kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mahnwache in Speyer gegen Kirchenokkupation 13. November 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:00

 

Wenn sich die Amtskirche auch nicht daran hielt, der 10.11. war von der Evangelischen Allianz und Open Doors als „Gebetstag für verfolgte Christen“ ausgerufen. Dem ungeachtet hat die pfälzische Landeskirche es für gut befunden, nur zwei Wochen nach Hambach die Messe für den Frieden – The armed Manvon Karl Jenkins in der historischen Gedächtniskirche zu Speyer aufzuführen. Während sich drinnen Heidi M. mutig dem islamischen Kampfruf entgegenstellte (PI berichtete), mahnten 40 Christen vor der Gedächtniskirche, Jesus und das Christentum nicht zu verraten.

Man hat es offenbar sehr eilig, mit dem Islamisierungsbesen durch deutsche Lande zu ziehen. Dass der Ruf Allahu Akbar nachweislich kein Gebet, sondern ein Aufruf zur Unterwerfung, ein Ritual ist, wird nach wie vor ignoriert. Wir, die Teilnehmer einer Mahnwache für die verfolgten Christen, hatten es schon allein mit dem Platz schwer. Angeblich gebe es keinen Bürgersteig vor der Kirche, weshalb wir in 50m Entfernung stehen mussten. Da das Dekanat uns keinen Platz auf dem weitläufigen Kirchengelände erlaubte, standen wir also jenseits einer zweispurigen Verkehrsstraße mit Verkehrsinsel, auf einem Gehsteig, entlang einer Mauer, mit der Auflage, keine Passanten zu behindern. Als Teilnehmer einer Versammlung durften wir den uns zugewiesenen Platz nicht verlassen. Es war also fast unmöglich, Konzertbesucher zu erreichen und mit Flyern aufzuklären.

 

 

 

Unser verbrieftes Recht auf Demonstration wurde zudem durch ein autoritäres Auftreten von drei uniformierten Polizisten und Ordnungshütern der Stadtverwaltung schikanös unterwandert, immer mit der Androhung, die Versammlung zu schließen. Ein Geschenk an Kirche und Stadt? Als schließlich ein alter Mann aus unseren Reihen, der die Straße überqueren wollte, verhaftet wurde, andere mit handgreiflicher Deutlichkeit „beamtshandelt“, war bei vielen Teilnehmern der Stresspegel schon sehr hoch. Kein Wunder, dass es einem Teil von uns nicht mehr gelang, den heimgehenden Besuchern den Eindruck eines „stillen Protestes“ zu vermitteln. Wir hätten keinen Friedenswillen, wurde uns mitgeteilt. Es hat aber auch Leute gegeben, die sich mit ihren Kindern zu uns stellten und Plakate hochhielten. Leider waren es nur wenige. Aber wir bemühten uns, mit Liedern und brennenden Kerzen, unsere innere Ruhe zu bewahren.

 

 

 

 

Für die, die kamen – und es waren 45 Getreue, die sich zum Teil aus weiten Teilen Deutschlands aufgemacht hatten – war es eine wichtige Geste des Widerstands. Ihnen gebührt ein herzlicher Dank. Mit Plakaten wie: „Eine Messe für den Unfrieden“ – „Die Kirche treibt einen Keil zwischen die Christen“ – „Der Muezzin propagiert den Islam. Wer die freiheitliche Grundordnung bewahren will, muss den Muezzin zum Schweigen bringen“ oder auch „Mahnwache gegen Wahnmache“ konnte man sich identifizieren. Am schlimmsten ist die gezielte Irreführung, mit der die Kirche diese Messe als Friedenserklärung der Religionen verkauft, als ob sie alle Menschenrechte hätten. Sie erstickt dabei jedes eigene Denken im Keim und zwar mit groben Verdrehungen.

 

 

 

Davon seien nur einige genannt:

• Das Grundthema ist, der „Mann in Waffen“ sei zu fürchten. Dabei war Mohammed – das Vorbild für alle Muslime – der klassische  „Mann in Waffen“!

