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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

40 Jahre „Fristenlösung“: Lebt Spindelegger wirklich christliche Werte? 23. November 2013

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 15:17

Aufruf zur Kundgebung: Die Einführung der Fristenregelung stieß in Österreich auf heftigen Widerstand – Im Bild die Demo der „Aktion Leben“ im Jahr 1971 in Wien – www.nzz.ch 

 

 

Aufruf zur Kundgebung anlässlich des 40. Jahrestages der Beschlussfassung der „Fristenlösung“

 

am 29. November 1973 im Nationalrat

am Freitag, dem 29. November 2013

um 14 Uhr

vor der ÖVP-Zentrale, Wien I, Liebenfelsgasse 7
 
 

 

„Wer es nötig hat, christliche Werte auf Plakate zu schreiben, zeigt ja wie er tickt. Ich lebe diese Werte.“ So Vizekanzler Dr. Michael Spindegger im Wahlkampf gegenüber FPÖ-Obmann H.C. Strache. Die ÖVP hat sich, nach anfänglichem Widerstand, in den letzten Jahrzehnten mit der SPÖ, was die Fristenlösung betrifft, gleichgeschaltet und ist mitverantwortlich für die vorgeburtliche Tötung von bisher rund 3 Millionen ungeborenen Kindern in Österreich, was bei Fortsetzung dieses „kollektiven Selbstmordes“ (Kardinal Schönborn) das weitgehende Aussterben der ursprünglichen Bevölkerung zur Folge haben wird. Nach der Prognose des angesehenen „Vienna Institute of Demography“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wird der Islam im Jahr 2051 die Majoritäts-Religion der Bevölkerung  unter 15 Jahren darstellen, alle anderen Religionen werden auf zusammengenommen 7 bis 12% dieser Bevölkerungs-Gruppe geschätzt, sodass für die Katholiken ein Anteil von 5 % realistisch ist. Eine Generation später werden demnach die Moslems die Majorität der berufstätigen Bevölkerung stellen:

 

“If current fertility trends remain constant, Islam could represent the majority religion for those below 15 years of age in 2051. Other religion categories are estimated to constitute 7-12% of the population by 2051”.

http://www.oeaw.ac.at/vid/download/WP2006_01.pdf

New Times, Old Beliefs: Projecting the Future Size of Religions in Austria

 

 Anlässlich des 40. Jahrestages der Beschlussfassung der „Fristenlösung“ im Nationalrat und der Mitwirkung der ÖVP seit Jahrzehnten an rund 3 Millionen vorgeburtlichen Kindstötungen (84.000 jährlich nach Schätzung der Ärztekammer) bei gänzlicher Untätigkeit, wenigstens gesetzliche Beratungs-Kriterien wie im deutschen Schwangerschaftskonfliktberatungsgesetz einzuführen, führe ich seit bald drei Monaten ein Gebets-Fasten (derzeit 53 kg, nach 18 kg Gewichtsreduktion) nach Jesu Wort. „Diese Art von Dämonen kann nur durch Gebet und Fasten vertrieben werden“ als angemeldete Demonstration vor der ÖVP-Zentrale durch und bitte an diesem denkwürdigen Tag um Unterstützung dieses Anliegens.

Dr. Josef Preßlmayer, 1. Europäisches Lebensschutz-Museum, 3871, Steinbach 63

 

 

 

 

 

An die Bundespolizeidirektion Wien 

28. August 2013

 

Betrifft: Demonstration vor der ÖVP-Zentrale, Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien

 

Sehr geehrte Bundespolizeidirektion! 

