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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Paris 19 – Polizei angegriffen – Muslim street violence in Paris again! 12. November 2013

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 17:43

Szenen, die man sonst nur aus den berühmt-berüchtigten Vorstädten kennt. Jetzt passiert es mitten in der Stadt, in einem Stadtteil, der kein typisches Einwanderungsviertel ist.

 

 

Nur noch Brandverhütung 

Die französische Wirtschaft gerät noch tiefer in die Krise. Die Bevölkerung gerät in Unruhe.

 

PARIS: Es verschwindet zwar nur ein kleines Plus. Doch die von der US-Agentur Standard&Poor’s vorgenommen Rückstufung der Bonität von AA+ auf AA trifft Frankreich noch härter als der Verlust des Triple-A von Anfang 2012. Denn jetzt werden erstmals die Leistungen von Präsident François Hollande nach anderthalb Jahren im Amt benotet. Und der Befund ist klar: Die Wirtschaftsmaßnahmen der Regierung sind bisher wirkungslos verpufft. „Wir schätzen, dass die Reformen im Bereich der Steuern, Dienstleistungen und des Arbeitsmarktes die Wachstumsprognosen Frankreichs mittelfristig nicht spürbar verbessern“, so S&P. Ein Teufelskreis: „Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit schwächt die Unterstützung des Volkes für umfassende Budget- und Strukturreformen.“ Die Pariser Regierung reagierte verschnupft auf die Kritik. Wirtschaftsminister Pierre Moscovici bezeichnete sie als „ungenau“; Frankreich habe wichtige Reformen der Finanzen, Pensionen und im Bereich der Wettbewerbsfähigkeit verabschiedet, die in Bälde wirken würden.

 

Mit dieser Sicht steht die Regierung aber ziemlich allein da. Die EU-Kommission erwartet ebenfalls eine schlechte Entwicklung der französischen Wirtschaft – ein halb so hohes Wirtschaftswachstum wie in Deutschland etwa, und vor allem eine Zunahme der Arbeitslosenquote auf 11,3 Prozent. Das bremse aber auch den Konsum der Franzosen, einen der letzten Motoren der französischen Wirtschaft. Auch andere Ökonomen vermissen wirkungsvolle Maßnahmen zur Wiederherstellung der Konkurrenzfähigkeit. Selbst die Kernmaßnahme Hollandes, die indirekte Senkung der Unternehmensabgaben um 20 Milliarden Euro, nützt nach einem Bericht des französischen Rechnungshofes höchstens jenen Firmen, die nicht exportieren. Zugleich hat Hollande die Unternehmenssteuer auf den europäischen Rekordwert von 38 Prozent erhöht. Auch andere Abgaben hat er zum Teil massiv angehoben. Das drückt nicht nur auf die Konjunktur, sondern hat mehr und mehr auch politische Folgen – eben die von S&P erwähnte mangelnde Volksunterstützung. Moscovici musste selber einräumen, dass die Franzosen den „ras-le-bol fiscal“ (genug vom Steuerzahlen) hätten. Die gewalttätigen Proteste in der Bretagne gegen die Mautstellen für die geplante Schwerverkehrsabgabe legen davon beredtes Zeugnis ab. Ayrault musste diese „Ecotaxe“ bereits in Teilen zurückziehen. Entlassene Arbeiter blockieren in der Bretagne aber weiter fleischverarbeitende Betriebe, die nicht mehr wettbewerbsfähig sind und Marktanteile an Deutschland verlieren.

 

Schuld daran sind nicht nur europäische Billiglohnarbeiter in deutschen Schlachthöfen, sondern auch die hohen industriellen Lohnstückkosten in Frankreich: Sie haben seit der Jahrtausendwende bedeutend stärker zugenommen als in Deutschland und liegen heute sogar höher als jenseits des Rheins. Vor diesem Hintergrund glauben Standard & Poor’s, aber auch die EU-Kommission und der Währungsfonds, dass die Fiskal- und Arbeitsmarktreformen der Pariser Regierung viel zu wenig weit gehen. Doch jetzt ist es schon fast zu spät, um das Steuer herumzureißen: Hollande, der seinerseits alle Rekorde präsidialer Unpopularität schlägt, hat keinen politischen Spielraum mehr, um den Franzosen schmerzhafte Reformen abzuverlangen. Im Gegenteil muss er seine ganze Energie darauf verwenden, den Volkszorn mit neuen Geldgeschenken zu besänftigen. Das ist keine Wirtschaftspolitik mehr, sondern nur noch Brandverhütung. {Quelle: www.fr-online.de – Von Stefan Brändle}

 

5 Responses to “Paris 19 – Polizei angegriffen – Muslim street violence in Paris again!”

  1. thomas Says:

