kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pastor Bob Fu: Mit Jesus kam die Freude 20. Oktober 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 21:35

 

Vom kommunistischen Regime in China verfolgt, litt er unter Repressionen und hatte sogar Selbstmordgedanken. Doch als Bob Fu zum ersten Mal von Jesus hört, ändert sich sein ganzes Leben.

 

 

Pastor Bob Fu<br/>Quelle: http://www.chinaaid.org

 

 

Schon als Kind bekam ich die Spannungen mit der Regierung mit. Wir wurden von den chinesischen Autoritäten unterdrückt. Mein Vater war zudem behindert, so dass meine Mutter betteln gehen musste, damit wir überleben konnten. Unsere Nachbarn liessen keine Gelegenheit aus, uns zu demütigen. Wahrscheinlich sehnte ich mich deswegen schon früh nach sozialer Gleichheit und Gerechtigkeit. Ich glaubte, die beste Möglichkeit etwas zu ändern wäre, wenn ich selbst Politiker würde. Und so träumte ich davon, einmal zur kommunistischen Partei zu gehen und dort eine Führungsposition zu übernehmen.

 

 

 

Fasziniert von der Chance auf Veränderung

 

Doch es kam ganz anders. 1989 schloss ich mich als junger Mann einer Studentenbewegung an und hoffte, dass wir dadurch alles verändern könnten. Ich organisierte Proteste an der Universität Liaocheng und war bei den Vorbereitungen für die grosse Protestaktion am 4. Juli am Tiananmen Platz in Peking involviert. Da meine jetzige Frau aber genau an diesem Tag krank wurde, nahmen wir selbst nicht teil und waren deshalb auch nicht dabei, als das Militär gewaltsam die Demonstration auflöste. Trotzdem wurde auch ich als Mitorganisator zur Rechenschaft gezogen. Die Polizei holte mich aus einer meiner Vorlesungen raus und verhörte mich. Im Anschluss wurde mir verboten, mein Studium weiterzuführen.

 

 

Plötzlich ohne Zukunftsvision

Für mich brach damit eine Welt zusammen. Alle meine Träume und Ziele waren mit einem Schlag ausgelöscht. Ich rutschte regelrecht in eine Depression. Meine Lehrer ächteten mich und auch meine Kommilitonen wollten nichts mehr mit mir zu tun haben. Die Polizei zwang mich dazu, Bekennerschreiben zu verfassen und behandelte mich wie einen Kriminellen. Ich war so verzweifelt, dass ich mir das Leben nehmen wollte.

 

 

Ein Buch zeigt einen Weg

An diesem Tiefpunkt in meinem Leben schenkte mir mein ehemaliger amerikanischer Englischdozent eine Biographie von Xi Shengmo, einem Chinesen, der im 19. Jahrhundert unter dem Einfluss von Hudson Taylors Missionaren zum Glauben an Jesus gefunden hatte. Das Buch war für mich wie eine Offenbarung. Ich wusste nichts über den christlichen Glauben. Doch was ich las, berührte mein Herz. Die Botschaft von Jesus überzeugte mich, wusste ich doch, dass ich selbst voller Verzweiflung und Hass war. Ich war schuldig und brauchte einen Ausweg. Während ich mich in die Geschichte vertiefte, wurde mir auch die Hoffnung bewusst, die in der Botschaft von Jesus steckt. Ich begriff, dass dieser Gott real ist. Ich konnte dieses Licht, das die Finsternis vertreibt, förmlich vor mir sehen.

 

 

 

 

Echte Veränderung trotz aller Umstände

 

Ich wollte unbedingt Christ werden, aber ich hatte keine Ahnung, wie das geht. Musste ich einer Organisation beitreten?

Oder gab es eine öffentliche Zeremonie?

 

Als ich meinen Englischdozenten darauf ansprach, kniete er sich mit mir auf den Boden. Ich beichtete meine Schuld und lud Jesus in mein Herz und in mein Leben ein. Ich bekannte, dass er mein Herr sein sollte und dass nur er mich retten konnte. Ich wollte jetzt ganz ihm gehören. Es war unglaublich, aber schon am nächsten Tag war alles anders. Es war, als würden die Vögel noch schöner singen und die Sonne noch heller scheinen. Meine Umstände waren die gleichen, aber in mir hatte sich etwas revolutionär verändert. Meine Depressionen waren einfach weg. Statt meiner Verzweiflung und dem Wunsch, mein Leben zu beenden, statt Pessimismus und Einsamkeit spürte ich einfach nur Freude. Ich konnte sogar meine Feinde von der Universität freundlich anlächeln, alle, die mich kleinmachen wollten und die schlecht von mir redeten. Manche dachten, ich hätte den Verstand verloren, weil mir ihr Mobbing plötzlich nichts mehr ausmachte. Doch was ich in Jesus gefunden hatte, war der wertvollste Schatz, und den konnte mir keiner mehr wegnehmen. Bob Fu wurde Leiter einer Untergrundkirche in China und kam deswegen für einige Zeit ins Gefängnis, wo er Folter und andere Repression erlebte. Heute lebt er mit seiner Frau in den USA und leitet die Organisation «China Aid Association», die sich für Christen in China einsetzt. {Quelle: www.jesus.ch – von Miriam Hinrichs – charismanews.com}

