kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Libyens Regierung fordert katholische Orden zum Verlassen des Landes auf 18. Oktober 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:17

Koptische Kirche in Banighazi von bärtigen Milizen in Brand gesteckt

15. März 2013 – Einsortiert unter: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 19:48

 

Tripolis: Libyen präsentiert sich nach dem „Arabischen Frühling“ und nach der westlichen Militärintervention als geteiltes Land. Bengasi und die Kyrenaika ertrinken in Chaos und Gewalt. Katholische Ordensschwestern, Priester und Laien werden bedroht und an ihrer Arbeit gehindert. Nur in der Hauptstadt Tripolis ist die Kirche einigermaßen ungestört imstande, die katholischen Gastarbeiter aus Schwarzafrika zu betreuen und in der Armenfürsorge und Krankenpflege zu wirken. Bewaffnete Banden lauern jedoch überall. Christen, vor allem Konvertiten aus Eritrea, Somalia und Mali leben versteckt in katholischen Klöstern aus Angst von Islamisten ermordet zu werden. Unsicherheit, Drohungen, Raub und Gewalt machen Libyen und vor allem die Kyrenaika zum gesetzlosen Raum. Bewaffnete Islamistenbanden sind an die Stelle der Polizei getreten. Die Situation bedroht die Präsenz der katholischen Kirche im Mittelmeeranrainerstaat. Die Regierung erweist sich als unfähig und nicht willens, Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Statt dessen rät die den katholischen Ordensleuten zur Flucht.

 

In den vergangenen Tagen beklagte Erzbischof Vincent Landel von Rabat (Marokko) und Vorsitzender der Nordafrikanischen Bischofskonferenz die Situation für die katholische Kirche in Libyen als „untragbar“. Bei dieser Gelegenheit gab der Erzbischof bekannt, daß „die Behörden die Ordensgemeinschaften ersucht haben, wegen der herrschenden Unsicherheit das Land zu verlassen“. Tatsächlich haben einige Orden Anfang 2013 ihre Niederlassung aufgegeben und sich aus Libyen zurückgezogen. „Manche wirkten seit 40 Jahren dort“, so Erzbischof Landel. Wenn die Orden der Aufforderung der Regierung folgen, dann könnte die Kyrenaika zum katholikenfreien Gebiet werden. „Die einzige Gegend, wo die katholische Kirche noch einigermaßen ungestört wirken kann, ist Tripolis.“ Auch in der Hauptstadt würden sich jedoch zahlreiche bewaffnete Banden herumtreiben. „Vertrauen scheint zum Fremdwort geworden zu sein“, so Erzbischof Landel. {Quelle: katholisches.info – Text: Asianews/Giuseppe Nardi}

 

 

 

 

Moslembrüder Libyens verhaften und foltern

100 Kopten wegen Missionierung

 

28. Februar 2013 – Einsortiert unter: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 20:10

 
 

Der Islam bebt vor der Missionstätigkeit der Kopten in Libyen – 100 Kopten wurden in Banighazi verhaftet, weil sie die Moslems in Libyen zum Christentum verführen. Die Erfinder des “arabischen Frühlings” schitten den Kopten ihre Haare ab und verbrannten ihnen ihre am rechten Handgelenck tätowierten Kreuze …

 

Im Video sieht man die Bärtigen, die seit der Ermordung vom Gaddafi und dessen Söhne das Land beherrschen. Diese sind diejenigen, die im Sicherheitsdienst und Ausländerbehöre das Sagen haben. Ihrer Aussage nach sollen die über 100 Kopten die Moslems zu Christentum verführt haben. Viele Moslems haben sich beschwert, weil die Kopten (alle die 100) mit ihnen über das Christentum sprechen. Sie waren wütend, weil die Kopten ihnen sagten: “Lasst uns darüber reden. Wenn der Islam die wahre Religion wäre, werden wir Moslems, und wenn aber das Christentum doch die wahre Religion wäre, dann glaubt ihr an Christus”!

 

Sie waren sauer, weil die Kopten Dinge über Mohamed sagten, die sie nie gehört haben. Keiner von ihnen wusste, wie er den Kopten eine Antwort darüber erteilen kann. Als die bärtige Polizei das hörte, sah sie rot und schwor allen Kopten Rache. Auf einmal tauchte der Name des amerikanischen Pastor Terry Jones und sie sprachen über den beleidigenden Film über ihren Möchtegern Propheten. Im Video wird über die Kopten erzählt, dass sie Pässe haben, aber keine Aufenthaltserlaubnisse. Alle seien an Hepatitis erkrankt sein.