    Die amerikanische US-Agentur Standard&Poor , bestimmt die Bonität von Frankreich ,mit welchem
    Recht bitte schön . Dann haben die Amis wohl die Bonität von ZZ- , mit einer tatsächlichen Staats-
    verschuldung von über 40 Billionen Euro und ohne produktive Industrie. Wenn sich Europa das
    gefallen lässt ,selber Schuld. Es ist offentsichtlich ,das sich die USA über eine Abwertung des Euros,
    wirtschaftliche Vorteile verschaffen wollen und somit letztendlich ihren wertlosen Dollar ,aufwerten.
    Ich empfehle Europa gemeinsam mit Russland und China ,einen Angriff auf den Dollar ,um ihn
    letzendlich als Weltleitwährung abzulössen , dann sind die USA am Ende und ihnen bleibt nur
    noch die Option eines ,oder mehrerer Kriege ,die sie auch nicht gewinnen können. Die FED
    Banker wissen ,das ihr System bald zusammenbricht ,sie versuchen nun die folgen auf Europa
    abzuwälzen.

    Maranatha

    Thomas

  2. thomas Says:

    Erklärender Kommentar von Mikis Theodorakis und Manolis Glezos

    65 Jahre nach dem Sieg über Nazismus und Faschismus stehen die europäischen Völker heute einer dramatischen
    Bedrohung gegenüber, dieses Mal nicht militärischer, sondern finanzieller, sozialer und politischer Art.

    Ein neues »Imperium des Geldes« hat in den letzten 18 Monaten systematisch ein europäisches Land nach dem anderen angegriffen, ohne substantiellen Widerstand zu erfahren. Die europäischen Regierungen versagten nicht nur darin, eine kollektive Verteidigung der europäischen Völker gegen die Finanzmärkte zu organisieren, sondern sie wollten die Finanzmärkte beruhigen, indem sie eine Austeritätspolitik durchsetzten.
    So haben die Regierungen damals vergeblich versucht, sich dem Nazismus der 30er Jahre entgegenzustellen.

    Die Finanzmärkte begannen einen Krieg gegen Griechenland, einen EU-Mitgliedsstaat, dessen Bevölkerung eine entscheidende Rolle im Widerstand gegen Barbarei und in der Befreiung Europas im Zweiten Weltkrieg gespielt hat.

    Zu Anfang war dieser Krieg ein Kommunikationskrieg, der uns an die Kampagnen gegen feindliche, ausgestoßene Länder, wie Irak und Jugoslawien, erinnerte. Diese Kampagne präsentierte Griechenland als ein Land fauler und korrupter Bürgerinnen und Bürger, während sie versucht, die »PIIGS« Europas und nicht die internationalen Banken für die Schuldenkrise verantwortlich zu machen.

    Schnell entwickelte sich dies zu einer finanziellen Offensive, die die Unterwerfung Griechenlands unter einen Status der eingeschränkten Souveränität verursachte sowie die Einmischung des IWF in die internen Angelegenheiten der Eurozone .

    Nachdem sie bekommen hatten, was sie von Griechenland wollten, zielten die Märkte auf die anderen kleineren oder größeren Länder in der europäischen Peripherie. Das Ziel ist in allen Fällen ein und dasselbe: Die umfassende Gewährleistung der Interessen der Banken gegenüber den Staaten, die Zerstörung des europäischen Wohlfahrtstaates, der ein Grundpfeiler der europäischen Demokratie und Kultur gewesen ist, die Zerstörung der europäischen Staaten und die Unterwerfung der übrigen staatlichen Strukturen unter die neue »Internationale des Geldes«.

    Die EU, die ihren Völkern als ein Instrument des kollektiven Fortschritts und der Demokratie präsentiert wurde, tendiert dazu, das Instrument für die Beendigung von Wohlstand und Demokratie zu werden. Sie wurde als ein Instrument des Widerstandes gegen die Globalisierung eingeführt, aber die Märkte wünschen sie sich als ein Instrument dieser Globalisierung.

    Sie wurde dem deutschen und anderen europäischen Völkern als ein Instrument der friedvollen Mehrung ihrer Macht und ihres Wohlstandes vorgestellt, aber die Art und Weise, wie alle Völker den Finanzmärkten als Opfer vorgesetzt werden, zerstört das Bild von Europa und verwandelt die Märkte in Akteure eines neuen Finanztotalitarismus, in die neuen Bosse Europas.

    Wir sind konfrontiert mit der Gefahr der Wiederholung der Finanzkrise, wie sie im 1. und im 2. Weltkrieg auf unserem Kontinet herrschte und zu Chaos und Zersetzung führte, zugunsten eines internationalen Imperiums des Geldes und der Waffen, in dessen ökonomischem Epizentrum die Macht der Märkte liegt.