• Ein Mohnblumenfeld wird auf der letzten Seite des Programms abgebildet, als Bild des Friedens über den Gräbern. Der Text lautet aber so:

„Nehmt auf unseren Streit mit dem Feind: Von versagenden Händen werfen wir euch zu die Fackel, die eure sei, sie hoch zu halten. Brecht ihr den Bund mit uns, die wir sterben, so werden wir nicht schlafen, obgleich Mohn wächst auf Flanderns Feldern.“

Also Kampf.

• Aber der stärkste, unverzeihliche Verrat ist die Gleichsetzung von Allah und unserem Gott, von Mohammed und Jesus, der sanftmütigsten Gestalt der Weltgeschichte.

 

Von der „Aktionsgruppe für verfolgte Christen“

 

Kontakt:

Gedächtniskirche Speyer
Dekan Markus Jäckle
Bartholomäus-Weltz-Platz
67346 Speyer
Telefon: 06232/19433
dekanat.speyer@evkirchepfalz.de

 

8 Responses to “Mahnwache in Speyer gegen Kirchenokkupation”

  1. e Says:

    … man stelle sich mal vor … was Salafisten so mit unseren „Ordnungshütern“ anstellen … ?? Sie verletzen sie mit >Messern schwer und werden dafür kaum bestraft ..

    Dieses Land und seine Herrscher … beginnt zu stinken …..

  2. e Says:

    Ich bete zum Herrn , das diese Ent-Heiligung nicht ungesühnt bleiben soll – Es wird noch eine ganz große Geschichte werden … diese mutige Christin … Ehre gebührt ihr – wird noch in die Geschichte eingehen als Christin, die das Schwert Gottes schwang …. Den Herrn entheiligen, ist die schlimmste Sünde aller Sünden !! Alle, die daran aktiv beteiligt waren, werden niemals mehr die Chance bekommen, vom Herrn angenommen zu werden – !!! Das ist gegen das Gesetz Gottes !!! Sie sind bereits in der Hölle und sie werden ewig – nach ihrem Tod – weiterhin darin schmoren ….. Es gibt für sie eben KEINE VERGEBUNG NIEMALS !!!!!

    GOTT KANN NICHT SEIN EIGENES GESETZ AUFHEBEN !!!!!!!!!!!

  3. Kreationist74 Says:

    Eines lässt sich nicht verleugnen, und zwar Gal 6, 7:

    „Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“

    Diese Schandtat wird nicht ohne Folgen bleiben.

    • Magda Says:

      religiöse Splittergruppen, die andere Splittergruppen im Namen Gottes bekämpfen?

      Es stimmt mich sehr traurig, wenn religiöse Splittergruppen im Namen Gottes miteinander streiten und sich bekriegen. Würden sie Gott wahrhaftig lieben, dann würden sie niemanden in Seinem Namen umbringen. Liebe bedeutet Einssein. Wenn wir eins sind, wie können wir uns da bekämpfen? Wir kämpfen nur, weil wir für andere keine Liebe empfinden, weil wir unsere Unwissenheit noch nicht in die Wirklichkeit des Einsseins umgewandelt haben.
      Unser eigenes Wesen besteht aus vielen Teilen – dem Körper, der Lebenskraft, dem Verstand, dem Herzen und der Seele; und wir betrachten sie alle als unser Eigen. Auch unser Körper besteht aus vielen Körperteilen, aber wenn wir etwas erreichen wollen, müssen alle Teile zusammenarbeiten. Genauso können und sollen auch alle Religionen zusammenarbeiten, wenn wir für die Menschheit etwas Gutes tun wollen.
      Da wir alle denselben Ursprung haben, haben wir letztendlich auch alle dasselbe Ziel. Und da ohnehin „alle Wege nach Rom führen“ und wir letztlich alle auf dem Weg zurück zu unserem gemeinsamen Ursprung sind, ist es lächerlich, andere zu bekriegen, nur weil sie einem anderen Weg folgen. Manche entscheiden sich für einen sehr kurzen und direkten Weg, während andere eine längere Route wählen. Einige wollen fliegen, während sich andere damit begnügen, zu Fuß zu gehen.
      Wenn alle Religionen zusammenarbeiten, dann können sie Großartiges für Gott und die Menschheit erreichen. Es sind die vereinten Gebete jener Anhänger aller Weltreligionen, die guten Willens sind, welche die höchste Liebe und das höchste Erbarmen von oben herab bringen werden. Und einzig Gottes Liebe und Erbarmen, die in die Herzen und in das Leben der Menschen herab kommen, können das Antlitz der Welt und ihr Schicksal verändern.

      wie die Religionen und ihre manchmal starren Sichtweisen hinter sich lassen und erkennen, dass alle Religionen wahr und notwendig sind?

