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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dank Chrislam-Irrlehrer & Co.: Mitgliederschwund bei den Kirchen 15. November 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:59

Hamburger Kirchen verlieren 800 Mitglieder pro Monat

 

Bis Oktober sind schon mehr Austritte als im gesamten Vorjahr in Hamburg verzeichnet worden. Die Kritik an Tebartz-van Elst und dem Netzerückkauf gelten als mögliche Gründe für die Austrittswelle.

 

Neustadt: Standesämter haben in diesen Tagen besonders viel zu tun: Hunderte von Hamburgern stimmen monatlich mit den Füßen ab und erklären ihren Austritt aus der evangelischen oder katholischen Kirche. Wie eine Abendblatt-Umfrage in den Bezirken ergeben hat, überschreiten die Austrittszahlen von Januar bis Oktober 2013 schon jetzt das Niveau des gesamten Vorjahres. Kehrten im vergangenen Jahr zum Beispiel in den Bezirken Harburg, Bergedorf, Altona, Nord und Wandsbek 6183 Hamburger der evangelischen beziehungsweise katholischen Kirche den Rücken, so sind es von Januar bis Oktober 2013 bereits 6500. Die Zahl der Kirchenaustritte in allen sieben Bezirken dürfte bis Oktober bei mehr als 8000 liegen, also mindestens 800 Austritte pro Monat. Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr registrierten die Ämter insgesamt 8900 Austritte. Weil die Standesämter zunächst weder die Konfessionen unterscheiden noch die Motive abfragen, bleiben die Gründe unbekannt. Aber die Kirchenleute ahnen schon, was die wirklichen Motive für den Schlussstrich unter die Kirchenmitgliedschaft sind. „Wir denken, dass das Handeln des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst bei uns der Auslöser für den Anstieg ist“, sagt Manfred Nielen, Sprecher von Hamburgs Erzbischof Werner Thissen. Der Limburger Kleriker war mit der luxuriösen Sanierung seines Bischofssitzes in die Schlagzeilen geraten. Vor drei Jahren hatte das Bekanntwerden der sexuellen Missbrauchsfälle eine ähnliche Welle ausgelöst.

 

Auch die Protestanten trifft gegenwärtig ein stärkerer Aderlass. Gerade Menschen mit sehr geringer Kirchenbindung „brauchen oft einen Anlass, der wie ein Tropfen ein Fass zum Überlaufen bringt, um aus Verärgerung auszutreten“, beobachtet Michel-Hauptpastor Alexander Röder. Ein solcher Anlass könne „Limburg“ und das umstrittene „Netzerückkauf-Engagement“ sein, fügt Röder hinzu. Allein im Bezirk Nord traten im Oktober 221 Hamburger aus der evangelischen und 127 aus der katholischen Kirche aus. „Die Zahl der Austritte aus der römisch-katholischen Kirche ist zurzeit signifikant erhöht“, fügt Wolfgang Peper, Fachamtsleiter Standesamt im Bezirk Nord, hinzu. Ähnlich ist die Lage in Eimsbüttel und Bergedorf. Lag der monatliche Durchschnitt bei den Kirchenaustritten im Bezirk Eimsbüttel im vergangenen Jahr bei 132, so waren es im September bereits 163 und im Oktober 232. Und Dirk Bakker, Fachamtsleiter des Bergedorfer Standesamts, sagt: „Dieses Jahr sind es bisher relativ viele Kirchenaustritte – und zwar 502“.

 

Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr waren es 467. In Wandsbek erklärten bis zum 7.November mehr als 1800 Mitglieder ihren Kirchenaustritt (2012: 1740). Die evangelische Kirche reagierte derweil mit Bedauern auf diese Entwicklung. „Jeder Kirchenaustritt ist schmerzhaft“, sagt Mathias Benckert, Sprecher der Nordkirche. „Wir prüfen uns ständig selbstkritisch, wie wir als Institution glaubwürdig handeln. Wir appellieren an alle Kritiker, in der Kirche zu bleiben und sich zu engagieren, weil unsere Kirche für Diskurs und kritische Auseinandersetzungen steht.“ Niemand müsse austreten, um Kritik oder Protest zu verdeutlichen. Um Missstände zu beseitigen, könne man auftreten, empfiehlt er. „Im Übrigen verlieren gegenwärtig viele Institutionen und Organisationen in der Gesellschaft ihre Bindungskraft – von den Gewerkschaften bis zu den Sportvereinen“.