 

17 Responses to “Pastor Bob Fu: Mit Jesus kam die Freude”

  1. Andreas Says:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Juden
    http://de.wikipedia.org/wiki/Israeliten
    http://de.wikipedia.org/wiki/JHWH
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_von_Nazaret
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Christus

    an Emanuel: erst durchstudieren – nicht mal so drüberlesen! DANN können wir eventuell weiter diskutieren?…
    – schönen Sonntag an alle, Sabbath(!) war übrigens schon gestern…

    • Andreas Says:

      Sonntags-Frage an alle:
      WEN beten wir hier an: JHWH (Gott-„Vater“) oder JESUS(Gott-„Sohn“)?:

      Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
      Dein Reich komme.
      Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
      Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
      Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

      • Andreas Says:

        aus Kopten ohne Grenzen (19.10.2013 – also gestern):

        >> “Ich glaube an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes (!!!), des allmächtigen Vaters(!!!); von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten“.<> Nizänischisches Glaubensbekenntnis: “Wir glauben an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn(!!!), aus dem Vater geboren(!!!) vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserm Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden. Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende
        sein“.<<

  2. Andreas Says:

    >> Wenn ihr also mit dem Mund bekennt: ‚Jesus ist der Herr‘, und im Herzen glaubt, dass Gott ihn vom Tod auferweckt hat, werdet ihr gerettet.<> Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! In seinem großen Erbarmen hat er uns neu geboren und mit einer lebendigen Hoffnung erfüllt. Diese Hoffnung gründet sich darauf, dass Jesus Christus vom Tod auferstanden ist.<> Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben. <<
    Johannes 3,16

    Menschensohn-Prophet-Gottessohn-Gott ?!?
    Bibel-Koran: http://www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/altes-testament/ist-es-gotteslaesterung-wenn-christen-sagen-dass-jesus-gottes-sohn-ist/

    • Andreas Says:

      in DIESER frage hatten u. haben juden wie die moslems RECHT- nicht weil sie das so wollen, nicht weil ICH(?) das gerne so hätte – sondern weil die BIBEL uns dies lehrt!!!
      das sie GOTTES SOHN, JESUS- unserer Messias und Heiland aber bis heute fehldeuten, degradieren, nicht als den erkennen, der Er ist, Ihn sogar verspotten o. beleidigen, ist selbstverständlich nicht nur eine ohrfeige für uns christen, sondern ein faustschlag in GOTTES gesicht…

      • Andreas Says:

        >> Einen Gott aus drei Personen kannten die Väter des Alten Testaments und die Schreiber des Neuen Testaments nicht. Mit keinem einzigen Wort haben sie von so einem „Wesen“ gesprochen.<<

      • e Says:

        Hier wird dir NIEMAND antworten … Auf dieser Seite tummeln sich nur „Trinitäts-Christen“ und Typen, die Juden die Füsse küssen ……

  3. — Sagt:
    21. Oktober 2013 at 21:26
    @Sg:Herr Emanuel–Gruess Gott!
    Hier wird dir NIEMAND antworten … Auf dieser Seite tummeln sich nur “Trinitäts-Christen” und Typen, die Juden die Füsse küssen ……

    Ich aber nicht!!!

    • http://de.wikipedia.org/wiki/Ewiger_Jude

      wie der ewige Jude, der nicht sterben kann, dienstbar allen neu aufgeschossenen Völkern, er, der die Ägypter, die Griechen und Römer begraben hat.“

      Ausstellung Der ewige Jude im Deutschen Museum (München) vom 7.–8. November 1937Den sterblichen Völkern gehöre die Erde, sie hätten das Recht, diese zu beherrschen, während das Volk der Juden unheimlich und sinnlos weiterexistiere. Damit wurde die Figur zum Symbol für das Umherschweifende, Unsesshafte, Fremde, nicht Integrierbare, auch das Geniale, das Degenerierte und die Dekadenz.[12] Diese vom Ursprung der Legende abgelösten Stereotypen gingen in den Antisemitismus ein. Der Nationalsozialismus griff sie auf und benutzte die Figur für seine NS-Propaganda. 1935 nannte Heinrich Himmler den ewigen Juden in einer Rede vor den SS-Spitzen „Führer der mörderischen Untermenschen“. Das Schüren von Judenhass war auch der Zweck des aufwendig produzierten Propagandafilms „Der ewige Jude“, der am 28. November 1940 erstmals gezeigt wurde.