    Die Völker Europas und der Welt stehen einer historisch noch nie dagewesenen Konzentration von finanzieller, aber auch politischer und medialer Macht durch das internationale Finanzkapital, d.i. einer Handvoll von Finanzinstituten, Ratingagenturen und einer von ihnen gekauften politischen und medialen Klasse, mit mehr Zentren außerhalb als innerhalb Europas, gegenüber.

    Das sind die Märkte, die heute ein europäisches Land nach dem anderen angreifen, in dem sie den Hebel der Verschuldung nutzen, um die europäischen Wohlfahrtstaaten und die europäische Demokratie zu
    zerstören.

    Das »Imperium des Geldes« fordert nun eine schnelle, gewaltsame und brutale Transformation eines Eurozonenlandes, Griechenlands, in ein Drittweltland durch ein sogenanntes »Rettungs«-Programm, welches tatsächlich die »Rettung« der Banken ist, die dem Land Geld geliehen haben.

    In Griechenland hat die Allianz der Banken und der politischen Führungen – durch die EU, die EZB und den IWF – ein Programm verhängt, dass einem »wirtschaftlichen und sozialen Mord« an diesem Land und seiner Demokratie gleichkommt, und organisiert die Ausplünderung des Landes vor dessen kalkuliertem Bankrott, mit dem Wunsch, das Land zum Sündenbock der globalen Finanzkrise zu machen und es als ein »Paradigma« zur Terrorisierung aller europäischen Völker zu nutzen.

    Die gegenwärtig in Griechenland ausgeübte Politik, die versucht sich auszuweiten, ist die gleiche, die in Pinochets Chile, in Jelzins Russland oder Argentinien angewandt wurde und sie wird die gleichen Ergebnisse liefern, wenn sie nichtsofort unterbrochen wird.

    Infolge eines Programms, das angeblich beabsichtigt, dem Land zu helfen, ist Griechenland jetzt an der Schwelle des wirtschaftlichen und sozialen Desasters; es wird als ein Versuchskaninchen genutzt, die Reaktion der Bevölkerung auf Sozialdarwinismus zu testen und die gesamte Europäische Union damit in Schrecken zu versetzen, was einem ihrer Mitglieder passieren kann.

    Die Märkte können auch die deutsche Führung bedrängen und dazu benutzen, die Zerstörung der Europäischen Union voranzutreiben. Aber es stellt einen Akt extremer politischer und historischer Blindheit für die herrschenden Kräfte in der EU und in erster Linie für Deutschland dar, zu glauben, dass es irgendein Projekt europäischer Integration oder auch nur einfacher Kooperation auf den Ruinen eines oder mehrerer Mitglieder der Eurozone geben kann.

    Die geplante Zerstörung der großen, global bedeutenden politischen und sozialen Errungenschaften der europäischen Völker kann keine Art von Europäischer Union etablieren.

    Dies wird zu Chaos und Desintegration führen und das Aufkommen faschistischer Lösungen auf unserem Kontinent fördern.2008 haben private Bankgiganten der Wall Street die Staaten und staatliche Banken gezwungen, sie aus der Krise, die sie selbst kreiert haben, freizukaufen, indem sie mit dem Geld der Steuerzahler die Kosten ihres enormen Betrugs, wie etwa Hypotheken, aber auch die operationellen Kosten eines in den letzten zwanzig Jahren aufgezwungenen unregulierten Kasino-Kapitalismus, bezahlt haben. Sie haben ihre eigene Krise in eine öffentliche Verschuldungskrise verwandelt.

    Jetzt nutzen sie die Krise und die Verschuldung, die sie selbst kreiert haben, um die Staaten und ihre Bürgerinnen und Bürger ihres noch wenigen übrig gebliebenen Einflusses zu berauben. Dies ist ein Teil der Schuldenkrise.

    Der andere Teil ist, dass das Finanzkapital zusammen mit den politischen Kräften, die es global unterstützen, eine Agenda der neoliberalen Globalisierung verhängt, die unweigerlich zu einer Produktionsverlagerung außerhalb Europas und zu einer absteigenden Annäherung der sozialen und ökologischen Standards Europas mit denen der Dritten Welt führen wird. Für viele Jahre haben sie diesen Prozess hinter Krediten versteckt, aber jetzt nutzen sie diese Kredite, um ihn zu vollenden.