 

Die ägyptische Zeitung Alyom Alsabäa berichtete über den Fall und zeigte folgende Bilder:

 

 

Zu Alyoum Alsabäa sprach der koptische Unternehmer Atef Hannes: “Die Libysche Regierung schob diesen koptischen Arbeiter aus Oberägypten die Bibeln und spirituellen Bücher unter, um unter diesem Vorwand sie zu verhaften und zu foltern. Es ist nur ein Racheakt wegen des Film über den Propheten des Islam, bei dem verbreitet wurde, dass Kopten dahinter steckten. Über 100 Kopten werden seit Tagen in einem Lager festgehalten und jeden Tag gefoltert. Gestern allein wollten bärtige Moslembrüder neun Kopten auf offener Straße erschießen, die anerkannte Geschäftsleute und keine Missionare sind. 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Das passiert,

wenn sich der Westen in islamischen Ländern einmischt und in Libyen  hat es besonders fatale Auswirkungen.

Der Westen (USA und seine Handlanger) meinen noch immer,

den Islam wie eine Efeupflanze im Wachstum lenken und steuern zu können,

wie sie das beim immer konturloser werdenden Christentum im Innern seines immer gottloser werdenen Machtbereichs tun konnten und noch immer können.

 

Dass der Islam eine dunkle gottgewollte Hass-Rache-Kämpfer-Polit-Religionsmentalität besitzt,

die immer dann zum Vorschein und auch zur radikalisierten Anwendung kommt,

wenn diesen Kräften Gelegenheit gegeben wird, Waffen in die Hände zu bekommen,

wie eben jetzt in Libyen,

wollen weder von Eliten der Kirchen,  der Politik und von Eliten der die immer gebetsmühlenartigen Floskeln des „Islam ist Frieden“ und alles nur „Einzelfälle“ in den Lippen führenden Vorständen der hiesigen europäischen Islamverbänden, eingesehen und erkannt werden. 

Bei der Zielsetzung der zuletzt genannten Eliten ist das sogar mehr als verständlich.

 

Methapermäßig können wir Folgendes konstatieren: Lieber hoffen sie politkorrektgerecht, aus der Rolle eines Kaninchens heraus, die Schlange mit Entsprechung und Gewährung von Forderungsgeschenken an die muslimische Gemeinschaften beruhigen zu können in der Hoffnung, dass das Kaninchen am Leben bleibt. Bestenfalls wird dieses Kaninchen in Reservatenställen untergebracht wie wir es in islamischen Ländern ständig vor Augen haben und diese Ställe von den Islamverbänden großzügig und tolerant, wie der Koranislam nun einmal ist,  als Schutzgarantie angesehen werden. Das Kaninchen wurde zum Schutzbefohlenen. Aber ab und an sind dann eben die islamischen Schächter – aufgepeitscht und mit dem latenten Koran- und Radikalmoscheeimampersilschein ausgestattet legitim unterwegs, diese Kaninchen gewaltsam korankonform dem Tode zuführen, wie dies auch korankonform in Nigeria geschieht, wenn dort einfach mal eben so eine verdiente 80-jährige Nonne ihr Leben lassen musste.

 

 Nigeria: Deutsche Nonne ermordet – War es Boko Haram?

www.bild.de 

 

 

In islamischen Ländern hat der Koran ganze Arbeit geleistet

und wir hier in Europa  können dem Koran durchaus Glauben schenken,

wenn dieser prophetisch feststellt:

 

S. 13:  V. 42: Sehen sie denn nicht, dass Wir in das Land kommen und es einengen an seinen Enden?

 

Nur, dass es hier nicht die Enden sind (das haben Karl Martell und Herr Sobieski einst erfolgreich verhindert), die eingeengt werden, sondern sie engen von innen heraus ein, sichtbar  und erkennbar an der agilen Bautätigkeit von Moscheen auf dem europäischen Kontinent, den immer häufiger anzutreffenden „no-go-areas“ und den  immer naiver und selbstkulturzerstörerischer agierenden europäischen  Politikern, die den Forderungen der Islamführer immer weniger entgegenzusetzen haben. Irgendwann wird dann auch die Scharia in den muslimischen Gemeinden angewandt. Das europäische Recht weicht dann Stück für Stück im Kontinentinneren zurück und wir werden dann mittelfristig zwei Rechtssysteme unser eigen nennen. Die islamischen Friedensrichter in Großstädten praktizieren ja schon heute.

 

 Salafismus: dieser Friedensrichter urteilt im Namen Allahs

www.bild.de 

 

 

Ja, wir müssen global denken und auch lernen, den Islam als globale negative Größe im Westen, besonders in Europa einschätzen zu lernen. Islamische Länder machen es uns vor, wie mit Ungläubigen umgegangen wird. Die Regierenden kommen mit diesen Terroristen nicht klar. Die Wunden der Schächtung von Ungläubigen werden immer wieder aufgerissen.

Wir verstehen nicht, dass einer solchen Religion hier so ein Vertrauensvorschuss gewährt wird, einem Imam Idriz seine Friedfertigkeit einfach so abgekauft wird, weil er offensichtlich nur Verse zitiert, die für die Ohren der christlichen Europäer, die folgendes Lied – insbesondere hier  die 2. Strophe –  ständig auf den Lippen führen sollten:

 

Gotteslob  Nr. 644

 

 1. Sonne der Gerechtigkeit,
 gehe auf zu unsrer Zeit;
 brich in deiner Kirche an,
 daß die Welt es sehen kann.
 Erbarm Dich, Herr!