Ich melde hiermit eine Demonstration vor der ÖVP-Zentrale, Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien ab Montag, dem 2. September 2013 bis Freitag, 11. Oktober 2013, täglich von 14 Uhr bis 16 Uhr (außer Samstag, Sonn- und Feiertag) auf dem öffentlichen Gehsteig vor den Arkaden seitlich des Einganges zur ÖVP-Zentrale, Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien, an, um anlässlich der baldigen Wiederkehr des 40. Jahrestages der Beschlussfassung der „Fristenlösung“ dagegen zu protestieren, dass die ÖVP, nach anfänglichem Widerstand, sich in den letzten Jahrzehnten mit der SPÖ, was die „Fristenlösung“ betrifft, gleichgeschaltet hat und mitverantwortlich ist für die vorgeburtliche Tötung von rund 3 Millionen ungeborenen Kindern in Österreich, was das weitgehende Aussterben der ursprünglichen Bevölkerung zur Folge hat. Zur Information werden auf einem Stativ befestigte Schau-Tafeln im Format von A3 aufgestellt, dessen Standbeine ein gleichschenkeliges Dreieck von etwa 80 cm Seitenlänge bilden.

 

Es wird an Die ÖVP, bzw. Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger appelliert, die gröbsten gesetzlichen Missstände, nämlich die Tatsache, dass auch die Abtreibungs-Ärztinnen und -Ärzte, die ihren Lebensunterhalt durch das Töten ungeborener Kinder bestreiten, die schwangeren Mütter zuvor beraten dürfen, wie dies Jahrzehnte lang auch im Fall der Dr. Mihaela Radauer, deren Ordination kürzlich geschlossen wurde, der Fall war, abzustellen und wie im deutschen Schwangerschaftskonflikt-Beratungs-Gesetz klare Beratungskriterien einzuführen, die im österreichischen Gesetz gänzlich fehlen. Diesbezüglich werden auch Gespräche mit Vizekanzler Dr. Spindelegger angestrebt, mit dem ich bereits früher im Parlament einschlägige Gespräche geführt habe. Ich habe auch bereits zuvor in dieser Sache Demo-Veranstaltungen vor der ÖVP-Zentrale durchgeführt:

ftp.sprit.org

 

 

 

 

„Man treibt sich ab und fertig“ beschreibt Fürstin Gloria lakonisch den Abtreibungs-Alltag. In diesem Sinne äußerte sich Heinz K. Becker, ÖVP-Kandidat zum EU-Parlament anlässlich einer Demonstration von Lebensschützern vor der Wiener ÖVP-Zentrale. Zufrieden mit der Fristenlösung Auf die haarsträubenden Mängel der Fristenlösung angesprochen, sprach er dieser zunächst ein Lob aus: „Ich bin nicht unzufrieden mit der Fristenlösung“. Dann wurde er mit der Tatsache konfrontiert, dass die ÖVP nach Abschlachtung von etwa zwei Millionen Menschen noch immer keine Kriterien für die „vorhergehende ärztliche Beratung“ zugelassen hat und der Kinderabtreiber weiterhin die Mutter in Gewissensnot selber „beraten“ darf. Heinz K. Becker: „Wenn das so ist, ist selbstverständlich Bedarf nach einer Verbesserung gegeben. Denn ohne Kriterien kann man überhaupt nichts angehen“. Die Faktenlage ist jedem sofort als Unerträglichkeit sichtbar. Dennoch wird der Zustand von der ÖVP seit Jahrzehnten mitverantwortet.

 

Rundbrief_nr_77.htm [3 Treffer]: Bisschen Zeit, eine letzte (Galgen-)frist! Nützen wir sie nicht, wird sich die Diskussion erübrigen. Dann wird sich eine Religion (ein System, eine inkompatible Ideologie) in den Staat einmischen, für die der Konkordat weder existent noch zuständig ist. Denn für diese ist der Gottesstaat Realität. Solange nicht alle bekennenden Christen vor den Gotteshäusern ein Kreuzzeichen machen, so lange sich Geistliche in Zivilgewändern verstecken, ist mir jeder, unabhängig von seiner religiösen Einstellung, mit dem Kreuz in der Hand lieb und wert. Die christlichen Politiker müssen sich zu politischen Christen wandeln! Dkfm. Erich Pekarek, Landesobmann Wien DIE CHRISTEN: Wir werden an der Nase herumgeführt!  Die angeblich christlichen Parteien dienen dazu, die katholische Wählerschaft hinter das Licht zu führen. Von Dr. Josef Preßlmayer. (kreuz.net, 7.6.2009): „Keine Sau interessiert sich für Abtreibung“!

