er fühle sich verfolgt.

    Salafisten rufen zum Mord auf

    Der Autor sah sich in der Vergangenheit nach Kritik am politischen Islam Morddrohungen ausgesetzt. Bekannte ägyptische Salafisten-Prediger hatten im Juni eine Fatwa ausgesprochen – einen Aufruf zum Mord: „Abdel-Samad hat den Islam beschmutzt, für ihn ist der Islam eine schlechte Religion. Das Urteil ist, ihn zu töten, selbst wenn er bereut, weil er den Propheten Mohammed verunglimpft hat. Er muss getötet werden und Reue wird nicht akzeptiert“, sagte Assem Abdel-Maguid, Vorsitzender Partei der Gamaa al Islamiyya.

    Abdel-Samad ließ sich von den Drohungen nicht beeindrucken. Im Interview erklärte er noch vor wenigen Wochen: „Ich werde natürlich vorsichtiger sein müssen, wo ich auftrete, welche Vorträge ich annehme, aber ich werde nach wie vor schreiben und sagen was ich denke: Ein Leben ohne Freiheit macht für mich keinen Sinn.“

    Zahl der Entführungen nimmt zu

    In den vergangenen Jahren ist es in Ägypten verstärkt zu Entführungen gekommen, meist handelt es sich dabei um Erpressungen mit hohem Lösegeld. Die Sicherheitsvorkehrungen an privaten Schulen und Unternehmen wurden verschärft.

    Stand: 26.11.2013 21:25 Uhr

    Quelle: http://www.tagesschau.de


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