    Die »Internationale des Geldes«, die jeglichen Ansatz von Staaten in Europa vernichten möchte, bedroht heute Griechenland und morgen Italien und Portugal. Sie fördert die Konfrontation zwischen den Völkern Europas und stellt die EU vor das Dilemma, sich entweder in eine Diktatur der Märkte zu wandeln oder sich aufzulösen. Sie zielt darauf ab, Europa und die Welt in einen Zustand ähnlich dem vor 1945 zu stürzen oder sogar in einen noch früheren vor der Französischen Revolution oder der Aufklärung.

    In früheren Zeiten legte die sogenannte Seisachtheia-Reform, die Aufhebung der Schulden durch Solon, die die Armen dazu zwang, die Sklaven der Reichen zu werden, das Fundament für die Geburt des antiken Griechenland, der Ideen von Demokratie, Zivilgesellschaft, Politik und Europa, das Fundament europäischer und Weltkultur.

    Im Kampf gegen die Klasse der Wohlhabenden ebneten die Bürger von Athen den Weg zur Verfassung des Perikles und der politischen Philosophie des Protagoras, welcher erklärte, dass »der Mensch das Maß aller Dinge« sei.

    Heute versuchen die wohlhabenden Klassen diesen menschlichen Geist zu ahnden: »Die Märkte sind das Maß aller Dinge« ist das Motto, das unsere politische Führung bereitwillig unterstützt, in einer Allianz mit dem Teufel des Geldes, gerade so wie Faust dies tat.

    Eine Handvoll internationaler Banken, Ratingagenturen, Investmentfonds – eine globale Konzentration des Finanzkapitals ohne historischen Vergleich – möchte in Europa und der Welt die Macht an sich reißen und bereitet sich auf eine Beseitigung der Staaten und unserer Demokratie vor, indem es die Waffe der Schulden nutzt, um die Völker Europas zu versklaven und anstelle der unvollständigen Demokratie, in der wir leben, eine Diktatur des Geldes und der Banken zu errichten; die Macht des totalitären Empires der Globalisierung, dessen politisches Zentrum sich außerhalb Kontinentaleuropas befindet, trotz des Bestehens mächtiger Banken im Herzen dieses Empires.

    Sie begannen in Griechenland, indem sie es als ein Versuchskaninchen benutzten, um sich dann zu anderen Ländern an der europäischen Peripherie fortzubewegen und sich langsam dem Zentrum zu nähern. Die Hoffnung einiger europäischer Länder, dem letztendlich zu entkommen, zeigt nur, dass die europäische Führung von heute gegen die Bedrohung eines neuen »Finanzfaschismus« nicht besser gewappnet ist, als gegen die Bedrohung durch Hitler während der Zeit zwischen den Weltkriegen.

    Es ist kein Zufall, dass ein großer Teil der von Bankern kontrollierten Medien sich entschlossen, die europäische Peripherie anzugreifen, in dem sie diese Länder als »Schweine« betitelten und eine verachtenswerte, sadistische und rassistische Medienkampagne starteten, nicht nur gegen die Griechen, sondern auch gegen das Erbe des antiken Griechenland und der antiken griechischen Zivilisation. Dieser Fokus zeigt die tieferen, dahinter liegenden Ziele dieser Ideologie und der Werte des Finanzkapitals, welches einen zerstörerischen Kapitalismus vorantreibt.

    Der Versuch eines Teils der deutschen Medien, Symbole wie die Akropolis oder die Venus von Milo zu verunglimpfen, Monumente also, die selbst von Hitlers Offizieren respektiert wurden, ist nichts weiter als der Ausdruck der tiefen Verachtung der Banker, die diese Medien kontrollieren; nicht so sehr gegen die Griechen, sondern hauptsächlich gegen die Ideen der Freiheit und Demokratie, welche in diesem Land ihre Geburtsstunde hatten.

    Das Finanzmonster hat für das Kapital vier Jahrzehnte der Steuerfreiheit geschaffen, alle möglichen Arten von »Marktliberalisierung«, weitverbreitete Deregulierung, Aufhebung aller Barrieren des Kapital- und Warenflusses, permanente Angriffe auf den Staat, massive Übernahme von politischen Parteien und Medien, im Besitz des globalen Überschusses einer Handvoll von »Vampirbanken« der Wall Street.

    Jetzt wurde aufgedeckt, dass dieses Monster, ein wahrer »Staat hinter den Staaten«, versucht, den finanziellen und politischen »dauerhaften coup d’état« zu vollenden, welcher seit vier Jahrzehnten vorbereitet wird.

    Diesem Angriff unmittelbar ausgesetzt, scheinen die politischen Kräfte des europäischen rechten Flügels und der Sozialdemokratie kompromittiert, angesichts von Jahrzehnten des Hereindrängens des Finanzkapitals, dessen wichtigste Zentren sich nicht in Europa befinden.

