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KoG: Zwangsislamisierung Nordzyperns durch neo-osmanische Türkei – mit westlicher Duldung 6. November 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 20:11

Agios Evlalios

Kirche Agios Evlalios

Nikosia: Seit die Türkei 1974 Nordzypern besetzte, wurden 200.000 Griechen aus ihrer Heimat vertrieben. Ankara siedelt seither Türken aus Anatolien an. Eine ethnische Säuberung im Stil der „Großen Katastrophe“, wie die Griechen ihre Vertreibung aus Kleinasien zwischen 1914 und 1923 durch die Türken nennen. Und alles geschieht mit stillschweigender Duldung des Westens. Geopolitische Interessen haben mit Blick auf die Türkei und den Nahen Osten Vorrang vor dem griechischen und christlichen Teil des europäischen und des westlichen Erbes. Zypern war 1570 vom Osmanischen Reich erobert worden und blieb bis 1878 unter türkischer Herrschaft, wurde dann britisches Protektorat, dann Kolonie und erlangte erst 1960 nach einem längeren antibritischen Kampf die Unabhängigkeit. 10% der Bevölkerung waren damals Moslems, die sich in der Zeit der osmanischen Herrschaft auf der Insel ansiedelten oder einheimische Christen, die zum Islam konvertierten. Die Bevölkerung lebte durchmischt, wobei die Griechen überall in der Mehrheit waren.

 

Agios Evlambios

 Agios Evlambios

 

 

Zyperngriechen von Angloamerikanern der Anschluss an Griechenland verweigert

 

Den Zyperngriechen, die eigentlich den Anschluß an Griechenland wollten, wurde die Unabhängigkeit  gewährt, nicht aber die Vereinigung mit Griechenland. Die im Unabhängigkeitsvertrag festgelegten Klauseln zum Schutz der türkischen Interessen lähmten die Inselregierung. Versuche, einen gangbaren Weg zu finden, endeten in bewaffneten Aktionen der Zyperntürken. 1964 beschloß das türkische Parlament die Eroberung Zyperns, die durch Widerstände in der NATO nicht zustande kam. Allein die Androhung lastete als Damoklesschwert über den Zyperngriechen, die sich einer Invasion nicht erwehren hätten können. Sie strebten daher weiterhin den Schutz durch Anschluß an Griechenland an. Als dies von der internationalen Staatengemeinschaft aus Rücksicht auf die Türkei und strategische Interessen der Großmächte, vor allem der USA und Großbritanniens weiterhin verweigert wurde, putschte 1974 die zypriotische Nationalgarde und erklärte den Anschluß Zyperns an Griechenland. Die Türkei, Garantiemacht der Unabhängigkeit von 1960, begann mit der Invasion Zyperns und brachte fast 40 Prozent der Insel unter ihre Kontrolle. Die griechische Bevölkerung des Nordens flüchtete. Die türkische Bevölkerung des Südens wurde nach türkischen Drohungen in den Norden umgesiedelt. Ir Besitz wurde jedoch genau registiert, um eine Rückgabe in der Zukunft zu ermöglichen. Südzypern erhebt seither den Anspruch ganz Zypern zu vertreten. Der Norden rief 1975 den Türkischen Bundesstaat Zypern aus, 1983 die Türkische Republik Nordzypern, die allerdings nur von der Türkei anerkannt wurde und faktisch ein Teil derselben ist.

 

 

 

 

 

Ankara betreibt seit 1974 systematische Siedlungspolitik

 

