kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Video: Syrische Christen zwischen den Fronten – Doppelt unter Druck 18. Oktober 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:01

 

Millionen Syrer sind auf der Flucht. Tag für Tag werden es mehr. Auch religiöse Minderheiten wie die rund 2,5 Millionen syrischen Christen geraten immer stärker zwischen die Fronten des grausamen Bürgerkrieges. Flüchtlinge im Libanon und in Deutschland berichten uns von Entführungen und Morden. Firel und ihre Mutter sind Christinnen aus Syrien. Wie sie haben auch die Salibas alles verloren: Ihre Heimat, ihren Besitz! Sie sind geflohen, nicht vor dem mörderischen Assad-Regime, sondern vor fundamentalistischen Milizen, die in Syrien einen islamistischen Gottesstaat errichten wollen. Wie Trophäen stellen sie Videos überfallener christlicher Dörfer ins Internet. Der Druck wird immer stärker. Im September greifen islamische Terroristen das Dorf Maalula an. Es gehört zum Weltkulturerbe. Entführungen von Christen nehmen zu. Andere entkamen nur knapp. Firel Yousef Jebrail: „Ich war in Gefahr auf dem Schulweg. Es gab Schüsse und Kämpfe auf der Straße. Sie wollten mich entführen. Ich hatte Angst. Aber eine liebe Frau hat mich in ihrem Haus versteckt und in Sicherheit gebracht, bis ich meine Eltern anrufen konnte“.

 

Eines von hunderttausenden christlichen Schicksalen aus Syrien. Wir sind im Kloster Mor Gabriel der Syrisch-Orthodoxen Kirche im Libanon. Das Kloster ist ein Wartesaal verzweifelter Menschen auf der Flucht Richtung Europa. Bischof George Saliba hat uns eingeladen, in seinem Kloster gemeinsam, Tür an Tür mit syrischen Flüchtlingen zu wohnen. Unsere direkten  Nachbarn sind die Salibas.  Vater, Mutter und drei Töchter teilen sich ein Zimmer. Abjar war Spediteur mit eigenen LKWs. Sie haben alles verloren. Sie wollen nach Deutschland, zu Abjars Schwester in Wiesbaden. In Syrien sehen für sich keine Zukunft mehr. Abjar Saliba: „Es gab keine Sicherheit mehr. Ich habe drei Töchter. Das ist es sehr beängstigend, wegen der Vergewaltigungen, Entführungen und Erpressungen. Ich hatte eine Spedition, sie haben 2 LKWs von mir gestohlen mit Inhalt. Das war die Al-Nusra. Meine Töchter und meine Arbeit waren in Gefahr. Ich konnte nicht mehr dort leben, da bin ich geflüchtet“. Die Salibas stammen aus dem Nordosten Syriens. Hier lebten vor den Angriffen der Islamisten viele Christen – wie hier in der Stadt Ras al-Ayn. Jetzt soll die Stadt „Christenfrei“ sein, berichten uns die Dourchis, die im November letzten Jahres aus Ras al-Ayn vertrieben wurden und seitdem völlig mittellos im Kloster Mor Gabriel in einem Zimmer leben.

 

Ibrahim Douchi: „Die Christen in Syrien sind ein Angriffsziel geworden für diese Verbrecherbanden. Alles andere, was darüber erzählt wird, ist nicht wahr. Leider sind wir für den Westen nur noch Zahlen. Die orientalischen Christen interessieren den Westen nicht! Das soll der ganze Westen hören“! Weitet sich – was viele befürchten –  der syrische Bürgerkrieg aus, dann säßen sie hier im Libanon in der Falle. Immer mehr Christen fliehen deshalb Richtung Europa. Einige stranden auch auf  Lampedusa. Doch die meisten schaffen es nicht einmal bis hierher. Wir fahren nach Beirut. Denn wir haben bei unseren Recherchen erfahren: die syrischen Christen setzen in ihrer Verzweiflung auf die Hilfe der Hisbollah. Stimmt das? Bilder von sogenannten Märtyrern säumen hier die Straßen. Wir fragen bei der Hisbollah nach und erhalten ein Gespräch – ohne Kamera.

 

Ja, die Hisbollah kämpfe auch für die Christen, erzählt uns ihr Pressesprecher. Zur Erinnerung: In Europa gilt der militärische Arm der Hisbollah als terroristische Vereinigung. Im syrischen Bürgerkrieg kämpft die Hisbollah auf der Seite von Assad. Dabei habe sie auch Christen gerettet, berichten uns Kirchenmänner im Vertrauen. Im Beirut, mitten im Herrschaftsgebiete der Hisbollah, explodierte im Hochsommer eine Autobombe, die viele Menschen tötete und ganze Wohnblöcke vernichtete. Bewohner von Beirut: „Es gab eine verheerende Explosion. Leichenteile sind vor mir auf der Straße gelandet“.  Wie die Christen werden auch die Schiiten in Syrien verfolgt. Wir haben einen Termin bei unserem Gastgeber Bischof Saliba. Stimmt es, dass die Hisbollah auch für die Christen kämpft? Erzbischof George Saliba, Syrisch-Orthodoxe Kirche Libanon: „Zu hundert Prozent! Wir stimmen zu, was die Hisbollah Ihnen gesagt hat. Sie sind für die Christen gute Freunde“.