    Es besteht der dringende Bedarf an unmittelbarer, grenzüberschreitender Koordinierung aller Aktionen von Intellektuellen, Künstlern und Künstlerinnen, spontanen Bewegungen, sozialen Kräften und Persönlichkeiten, die die Bedeutung der Lage erkennen; wir müssen eine mächtige Widerstandsfront gegen das nahende »totalitäre Empire der Globalisierung« aufstellen, bevor es zu spät ist.

    Jeder kann diese Initiative unterstützen

    Wer den obigen Aufruf ebenfalls unterzeichnen möchte, bitte per e-mail melden:
    info@koalition-des-widerstands.deErklärender Kommentar von Mikis Theodorakis und Manolis Glezos

    65 Jahre nach dem Sieg über Nazismus und Faschismus stehen die europäischen Völker heute einer dramatischen
    Bedrohung gegenüber, dieses Mal nicht militärischer, sondern finanzieller, sozialer und politischer Art.

    Ein neues »Imperium des Geldes« hat in den letzten 18 Monaten systematisch ein europäisches Land nach dem anderen angegriffen, ohne substantiellen Widerstand zu erfahren. Die europäischen Regierungen versagten nicht nur darin, eine kollektive Verteidigung der europäischen Völker gegen die Finanzmärkte zu organisieren, sondern sie wollten die Finanzmärkte beruhigen, indem sie eine Austeritätspolitik durchsetzten.
    So haben die Regierungen damals vergeblich versucht, sich dem Nazismus der 30er Jahre entgegenzustellen.

    Die Finanzmärkte begannen einen Krieg gegen Griechenland, einen EU-Mitgliedsstaat, dessen Bevölkerung eine entscheidende Rolle im Widerstand gegen Barbarei und in der Befreiung Europas im Zweiten Weltkrieg gespielt hat.

    Zu Anfang war dieser Krieg ein Kommunikationskrieg, der uns an die Kampagnen gegen feindliche, ausgestoßene Länder, wie Irak und Jugoslawien, erinnerte. Diese Kampagne präsentierte Griechenland als ein Land fauler und korrupter Bürgerinnen und Bürger, während sie versucht, die »PIIGS« Europas und nicht die internationalen Banken für die Schuldenkrise verantwortlich zu machen.

    Schnell entwickelte sich dies zu einer finanziellen Offensive, die die Unterwerfung Griechenlands unter einen Status der eingeschränkten Souveränität verursachte sowie die Einmischung des IWF in die internen Angelegenheiten der Eurozone .

    Nachdem sie bekommen hatten, was sie von Griechenland wollten, zielten die Märkte auf die anderen kleineren oder größeren Länder in der europäischen Peripherie. Das Ziel ist in allen Fällen ein und dasselbe: Die umfassende Gewährleistung der Interessen der Banken gegenüber den Staaten, die Zerstörung des europäischen Wohlfahrtstaates, der ein Grundpfeiler der europäischen Demokratie und Kultur gewesen ist, die Zerstörung der europäischen Staaten und die Unterwerfung der übrigen staatlichen Strukturen unter die neue »Internationale des Geldes«.

    Die EU, die ihren Völkern als ein Instrument des kollektiven Fortschritts und der Demokratie präsentiert wurde, tendiert dazu, das Instrument für die Beendigung von Wohlstand und Demokratie zu werden. Sie wurde als ein Instrument des Widerstandes gegen die Globalisierung eingeführt, aber die Märkte wünschen sie sich als ein Instrument dieser Globalisierung.

    Sie wurde dem deutschen und anderen europäischen Völkern als ein Instrument der friedvollen Mehrung ihrer Macht und ihres Wohlstandes vorgestellt, aber die Art und Weise, wie alle Völker den Finanzmärkten als Opfer vorgesetzt werden, zerstört das Bild von Europa und verwandelt die Märkte in Akteure eines neuen Finanztotalitarismus, in die neuen Bosse Europas.

    Wir sind konfrontiert mit der Gefahr der Wiederholung der Finanzkrise, wie sie im 1. und im 2. Weltkrieg auf unserem Kontinet herrschte und zu Chaos und Zersetzung führte, zugunsten eines internationalen Imperiums des Geldes und der Waffen, in dessen ökonomischem Epizentrum die Macht der Märkte liegt.

    Die Völker Europas und der Welt stehen einer historisch noch nie dagewesenen Konzentration von finanzieller, aber auch politischer und medialer Macht durch das internationale Finanzkapital, d.i. einer Handvoll von Finanzinstituten, Ratingagenturen und einer von ihnen gekauften politischen und medialen Klasse, mit mehr Zentren außerhalb als innerhalb Europas, gegenüber.