      Die Ahasverlegende wird bis heute für antisemitische Agitation verwendet. So deutet das Engelwerk Ahasver in seinem programmatischen, auf die Gründerin Gabriele Bitterlich zurückgehenden Handbuch als „gestürzten Erzengel“ und „Geist des verfluchten Judenvolkes“ (S. 244). Dahinter steht die traditionelle antijudaistische Identifikation des Judentums mit Luzifer als dem Teufel.

      Verwandte Legenden]In vom Islam geprägten Ländern fand eine ähnliche Figur Verbreitung. Im Koran wird Sameri, der Samaritaner, von Mose zur ewigen Wanderschaft verflucht, weil er den Israeliten beim Herstellen des Goldenen Kalbes half. Die islamische Tradition kennt außerdem den mystischen Propheten Al-Khidr, der ebenfalls unsterblich – aber nicht ruhelos – durch die Welt wandern soll.

      • Da es niemals geschehen kann, das wir Menschen die Geheimnisse der Schöpfung verstehen, so werden wir die Barmherzigkeit unseres Schöpfer begreifen können, eine Barmherzigkeit, die er auch und besonders seinem auserwählten Volk, nicht nur einzelnen aus diesem Volk, gewähren wird. Es war der Apostel Paulus selbst, der als der Apostel für die Heiden oder Nationen den besonderen Auftrag von Jesus Christus persönlich erhalten hat, die Rettung durch Christus auch für die übrige Menschheit zu verkündigen, der eindringlich und sehr deutlich darauf hinwies, dass deshalb das auserwählte Volk Gottes nicht vergessen oder aufgegeben werden wird.
        “Damit ihr nicht auf die Juden herabseht, liebe Brüder und Schwestern, möchte ich euch ein Geheimnis anvertrauen: Ein Teil des jüdischen Volkes ist zwar verhärtet und verschlossen für die rettende Botschaft. Aber das wird nur so lange dauern, bis die volle Zahl von Menschen aus den anderen Völkern den Weg zu Christus gefunden hat. Danach wird ganz Israel gerettet, so wie es in der Heiligen Schrift heißt: “Aus Jerusalem wird der Retter kommen. Er wird die Nachkommen Jakobs von ihrem gottlosen Leben befreien. Und das ist der Bund, den ich, der Herr, mit ihnen schließe: Ich werde ihnen ihre Sünden vergeben.” Indem sie die rettende Botschaft ablehnen, sind viele Juden zu Feinden Gottes geworden. Aber gerade dadurch wurde für euch der Weg zu Christus frei. Doch Gott hält seine Zusagen, und weil er ihre Vorfahren erwählt hat, bleiben sie sein geliebtes Volk. Denn Gott fordert weder seine Gaben zurück, noch widerruft er die Zusage, dass er jemanden auserwählt hat. Früher habt ihr Gott nicht gehorcht. Aber weil die Juden Christus ablehnten, hat Gott euch seine Barmherzigkeit erfahren lassen. Jetzt wollen die Juden nicht glauben, dass Gott jedem Menschen durch Christus barmherzig ist, obwohl sie es doch an euch sehen. Aber auch sie sollen schließlich Gottes Barmherzigkeit erfahren. Denn Gott hat alle Menschen ihrem Unglauben überlassen, weil er allen seine Barmherzigkeit schenken will.
        Römer 11:25-30

        http://www.bruderinfo.de/?p=595

    • e Says:

      Es lebe hoch , die Ausnahme …. !!!

      • Andreas Says:

        Lieber Emanuel – merkst du eigentlich nicht, dass gerade DU (wie auch viele, nicht alle(!) Trinitarier) tatsächlich einen „jüdischen“ GOTT konstruierst? – denn nicht JHWH(!!) hat eine „jüdische/israelitische“ Abstammung, sondern allein der Menschensohn u. Gottessohn JESUS !!!
        (( wieweil das nicht die tragende Rolle spielt – statt der Juden hätten wohl auch Perser diese „Rolle“ spielen können..Würde dich das ebenfalls so auf die Palme bringen, wenn man von den Iranern oder meinetwegen Germanen (Indoarier) vom „auserlesenen“ Volke Gottes sprechen würde – jedenfalls bei den frommen einfachen Thora-Gläubigen dieser Ethnie?? Prüfe dich gewissenhaft, welche Quelle deine eifersüchtige Juden-Skepsis nährt…- die biblischen Juden sind eine „Sache“, das moderne Israel eine andere..))
        m.f.g.

      • e Says:

        Liebr Freund !

