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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

China bittet die Kirche um Hilfe – Christen in Nordkorea Hingerichtet 15. November 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 13:19

Wer hätte das für möglich gehalten? Nachdem die chinesische Regierung die Christen während vieler Jahre verfolgt hat, kommt es zu einer Kursänderung und sie sieht in der Kirche einen Segen!

 

«Die Regierung schätzt die Hilfe der Kirche. Wir haben nicht die Mittel, allen Bedürfnissen gerecht zu werden, denen wir begegnen. Deshalb ist es wichtig, dass religiöse Organisationen Seite an Seite mit uns arbeiten.» Diese Aussage machte Wang Xinhua, ein Vertreter der chinesischen Regierung, vergangene Woche anlässlich einer von der Bibelgesellschaft von Shanghai organisierten Konferenz; dies wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen. «Angesichts der Korruption, die den Ruf der chinesischen Wohlfahrtsorganisationen schädigt, ist die Kirche für die Regierung ein zuverlässiger Partner», fuhr Wang Xinhua weiter, um anschliessend sogar zu ergänzen «die Werte und die Liebe der Christen sind ein Segen für die Gesellschaft». Nun hat die Regierung die Kirche gebeten, sich um die älteren Menschen zu kümmern, Drogenpräventionskampagnen durchzuführen, aber auch Entzugszentren für Drogenabhängige zu betreiben und HIV-Positive zu unterstützen. Im Jahr 2008, beim Erdbeben in der Provinz Sichuan, beteiligten sich die Christen sehr aktiv an der Hilfsmittelverteilung an die Opfer und haben seither nicht aufgehört, sich im Sozialbereich einzusetzen. Dieses Engagement hat dazu beigetragen, die Haltung der Regierung den Christen gegenüber zu verändern.

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Unter Hingerichteten in Nordkorea waren Christen

 

Pjöngjang (idea): Unter den etwa 80 Opfern der jüngsten öffentlichen Hinrichtungen in Nordkorea waren auch Christen. Die Exekutionen fanden laut südkoreanischen Presseberichten am 3. November in sieben Städten vor Tausenden Zuschauern statt, darunter Kindern. So sahen in der Hafenstadt Wonsan etwa 10.000 Personen zu, als acht Menschen mit in Säcke gehüllten Köpfen vorgeführt, an Pfähle gebunden und dann mit Maschinengewehrsalven exekutiert wurden. Den Opfern wurde unter anderem vorgeworfen, südkoreanische Videos angeschaut oder erworben zu haben. Auch für den Besitz einer Bibel wurden Menschen hingerichtet. Beobachter werten dies als Abschreckungs- und Einschüchterungsmaßnahme, da das kommunistische Regime in Pjöngjang einen kritischeren Geist in der Bevölkerung vermute. Insofern seien die Hinrichtungen ein Hinweis darauf, dass der Diktator Kim Jong-Un Angst vor dem eigenen Volk habe, erklärte die Präsidentin der US-amerikanischen Menschenrechtsorganisation Defense Forum Foundation (Stiftung Verteidigungsforum), Suzanne Scholte (Washington), gegenüber der Internet-Zeitung Christian Post.

 

 

 

Diktator ließ frühere Geliebte hinrichten

Erst vor drei Monaten hatte das Regime etwa ein Dutzend Künstler wegen des Besitzes von Bibeln sowie angeblicher Pornografie hinrichten lassen. Sie wurden am 20. August vor den Augen ihrer Angehörigen erschossen und diese in Arbeitslager gesteckt. Unter den Opfern waren Musiker des Unhasu-Orchesters, Tänzer und Sänger der Band Wangjaesan sowie die populäre Sängerin Hyon Song-Wol. Sie war einem südkoreanischen Zeitungsbericht zufolge früher die Geliebte des 30 Jahre alten Diktators.

 

 

Schärfste Christenverfolgung

Menschenrechtsorganisationen gehen davon aus, dass in Nordkorea bis zu 200.000 Personen aus politischen und religiösen Gründen inhaftiert sind. Nach Angaben der „Hilfsaktion Märtyrerkirche“ (Uhldingen/Bodensee) schätzen Beobachter, dass sich darunter mindestens 30.000 Christen befinden. Sie gelten als Staatsfeinde, weil sie Gott verehren und nicht und nicht die Herrscher-Dynastie. Offiziellen Angaben zufolge sind von den 24 Millionen Einwohnern Nordkoreas etwa 12.000 Protestanten und 800 Katholiken. Es gibt vier staatlich kontrollierte Kirchen. Etwa 100.000 Christen leben im Untergrund. {Quelle: www.idea.de}

 

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