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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Rebellen in Libyen drohen, 80 ägyptische Geiseln zu erschießen! 20. Oktober 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:05

Gaddafis Tod jährt sich und wir trauern um den besten Komiker der Welt

 

Libysche Rebellen haben gedroht, 80 von ihnen festgenommene LKW-Fahrer aus Ägypten zu erschießen, falls die ägyptischen Behörden ihre wegen Drogenschmuggel verhafteten Verwandten innerhalb von zehn Tagen nicht befreien, berichten lokale Medien.

Die Rebellen hatten bereits am Donnerstag angefangen, vorbeifahrende LKWs mit ägyptischen Nummern unweit der Stadt Ajdabiyan anzuhalten, hieß es. Alle Ägypter werden in einem bewachten Ort untergebracht. Der Kommandeur der Gruppierung erzählte Medien, man behandle die Geiseln „so gut wie Gäste“.

{Quelle: german.ruvr.ru}

 

 

 

 

 

Libyens Polizeichef auf Weg zum Gebet erschossen

 

In Libyen wurde der Chef der Militärpolizei erschossen. Er befand sich gerade auf dem Weg zu den Freitagsgebeten. Er war einer der ersten Offiziere, die sich von Gaddafi abwandten.

 

„Unbekannte“ haben den Chef der Militärpolizei in der libyschen Stadt Bengasi erschossen. Wie es aus Sicherheitskreisen hieß, eröffneten Maskierte aus einem Auto heraus das Feuer auf Oberst Ahmed Mustafa al-Barghathi, als dieser sich auf dem Weg von seinem Haus zu den Freitagsgebeten in einer Moschee befand. Al-Barghathi sei bei dem Attentat tödlich an Brust und Kopf verletzt worden. Ehemaliger Untergebener von Gaddafi: Der Offizier hatte zu Zeiten des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi in der Armee gedient. Er war einer der ersten Offiziere, die von Gaddafi abfielen und während des Aufstandes 2011 gegen ihn kämpften. In Libyen herrscht seit Gaddafis Sturz politische Unruhe. Erst vor kurzem war Ministerpräsident Ali Seidan für einige Stunden entführt worden. Zudem gab es zuletzt mehrere Angriffe auf ausländische Vertretungen in Bengasi, der zweitgrößten Stadt Libyens. {Quelle: www.20min.ch}

 

 

 

 

Tripolis: Afrikanische Migranten mit schwarzer Hautfarbe werden hier oft mit dem alten Gaddafi-Regime in Verbindung gebracht

Tripolis: Afrikanische Migranten mit schwarzer Hautfarbe werden hier oft mit dem alten Gaddafi-Regime in Verbindung gebracht.

 

 

Im Chaos suchen Tausende den Weg nach Europa

 

Libyen ist das neue Sprungbrett nach Europa:

Das Machtvakuum lässt die Schleuserindustrie wuchern.

Katastrophal sind die Bedingungen in den Lagern.

Werden sie mit EU-Mitteln finanziert?

 

Zum Abschied aus Libyen gab es Schüsse. Eine verärgerte Schmugglerbande soll einige Salven auf das auslaufende Boot gefeuert haben. Verletzt wurde keiner der rund 250 syrischen Flüchtlinge auf dem wackeligen Kahn. Weniger Glück hatten die Immigranten dann vor der Küste Maltas. Ihr Boot kenterte, und 31 Menschen starben. Der Rest konnte von der italienischen und maltesischen Küstenwache gerettet werden. Fast täglich verlassen Schiffe die libysche Küste, um Flüchtlinge übers Mittelmeer nach Europa zu bringen. 32 Transporte waren es alleine im September mit 4619 Menschen an Bord, wie das Flüchtlingswerk der UN feststellte. Im Jahr zuvor kamen im gleichen Monat nur 775 Personen. Libyen ist das neue Sprungbrett nach Europa. Die alten Wege über Marokko, Mauretanien und Tunesien funktionieren heute nicht mehr. Sie werden von den Behörden mittlerweile stärker kontrolliert. Im postrevolutionären Libyen ist das nicht möglich. „Wir sind fest entschlossen“, sagt der libysche Premierminister Ali Zeidan, „mit dem Problem der illegalen Immigration aufzuräumen.“ Aber er erwähnt dabei nicht, dass seine Regierung keine Polizei- oder Militärmacht besitzt, die den Menschenschmugglern Einhalt gebieten könnte. Der Premier ist vor einigen Tagen selbst entführt worden und nur mit Glück wieder freigekommen.

 

 

Milizen haben das Sagen

 

In Libyen haben die Milizen, auch zwei Jahre nach dem Fall des Diktators Muammar al-Gaddafi, das Sagen. Sobald Schmugglerbanden mit ihnen verbunden sind, läuft das Geschäft mit den Flüchtlingen an und ist schnell kaum mehr einzudämmen. Zu Tausenden kommen Migranten aus Ägypten, Somalia und Eritrea legal wie illegal über die Grenzen. Unter ihnen sind auch Marokkaner, Ghanaer, Äthiopier und Angehörige anderer Nationalitäten aus den Ländern südlich der Sahara. David und seine Frau Amitu gehören zu ihnen. Sie stammen aus Eritrea, haben die große Wüste im Norden Afrikas schon 2011 durchquert und Libyen mitten in der Revolution erreicht. Das Ehepaar ist ein besonderer Fall. Beide sind taubstumm und haben zudem ein neugeborenes Kind. Trotzdem wollen sie unter allen Umständen die gefährliche Reise übers Mittelmeer wagen. Die Schwangerschaft und Geburt ihres Kindes hatten sie bisher davon abgehalten, eines der unzuverlässigen Schmugglerboote zu besteigen. David und Amitu haben in Tripolis ein sicheres Quartier. Sie werden vom Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen versorgt, das ihnen sogar eine legale Einreise nach Europa arrangieren will. Die meisten der anderen Immigranten, die in Libyen auf eine Fahrkarte ins vermeintliche Paradies warten, haben nicht so viel Glück. Sie sind der Willkür der libyschen Behörden und der bewaffneten Milizen ausgeliefert.

