kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Auf dem islamophilen Irrweg 18. November 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:46

15.11.2013: Moslembrüder beschmieren freitags die Marien-Kirche in Zeitun und provozieren die Kopten mit christenfeindlichen Parolen!

 

Rezension zu Rauf Ceylan, Michael Kiefer:

Salafismus. Fundamentalistische Strömungen und Radikalisierungsprävention.

 

Der Salafismus ist eine der gefährlichsten und zugleich die am stärksten anwachsende Form von politischem Extremismus in Deutschland. Hierin ist sich der Bundesverfassungsschutz vollkommen einig mit den Verfassungsschutzbehörden sämtlicher Bundesländer. Die Größe dieser radikalen islamischen Bewegung wird laut Bundesamtsbericht zum Jahr 2012 auf 3.800 Anhänger beziffert, die Anzahl verdoppelt sich von Jahr zu Jahr. Ein simples Weltbild von „gut“ gegen „böse“, verbunden mit dem Heilsversprechen vom Paradies, zieht immer mehr junge Menschen in den Bann, welche das Grundgesetz gewaltsam durch die Scharia ersetzen wollen. Der Salafismus ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts, mehr noch als der Rechtsextremismus.

 

Dennoch werden in unseren Schulen die Kinder und Jugendlichen nach wie vor in erster Linie zum „Kampf gegen rechts“ getrimmt. Der fortbestehende deutsche „Schuldkult“, der einen frevelhaften Kulturrelativismus nach sich zieht, droht geradezu absurde Blüten zu treiben. Sicher ist der „Kampf gegen rechts“ an sich nichts Falsches. Dennoch ist es höchst hinterfragungswürdig, was einige Entscheidungsträger in hohen Positionen für Prioritäten setzen. Der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Arnsberg, Gerd Bollermann (SPD), befürwortete es sogar in einer Pressemitteilung ausdrücklich, wenn Schüler und Lehrer während der Unterrichtszeit die Schule verlassen und stattdessen gegen die islamkritische Partei Pro NRW protestieren und anschließend eine Moschee besuchen.

 

Hat Bollermann jemals auch nur annährend so viel Engagement gegen den Salafismus wie gegen den Rechtsextremismus gezeigt?

 

Die Osnabrücker Islamwissenschaftler Rauf Ceylan und Michael Kiefer beklagen zu Recht, dass viele Lehrer mit dem Thema Salafismus bis heute überfordert sind. Das drückt sich möglicherweise darin aus, dass Pädagogen dieses Thema verharmlosen oder ignorieren. Auch Unterrichtsmaterialien, z.B. Schulbücher, sind überwiegend auf den „Kampf gegen rechts“ statt auf die viel größere, vom Salafismus ausgehende Gefahr ausgerichtet. Das 180 Seiten umfassende Buch der beiden Osnabrücker Forscher möchte diesem Missstand entgegenwirken und besteht aus fünf Teilen: Im ersten Teil werden die Entstehung des Islams und seine Entwicklung zur Weltreligion dargestellt. Schon hier zeigt sich die allzu islamophile Perspektive der beiden Autoren: Der Fundamentalismus innerhalb dieser Religion wird als „Produkt der Moderne“ verharmlost. Hiermit wird linksverblendeten „Antifaschisten“ das Wort geredet, welche den radikalen Islamismus als zwangsläufige Folge des bösen Kapitalismus und des Imperialismus ansehen. Beide Autoren scheuen sich einzugestehen, dass grausame Gewaltexzesse wie der Dschihad samt Holocaust an Ungläubigen direkt (!) aus dem Koran abgeleitet werden können.

 

Der zweite Teil behandelt die koloniale und postkoloniale Phase. Wir erfahren von den muslimischen Reformern des 19. Jahrhunderts, welche den Islam mit der Moderne zu vereinen versuchten. Und schon wieder zeigt sich der islamophile Irrweg beider Autoren, wenn sie schreiben: „Außenpolitische Entwicklungen wie innenpolitische Spannungen infolge von Misswirtschaft, absoluter Armut sowie Demokratiedefiziten bildeten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts den Nährboden für religiös-politische Gruppen, die viel stärker auf den islamischen Staat als Lösung für alle Probleme hinarbeiteten“. Mit solchen Passagen wird die Schuld einmal mehr den „äußeren“ Umständen zugesprochen. Angemessen wäre jedoch, auch klar auf die vielen totalitären und somit anti-demokratischen Aspekte innerhalb des Korans hinzuweisen.