Ankara betreibt seither die Ansiedlung von Türken aus Anatolien, um den Besitz dauerhaft zu sichern und hält rund 40.000 türkische Soldaten auf der Insel stationiert. Auch die einheimischen Zyperntürken klagen über Diskriminierung durch die anatolischen Kolonisten und das türkische Militär. Jüngst gab es auf der Ebene der Religionsführer Signale der Entspannung. Positiv ausgewirkt haben sie sich allerdings noch nicht. Der Norden unterliegt nach wie vor einer Zwangsislamisierung. Die anatolischen Türken haben in der Regel einen geringen Bildungsstand, sind dafür aber überzeugte Moslems. Dutzende von christlichen Kirchen wurden seit der türkischen Invasion zerstört oder in Moscheen umgewandelt. Klöster, die eine zweitausendjährige griechische christliche Kultur verkörpern, sind verschwunden. Zypern gehörte auf dem Weg des Christentums aus dem Heiligen Land Richtung Westen zu einem der ersten Missionsgebiete. Zu den ersten Missionaren zählte der Heilige Paulus von Tarsus. Noch für das erste nachrichtliche Jahrhundert ist die Bekehrung des römischen Prokonsuls der Insel zum Christentum belegt.

 

 

Geopolitik hat gegenüber Kultur und Religion Vorrang

 

Der britische Historiker und Diplomat William Mallinson, ein ausgewiesener Kenner Zyperns, beklagte jüngst, daß die türkische Besetzung und Teilung der Insel mit stillschweigender Zustimmung der USA, konkret des damaligen US-Außenminister Henry Kissinger und der britischen Regierung erfolgte. Die angelsächsischen Mächte waren aus geopolitischen Gründen an einer prowestlichen Türkei interessiert. Zypern war der Preis dafür. Von politischem „Zynismus“ spricht Mallinson. Der Satz Kissingers dafür sei bezeichnet, wonach mit der türkischen Invasion und der Teilung “die Zypern-Frage gelöst” sei. „Zynismus“, so Mallinson, weil in dieser Machtlogik ein „völliges Desinteresse für die Kultur, die Traditionen und die christlichen Wurzeln eines Landes“ zum Ausdruck komme.

 

 

Neo-Osmanentum will Einfluss auf Zypern „auch wenn es auf der Insel keinen einzigen Moslem gäbe“

 

Unterdessen treibt die neo-osmanische Politik der türkischen Regierung unter Ministerpräsident Recep Erdogan mit Hilfe von saudischem Kapital die systematische Islamisierung Nordzyperns voran. Der Vordenker des Neo-Osmanentums in der Außenpolitik, der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu betrachtet Zypern, ganz Zypern, als zentrale Figur auf dem geopolitischen Schachbrett der Türkei, „auch wenn es auf der Insel keinen einzigen Moslem gäbe“, wie er erklärte. Davutoglu gab damit zu, daß die Minderheit der Zyperntürken nur ein Vorwand für die türkische Besetzung war. Selbst die zyperntürkische Bevölkerung fühlt sich inzwischen zum Teil von Ankara an die Wand gedrängt. Durch die massive Siedlungspolitik wurden sie auch von der Türkei zur Minderheit gemacht. Die Mehrheit und das Sagen haben die anatolischen Kolonisten übernommen. Ein Ungleichgewicht, das nicht zuletzt aufgrund starker kultureller Unterschiede zu Spannungen führt. Hinzu kommen noch Spannungen mit dem türkischen Militär, das sich als eigentlicher Herr in Nordzypern aufführt.

 

 

 

 

Zyperntürken unter Türken in der Minderheit

Christliches Erbe wird systematisch ausgelöscht

 

Das lange Zusammenleben der Zyperntürken seit 1570 mit der griechischen, christlichen Mehrheitsbevölkerung Zyperns haben tiefe kulturelle Spuren hinterlassen. Vor allem den Respekt gegenüber der Religion des anderen. Die einheimischen Zyperntürken gelten zudem zum größeren Teil eigentlich als ethnische Griechen, die unter türkischer Herrschaft zum Islam konvertierten. In der Regel aus steuerrechtlichen Gründen. Steuern mußten nur die Christen bezahlen, nicht aber die Moslems. Die heute aus der Gegend von Ankara kommenden anatolischen Siedler wissen davon nichts. Wenn sich in Nordzypern noch etwas von der alten griechisch-christlichen Kultur erhalten hat, dann ist es den einheimischen Zyperntürken zu verdanken. Unter ihnen gibt es auch eine synkretistische Gemeinschaft, die von Religionshistorikern als Kryptochristen bezeichnet werden. Was Mallinson für 1974 sagte, scheint für heute genauso zu gelten. Auf das christliche und griechische Erbe Europas berufen sich die Mächtigen des Westens zwar, doch in Wirklichkeit zählen vor allem geopolitische Erwägungen, und denen wird dieses Erbe skrupellos geopfert. Zypern liegt zu nahe am Nahen Osten und dort zählen andere Interessen mehr. Zumindest in mancher Staatskanzlei. {Quelle: katholisches.info – Text: Giuseppe Nardi}

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Dieser Artikel beschreibt das Paradeexempel,

wie Zwangsislamisierung funktioniert.