 

Zurück im Kloster Mor Gabriel treffen wir den Vorsitzenden des Zentralrates der Orientalischen Christen in Deutschland, Simon Jacob. Er kann die Zusammenarbeit mit den Schiiten und der Hisbollah bestätigen. Vorsitzender Zentralrat der Orientalischen Christen Deutschland: „Die Schiiten, die der Hisbollah nahe stehen, sind in einer ähnlichen Situation wie die christlichen Minderheiten im Nahen Osten. Sie sitzen im selben Boot. Entsprechend versuchen sie sich zu schützen und entsprechend sucht man nach Möglichkeiten sich gemeinsam zu verteidigen“. Im Kloster herrscht ein dauerndes Kommen und Gehen. Wer noch Geld übrig hat, lässt sich schleusen. Andere, wie unsere Nachbarn – warten  auf ein deutsches Visum. Und Barbara möchte wie ihre Schwestern endlich wieder zur Schule gehen. Barbara: „Ich möchte nach Deutschland vor allem um dort die Schule besuchen. Ich möchte den Deutschen beweisen, dass sie uns Syrer nicht umsonst untergebracht haben“.

 

Wir verlassen das Kloster Richtung Deutschland. Hier wollen eine christliche Flüchtlingsfamilie treffen. Anonym, ohne Kamera. Die Familie beantragte Asyl und wurde im Wohnheim bedroht – es waren – wir können es nicht glauben – fanatische sunnitische Flüchtlinge aus Syrien. Für die Christen geht die Verfolgung selbst hier weiter. Anonym: „Er hat gesagt, eines Tages werde ich dich töten und dein Blut trinken. Er hat meine Frau angeschrienen, hat unser Kind geschlagen. Wir sind im Zimmer wie Gefangene geblieben, damit es keinen Ärger gibt“. Inzwischen hat die Familie Deutschland wieder verlassen. Aus Angst. Auch Firel macht sich große Sorgen. Ärzte diagnostizierten bei ihr einen Unterleibstumor. Die Behandlung können sie sich nicht leisten. {Quelle: www.br.de
Von: Stefan Meining, Ahmet Senyurt  Stand: 15.10.2013}

REPORT MÜNCHEN vom 15.10.13 – hier das Manuskript zur Sendung
 

 

5 Responses to “Video: Syrische Christen zwischen den Fronten – Doppelt unter Druck”

  1. Bernhardine Says:

    OT

    England toleriert Mädchenabtreibung

    In Großbritannien galt eine Abtreibung nur auf Grund des Geschlechtes des ungeborenen Babys bisher als illegal. Jetzt aber hat die oberste Staatsanwalt die Klageerhebung gegen zwei dabei überführte Ärzte abgelehnt, da kein öffentliches Interesse bestehe. Reporter des Telegraph hatten bereits letztes Jahr recherciert, dass immer mehr Abtreibungskliniken solchen Wünschen nachkommen. Das Problem der geschlechtsbezogenen Kindestötung hat sich parallel zur Zuwanderung aus mohammedanischen Ländern und Indien inzwischen nach Europa verlagert. Quelle: Breitbart-Blog
    http://quotenqueen.wordpress.com/2013/10/15/england-toleriert-madchenabtreibung/

  2. Emanuel Says:

    Libyen
    Polizeichef in Benghasi erschossen
    Auslandnachrichten Heute, 17:52

    0

    (ap) Unbekannte haben den Chef der Militärpolizei in der libyschen Stadt Benghasi erschossen.Wie es aus Sicherheitskreisen hiess, eröffneten Maskierte aus einem Auto heraus das Feuer auf Oberst Ahmed Mustafa al-Barghathi, als dieser sich auf dem Weg von seinem Haus zu den Freitagsgebeten in einer Moschee befand. Al-Barghathi sei bei dem Attentat tödlich an Brust und Kopf verletzt worden.

    Der Offizier hatte zu Zeiten des langjährigen Machthabers Ghadhafi in der Armee gedient. Er war einer der ersten Offiziere, die von Ghadhafi abfielen und während des Aufstandes 2011 gegen ihn kämpften.

    In Libyen herrscht seit Gaddafis Sturz politische Unruhe. Erst vor kurzem war Ministerpräsident Ali Zaidan für einige Stunden entführt worden. Zudem gab es zuletzt mehrere Angriffe auf ausländische Vertretungen in Bengasi, der zweitgrössten Stadt Libyens.