 

Dieser treffende Spruch der Regensburger Fürstin Prinzessin Gloria von Thurn und Taxis kennzeichnet auch die Motivation der österreichischen Christdemokraten, gegen die Massenvernichtung ungeborener Kinder vorzugehen. „Man treibt sich ab und fertig“ beschreibt Fürstin Gloria lakonisch den Abtreibungs-Alltag. In diesem Sinne äußerte sich Heinz K. Becker, ÖVP-Kandidat zum EU-Parlament anlässlich einer Demonstration von Lebensschützern vor der Wiener ÖVP-Zentrale. Zufrieden mit der Fristenlösung Auf die haarsträubenden Mängel der Fristenlösung angesprochen, sprach er dieser zunächst ein Lob aus: „Ich bin nicht unzufrieden mit der Fristenlösung“. Dann wurde er mit der Tatsache konfrontiert, dass die ÖVP nach Abschlachtung von etwa zwei Millionen Menschen noch immer keine Kriterien für die „vorhergehende ärztliche Beratung“ zugelassen hat und der Kinderabtreiber weiterhin die Mutter in Gewissensnot selber „beraten“ darf. Heinz K. Becker: „Wenn das so ist, ist selbstverständlich Bedarf nach einer Verbesserung gegeben. Denn ohne Kriterien kann man überhaupt nichts angehen“.

 

 

 

 

Die Faktenlage ist jedem sofort als Unerträglichkeit sichtbar. Dennoch wird der Zustand von der ÖVP seit Jahrzehnten mitverantwortet. Kandidat Becker kann man zugute halten, dass er bis jetzt nichts von dieser mörderischen Bestimmung gewusst hat. Die ÖVP-Experten kennen diese Zustände aber sehr genau – und tun trotzdem nichts. Unterricht im Kinderschlachten Der berüchtigte Wiener Kindermetzger Christian Fiala, darf im gegenwärtig auf Hochtouren laufenden Baby-Holocaust die Schuljugend auf angeblichen Lehrausgängen in seinem Tötungsmuseum indoktrinieren und behaupten, dass Abtreibung „keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit“ habe. Dabei ist das Risiko für spätere Früh- und Fehlgeburten seit Jahren erwiesen. Doch die blutrot-sozialistische Unterrichtsministerin, Genossin Claudia Schmied, interessiert das alles nicht.

 

ftp.sprit.org/www.diewahrheit.com – zuletzt geändert am 06.03.11

 

um ein Einschreiten des Papstes zu erwirken, dass die Katholische Kirche Österreichs nicht weiterhin die „Aktion Leben“ finanziell unterstützt, die „Beratungsbestätigungen“ ausgibt, die für subventionierte Abtreibungen. verwendet werden können und auf Abtreibungsmöglichkeiten in der Gynmed-Klinik Salzburg und Fleischmarkt-Klinik Wien hinweist. Ich erwarte eine wechselnde Anzahl von Unterstützern. Zur Veranschaulichung der Abtreibungs-Massentötung wird auch eine Plastik-Tonne aufgestellt, in welcher üblicherweise die sterblichen Überreste der ungeborenen Kinder der Verbrennung als „Sondermüll“ zugeführt werden. Ebenso wird auf einer dreiteiligen Tafel die Bitte an den Papst, die Mitwirkung der Kirche an der Baby-Vernichtung zu verbieten, dargestellt und erläutert.