    Das sind die Märkte, die heute ein europäisches Land nach dem anderen angreifen, in dem sie den Hebel der Verschuldung nutzen, um die europäischen Wohlfahrtstaaten und die europäische Demokratie zu
    zerstören.

    Das »Imperium des Geldes« fordert nun eine schnelle, gewaltsame und brutale Transformation eines Eurozonenlandes, Griechenlands, in ein Drittweltland durch ein sogenanntes »Rettungs«-Programm, welches tatsächlich die »Rettung« der Banken ist, die dem Land Geld geliehen haben.

    In Griechenland hat die Allianz der Banken und der politischen Führungen – durch die EU, die EZB und den IWF – ein Programm verhängt, dass einem »wirtschaftlichen und sozialen Mord« an diesem Land und seiner Demokratie gleichkommt, und organisiert die Ausplünderung des Landes vor dessen kalkuliertem Bankrott, mit dem Wunsch, das Land zum Sündenbock der globalen Finanzkrise zu machen und es als ein »Paradigma« zur Terrorisierung aller europäischen Völker zu nutzen.

    Die gegenwärtig in Griechenland ausgeübte Politik, die versucht sich auszuweiten, ist die gleiche, die in Pinochets Chile, in Jelzins Russland oder Argentinien angewandt wurde und sie wird die gleichen Ergebnisse liefern, wenn sie nichtsofort unterbrochen wird.

    Infolge eines Programms, das angeblich beabsichtigt, dem Land zu helfen, ist Griechenland jetzt an der Schwelle des wirtschaftlichen und sozialen Desasters; es wird als ein Versuchskaninchen genutzt, die Reaktion der Bevölkerung auf Sozialdarwinismus zu testen und die gesamte Europäische Union damit in Schrecken zu versetzen, was einem ihrer Mitglieder passieren kann.

    Die Märkte können auch die deutsche Führung bedrängen und dazu benutzen, die Zerstörung der Europäischen Union voranzutreiben. Aber es stellt einen Akt extremer politischer und historischer Blindheit für die herrschenden Kräfte in der EU und in erster Linie für Deutschland dar, zu glauben, dass es irgendein Projekt europäischer Integration oder auch nur einfacher Kooperation auf den Ruinen eines oder mehrerer Mitglieder der Eurozone geben kann.

    Die geplante Zerstörung der großen, global bedeutenden politischen und sozialen Errungenschaften der europäischen Völker kann keine Art von Europäischer Union etablieren.

    Dies wird zu Chaos und Desintegration führen und das Aufkommen faschistischer Lösungen auf unserem Kontinent fördern.2008 haben private Bankgiganten der Wall Street die Staaten und staatliche Banken gezwungen, sie aus der Krise, die sie selbst kreiert haben, freizukaufen, indem sie mit dem Geld der Steuerzahler die Kosten ihres enormen Betrugs, wie etwa Hypotheken, aber auch die operationellen Kosten eines in den letzten zwanzig Jahren aufgezwungenen unregulierten Kasino-Kapitalismus, bezahlt haben. Sie haben ihre eigene Krise in eine öffentliche Verschuldungskrise verwandelt.

    Jetzt nutzen sie die Krise und die Verschuldung, die sie selbst kreiert haben, um die Staaten und ihre Bürgerinnen und Bürger ihres noch wenigen übrig gebliebenen Einflusses zu berauben. Dies ist ein Teil der Schuldenkrise.

    Der andere Teil ist, dass das Finanzkapital zusammen mit den politischen Kräften, die es global unterstützen, eine Agenda der neoliberalen Globalisierung verhängt, die unweigerlich zu einer Produktionsverlagerung außerhalb Europas und zu einer absteigenden Annäherung der sozialen und ökologischen Standards Europas mit denen der Dritten Welt führen wird. Für viele Jahre haben sie diesen Prozess hinter Krediten versteckt, aber jetzt nutzen sie diese Kredite, um ihn zu vollenden.

    Die »Internationale des Geldes«, die jeglichen Ansatz von Staaten in Europa vernichten möchte, bedroht heute Griechenland und morgen Italien und Portugal. Sie fördert die Konfrontation zwischen den Völkern Europas und stellt die EU vor das Dilemma, sich entweder in eine Diktatur der Märkte zu wandeln oder sich aufzulösen. Sie zielt darauf ab, Europa und die Welt in einen Zustand ähnlich dem vor 1945 zu stürzen oder sogar in einen noch früheren vor der Französischen Revolution oder der Aufklärung.

    In früheren Zeiten legte die sogenannte Seisachtheia-Reform, die Aufhebung der Schulden durch Solon, die die Armen dazu zwang, die Sklaven der Reichen zu werden, das Fundament für die Geburt des antiken Griechenland, der Ideen von Demokratie, Zivilgesellschaft, Politik und Europa, das Fundament europäischer und Weltkultur.