 

In Nordzypern erfolgt die Islamisierung „andersherum“. Erst wird militärisch erobert. Dann wird zwangsislamisiert, indem zunächst alle Kirchen, 520 an der Zahl,  zerstört, dem Witterungsverfall preisgegeben oder in Tierställe umfunktioniert werden. Dann erfolgt Umsiedlung von Muslimen nach Nordzypern.

Dann werden mittels Steuergesetzen (Dschizya) die letzten Christen zum Wegzug bewegt. 

 

 

 

Dutzende von Kirchen in Nordzypern stimmt so nicht. Das hört sich so nach zweistelligen Zahlen an.  Es waren erheblich mehr, nämlich 520 Kirchen.

520 Kirchen in Nordzypern geplündert, entweiht und zerstört

koptisch.wordpress.com

 

 

Die europäische Islamisierung läuft unter Toleranzgebot und Nazikeule in Deutschland und Kolonisierungskeule in Europa, unter denen die Menschen bei der Stange gehalten werden, freiwillig. Der völlig verzerrte Toleranzbegriff ersetzt praktisch den Gottesbegriff selbst. Toleranz ist allüberall und dieser Begriff wird religiös von der entsprechenden Ideologie der politischen Korrektheit überhöht und von der Masse angebetet. Toleranz ist der Kampfbegriff für die pc-hörige Masse, der jeder Selbstwert in Sachen europäisches Kulturleben abgesprochen und aberzogen wurde. Wer keine tolerante Meinung vertritt und gegen den Meinungsstrom argumentiert ist ein Nazi. Und gegenüber Nazis ist dann auf einmal keine Toleranz mehr übrig. Heute lässt sich Europa freiwillig islamisieren mit all seinen negativen Nebenerscheinungen, als ob es eine Sucht wäre, Selbsthass auf die eigene Kultur und strategischen Devotismus gegenüber dem Islam ideologisch in die Bevölkerung operativ unter dem Schutzgott der Toleranz zu implantieren, und zwar sukzessive.

 

 

 

Kurzformel: Alles was mit Christentum zu tun hat (Abtreibungsverbot, Homoeheablehnung, Genderideologie und Propagierung der Einhaltung von Verzichtsregeln z. B. im Aidsproblem, also Freiheitseinschränkung) ist freiheitswidrig und schlecht, alles was mit „Mein-Bauch-gehört-mir-Ideologie“ und interessanterweise dem Islam, der genau das strikte Gegenteil dessen ist, was die „Mein-Bauch-gehört-mir-Ideologie“ ausmacht, ist unter dem Gottesdeckmantel der Toleranz gleichwertig erstrebenswert einführbar. Die Schizophrenie der Toleranzromantiker kennt dabei keinerlei Grenzen mehr. Sie merken nicht einmal, dass der Islam unendlich rückwärtsgewandter ist als das Christentum je war. Der Realität mit Millionen von Abtreibungstoten und Tausenden Opfern des Islam ist dabei als Kolateralschaden, dem keine Bedeutung beizumessen ist. Was sind ein paar Buddhastatuen in Afghanistan gegenüber 520 Kirchen allein in Nordzypern. Die Machtbesessenen schrecken nun einmal vor nichts zurück, besonders nicht diejenigen, die ihre Maachtbesessenheit auch noch unter dem Deckmantel einer Religion tarnen. Die Bestrebungen, Kirchen in Moscheen umzuwandeln wachsen im Mutterland des Neogroßosmanischen Reiches, Türkei genannt, unaufhörlich. Die Eliminierung christlicher Kulturgüter wird von den USA widerstandslos in Kauf genommen wegen billiger politischer Machteigeninteressen.