 

3 Responses to “40 Jahre „Fristenlösung“: Lebt Spindelegger wirklich christliche Werte?”

  1. e - Says:

    „Es gibt Ereignisse die einem ewig in Erinnerung bleiben, wo jeder weiss wo er damals war, als er die Nachricht darüber erfuhr. Die Ermordung von Präsident John F. Kennedy und die Anschläge von 9/11 sind solche. Es war ein dunkler und kalter Morgen des 23. November 1963, als ich um 8:00 Uhr auf dem Weg zur Schule war und ein Klassenkamerad auf mich zukam und aufgeregt sagte: „Hast Du gehört, den Kennedy haben sie erschossen!“ Obwohl erst 11 Jahre alt, hat mich diese Nachricht tief schockiert und dieser Schock ist bis heute geblieben. Genau wie 9/11 die Welt in eine Zeit davor und in eine danach trennt, war der tödliche Anschlag auf den Präsidenten der Vereinigten Staaten in Dallas auch ein sehr bedeutender Wendepunkt.

    Spätestens damit hat Amerika seine „Unschuld“ verloren, denn was an diesem Tag passierte war ein gewaltsamer Staatsstreich, der Sturz der US-Regierung durch ein Attentat, die Vernichtung des Guten durch das Böse. Seitdem wird Amerika von der Schattenmacht regiert. Jeder Präsident nach Kennedy wusste und weiss, wer nicht spurt wird aus dem Weg geräumt. Diese Macht ist so gross, sie kann bis heute den wirklichen Hergang vertuschen und die Lüge über den „Einzeltäter“ Lee Harvey Oswald aufrechterhalten. Die kontrollierten Medien spielen die Hauptrolle dabei, mit der Verbreitung der offiziellen Story, um die Menschheit zu täuschen und zu belügen. Genau wie mit 9/11. Bei beiden Ereignissen ist die offizielle Verschwörungstheorie die absurdeste und unglaubwürdigste von allen.“

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Zum 50. Jahrestag der Ermordung von JFK http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/11/zum-50-jahrestag-der-ermordung-von-jfk.html#ixzz2lUKqgf1E

  2. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Was bedeutet Euch Ahmen? Ich sagte heute dem Gott Danke, sah und nahm ein Cent von der Erde! Mehr, ich sah Flaschen und nahm sie mit, immerhin 6 Cent und mehr, bis zu 25Cente! Sind immerhin 50 Pfennige und Stundenlohn bei mir damals! Ohne zu Bücken und ohne in der Lehre zu sein, liegt das Geld auf der Strasse? Mehr noch, im Containern ca 15 Pizzen und Brot, frisch aus dem Laden und Chefin kommt persönlich und stellt mir die Ware des Tages im Rest zur Hand! Ahmen?
    Selbst der Hund, der da wie ein Wolf aussieht, frißt aus meiner Hand und da die Menschen mich begleiten, mit Musik und froher Laune! Eh, jeden Tag, so ich aus dem Haus gehe, wird immer froher, denn da erlebe ich Gott und das Paradies, weil es auf der Strasse liegt! Ahmen? Das ist auch, wenn ich in den Zug steige und der Zugfahrer mich persönlich verabschiedet! Ihr glaubt es nicht? Ahmen, dann seht nach, ich der Jürgen, ich erlebe es nicht zum Ersten, auch die anderen Tage, nicht immer so glücklich, aber immer öfter! Und? Und MDR, zeigt mir Freunde, die mein Leben mit mir teilten, siehe Radom und da auch Lügen über Katyn! Siehe, es war Stalin und die Russen, die da polonische Menschen, Adlige, und Musiker seine Verwandtschaft umbrachten, nicht aber Deutesche und heute noch gezeigt im Original mit Lügen! Also Ahmen, das ist für mich die Nähe bei Gott und seine Wärme zu erleben! Tod? da habe ich keine Angst, war ich – Unfall, Bein ab. Auge heraus und einen Centimeter vor Tod, oder Dieses und Jenes! Nein, der Tod ist eine Erlösung von dem Begriff Leben und unter Dieben! Und Auffahren, das habe ich, der da Reisender ist, hier und heute, in Liebe zu Gott und ihm etwas zu bezeugen! Ahmen ist das für mich!

