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Bundeswehr als Komplize: Schlafmohn-Anbau in Afghanistan auf Rekordhoch 13. November 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:25

 

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The United States has paid more than $150 million to companies in Afghanistan that are accused of helping to finance terrorist attacks on American soldiers and facilities, according to the Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction.

 

 

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ABC News  (h/t bonampak): “It’s like the United States government subsidizing the Taliban, al Qaeda, the Haqqani network, those groups that are trying to shoot and kill our soldiers,” said Sen. Jeanne Shaheen, D-N.H., a member of the Senate’s Armed Services and Foreign Relations committees, in an interview to be broadcast tonight on ABC News’ “World News with Diane Sawyer”. A list of 43 companies in Afghanistan was compiled by the Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR) using data from both classified Pentagon investigative reports and Commerce Department lists of terror-connected companies. Among them is a road construction company the U.S. says is partly owned by a leader of the brutal Haqqani network, which was blamed for an attack on the U.S. Embassy in Kabul that claimed 16 lives in 2011. 

 

 

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The cover letter of a classified investigation by the U.S. Army said there was evidence of a direct role of both the company and its owners “in the facilitation and operation of the Haqqani Network” and that “approximately $1-2 million per month flow[s] to Haqqani Network to finance its activities”. But despite the broader findings, the Pentagon has resisted permanently blocking the companies from getting more U.S. contracts because, its lawyers say, it would violate the “due process” of the companies which would not be able to see the classified information that details their alleged ties to terror groups. “The reason they’ve given us is that it’s not fair to these contractors that the evidence that we’ve presented, and this is evidence collected by the United States government, is classified,” John Sopko, Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR), told ABC News. “That’s the absurdity of it. We can probably attack them via drone on Monday and we’ll issue them a contract on Tuesday”.

 

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Sopko, along with U.S. commanders in the field and members of Congress have all urged the Pentagon to take action, but to no avail.

 
 
 

 

Afghanische Bauern bei der Ernte in einem Mohnfeld in der Nähe von Kandahar

 

So viel Rohopium wie noch nie

Immer mehr Bauern bauen in Afghanistan Schlafmohn an: Die Fläche hat in diesem Jahr Rekordmaße erreicht – sie ist fast so groß wie das Saarland. Aus Schlafmohn wird Rohopium gewonnen – Basisstoff für Heroin. Doch das große Geschäft damit machen nicht die Bauern, sondern andere. Die internationale Intervention in Afghanistan ist im 13. Jahr. Die Bundeswehr hat vor kurzem ihren zweitgrößten Stützpunkt im Norden verlassen und an die Afghanen übergeben. Auch anderswo läuft der Rückzug der NATO-Kampftruppen auf Hochtouren. Doch gemessen an der Anbaufläche für Schlafmohn hat die westliche Mission nichts erreicht. Aus Schlafmohn wird Rohopium gewonnen, der Basisstoff für Heroin – und afghanisches Rohopium ist für mehr als zwei Drittel des weltweit produzierten Heroins verantwortlich.

 

 

 

Fläche fast so groß wie das Saarland

 

In diesem Jahr hat die Anbaufläche für Schlafmohn zum ersten Mal 200.000 Hektar überschritten. Das entspricht fast der Größe des Saarlands, und es ist der höchste Wert, seit die Vereinten Nationen den Anbau in Afghanistan überwachen. Insgesamt haben afghanische Bauern in diesem Jahr nach Angaben des UN-Drogenbekämpfungsprogramms 5500 Tonnen Rohopium produziert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Produktion damit fast verdoppelt. Die Provinzen Faryab und Balkh im nördlichen Einsatzgebiet der Bundeswehr zählten im vergangenen Jahr noch zu den Gebieten, in denen kein Schlafmohn angebaut wurde. In diesem Jahr haben sie ihren opiumfreien Status eingebüßt.

 

 

Hoher Marktpreis Hauptgrund für Anbau

 

Der hohe Marktpreis von fast 150 Dollar pro Kilogramm Rohopium verleitet immer mehr Bauern dazu, auf ihren Feldern Schlafmohn anzubauen. Vielen fehlt die Alternative, andere werden unter Druck gesetzt. Wiederum andere haben Angst vor der Zukunft und wollen sich finanziell absichern. Doch das große Geschäft machen nicht die Bauern, sondern Drogenbarone, kriminelle Banden und korrupte Sicherheitskräfte und Politiker. Auch die Taliban profitieren im großen Stil vom Drogengeschäft. Rund die Hälfte der Schlafmohn-Anbaufläche liegt in der südlichen Unruheprovinz Helmand, in der die Taliban besonders stark sind. {Quelle: www.tagesschau.de – Von Sandra Petersmann, ARD-Hörfunkstudio Neu-Delhi}

 

4 Responses to “Bundeswehr als Komplize: Schlafmohn-Anbau in Afghanistan auf Rekordhoch”

  1. e Says:

    Wie hieß noch mal das amerikanische Gift, das im Vietnam-Krieg eingesetzt wurde ? Agent Orange oder so ? Etwas davon würde reichen um die Opium Felder zu zerstören .. aber dann hätten die Entscheidungsträger ja ihren Stoff vernichtet, den sie selber so dringend brauchen ……

  2. thomas Says:

    Es scheint wohl rein militärisch kein Problem zu sein ,die Mohnfelder abzufakeln. Somit sind
    die Mohnfelder gewollt.Vielen fehlt die Alternative, ich glaub ich spinne wohl. Mir fehlt als
    Arbeitsloser auch die Alternative ,soll ich etwa auch Schlafmohn anbauen?

  3. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Und bei uns im Reich alles abgeschafft, siehe Bohnen, Linsen, Erbsen Leinen und Flachs! Importe mit biligster MONSANTO und da mit den USA in Eiheit, läßt auch erkennen, wie sehr man auch den Auferstandenen in aller Welt wartet! Glück Auf, meine Heimat! Die Systemdiener, sie sollten sich schämen, leben kann man nur einmal als Mensch!

  4. Paul Meier Says:

    Einer der faktoren, warum die USA in af-Pak aktiv sind, sind doch die jährlichen Einnahmen aus dem Business von mehr als 50 MRD dollar.
    Ein zweiter ist, dass mit der Kontrolle der Lieferwege systematisch Russland geschwächt wird. Ganz Zentralasien leidet unter der Heroin-schwemme… Nicht nur Kasachstan.
    Und das sich die CiA wesentlich durch Heroin-Deals finanziert ist inzwischen ja mehrfach belegt…


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