 

 

Immerhin 1049 Hamburger traten wieder in die lutherische Kirche ein

 

Aber es gibt auch eine gegenläufige Entwicklung, die bei Landesbischof Gerhard Ulrich und Erzbischof Werner Thissen Freude und Dankbarkeit auslöst: Viele Hamburger kehren jedes Jahr in den Schoß der Kirche zurück. So verzeichnete die evangelische Kirche in der Hansestadt im vergangenen Jahr 1049 Wiedereintritte und Konfessionswechsel sowie darüber hinaus 674 Erwachsenentaufen. Bei den Katholiken in Hamburg waren es im selben Zeitraum 167 Wiedereintritte und Übertritte sowie 58 Erwachsenentaufen. Allerdings ist die Zahl der Kircheneintritte und Erwachsenentaufen in der evangelischen Nordkirche von fast 9500 im Jahr 2000 auf rund 7250 (2011) gesunken. Michel-Hauptpastor Röder nennt ganz unterschiedliche Gründe für die Rückkehr. „Die meisten Menschen treten wieder ein, weil ein Ereignis in ihrem Leben oder Lebensumfeld sie zum Glauben und vor allem zum Gebet zurückgeführt hat und nun Gemeinschaft gesucht wird“, sagt er. Das können die Geburt eines Kindes genauso sein wie Todesfälle und Krankheiten. Um mehr Menschen für die Kirche zu begeistern, müssen die Gottesdienste nach Ansicht des Jenfelder Pastors Thies Hagge wesentlich breiter aufgestellt sein. „Nur zwei Prozent der Deutschen mögen Orgelmusik“, sagt der Gründer des Sozialprojekts „Arche“. Der Internationalität der Gesellschaft werde kaum Rechnung getragen. Auch Alexander Röder plädiert für „qualitätsvolle Gottesdienste“, Bildungsangebote und diakonische Projekte. „Jeder Gottesdienst ist eine Chance, auch Menschen zu erreichen, die die Kirche verlassen haben“, meint er. {Quelle: www.abendblatt.de – Von Edgar S. Hasse}

Hamburger Abendblatt online

 

 

 

 

Kreis Mettmann: Mitgliedschaft ade: Immer wieder kommt es vor, dass Katholiken wie Protestanten ihrer Kirche den Rücken zukehren und austreten. Ein Trend, den es auch im Kreis Mettmann gibt. Bemerkenswert ist das also zunächst nicht. Doch dann kam der Oktober: Im zurückliegenden Monat verzeichneten die zuständigen Amtsgerichte im Kreis einen zum Teil drastischen Anstieg bei den Kirchenaustritten. Im Oktober sind 90 Katholiken und 32 Protestanten aus ihrer Kirche ausgetreten“, sagt Monika Berger, Richterin am Amtsgericht Langenfeld, in dessen Zuständigkeit die Städte Langenfeld, Monheim und Hilden fallen. Zahlen für November liegen noch nicht vor. Zum Vergleich: Zwischen Januar und September kündigten pro Monat im Durchschnitt 25 Protestanten und 21 Katholiken ihrer Kirche die Mitgliedschaft auf. „Bei den Katholiken hat sich also in unserem Zuständigkeitsbereich die Zahl der Austritte im Oktober im Vergleich zu den Monaten davor mehr als vervierfacht“, erläutert Berger. Über die Gründe für diese Entwicklung kann nur spekuliert werden. Naheliegend ist, dass nach dem Missbrauchsskandal nun „die Affäre“ um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bei vielen das Vertrauen in die Kirche derart erschüttert ist, dass sie daraus Konsequenzen ziehen – und gehen.