    • @Dann wurde er mit der Tatsache konfrontiert, dass die ÖVP nach Abschlachtung von etwa zwei Millionen Menschen noch immer keine Kriterien für die “vorhergehende ärztliche Beratung“ zugelassen hat und der Kinderabtreiber weiterhin die Mutter in Gewissensnot selber “beraten“ darf.

      Wen Männer Kinder bekämen………………………..
      wäre die Abtreibung längst ein Sakrament.

      Und das Schweigen dauert an: Nur nicht aufrütteln, lautet die Devise. Nach einer kurzen Aufwallung anlässlich der 30-Jahr-Feier der Abtreibungsklinik am Fleischmarkt Anfang September zeigen weder Parteien noch Kirchenvertreter ein gesteigertes ­Interesse, darüber zu reden. Das Thema ­Abtreibung soll dort bleiben, wo es offenbar hingehört: unter dem Mantel des Schweigens

      Doch in vielen Pfarren und in katholischen Laienorganisationen herrscht nicht mehr der strafende, sondern der verständnisvolle, helfende Gott. „Im Beichtstuhl wird kein Pfarrer mehr sagen, du darfst die Pille nicht nehmen“, erklärt der Innsbrucker Gynäkologe Georg Soier-Niederreiter.
      So viel Realismus missfällt den katholischen Fundis, die etwa der Caritas vorwerfen, sie unterstütze Frauen bei Abtreibungen. Die Bundesvorsitzende der Katholischen Frauenbewegung, Margit Hauft, trete aktiv für die Fristenlösung ein, behauptet beispielsweise der pensionierte Psychologe Josef Preßlmayer, der seit Wochen vor der Apostolischen Nuntiatur in der Wiener Theresianumgasse demonstriert, um durch Hungerstreiks, Schautafeln und Plastikembryos auf die von ihm behaupteten Umstände aufmerksam zu machen.

      Geschlechtsverkehr. Was hätten die Jugendlichen Verbotenes sehen können? Die Magnetresonanz-Aufnahme eines Geschlechtsverkehrs, ein medizindiagnostisches Filmchen. Darüber hinaus sehr viel Lehrreiches: Anhand von Schaubildern, Texten und ausgestellten Gegenständen führt das Museum durch die Geschichte der Verhütung und der Abtreibung. Unter anderem zeigt es ­einen Küchentisch im Stil der fünfziger Jahre, darauf eine Stricknadel, um zu veranschaulichen, unter welchen Bedingungen illegale Abtreibungen vor der Fristenlösung vielfach stattgefunden haben und wahrscheinlich heute noch in vielen Ländern stattfinden. Und es zeigt die Kopie eines Dokuments, ausgestellt am 8. Dezember 1944 in Berlin, das die Hinrichtung einer „Engelmacherin“ in Wien genehmigte.

      Fördert die Kirche durch ihren restriktiven Umgang mit der Sexualität tatsächlich Abtreibungen, wie Fiala meint? Dass hierzulande nach wie vor viele Menschen Probleme haben, mit Fragen der Sexualität oder etwa Verhütung offen umzugehen, wurzelt zweifellos im katholischen Background des Landes. Aber liberalere Strömungen gab und gibt es auch in der Kirche. 1968 versuchten die österreichischen Bischöfe unter Kardinal Franz König, den Verbotspassus über den Gebrauch der Pille in der päpstlichen Enzyklika „Humanae vitae“ aufzuweichen. In ihrer „Mariatroster Erklärung“ bauten sie ein Hintertürchen ein, auch um Spielraum für die pastorale Vermittlung der Bestimmung zu gewinnen. 20 Jahre später, im März 1988, veröffentlichten die Bischöfe unter Kardinal Hans Hermann Groer anlässlich des bevorstehenden Besuchs von Papst Johannes Paul II. einen deutlichen Widerruf der Mariatroster Erklärung. Zu den entschiedensten Korrektoren gehörte übrigens Kurt Krenn, damals Weihbischof in Wien


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