 

 

 

Wie sonst ist es zu erklären, dass der Türkei dieses Verhalten gegenüber Zypern bereits seit 1974 locker gestattet wird.

Ein NATO-Partner überfällt ein EU-Land konsequenzenlos und keiner tut etwas dagegen,

weder die USA noch die Rückgratlosen der EU, von denen eh nichts anderes zu erwarten war und ist und sein wird.

Die fühlen sich nur stark gegen weniger bewaffnete Länder wie Libyen.

 

 

Was zeigt uns das?

 

Kapital und Macht sind seit Adam und Eva, Kain und Abel die Triebfeder menschlichen Handelns, egal ob sich die USA christlich nennen, die islamischen Staaten islamisch nennen oder die UdSSR sich damals kommunistisch nannte, 1974. Eines ist all diesen Systemen gemeinsam. Das Streben nach billiger Macht. Dabei ist  es denen völlig egal, ob Menschenleben, Kulturgüter oder ganze Gesellschaften vernichtet werden. Die gehen im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen.

 

 

Diese bittere Erkenntnispille haben wir nun einmal zu schlucken,

ob uns das lieb ist oder nicht.

 

4 Responses to “KoG: Zwangsislamisierung Nordzyperns durch neo-osmanische Türkei – mit westlicher Duldung”

  1. e Says:

    Kommentar von “Kopten ohne Grenzen“

    Bitte , werter Knecht .. löschen Sie mich von Ihrer Seite ….

    • @e …nana ..sind Sie nicht einer der gütig ist und Christ!Und vor allem gerne die Kopten unterszützt?!!!bitte nicht immer alles so ernst nehmen–lassen wir doch jeden seinen freien Willen und Gedanken–eins sollen wir werden miteinander untereinander in der Liebe Gottes und den Nächstenliebe und-im verbreiten des wahren Wortes Gottes!!und seiner Liebe-alle die hier leben auf diesen Planeten sind hier um zu lernen und uns untereinander zu stützen das Böse zu beseitigen zu verringern-und zu Gott bringen -und die Liebe hier zu leben mit Hilfe Jesus Christus -wir sind doch die starken @e die auch mal mit der Meinung anderer klar kommen können!!!Gott will,dass wir, dass jeder Gott Gläubige die anderen auffangen bevor er den totalen Abfall von Gott erleidet!nut Mut @e
      nicht klein beigen–Ihre Worte der Aufklährung der Bibelworte ectr,..hier lesen viele gerne-Sie sind auch ein Wachrüttler!Amen –

    • Bazillus Says:

      Hallo, werter e.
      Diese „Erkenntnispille“ ist nunmal da und da ist es gleich, ob diese Ideologien atheistisch oder islamisch agieren. Da, finde ich, hat der Kommentator/die K-in oder der werte Knecht Christi völlig recht. Die andere Frage ist ja wohl, ob diese Erkenntnis für Christen konsequenzenlos bleibt. In der Politik wohl offensichtlich. Nichts anderes wurde hier geschrieben. Ich denke, dass nur Gebet die Hirne insbesondere die Herzen erweichen kann. Aber wenn nur einzelne beten, wird das wohl nicht viel. Ein Gebetssturm müsste unter Christen zu entfachen sein. Das klappt aber nicht, weil viele Christen sich ja sogar gegen andere richten und noch nicht einmal die Einigkeit in Grundfragen hergestellt werden kann. Die Politik in ihrer jetzigen Verfassung hat nicht die Kraft und auch nicht das Einsehen, an diesen Zuständen irgendetwas ändern zu wollen. Wenn Christen ihren Glauben ernst nehmen würden und auch endlich mal zusammenarbeiten und- beten würden, hätte der Islam und auch andere Ideologien keine Chance. Aber davon sind wir noch meilenweit entfernt, übrigens auch gegen das Gebot Christi.

    • e Says:

      Hä… das hab ´ich nicht zu dem obigen Thema gepostet …. Das ist alt ….. komisch …..


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