 

„Einen Trend für gravierend mehr Kirchenaustritte als sonst üblich kann ich aktuell bei uns nicht ausmachen“, sagt indes Thomas Künzel. Der Direktor beim Amtsgericht Mettmann, das für die Städte Mettmann, Wülfrath, Erkrath und Haan zuständig ist, nennt Zahlen. Danach sind im Oktober 40 Kirchenmitglieder ausgetreten, 28 davon auf katholischer Seite. Im September waren es 29 Kirchenaustritte (darunter 15 Katholiken) und im August 51 (21 Katholiken und 30 Protestanten).„Insgesamt gibt es bei den Kirchenaustritten starke Schwankungen“, so Künzel. Zu beobachten sei, dass im Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Mettmann eher Protestanten als Katholiken der Kirche den Rücken zukehrten. Die Kirchen schauen dieser Entwicklung nicht tatenlos zu. „Wir wollen mit dem Menschen im Gespräch bleiben, fragen nach den Gründen für ihre Entscheidung und versuchen ihn in die Gemeinde zurückzuholen“, sagt Diemut Meyer, Öffentlichkeitsreferentin beim Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. Sie hat festgestellt, dass viele der Ausgetretenen nicht mehr zwischen den Konfessionen unterscheiden. Da nehme etwa ein Protestant Vorfälle in der katholischen Kirche zum Anlass, um seinem Unmut gegen Amtskirchen im Allgemeinen Luft zu machen und auszutreten. Entscheidungen, die kirchenintern für viel Ratlosigkeit sorgen. Die Kirchen leisten auf vielen Ebenen Vorbildliches“, sagt Meyer und verweist auf beliebte Kindertageseinrichtungen oder gern angenommene Angebote etwa im Bildungsbereich oder auch bei der Trauerbegleitung. „Solche Angebote sind mittelfristig nicht mehr finanzierbar, wenn die Kirchensteuereinnahmen durch die Austritte drastisch zurückgehen werden“. {Quelle: www.derwesten.de}

 

4 Responses to “Dank Chrislam-Irrlehrer & Co.: Mitgliederschwund bei den Kirchen”

  1. thomas Says:

    Kirchensteuerzahler ,sind nun wahrlich in 90 Prozent aller Fälle keine Christen.

  2. Bernhardine Says:

    Wenn die Katholiken so feige sind, nur weil es nicht chic ist, katholisch zu sein… und sie auf die antikatholischen Hetzorgien der Medien hereinfallen!!!
    Jedenfalls haben die linken Lumpenmedien erreicht, was sie wollten: Christen aus den Kirchen hinausgetrieben. auf daß Atheismus, Chrislam und Islam Platz finden!

  3. Bernhardine Says:

    OT

    Enger
    Kostbare Kirchenschätze in Enger
    Neue Ausstellung in Enger zeigt unter anderem Taufschale WIDUKINDs
    http://www.nw-news.de/owl/9655760_Kostbare_Kirchenschaetze_in_Enger.html

    Eröffnung am 17. November 2013
    „Engers verlorener Schatz – Die Geschichte des Dionysius-Kirchenschatzes“
    http://www.widukind-museum-enger.de/_sonderausstellung/sonderausstellung.htm

  4. Bernhardine Says:

    OT

    Böbrach/München | 14.11.2013 | 16:52 Uhr
    Böbracher Asylbewerber beenden ihren Hungerstreik – vorerst(pnp.de) (Anm.: Angebl. Hungerstreik begann am 6. Nov., wurde um den 11. Nov. beendet)

    +++

    Ist Huber(Vater Senegalese) etwa rassistisch? 😉

    Charles M. Huber* Böbracher Flüchtlinge „instrumentalisiert“

    Der niederbayerische Schauspieler und CDU-Politiker Charles M. Huber* hat die protestierenden Böbracher Asylbewerber(Wechselnd 6 – 9 Senegalesen) und ihre Helfer kritisiert.

    Im Interview erklärte er, sie würden ihr Gastland „verunglimpfen“…

    Er bezweifelte, dass Senegalesen überhaupt vor Verfolgung aus ihrem Land fliehen müssten. Seine eigene Jugend in Niederbayern habe er nicht luxuriöser verbracht als die Asylbewerber in Böbrach, so Huber.

    Nach eigenen Angaben unterstützt er Hilfsprojekte im Senegal. Dort seien viel längere Wege üblich als in Böbrach: Schulkinder würden jeden Tag bis zu vier Kilometer in die Schule gehen, so Huber.““
    http://www.br.de/nachrichten/niederbayern/boebrach-charles-m-huber-asylbewerber-instrumentalisiert-100.html

    *Huber wurde als unehelicher Sohn des senegalesischen Diplomaten Jean-Pierre Faye (Neffe des ehemaligen Präsidenten Senegals und Philosophen Léopold Sédar Senghor) und der deutschen Hausangestellten Olga Huber in München geboren. (Wikipedia)


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