 

Der dritte Teil gibt einen Überblick zum salafistischen Milieu, der vierte Teil setzt sich mit Strategien der Radikalisierungsprävention auseinander. Der fünfte Teil gibt Handlungsempfehlungen, differenziert nach Handlungsfeldern wie Gemeinden, Kinder- und Jugendhilfe, politische Bildung, Schule und Universität. In seiner Rezension für den Humanistischen Pressedienst (hpd) zu dem Buch kritisiert Armin Pfahl-Traughber zu Recht, dass der gesamte Band recht „fragmentarisch“ daherkommt: „Mitunter hat man den Eindruck, einzelne Textteile aus anderen Kontexten seien zu dem Band zusammengestellt worden. So interessant etwa die beiden ideenhistorisch ausgerichteten Kapitel sind, so fehlt es ihnen doch an problemorientierter Anbindung an das eigentliche Thema.“ Ich schließe mich dieser Kritik Pfahl-Traughbers an. Doch die wichtigeren Kritikpunkte liegen ganz woanders. Nämlich an solchen Stellen, zu denen der allzu islamophile Humanistische Pressedienst typischerweise schweigt.

 

Bezüglich der Präventionsorientierung bewegen sich Ceylan und Kiefer opportunistisch im politisch-korrekten Mainstream. Sie bleiben ganz der Linie eines ihrer wichtigsten Geldgeber, der Landesregierung, treu. So betonen sie in ihrem Buch beispielsweise immer wieder die Bedeutung des muslimischen Religionsunterrichts für die Präventionsarbeit und beginnen gar zu schwärmen: Im Kampf gegen die Radikalisierung junger Muslime „wird in Zukunft der islamische Religionsunterricht der wichtigste schulische Lernort sein“. Und genau hierbei werden die Länder NRW und Niedersachsen von den Autoren gar als Vorreiter gelobt, insbesondere an der Lehrerausbildung der Universität Münster solle man sich in anderen Regionen Deutschlands orientieren.

 

Die Wahrheit ist jedoch: Die Ausgestaltung des islamischen Religionsunterrichts in NRW, ähnlich auch in Niedersachsen, stärkt ausgerechnet die radikalen Strömungen innerhalb der deutschen Muslime. Höchst fragwürdige Verbände wie der sogenannte Zentralrat der Muslime oder auch die DİTİB werden vom deutschen Staat dadurch aufgewertet, dass man sie über Lehrplaninhalte und über Lehrerlaubnisse entscheiden lässt. Die liberaleren unter den muslimischen Verbänden in Deutschland bleiben von der Landesregierung hingegen vernachlässigt und die machtgeile Erpressungstaktik von Mazyek & Co macht der Universität Münster schon seit Jahren zu schaffen. Dass von solchen Kreisen eher eine Radikalisierung der deutschen Muslime statt eine wirksame Präventionsarbeit zu erwarten ist, habe ich erst kürzlich hier bei Citizen Times dargelegt.

 

Lehrern und sonstigen Pädagogen, die sich in die Problematik des Salafismus einarbeiten wollen, sollten um Ceylan und Kiefer eher einen großen Bogen machen. Ich empfehle stattdessen das Buch von Hartmut Krauss Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung (vgl. CT-Interview Teil eins und Teil zwei). Denn der verfassungsfeindliche Salafismus ist keineswegs, wie Ceylan und Kiefer behaupten, ein „Missbrauch“ des Korans, sondern letztlich die konsequente Auslegung dieser heiligen Schrift als normative politische Handlungsgrundlage. Eine Distanzierung von den grund- und menschenrechtswidrigen Teilinhalten des Korans muss am Anfang jeder Präventionsarbeit stehen und zu einer solchen Distanzierung trägt der islamische Religionsunterricht in seiner gegenwärtigen Ausgestaltung keineswegs bei, eher im Gegenteil.