    Im Kampf gegen die Klasse der Wohlhabenden ebneten die Bürger von Athen den Weg zur Verfassung des Perikles und der politischen Philosophie des Protagoras, welcher erklärte, dass »der Mensch das Maß aller Dinge« sei.

    Heute versuchen die wohlhabenden Klassen diesen menschlichen Geist zu ahnden: »Die Märkte sind das Maß aller Dinge« ist das Motto, das unsere politische Führung bereitwillig unterstützt, in einer Allianz mit dem Teufel des Geldes, gerade so wie Faust dies tat.

    Eine Handvoll internationaler Banken, Ratingagenturen, Investmentfonds – eine globale Konzentration des Finanzkapitals ohne historischen Vergleich – möchte in Europa und der Welt die Macht an sich reißen und bereitet sich auf eine Beseitigung der Staaten und unserer Demokratie vor, indem es die Waffe der Schulden nutzt, um die Völker Europas zu versklaven und anstelle der unvollständigen Demokratie, in der wir leben, eine Diktatur des Geldes und der Banken zu errichten; die Macht des totalitären Empires der Globalisierung, dessen politisches Zentrum sich außerhalb Kontinentaleuropas befindet, trotz des Bestehens mächtiger Banken im Herzen dieses Empires.

    Sie begannen in Griechenland, indem sie es als ein Versuchskaninchen benutzten, um sich dann zu anderen Ländern an der europäischen Peripherie fortzubewegen und sich langsam dem Zentrum zu nähern. Die Hoffnung einiger europäischer Länder, dem letztendlich zu entkommen, zeigt nur, dass die europäische Führung von heute gegen die Bedrohung eines neuen »Finanzfaschismus« nicht besser gewappnet ist, als gegen die Bedrohung durch Hitler während der Zeit zwischen den Weltkriegen.

    Es ist kein Zufall, dass ein großer Teil der von Bankern kontrollierten Medien sich entschlossen, die europäische Peripherie anzugreifen, in dem sie diese Länder als »Schweine« betitelten und eine verachtenswerte, sadistische und rassistische Medienkampagne starteten, nicht nur gegen die Griechen, sondern auch gegen das Erbe des antiken Griechenland und der antiken griechischen Zivilisation. Dieser Fokus zeigt die tieferen, dahinter liegenden Ziele dieser Ideologie und der Werte des Finanzkapitals, welches einen zerstörerischen Kapitalismus vorantreibt.

    Der Versuch eines Teils der deutschen Medien, Symbole wie die Akropolis oder die Venus von Milo zu verunglimpfen, Monumente also, die selbst von Hitlers Offizieren respektiert wurden, ist nichts weiter als der Ausdruck der tiefen Verachtung der Banker, die diese Medien kontrollieren; nicht so sehr gegen die Griechen, sondern hauptsächlich gegen die Ideen der Freiheit und Demokratie, welche in diesem Land ihre Geburtsstunde hatten.

    Das Finanzmonster hat für das Kapital vier Jahrzehnte der Steuerfreiheit geschaffen, alle möglichen Arten von »Marktliberalisierung«, weitverbreitete Deregulierung, Aufhebung aller Barrieren des Kapital- und Warenflusses, permanente Angriffe auf den Staat, massive Übernahme von politischen Parteien und Medien, im Besitz des globalen Überschusses einer Handvoll von »Vampirbanken« der Wall Street.

    Jetzt wurde aufgedeckt, dass dieses Monster, ein wahrer »Staat hinter den Staaten«, versucht, den finanziellen und politischen »dauerhaften coup d’état« zu vollenden, welcher seit vier Jahrzehnten vorbereitet wird.

    Diesem Angriff unmittelbar ausgesetzt, scheinen die politischen Kräfte des europäischen rechten Flügels und der Sozialdemokratie kompromittiert, angesichts von Jahrzehnten des Hereindrängens des Finanzkapitals, dessen wichtigste Zentren sich nicht in Europa befinden.

    Es besteht der dringende Bedarf an unmittelbarer, grenzüberschreitender Koordinierung aller Aktionen von Intellektuellen, Künstlern und Künstlerinnen, spontanen Bewegungen, sozialen Kräften und Persönlichkeiten, die die Bedeutung der Lage erkennen; wir müssen eine mächtige Widerstandsfront gegen das nahende »totalitäre Empire der Globalisierung« aufstellen, bevor es zu spät ist.

