kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bringen die Uiguren den „isamischen Frühling“ nach China? 6. November 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:10

Ein Toter bei Attentaten vor Chinas Parteigebäude

 

In der Nähe eines Parteigebäudes der Kommunistischen Partei Chinas sind in der Nacht zum Mittwoch mehrere Sprengsätze explodiert. Dabei kam eine Person ums Leben. Bilder vom Anschlagsort im Internet wurden umgehend gelöscht.

 

 

Rauchsäulen vor KP-Büros in Taiyuan: Erneut Anschläge in China

 

Mehrere Explosionen haben am Mittwoch die Provinzhauptstadt Taiyuan im Nordosten Chinas erschüttert: Nahe einem Hauptquartier der Kommunistischen Partei Chinas seien mehrere „kleine Sprengsätze“ detoniert. Dabei seinen eine Person getötet sowie sieben weitere verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden mit. In Staatsmedien war von rund 20 beschädigten Fahrzeugen im Umkreis von 100 Metern die Rede. Demnach wurden die „selbstgebastelten Bomben“ mit Kugeln gefüllt, um größeren Schaden anzurichten. Der Fernsehsender CCTV berichtete, einige der Sprengsätze seien in einem Blumenbeet vor dem Eingang des Parteigebäudes explodiert. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua zitierte Augenzeugen, wonach ein Kleintransporter gesprengt worden sein soll. Auf dem Online-Netzwerk Sina Weibo veröffentlichten Nutzer Fotos von Feuerwehrfahrzeugen am Ort des Geschehens. Andere Bilder zeigten eine graue Rauchsäule, durchlöcherte Autotüren und -reifen sowie zerschmetterte Glasscheiben und andere Trümmer auf den Straßen. Wie in China üblich, wurden viele der Bilder und Kommentare zu dem Vorfall von der Staatszensur umgehend gelöscht.

 

 

Ein beschädigtes Taxi in Taiyuan

 

Terrorangriff von Uiguren?

 

Derweil waren Feuerwehrleute und Polizisten nach offiziellen Angaben mit Rettungsarbeiten und Ermittlungen über die Hintergründe beschäftigt. Nach Angaben des Medienunternehmens Caixin hielten die Führer der betroffenen Provinz Shanxi nach dem Vorfall eine Krisensitzung ab. Der Zwischenfall erinnert an einen tödlichen Vorfall auf dem Pekinger Tianenmen-Platz in der vergangenen Woche, bei dem nach Polizeiangaben ein mit Benzinkanistern bepackter Geländewagen in eine Menschenmenge raste und in Flammen aufging. Dabei wurden alle drei Insassen und zwei Touristen getötet sowie fast 40 weitere Passanten verletzt. Die chinesischen Sicherheitsbehörden machen uigurische Islamisten aus Xinjiang für den „Terrorangriff“ vor der Verbotenen Stadt verantwortlich. {Quelle: www.faz.net}

 

 

 

Polizei hat den Ort des Anschlags in der Shanxi Pronz am Mittwochmorgen komplett abgeriegelt

 

 

Pekings Angst vor Terror beim Parteitag

 

Vor dem Hauptquartier der KP in einer Provinzhauptstadt detonierten acht Sprengsätze. Chinas Führung blickt voll Sorge auf den bevorstehenden Wirtschaftsparteitag und fürchtet weitere Anschläge.

 

Ein neuer spektakulärer Terroranschlag in der chinesischen Provinz beunruhigt die Pekinger Führung, da er sich direkt gegen die Parteibehörden richtete. Bei der Detonation von mehreren Sprengsätzen kam ein Mensch um und acht weitere wurden verletzt. Zu den Bombenexplosionen kam es nur wenige Tage nach dem Aufsehen erregenden Selbstmordattentat einer uigurischen Familie. Ihre Amokfahrt mit einem Jeep forderte im Zentrum der chinesischen Hauptstadt fünf Tote und 40 Verletzte. Peking hat nun schärfste Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Die Verunsicherung über die Gewalttaten und die Sorge vor Nachahmungsverbrechern ist um so höher, weil am Wochenende Chinas Führung mit ihrem 376-köpfigen Zentralkomitee zum großen Wirtschaftsparteitag in Peking zusammentritt.