  3. Emanuel Says:

    Auch zu dem traurigen Bericht oben von REPORT : Christen aus Syrien sind in Deutschland nicht sicher ! Hier werden mehr die sunnitischen Terroristen unterstützt –

    Aber die Geschehnisse in Libyen zeigen: Auge um Auge – Zahn um Zahn …….

  4. Klotho Says:

    Da das Reich des Tieres herrscht, werden die Sinne und der Geist vieler Menschen verwirrt und getäuscht, sie erkennen nicht die Gefahr. Doch sollte man stets wachsam sein, das ist auch ein Gebot von Christus, stets wachsam zu sein. Nun das Reich des Tieres gibt dem falschen Propheten die Macht, auf das er die Menschen verführt und täuscht, doch der wache Christ wird die Lügen und Täuschungen erkennen und er oder sie werden ein Fels in der Brandung sein.
    Denn wie es im Buch Daniel im letzten Kapitel steht, die Gottlosen werden es nicht verstehen aber die Verständigen schon.

    So wie ich vor Jahren verstanden habe werden die Sekulären das Problem nicht lösen können, denn sie werden vom Tier verführt werden. Es fehlt ihnen das scharfe Schwert der Unterscheidung und der Heilige Geist der die Wahrheit verkündet. Der aber empfänglich ist für den Heiligen Geist ist, wird manchmal Schwierigkeiten haben, die Wahrheit in verständliche Worte zu kleiden.
    Denn die Welt (die Sekulären) kann die Wahrheit nicht erkennen und aussprechen, was aber der Heilige Geist kann.
    Doch diejenigen die aus der grossen Bedrängnis und Not kommen, werden in weisse Kleidern ein neues ewiges Leben empfangen und kein Tod in der Bedrängnis wird ungesühnt bleiben.

    • WachtAufEuropa! Says:

      NUN IN SYRIA CLAIMS SHE HAS EVIDENCE PROVING VIDEO FOOTAGE OF CHEMICAL ATTACK WAS FABRICATED

      “Despite the insistence by the Obama adminstration and his lackeys that Assad used chemical weapons, there is no direct link. And we have seen Obama and this administration bald-face lie to us repeatedly.

      The President and his minions insisted that a youtube video was responsible for the Benghazi attack on the US consulate and our Ambassador, despite the fact that they knew it was Muslim terrorists. They are proven liars. Why aid al qaeda, based on a lie, no less?

      A nun in Qara, Syria, claims that she has “evidence” proving video footage of the deadly chemical attack in Syria was fabricated. Mother Agnes Mariam el-Salib, mother superior of St. James Monastery, told Russia Today that she plans to submit her findings to the United Nations Human Rights Commission…”

      http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2013/09/nun-in-syria-claims-she-has-evidence-proving-video-footage-of-chemical-attack-was-fabricated.html

      ‘Footage of chemical attack in Syria is fraud’

      “…RT: Do you know anything about the fate of hostages captured in Latakia?

      MA: In the village of Estreba they massacred all the residents and burnt down their houses. In the village of al-Khratta almost all the 37 locals were killed. Only ten people were able to escape.
      A total of twelve Alawite villages were subjected to this horrendous attack. That was a true slaughterhouse. People were mutilated and beheaded. There is even a video that shows a girl being dismembered alive – alive! – by a frame saw. The final death toll exceeded 400, with 150 to 200 people taken hostage. Later some of the hostages were killed, their deaths filmed.
      At the moment we are looking for the hostages and negotiating their release with the militants, but so far we haven’t managed to achieve that.

      RT: We often hear reports of Christians being persecuted by the militants. Just the day before yesterday there was an attack in the village of Maaloula, where the majority of population is Christian. Are Christians in Syria facing grave danger?

      MA: Everyone in Syria is facing grave danger. There was a case of Muslim religious leaders being kidnapped and beheaded. They were humiliated and tortured. Ismailis, the druze, Christians – people from all parts of Syrian society – are being mass murdered. I would like to say that if these butchers didn’t have international support, no one would have dared to cross the line. But today, unfortunately, the violation of human rights and genocide in Syria is covered up on the international level. I demand the international community stops assessing the situation in Syria in accordance with the interests of a certain group of great powers. The Syrian people are being killed. They fall victim to contractors, who are provided with weapons and sent to Syria to kill as many people as possible. The truth is, everywhere in Syria people are being kidnapped, tortured, raped and robbed. These crimes remain unpunished, because the key powers chose international terrorism as a way to destroy sovereign states. They’ve done it to other countries. And they will just keep doing it if the international community doesn’t say “Enough!”

      http://rt.com/op-edge/mother-chemical-attack-footage-fraud-509/


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