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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dr. Tartsch: Vom Schulhof in den Dschihad – Erfolg salafistischer Dschihadprediger 10. November 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:31

 

 

Salafisten in Frankfurter Schulen: vom Pausenhof in den „heiligen“ Krieg

www.faz.net

 

 

Anmerkung: An den minderjährigen und weiblichen Anhängern der Salafisten, die aus der deutschen Gesellschaft auswandern, um am gewaltsamen Dschihad in Syrien teilzunehmen, zeigt sich der Erfolg solcher seit Jahren gehaltenen Hasspredigten wie die von Abu Abduallh am 01.09.2013 in Dortmund beim salafistischen „Brunnen Festival“ oder die des Wiener Salafisten Ebu Tejma, die den Dschihad als Fard al-Ayn, als individuelle und nicht delegierbare Pflicht (Wadschib) im Rang der Ritenpraxis der 5 Pfeiler des Islam  für jeden Muslim propagieren, da das islamische Gebiet (Dar(u) l-Islam) von den dortigen „ungläubigen“ Regierungen und von den nichtmuslimischen Kuffar (Ungläubigen) = Juden und Kreuzfahrern befreit werden muss. Das propagierte schon die erste Generation von al Qaida unter Usama Ibn Ladin ab 1998, als im Februar 1998 die „Internationale Islamische Kampffront gegen Juden und Kreuzafhrer“ (IIK) gegründet wurde als erster Schritt zu einem global operierenden und strukturierten hybriden dschihadistischen Netzwerk, welches sich jetzt in der dritten Generation (al Qaida 3.0) befindet und „al Qaida“ zu einer Marke mit Wiedererkennungswert im Sinne einer Corporate Identity geworden ist, welche keine festen Strukturen mehr benötigt, da informelle Mitgliedschaft ausreicht, wenn man mit den Zielen von al Qaida übereinstimmt und den Dschihad durch Kampf und Propaganda (Social Jihad) unterstützt.

 

Hierzu auch die von Ibn Ladin erstellte Fatwa vom 23.02.1998,

welche die Tötung von Amerikanern und ihren Verbündeten überall auf der Welt erlaubte, was auch für Zivilisten galt: 

www.fas.org

 

Dabei war Ibn Ladin kein ‚Alim (Gelehrter), der eine solche Fatwa ausstellen konnte. Dies ergibt sich aus der Sicht der salafistschen Dschihadisten, die sich selbst in einem Verteidigungsdschihad sehen, wo nicht nur der Dschihad im Dar(u) l-Islam, sondern auch ein globaler und nicht reglemtierter Dschihad im Gebiet des Krieges (Dar(u) l-Harb) erlaubt ist, der mit allen Mitteln gegen Nichtmuslime und nicht-dschihadistische Muslime geführt werden darf. Da der Dschihad Fard al-Ayn ist, dürfen Kinder und Jugendliche ohne Erlaubnis der Eltern in den gewaltsamen Dschihad auswandern. Und auch Frauen dürfen am gewaltsamen Dschihad teilnehmen, obwohl nach einem bekannten Hadith aus der Sunnah Muhammads die Pilgerriten der Dschihad der Muslima ist. Hier in einer Übersetzung aus der Ahadith-Sammlung von al-Bucharyy, wo jeder Hadith als Sahih („Gesund“ im Sinne von authentisch) gilt. Aischa, Mutter der Gläubigen, Allahs Wohlgefallen auf ihr, sagte: „O Gesandter Allahs, wir sehen, dass der Dschihad die beste Tat ist. Sollen wir (Frauen) nicht kämpfen? “ Der Prophet antwortete: „Nein! Der beste Dschihad ist die gut nach Vorschrift ausgeführte Hadsch“ {Siehe Hadith Nr. 1519 – Sahih Al-Bucharyy Nr. 1520}.

 

Auch in Zukunft wird man mit verstärkten Ausreisebewegungen von jugendlichen Dschihadisten und Muslima rechnen müssen, da die salafistischen Prediger von salafistisch dschihadistischen Gruppierungen wie Die Wahre Religion (DWR) auch weiterhin unbehelligt ihre Dschihadauslegung verbreiten können, da derzeit keine umfassende Strategie gegen salafistische Aktivitäten im Rahmen des Konzeptes der streitbaren und wehrhaften Demokratie besteht. Das zeigt sich am genannten Ebu Tejma, der den Dschihad als Fard al-Ayn im Rahmen des Social Jihad auf Facebook propagiert:

 

Dr. Thomas Tartsch

 

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