 

Ceylan und Kiefer haben Recht, wenn sie die Unwissenheit vieler Lehrer zum Salafismus und zum Islam insgesamt beklagen. Vorzuwerfen ist beiden, dass sie diese Unwissenheit der Pädagogen zur islamophilen Irreführung ausnutzen, anstatt konstruktiv aufzuklären. Rauf Ceylan, Michael Kiefer (2013): Salafismus. Fundamentalistische Strömungen und Radikalisierungsprävention. Wiesbaden: Springer VS Verlag, 180 Seiten, 19,99 Euro. Kaufen bei Amazon. Im Forschungs- und Dokumentationsprojekt www.islamdebatte.de der Stresemann Stiftung finden Sie zahlreiche Bücher und Studien zu Islam, Islamismus und die Integration von Muslimen in Deutschland:

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{Quelle: www.citizentimes.eu – Dr. Daniel Krause 17. November 2013}

 

One Response to “Auf dem islamophilen Irrweg”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Also ich, ich kenne Zeiten, da standen in den Schubzeiten, wie Schule, Öffentlicher Verkehr, an Brennpunkten Schutzpolizei und Ansprechpartner an den Ecken, in Uniform und auch als Freund und Helfer! Da war aber auch geregelt, das Kinder bis zu einem Alter der sie erfahren ließ, das man auf der Starsse seinen Weg in den Regeln der Verfassung geht: Alter, Frauen und Behinderte den Vorrag zu lassen, wie auch denen Ehrung, wie das „Begrüßen“ zukommen zu lassen! Mit den Ausländern und deren Besatzerkommune, siehe BRD GmbH, wurde gerade auch das Öffentliche Recht mit Füssen getreten! Unsere Strassen sind zwar, enteignet und versteuert durch leere Versprechen auf Sicherheit und Sauberkeit, aber das Benimm, das bringen die Ausländer nicht mit, wie es auch die Neubürger nicht erwarteten, das eigene Brut, eingeschleppt durch die Gesellschaft verderbenden Mitmenschen! Sie nennen sich nur so, weil sie einen Pimmel haben und eine Fut, aber sie haben im Kopf nur Wasser und eine Masse, die Gier und Neid produziert! Sehen wir doch mit Prism und deren Gesichtserkennung, diese Mitmenschen, sie würden weder nach England dürfen, alleine, noch in die USA, aber gerade in Europa werden solche mit Doppelpass und Bussiness-Visa aus den Schengenraum eingelassen und so auch dann schnell mit falschen Papieren auch Neubürger! Und dann kommt die Ministerklicue, die da, ohne Legat des Volkes, und mit NSA-Verwicklungen und brechen unsere Sitten und unser Volksgut wdert auf den Müll? Siehe, ich kenne auch Menschen, die sind dem Ruf der Russen gefolgt und haben Russland zu einem Reichgemacht, welches von den Juden als erstes vernichtet werden sollte, dann das Deutsche und alle haben bis heute auch vergessen, das es ein Osmanisches Reich gab, die da nicht anerkennen wollen, das sie den Tod der Armenier und auch den Genozid betrieben, vor Wien standen und da durch die tapferen Polen auch bis heute in Polen nichts zu suchen haben! Und was sind im Krieg 500 Jahre Leistung der europäischen Völker? Kann denn einer von den im Bild Lesen und Schreiben, hat von denen einer einen Beruf? Gehen die arbeiten? Also was wollen die auf der Strasse, ihre Herkunft verbergend in unserem Land? Da, und nur da, hätte der Staatsschutz zu tun, siehe auch NRW Pro mit Zahlen aufwartend, die doch jeden Geldbeutel in Marrokko erschrecken lassen! Glück Auf, meine Heimat und da sieht man, wer uns vertritt, zertritt in der Politik der Menschenrechte achtenden Landschaft der BRD GmbH!


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