 

 

Zerstörte Scheiben zeugen auch weiter vom Detonationsort entfernt noch von der Wucht des Anschlags

 

 

Primitive, selbstgebastelte Sprengsätze

 

Nach Angaben der lokalen Polizei zündeten Unbekannte am frühen Mittwochmorgen um 7.40 Uhr eine Serie von Streubomben vor dem Provinzhauptquartier der Kommunistischen Partei in Shanxis Hauptstadt Taiyuan. Die selbst gebastelten, primitiven Sprengsätze sollten offenbar großen Schaden anrichten. Nach Angaben des Staatsfernsehens waren die Bomben im Gelände vor dem Parteibüro versteckt. Einige steckten in Blumenbeten am Wegrand. Ihre Wucht war so stark, dass zahlreiche Autos beschädigt wurden. Nur der frühe Zeitpunkt verhinderte, dass noch mehr Menschen verletzt wurden. Am Explosionsort wurden Metallsplitter, Nägel, Eisenkugeln und zerstörte Schaltkreise gefunden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Insgesamt soll es zu acht Explosionen gekommen sein. Die Polizei konnte drei Stunden nach dem Anschlag den Verkehr vor dem Parteigebäude wieder freigeben. Sie machte keine Aussagen zum Hintergrund der Terrortat. Die erste Bombe soll vor einem Eingang zur Petitionsstelle der Behörde detoniert sein, dort wo sich Bürger und Bauern beschweren und Eingaben machen. Der Klageort lässt zumindest vermuten, dass die Bomben aus Protest oder um Rache zu nehmen gezündet wurden.

 

 

Selbstmord in Peking weiter unklar

 

Unklarheit besteht weiterhin über die Motive der Terrortat einer uigurischen Familie am 28. Oktober, die mit ihrem Jeep im Zentrum der chinesischen Hauptstadt bis vor das Tiananmen-Tor und dem Mao Tsetung-Portrait fuhr. Dort prallte sie mit Absicht gegen einen Brückenpfeiler vor dem Tor. Dabei entzündeten sich ihre nach Polizeiangaben zuvor an verschiedenen Tankstellen gekauften Kanister mit 400 Liter Benzin. Alle drei Insassen, der Fahrer, seine Frau und seine Mutter, verbrannten. Sie tragen uigurische Namen. Fünf weitere Uiguren aus der von ethnischen Unruhen gegen die Vorherrschaft der Han-Chinesen geprägten Nordwestregion Xinjiang wurden am Tag darauf in Peking festgenommen. Sie sollen das Attentat mit dem Wagen mit vorbereitet haben. Chinas oberster Sicherheitschef Meng Jianzhu beschuldigte die als Terrororganisation verfolgte „East Turkestan Islamic Movement“ (ETIM), die Amokfahrt angestiftet zu haben. Die ETIM würden in Xinjiang für eine Abspaltung der Provinz und für eine unabhängige Ostturkistanische Republik kämpfen. Die Behörden sprechen von einem „geplanten und vorbereiteten Terroranschlag“.

 

 

 

Der erste Anschlag von Uiguren in der Hauptstadt

 

Wie blank die Nerven in Peking in diesem Fall liegen, zeigte die sofortige Amtsenthebung des erst im Juli 2011 zum Militärkommandeur für die Region Xinjiang ernannten Parteifunktionärs Peng Yong. Gründe wurden keine genannt. Peng muss aber offenbar die politische Verantwortung für einen Vorfall tragen, der nach Pekinger Lesart der erste Terroranschlag ist, den Uiguren mitten in der Hauptstadt durchführten. Chinas Staatsmedien und das Außenministerium griffen derweil US-Medien wie CNN an, da sie Pekings Version einer politisch motivierten Terrortat anzweifelten und Ursachen eher in ethnischen Konflikten und Racheaktionen vermuten. Chinas Behörden selbst haben bisher die Hintergründe der Selbstmordfahrt einer gesamten Familie nicht weiter öffentlich aufgeklärt. Sie gaben nur bekannt, dass alle acht beteiligten Uiguren aus Xinjiangs Stadt Hotan kamen und vor der Aktion auf dem Tiananmen die Lage mit drei Aufklärungsfahrten auskundschafteten. Sie hätten sich in Peking bis zu ihrer Tat verstecken können. Bei ihnen seien eine Dschihad-Flagge und mehrere lange Messer gefunden worden. Peking befürchtet vor allem Nachahmungstäter. Parteichef Guo Jinlong verschärfte nach dem Jeep-Attentat alle Antiterror-Vorkehrungen in der Hauptstadt. Er forderte Polizei und Sicherheitsbehörden auf, jegliche „verwundbaren Löcher im Sicherheitsnetz zu stopfen“. Alle kleinen Hotels, vermietete Wohnungen und auch Jugendherbergen müssten künftig besser überwacht werden. Guo unternahm eine demonstrative zweitägige Inspektionstour durch Peking. Überall wies er die Polizei an, mit höchster Wachsamkeit auf Hinweise für Terrorismus zu achten. {Quelle: www.welt.de –  Von Johnny Erling, Peking}

 

 

 

One Response to “Bringen die Uiguren den „isamischen Frühling“ nach China?”

  1. thomas Says:

    Ich glaube nicht ,das dies für china eine große Herausforderung ist.


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