      Religion als solches kann solche starren Sichtweisen nicht überwinden. Nur wenn die Religion Hilfe von ihrem älteren Bruder, der Spiritualität, annimmt, wird es ihr möglich sein, diese starren Sichtweisen aufzugeben. Religion erkennt Gott, doch Spiritualität lässt den Sucher zu Gott werden. Religion kann an das Licht glauben oder das Licht sogar erkennen, aber Spiritualität geht noch viel weiter, viel tiefer. Sie hilft dem Sucher, in dieses Licht hineinzuwachsen und mit dem Gottesbewusstsein und dem Gotteslicht eins zu werden.
      Religion hört beim Erkennen der Wirklichkeit auf; sie versucht nicht, zu dieser Wirklichkeit zu werden. Spiritualität erkennt ebenso wie Religion die Wirklichkeit, aber sie geht einen Schritt weiter, indem sie versucht, bewusst in diese Wirklichkeit hineinzuwachsen. Wenn die Religion also Hilfe von der Spiritualität annimmt, so ist es gut möglich, dass sie alle starren Sichtweisen hinter sich lassen kann.

      Spiritualität bedeutet nicht einfach nur Toleranz; sie bedeutet nicht einmal Akzeptanz. Spiritualität ist das Gefühl universellen Verbundenseins oder Einsseins. In unserem spirituellen Leben sehen wir das Göttliche nicht nur im Gewand unseres eigenen Gottes, sondern
      auch in der Gestalt des Gottes aller anderen. Unser spirituelles Leben errichtet die solide Grundlage der Einheit in der Vielfalt.

      Spiritualität bedeutet nicht bloß, dem Gottesglauben anderer gegen
      über aufgeschlossen zu sein; sie bedeutet die vorbehaltlose Anerkennung des Glaubens anderer Menschen und dessen Annahme als unser Eigen. die bedeutet ganz wichtig für Muslime und Buddhisten-Atheisten-Satanisten..
      .Gott hat viele Wege erschaffen,
      die zu Ihm führen,
      da Er jeden Menschen
      auf dessen eigene Weise
      zufrieden stellen will,
      so wie auch Er selbst
      auf Seine eigene Weise
      zufrieden gestellt werden möchte.

      Erzähle ich dir von Gott,
      so glaubst du mir nicht.
      Erzählst du mir von Gott,
      so glaube ich dir nicht.
      Welchen Sinn hat es also,
      uns über Gott zu unterhalten?
      Das Beste wird sein,
      wir bitten Gott zu Wort;
      denn Er ist der einzige,
      der von Sich
      mit innerer
      Gottheit und
      äußerem Mitleid erzählen kann.

      • Kreationist74 Says:

        Hallo Magda,

        gibt es für dich Wahrheit? Wenn nein, dann lass uns nicht weiterdiskutieren. Warum sollte ich dir dann noch glauben? Wenn ja, dann gebe ich dir folgendes Bibelwort mit und zwar 14, 6:

        Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

        Religionen sind Irrwege, nur Jesus macht frei.

  4. Kreationist74 Sagt:
    14. November 2013 at 15:16

    Hallo Magda,

    gibt es für dich Wahrheit? Wenn nein, dann lass uns nicht weiterdiskutieren. Warum sollte ich dir dann noch glauben? Wenn ja, dann gebe ich dir folgendes Bibelwort mit und zwar 14, 6:

    @KrE ationist 74- Grüß Gott-soweit ich mich erinnere hat Knecht Christi hier einmal veröffentlich,,,dass das das hier kein facebook sei–mit herum diskutiererei–geschweige die Menschen gedutzt werden sollen-
    so wie ich den Text verstehe –hat Madga-nur eine Aufstellung gemacht von dessen-was sein sollte–und alle zu unseren Herrn finden sollten-Gott Vater—ich denke jeder der so etwas schreibt wie Magda–Bibelwort mit und zwar 14, 6: hat eine Ahnung davon!
    ich sehe es als Maßlose Wichtigtuerei“Kreationist—


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