 

 

Katastrophale Bedingungen in Internierungslagern

 

„Es gibt keine offiziellen Zahlen über illegale Immigranten“, sagt Mohammed Shohaieb, der Direktor von Mercy Corps in Libyen, einer internationalen Hilfsorganisation, die in Krisengebieten aktiv ist. „Wir wissen, dass ungefähr 5000 dauerhaft im Gefängnis sitzen, obwohl jeden Monat zwischen 2000 und 2500 deportiert werden.“ Neuerdings kämen auch Menschen aus Syrien an, die vor dem Hintergrund des seit 2011 dauernden Bürgerkriegs ihre einzige Chance auf ein besseres Leben in Europa sehen. Ein Teil der Immigranten lebte bereits vor der Revolution im Land. Die meisten sind aber Neuankömmlinge. „In Libyen werden afrikanische Immigranten pauschal als Kranke und Kriminelle diffamiert und mit dem alten Regime von Gaddafi in Verbindung gebracht“, erklärt Shohaieb. Wer von schwarzer Hautfarbe sei, gelte sofort als ehemaliger Söldner des Diktators. Entsprechend katastrophal sind die Lebensbedingungen in den fast 20 Internierungslagern des Innenministeriums und einiger Milizen. „Sie sind überfüllt, und es fehlt an Hygiene. Krätze und andere Hautkrankheiten sind nicht selten“, erklärt Shohaieb. Unter den Flüchtlingen seien viele Minderjährige, die in den Lagern von den Erwachsenen nicht getrennt sind.

 

 

Mit Wasserrohren brutal geschlagen

 

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International dokumentierte in diesen Camps Misshandlungen, die an Folter grenzen. Insassen, darunter auch Frauen, wurden mit Wasserrohren und Elektrokabeln brutal geschlagen. In einigen Fällen wurde auf Internierte sogar geschossen. Wie Amnesty vermutet, werden diese Lager und ihre unhaltbaren Umstände mit Mitteln der EU finanziert, die Brüssel zur Eindämmung der Immigration überweist. „Das ist zutiefst besorgniserregend“, sagte Hassiba Hadj Sahraoui, die Nordafrika-Direktorin der Organisation. „In diesen Internierungszentren werden Ausländer unrechtmäßig festgehalten“. Diesem Horror von Verhaftung und Deportation sind die beiden Taubstummen David und Amitu entgangen. Doch darauf, dass die Flüchtlingshelfer der Vereinten Nationen sie legal nach Europa bringen, vertrauen sie dennoch nicht. Sie wollen raus aus Afrika, und wenn es nicht legal geht, dann eben mithilfe von Schleusern. Wenn sie wirklich diese Entscheidung treffen, dann wartet eine letzte gefährliche Hürde auf die beiden: die Fahrt übers Mittelmeer. Bis zu umgerechnet 1200 Euro kostet ein Platz auf einem der überfüllten Boote. Ob man auf der anderen Seite im Paradies ankommen wird, ist jedoch völlig ungewiss. {Quelle: www.welt.de –  Von Alfred Hackensberger}

 

One Response to “Rebellen in Libyen drohen, 80 ägyptische Geiseln zu erschießen!”

  1. Wenn Gott sehen würde, wer hinter der Vertreibung steckt – aber das macht er ja! Das Gewisse Etwas, was sich dan Retuor nennt, ist das Leben in Freundschaft und einer Friedensbewegung, siehe so, die weltweite Abkehr zu allen, die da im Golda und Wertehandel akrif sind und auch an Gottes Geschenke gehen, wie Wasser, Soiziales und deren Macht, sie zerbröselt, auch der anderen Seite steht Chiona und auch Russland, die brics-Staaten und dann auch noch das kein Amerikaner mehr verfluchter ist, der sich auf einem anderen Teil der Erde befindet, als er in seiner Heimat uns vorzeigen kann, auch Flüchtlinge auf zu nehmen oder anderen Leuten das Recht zugesteht, Gleiches dulden zu müssen! Ich meine, wie lange können Besatzer noch existieren, die das wahre Leben ignorieren und nur von Diebstahl und Ideenklau leben können?
    Und siehe auch die Medien, die immer noch vergessen, das es aus ist mit der richterlichen und Staatsanwaltschaftlichen Immunität und in Sachen Recht, weil das ja auch abgetrennt von allen christlichen Werten in Europa praktiziert wird, in Ablehnung, sich an dieses Recht zu halten! Es kommen Zeiten, die sich dem alten Ägypten nähern und auch in der Bibel als Endzeit stehen! Glück Auf, meine Heimat!


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