    Jeder kann diese Initiative unterstützen

    Wer den obigen Aufruf ebenfalls unterzeichnen möchte, bitte per e-mail mel

    info@koalition-des-widerstands.de

  3. Bernhardine Says:

    OT

    NACHFOLGENDES IST WOHL HISBA:

    12.11.2013
    „“London: Extremistische Islamisten patroullieren und drohen mit Mord

    In London organisieren radikal-islamistische Extremisten regelrechte „Kiezstreifen“ und kontrollieren die Umgebung ihrer Treffpunkte und Hochburgen.

    Dabei bedrohen sie „Ungläubige“ und auch Muslime, die sich nicht ihren radiaklen Regeln entsprechend verhalten, mit Gewalt und auch mit dem Tod.

    Bei einer Gerichtsverhandlung bekannten sich jetzt drei Extremisten für schuldig, anderen Personen gewaltsam Alkohol entwendet und sie körperlich angegriffen zu haben…““
    http://haolam.de/artikel_15453.html

    HISBA

    „“Die Hisba geschieht mehrstufig:

    – Zurechtweisung mit energischen Worten, wobei nur erlaubte Worte Verwendung finden dürfen

    – Handgreiflichkeiten wie das Zerbrechen von Muslikinstrumenten (breaking a musical instrument) oder das Ausschütten von alkoholischen Getränken (spilling alcoholic drinks) ist nur zulässig, wenn die Person nicht dazu gebracht werden kann, dieses selbst vorzunehmen. Nur das Objekt, mit dem Unheil angerichtet worden ist, darf ?isba ausgesetzt sein

    – Bedrohen und Verwarnen: Die Person, die das Übel begeht, darf mit nichts anderem als der zulässigen Strafe bedroht werden. Diese Stufe hat ausgeübt zu werden, bevor es zu den nachfolgenden Schritten kommen kann:

    – Ausübung körperlicher Gewalt, etwa vermittels Hand- oder Fußeinsatz. Dabei ist es von zentraler Bedeutung, dass nur so viel Gewalt eingesetzt wird, wie notwendig ist, um das üble Tun zu beenden, also ohne Übertreibung

    Der letztmögliche Schritt darf, wie al-Gazali für korrekt hält, von jedem Muslim durchgeführt werden, andere Juristen (fuqaha) aber sind der Ansicht, dass solche Aktionen der besonderen Autorisierung durch den Kalifen oder muslimischen Herrscher bedürfen.

    Grundsätzlich zu behaupten, die Hisba sei nur von jenen auszuüben, die von einem Imam (im Sinne eines Regenten) eingesetzt worden sind, ist irrig. Vielmehr zeigen Koran und Hadith auf, dass die Pflicht der Anwendung der Hisba für jeden Muslim besteht.

    Unsere Ahnen pflegten die disziplinierende Hisba zu begehen, ohne den Regenten um Erlaubnis zu fragen. Niemand, der Einsicht in Koran und Hadith besitzt, kann verneinen, dass Allahs Gebot an uns, Hisba zu üben, absolut und ohne Einschränkung gilt.

    Grobe Zurechtweisung, das Kaputtmachen sündig verwendeter Trommeln oder Gitarren, das Auskippen von Bier oder Wein und die Ankündigung der islamischen Strafe ist also Pflicht und von jedem Koranschüler sadistisch grinsend zu verinnerlichen.

    Solange kein Amtsinhaber in Sichtweite ist, hat sich jeder Muslim als ein mutawwi zu betätigen, als Religionspolizist…““
    http://schariagegner.wordpress.com/tag/dawa/

  4. thomas Says:

    Ohne Widerstand ,sieht es bald in europäischne Großstädten so aus.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/edgar-gaertner/buergerkrieg-die-angst-der-polizisten-in-marseille.html

    Die Geldeliten wollen das ,denn nur so kann man heutzutage in Europa eine Diktatur aufrichten. Wenn
    alles am Boden liegt ,wird der starke Führer kommen ,der für Ruhe und Ordnung sorgt ,oder was der
    Geldadel darunter versteht. Das Banken und Finanzsystem weiss , das der Zusammenbruch kommt,
    sie werden bis dahin versuchen ,in Europa Diktaturen zu instalieren ,um ihr Leben und ihre Macht zu
    retten. Der Islam ,kommt der Finanzelite genau recht ,um Unruhe zu schaffen . Auch dem Chipsfresser
    und Vergnügungssüchtigen ,geht es dann anden Kragen. Keine Nation der Welt braucht ein Banken-
    system , das Geld aus dem Nichts schafft und ihr Geld außerdem mit Spekulationen verdient ,also mit
    Luftnummern. Das Bankenwesen gehört in Staatshand und der Zinseszins muß abgeschafft werden.

    http://www.wissensmanufaktur.net/danistakratie

    Maranatha

    Thomas


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