kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Keine Ahnung von Reformationstag, aber sehr wohl von Halloween 31. Oktober 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 12:47

Grönemeyer:Kirche muss 24 Stunden offen sein„!

 

Dietrich Grönemeyer präsentiert zum Reformationstag die ZDF-Sendung „Leben ist mehr!“. Mit dem Medienmagazin pro spricht der Arzt und Professor über das Konzept und Ziel der Sendung.

 

In dem Format untersucht er vier Mal im Jahr den modernen Gehalt christlicher Feiertage. Gegenüber pro erklärt er, was für ihn Reformation bedeutet und er an der Kirche reformationswürdig findet.

 

Mehr Videos und Infos unter:

blog.groenemeyer.com 

 

 

Herr Grönemeyer, was bedeutet der Reformationstag für Sie?

Dietrich Grönemeyer: Zunächst den Rückbezug auf Martin Luther: Dass die Gnade unseres Schöpfers nicht durch einen Ablass, also durch Geld, zu erreichen ist und, dass wir selbstverantwortlich unser Schicksal in die eigene Hand nehmen müssen. Das heißt für mich aber auch, dass Gott in uns lebt und unmittelbar und direkt angesprochen werden kann – und zwar von jedem Menschen, dass wir dazu keine Vermittlungsinstanz brauchen, sondern nur unser Herz öffnen müssen.

 

Was bedarf Ihrer Meinung nach heute in der Kirche einer Reformation?

Kirchen sollten sich auch der Gesellschaft anpassen sowie eine zeitgemäße Sprache und Ansprache entwickeln, mit der Zeit gehen. Ich wünsche mir viel mehr Ökumene und Gesang – auch mit nichtchristlichen Gläubigen. Das verbindet und berührt die Seelen. Mehr Öffnung für Kinder und Jugendliche, für Migranten, für Frauen, Arme und Obdachlose. Ich könnte mir andere, neue Formen des Gottesdienstes mit mehr Tanz, Musik und auch gemeinsamer Meditation vorstellen. Dazu müssten die Kirchen aber 24 Stunden am Tag offen sein, wie ich es beispielsweise in Indien in Tempeln erfahren habe.

 

Warum haben Sie für die aktuelle Sendung zum Reformationstag das Thema Obdachlosigkeit und die Rückkehr ins Leben gewählt?

Die ZDF-Sendung „Leben ist mehr!“ hat eine breite Themenpalette. Es geht dabei um die Vielfalt des Lebens in unserer Gesellschaft. Ich möchte vor allem in meiner Sendung zu den christlichen Feiertagen versuchen, nicht abgehoben theoretisch zu diskutieren oder zu belehren, sondern Begegnungen auf Augenhöhe haben mit Menschen, die Schweres erleben müssen, die vom Schicksal in besonderer Weise betroffen sind. Mit ihnen möchte ich über ihre Ängste und Hoffnungen sprechen und auch über den Glauben, auch an sich selbst, und die Kraft, die man aus ihm beziehen kann. Die Schere zwischen Arm und Reich geht in unserer Gesellschaft laut den aktuellen Statistiken stark auseinander. Trotz des sozialen Netzes gibt es immer wieder Menschen, die durch dieses Netz hindurchfallen. In der Sendung am 31. Oktober, der fünften in dieser Sendereihe „Leben ist mehr!“, führe ich Gespräche mit zwei Männern, die dieses Schicksal hatten. Die aber durch ein ungewöhnliches, sehr schönes Projekt und engagierte Menschen, Hilfe und Unterstützung erfuhren und es nun geschafft haben, allmählich wieder Anschluss zu finden, zu arbeiten und zu leben, sogar für andere da zu sein. 

 

Um welches Projekt handelt es sich genau?

Insgesamt stellte die Caritas Frankfurt am Main inzwischen 24 Wohnwagen bei verschiedenen Kirchengemeinden auf, um einigen von den 2.200 Obdachlosen der Stadt wieder ein Dach über dem Kopf zu bieten. Die Caritas Frankfurt am Main rief vor etwa 20 Jahren dieses vorbildliche Projekt ins Leben, was für andere Städte und Kommunen weltweit Modell war. 

 

Welchen Rat geben Sie Menschen, die sozial oder persönlich abgestürzt sind, um wieder auf die Beine zu kommen?

Nicht allein bleiben, sich nicht verkriechen, nicht in Selbstmitleid verfallen, sondern aktiv auf andere Menschen zugehen und Hilfe suchen und annehmen. „Sonst ist man verloren!“, wie es eine engagierte Blumenverkäuferin so klar in meiner Sendung ausspricht. Sowie Suchtverhalten bekämpfen, und das schafft man meist nicht allein.
pro: Herzlichen Dank für das Gespräch. {Quelle: www.jesus.de –  Medienmagazin Pro}

 

 

Käßmann: „Halloween ist kommerzieller Humbug“

 

Eins steht fest: Margot Käßmann feiert am 31. Oktober den Reformationstag und nicht Halloween. Das Fest sei gegen alle Grundüberzeugungen der Reformation, sagte Käßmann in einem Interview mit den Ruhrnachrichten.

 

„Luther wollte Angst nehmen – vor Geistern, Gespenstern, dem Bösen, dem Teufel. Und heute? Da sind am 31. Oktober die Kinder in Grusel-Kostümen unterwegs. Das kann ich nicht ernst nehmen“, erklärte Käßmann. Zur Entstehung des Halloween-Brauchs äußerte die frühere Landesbischöfin Hannovers: „Es ging darum, irgendwo im Kalender zwischen den Sommer-Grillpartys und dem 1. Advent noch ein Verkaufs-Event mit allem möglichen Schnickschnack zu etablieren“.

 {Quelle: www.jesus.de}

 

2 Responses to “Keine Ahnung von Reformationstag, aber sehr wohl von Halloween”

  1. e Says:

    Bischof Damian von den Kopten, nimmt sich die Freiheit , die Wahrheit über Syrien zu sagen !!! Er sagt dasselbe wie ich ! Die Aleviten(Alaviten) sind keine Moslems im herkömmlichen Sinne . Assad und die syrische Regierung haben besondere Sympathien mit den Minderheiten- hier insbesondere den Christen ! Die Christen sind in wichtigen staatlichen Funktionen ! Das war auch bei Assads Vater so !!! Assads Vater hat die MUSLIM BRUDERSCHAFT mit aller Härte verfolgt !!! Nicht die Sunniten !!!!!!

    Noch nicht einmal diese kleinen Unterschiede sind die Menschen in der Lage zu begreifen – oder sie wollen es nicht begreifen … Die Hirne der Menschen sind zugedröhnt mit abartigen Manipulationen durch die Herrschenden – Wer immer noch heute Mainstream hinterher plappert …. ist blind und dumm …..


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