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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Steinigung bei Ehebruch in Brunei 22. Oktober 2013

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 16:21

Der südostasiatische Sultanat Brunei wird im April 2014 ein neues Strafgesetz in Kraft setzen, das auf der Scharia basiert und Körperstrafen für Muslime vorsieht.

 

Dies gab Sultan Hassanal Bolkiah in einer von der Staatspresse am Dienstag zitierten Rede bekannt.

Demnach soll Ehebruch künftig mit Steinigung, Diebstahl mit dem Abhacken von Gliedmassen sowie Alkoholkonsum mit Auspeitschen bestraft werden können.

Die drakonischen Strafen werden laut der Ankündigung phasenweise eingeführt. Mit der Inkraftsetzung des islamischen Strafgesetzes erfülle man eine Pflicht gegenüber Allah, ließ der Monarch des einstmals britischen Protektorats verlauten. Nach bisheriger Praxis kümmern sich die Scharia-Gerichte primär um persönliche oder familiäre Streitigkeiten. Daneben existieren im ölreichen Kleinstaat Zivilgerichte, die auf der britischen Gesetzgebung basieren.

 

 

 

Der auf der Insel Borneo gelegene Kleinstaat mit einem muslimischen Bevölkerungsanteil von 70% verfolgt im Vergleich mit Malaysia und Indonesien eine fundamentalistische Auslegung des Islam. Alkohol öffentlich zu konsumieren ist ebenso untersagt wie dessen Verkauf. Auch müssen Unternehmen und Geschäfte während den Freitagsgebeten zwei Stunden lang geschlossen bleiben. Nicht von der Hand zu weisen ist, dass sich konservative Kreise auch in anderen südostasiatischen Ländern verstärkt bemerkbar machen. In Indonesien brachten Islamisten die Regierung unlängst dazu, das Finale der Miss-World-Wahlen auf die hinduistische Insel Bali zu verbannen. Vergangene Woche entschied derweil ein malaysisches Gericht, die Verwendung des Wortes «Allah» stehe nur Muslimen zu. {Quelle: www.nzz.ch –  Marco Kaufmann, Singapur}

 

 

 

 

 

Betrifft nur Muslime

Sultan von Brunei führt strenge Scharia-Gesetze ein

 

Das Sultanat Brunei führt die Scharia in einer streng ausgelegten Form als Strafrecht ein. Steinigungen, Amputationen und Auspeitschungen sind dort nun möglich.

 

Das südostasiatische Sultanat Brunei führt für das Strafrecht eine strenge, rückständige Form der Scharia ein. Demnach könnte Ehebruch mit Steinigung, Diebstahl mit der Amputation von Gliedmaßen und Alkoholkonsum mit Auspeitschen bestraft werden. Wie der Sultan Hassanal Bolkiah am Dienstag in einer Rede bekanntgab, solle das neue Strafrecht in den kommenden sechs Monaten schrittweise in Kraft treten; es soll nur für Muslime gelten. Es allerdings noch offen, wie streng die Gesetzgebung in der Praxis angewendet wird. In Brunei, das im Norden der Insel Borneo liegt, sind 67 Prozent der etwa 416000 Einwohner Muslime. Bei Familien- und Erbangelegenheiten gilt schon heute teilweise das islamische Recht. Nun soll nach der Ankündigung des Sultans aber auch das Strafrecht mit einbezogen werden. Das Scharia-Recht besteht derzeit parallel zu einem Zivilrecht, das sich am Vorbild der früheren britischen Kolonialmacht orientiert. Der 67 Jahre alte Sultan soll einer der reichsten Männer der Welt sein und ist für seinen extrem luxuriösen Lebensstil bekannt. Brunei verdankt seinen Wohlstand den Öl- und Gasvorkommen vor seiner Küste, mit denen mehr als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet werden. Der Sultan ist auch Staatsoberhaupt, Regierungschef, Verteidigungs- und Finanzminister. Der seit 1967 amtierende Monarch, dessen Familie seit 600 Jahren an der Spitze des Sultanats steht, ist zudem oberster Hüter der islamischen Staatsreligion.

 

 

 

Unter der Oberfläche brodelt Unzufriedenheit

 

Nach Angaben der „Brunei Times“ sagte er in seiner Rede am Dienstag, das islamische Strafrecht sei eine Form der „besonderen Führung“ Gottes. Es sei „nun ein Teil der großen Geschichte unseres Landes“. In Brunei wird seit einiger Zeit ein strengerer, orthodoxerer Islam gelebt als in den ebenfalls überwiegend muslimischen Nachbarländern Malaysia und Indonesien. Allerdings stellen Beobachter auch in diesen Ländern eine Tendenz zu einer konservativeren Auslegung des Islams fest. Der öffentliche Verzehr von Alkohol ist in Brunei verboten. Anhänger anderer Religionen können ihren Glauben zwar praktizieren, aber die Möglichkeiten zur Konvertierung und Missionierung sind stark eingeschränkt. Das religiöse Leben wird in Brunei überwiegend vom Staat gesteuert. Trotz zunehmender Partizipationsmöglichkeiten sind Diskussionen über die Monarchie und die Religion nur begrenzt möglich. So soll es auch kaum öffentliche Kritik an der Einführung der Scharia gegeben haben. Aber offenbar gärt die Unzufriedenheit unter der Oberfläche. Menschenrechtler bezeichneten die Entscheidung als Zeichen mangelnden Respekts vor den politischen und zivilen Rechten. In seiner Rede versuchte der Sultan, solche Bedenken zu zerstreuen. Der Schritt ändere in keiner Weise die Politik des Landes, sagte der Monarch. Brunei präsentiert sich auch gern als moderner Staat, in dessen Verwaltung Frauen zunehmend eine wichtige Rolle spielen. In diesem Jahr hatte das kleine südostasiatische Land den Vorsitz des Staatenbündnisses Asean inne und war Gastgeber für diverse Staats- und Regierungschefs. {Quelle: www.faz.net}

 

 

 

 

2 Responses to “Steinigung bei Ehebruch in Brunei”

  1. J. Overfeld Says:

    Kranke Verbrecher, wie Adolf Hitler oder Bin Laden und so weiter durfte man nach Recht und Gesetz ermorden. Darf man auch solche Verbrecher umbringen? Ich sage ja.


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