kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Abtreibung ist Frauenleid und nicht Frauenrecht! 23. Oktober 2013

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 14:59

 Der ungesunde Feminismus stört mich gewaltig!

 

 

Den ungesunden Feminismus, mit dem wir aus allen Kanälen zugedröhnt werden, den halte ich für falsch. Das ist meine Meinung, auf die ich ein Recht habe.

 

Berlin (kath.net): Es gibt ein Foto von mir und meinen Freundinnen, das eine gewisse Bekanntheit erreicht hat und einige kritische Fragen hervorgerufen hat.  Ich bin sehr dankbar, an dieser Stelle auf einige wichtige Punkte hinweisen zu können. Ich möchte als Frau wählen gehen dürfen. Ich finde es toll, dass es Antibiotika und Intensivmedizin gibt. Ich erkenne technischen Fortschritt selbstverständlich an.  Aber den ungesunden Feminismus, mit dem wir aus allen Kanälen zugedröhnt werden, den halte ich für falsch. Das ist meine Meinung, auf die ich ein Recht habe. Darüber kann man gerne diskutieren, aber dabei menschlich auf einer zumindest respektvollen Ebene bleiben. Nun gehe ich seit ein paar Jahren jeden September zumMarsch für das Leben in Berlin, der größten deutschen Demonstration gegen Abtreibung und Euthanasie. Dort setze ich mich mit tausenden Anderen für das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod ein. Beim Kampf für das Leben geht es um weibliche und männliche Menschen. Die vom Staat teilweise massiv geförderten Feminist*innen wollen uns seit Jahren davon abhalten Abtreibungen zu verhindern und der Öffentlichkeit zu sagen, was Abtreibung eigentlich ist. Das ist sogar ihr offen erklärtes Ziel. Und das stört mich gewaltig! Man sollte keinen Menschen töten dürfen. Aber immer, wenn jemand das laut sagt, versucht man denjenigen mit allen Mitteln zum Schweigen zu bringen. Und zwar auf allen Ebenen. Sei es in Brüsseler Hinterzimmern, sei es im Europäischen Parlament, wo man derzeit versucht den immensen Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative „One of us“ zu konterkarieren. Sei es auf den Straßen von Berlin, wo regelmäßig nicht nur mit Einschüchterung und vulgären Hassgesängen gegen uns Pro-Lifer vorgegangen wird.

 

Warum soll Abtreibung so ein Tabu bleiben?

 

Wer hat da was zu verlieren, die Pharma-Industrie, der diese selbsternannten Linken so eifrig ihre kapitalistischen Gewinne ermöglichen?

 

Warum gibt es keinen Aufschrei der Feministinnen, wenn in manchen Landstrichen dieser Erde ganze Frauengenerationen durch Abtreibung ausgerottet werden?

 

Auch in den USA ist es bei künstlichen Befruchtungen üblich sich das Geschlecht auszusuchen bzw. das falsche zu eliminieren – warum gibt es da keinen Sexismus-Skandal?

 

Ich habe mit vielen Frauen gesprochen, die ihre Abtreibung bereuen – aber noch mit keiner, die ihr Kind bereut. Keine Frau treibt gerne ab. Frauen sind Opfer der Abtreibung: Einmal als ungeborene Mädchen, die getötet werden, und einmal als Mütter, die ihre Kinder verlieren. Man treibt ab, weil man keine andere Wahl sieht. Und weil man nicht weiß, was Abtreibung eigentlich ist! Wir müssen Frauen davor bewahren, allein schon im Interesse ihrer eigenen Gesundheit, die durch Abtreibung in nicht unerheblichem Maße gefährdet wird. Feministinnen wollen uns den Mund verbieten, uns daran hindern das Leben und die Frau zu schützen. Sie wollen uns daran hindern, die Menschen vollumfänglich über Abtreibung aufzuklären. Wir haben diese Shirts auf einer Pro-Life-Demonstration getragen, die diese Feminist*innen mit allen Mitteln verhindern wollten. In diesem Kontext wollten wir uns mit einem Augenzwinkern gegen die Bevormundung im Namen des alten Feminismus‘ wehren. Abtreibung ist Frauenleid und nicht Frauenrecht! Jedes Jahr treiben wir allein in Deutschland zahlenmäßig eine Großstadt aus „sozialen“ Gründen ab, und das ist falsch. Man kann nicht Frauenrechte gegen das Recht auf Leben ausspielen! {Quelle: kath.net –  Ein Gastkommentar von Chris Poet}

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Wir freuen uns, wenn junge Menschen ein Bekenntnis zum Leben abgeben. Wir wissen nicht, ob diese junge Frau eine Christin ist oder nicht. Sie sagt darüber in ihrem Statement nichts aus.  Aber diese Einstellung in dieser Frage ist die Einstellung, die Leben retten kann. Das ist in der heutigen Zeit mehr als wir von Jugendlichen und jungen Menschen erwarten können. Sie scheint sich aktiv für diese Sache, die auch die Sache Jesu ist, einzusetzen. Sie begleitet seit mehreren Jahren den Marsch für das Leben und spricht mit „vielen Frauen“ die „…die ihre Abtreibung bereuen – aber noch mit keiner, die ihr Kind bereut“. Ein eminent wichtiger Schüsselsatz in diesem Text. Sie wirft die richtigen Fragen nach der Rolle der Pharmaindustrie, das  Selektieren und Eliminieren von ungewollten Kindern, weil diese das „falsche“ Geschlecht haben, Ausrottung weiblicher Föten, weil in einigen Kulturen Frauen nichts oder wenig wert sind, auf und hält so den Feministinnen den Spiegel vor.

 

Diese setzen sich für das ICH des eigenen Bauches ein und für das Recht auf Kindstötung im Mutterleib. Dem Menschenkind, welches geboren werden will, wird von diesen selbsternannten Herrinnen über Leben und Tod jedes Recht auf Leben schlichtweg versagt. Es wird von ihnen so behandelt, als wäre es nicht existent oder wie eine Sache, mit der der Eigentümer machen kann, was er will, entweder sie pfleglich behandeln oder sie zerstören. Diese agieren mittlerweile mit totalitärem Kritikverbot. Wer sie kritisiert, ist Nazi. So verfährt die Politik und die Medienwelt mit Menschen, die eine konträre Meinung zum Mainstream öffentlich kundtun. Da können Argumente sachlich noch so fundiert sein, wenn diese nicht mit der „Hauptstrommeinung“ konform gehen, werden sie ohne Diskussion verworfen und der- oder diejenige, der oder die  diese Gegenmeinung kundtut, wird auf altbewährte Weise mit Totschlagsargumenten mundtot gemacht. Umso mehr ist es zu bewundern, dass es unter jungen Leuten nicht nur kritiklose Mitläufer der Mainstreamideologie gibt, sondern Meinungsführungspersönlichkeiten in Fragen, die den tödlichen Teil des Feminismus ablehnen und dies auch laut und überdeutlich sagen.

 

Vielen Dank an Frau Poet für ihren Mut!

 

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