        Vor den Juden gab es bereits unseren Herrn, den Schöpfer ! Die Juden haben GOTT nicht erfunden !!! Es war ADAM – der mensch – den GOTT erschaffen hat !
        Ich habe es unzählige male versucht es gerade dir – nicht zu erklären – sondern es mit gerade dir zu besprechen … !!! Ich weiß es ja selber nicht – wie es ist !!!

        Aber du und viele mit dir – sind gefangen in dieser Irr-Lehre – das die „Juden“ das „auserwählte Volk Gottes“ sind …. Juden oder Israeliten sind nicht das erste Volk , mit denen der Herr einen Bund geschlossen hat … Das können wir später näher ergründen … Juden oder Israeliten hatten ihre Aufgabe vom Herrn – und diese – ihre aufgabe – haben sie sehr gut bis vor etwa 2000 tausend Jahren erfüllt … Danach hat Gott ihnen diese „Aufgabe“ abgenommen, da sie – die Israeliten – den Göttlichen Auftrag nicht erfüllen konnten ….

        AUCH DESHALB MUSSTE DER HERR ALS MENSCH AUF DIESE ERDE KOMMEN DAS IST SEIN PLAN SEINE SCHÖPFUNG WER ABFÄLLT – VOM WAHREN GLAUBEN UND VON DER WAHREN LIEBE DES HERRN —- KANN KEINE FÜHRUNG HIER AUF ERDEN ODER SONST WO IM UNIVERSUM —ÜBERNEHMEN

  4. Ende der Arbeitsteilung

    Sind die Basis allen menschlichen Zusammenlebens (die Makroökonomie, insbesondere die Bodenordnung) und die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung (das Geld) fehlerhaft, ist alles fehlerhaft, was das menschliche Zusammenleben im weitesten Sinne betrifft. Angebot und Nachfrage sind nicht im Gleichgewicht, es entstehen Konjunkturen und Krisen, systemische Ungerechtigkeit, der Zwang zur Lüge, Bürger- und Völkerkriege, Umweltverschmutzung und -zerstörung, Terrorismus, Kriminalität, materielle und geistige Massenarmut, Fehlernährung – bis hin zur genetischen Degeneration.

    Was Zivilisation ist, findet sich ab Genesis_2,4b als „Paradies“, und die Ursache, warum die Menschheit bis heute nicht zivilisiert ist, unter Genesis_3 als „Erbsünde“ mit genialen archetypischen Bildern und Metaphern exakt umschrieben. Der religiöse „Normalbürger“ erkennt die zahlreichen Negativsymptome der „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ nicht als deren zwangsläufige Folgen, sondern interpretiert sie als vermeintliche Folgen einer „Sündhaftigkeit des Menschen“ – die durch eine „Moral“ zu verbessern sein müsste.

    Die vom „Normalbürger“ als „vernünftig“ gedachten Moralvorstellungen bestimmten die Kulturentwicklung über Jahrtausende und führten dazu, dass die wahre Zivilisation nicht nur allgemein unverstanden blieb, obwohl sie nach dem tatsächlichen Stand des Wissens längst verwirklicht sein müsste, sondern die „Moral“ von der „etablierten Wissenschaft“ sogar als „entscheidender Vorteil“ des Menschen in der gesamten Evolution angesehen wird.

    Unterstützt wird die „Moral“ von der Religion, deren Aufgabe es war, die Erbsünde – solange noch niemand wusste, wie sie zu überwinden ist – aus dem Begriffsvermögen des arbeitenden Volkes auszublenden, damit das, was wir heute „moderne Zivilisation“ nennen, überhaupt entstehen konnte; denn kein vernünftiger – nicht religiös verblendeter – Mensch wäre dazu bereit, in einer a priori fehlerhaften Arbeitsteilung zu arbeiten, wenn er weiß, dass ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich und der nächste Krieg unvermeidlich ist.

    Damit wurde der Krieg zum „Vater aller Dinge“, was er jedoch nur solange sein konnte, wie es noch keine Atomwaffen gab! Das heißt nun nicht, dass ein „Frieden durch ultimative Abschreckung“ möglich wäre. Um die ganze „moderne Zivilisation“ – von einem Tag auf den anderen – auszulöschen, ist es nicht erforderlich, dass irgendein wahnsinniger Präsident den „roten Knopf“ betätigt – es reicht schon aus, wenn wir gar nichts machen.

    In der Heiligen Schrift heißt das Ende der Arbeitsteilung „Armageddon“; so genannte „Wirtschaftsexperten“ und „Spitzenpolitiker“ schwafeln irgendwas von „Finanzkrise“; und wer etwas von Makroökonomie versteht, nennt diese größte anzunehmende Katastrophe der Weltkulturgeschichte – nach J. M. Keynes – globale Liquiditätsfalle!

    Glaube Aberglaube Unglaube


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