 

2. Weck die tote Christenheit
 aus dem Schlaf der Sicherheit,
 daß sie deine Stimme hört,
 sich zu deinem Worte kehrt.
 Erbarm Dich, Herr!

 

3. Schaue die Zertrennung an,
 der sonst niemand wehren kann;
 sammle großer Menschenhirt,
 alles was sich hat verirrt.
 Erbarm Dich, Herr!

 

 4. Tu der Völker Türen auf;
 deines Himmelreiches Lauf
 hemme keine List noch Macht.
 Schaffe Licht in dunkler Nacht!
 Erbarm Dich, Herr!

 

 5. Gib den Boten Kraft und Mut,
 Glauben, Hoffnung, Liebesglut,
 und lass reiche Frucht aufgehn,
 wo sie unter Tränen sä’n.
 Erbarm Dich, Herr!

 

 6. Laß uns deine Herrlichkeit
 sehen auch in dieser Zeit
 und mit unsrer kleinen Kraft
 suchen, was den Frieden schafft.
 Erbarm Dich, Herr!

 

7. Lass uns eins sein, Jesu Christ,
 wie du mit dem Vater bist,
 in dir bleiben allezeit,
 heute wie in Ewigkeit.
 Erbarm Dich, Herr!

 

 8. Kraft, Lob, Ehr und Herrlichkeit
 sei dem Höchsten allezeit,
 der, wie Er ist drei in ein,
 uns in ihm lässt eines sein.
 Erbarm Dich, Herr!

 

Zurück zur Methapher: Genau das ist die Situation von Christen und anderen Minderheiten, die im Islam reservatsmäßig oder auch wie in Saudi Arabien gar nicht in diesem Machtbereich leben und ihre Religiosität ausleben dürfen. Die Argusaugen der islamischen Behörden achten auf jede Regung. Gottesdienste bitte immer anmelden. Werbung verboten! Konversion zum Christentum unter Strafe verboten. In dem von diesen Ländern vom Islam ausgehend gestalteten Kulturkreis ist Demokratie letztendlich nicht möglich. Wir müssen feststellen – leider -: Überall da, wo Diktaturen insbesondere militärisch zerstört worden, sind wie im Irak, jetzt in Syrien und eben in Libyen bricht das Chaos aus. Jeder, der mit einer islamischen Einstellung ausgestattet ist und  eine Waffe trägt und von radikalen Rattenfängern in den Moscheen aufgehetzt wird, ist sich nicht zu schade, auf Andersdenkende loszugehen, sich als der überlegenen Herrenrasse der Muslime wähnend angehörig zu fühlen und ist dann offensichtlich bemüßigt, korangemäß Schrecken in die Herzen der Menschen zu werfen. Auf den Gedanken, dass es die islamische Kultur ist, die dazu beiträgt, die Armut zu fördern, kommen diese vom Islam irregeleiteten Menschen nicht.

 

Wir wollen damit nicht sagen, dass Hussein, Assad, Gaddafi die großen Menschenrechtler der Zeit gewesen sind. Ja, sie hatten viel Dreck am Stecken, aber sie haben das Land in einer gewissen Weise befrieden können, indem sie die radikalen Kräfte gebunden haben. Diese Bindung der radikalislamischen Kräfte fehlt nunmehr und Anarchie und Gesetzlosigkeit herrscht.

 

 

Und dies radikalen Kräfte werden uns hier in Europa noch vermehrt zu schaffen machen.

Aber das ist der Preis für die bunte Multikultigesellschaft,

die dann letztlich doch erkennen muss,

dass nicht alle Kulturen gleich wertvoll sind.

 

7 Responses to “KoG: Libyens Regierung fordert katholische Orden zum Verlassen des Landes auf”

  1. Ewi Says:

    Was die Muslime für sich fordern, wenn sie in der Minderheit sind, werden sie als Mehrheit
    anderen Minderheiten nie zugestehen.

    „Alle Tiere sind gleich, Aber manche sind gleicher.“
    (George Orwell „Farm der Tiere“ )

  2. Ibrahim Says:

    ALLE LIBYER SOLLEN DEUTSCHLAND UND EUROPA VERLASSEN!

    ALLE MOSLEMS DIE SICH NICHT INTEGRIEREN WERDEN ZUM VERLASSEN

    VON EUROPA AUFGEFORDERT!

    • Hans Says:

      Danke für diese Antwort, denn ich sehe es genau so. Das habe ich unten auch geschrieben.
      Wer sich nicht wie ein Mensch verhält, sollte auch nicht das Recht haben, auf dieser Welt zu leben. Für ihn, wie für alle Teufelsanbeter, ist die Hölle zuständig.

  3. Ibrahim Says:

    EUROPÄER! KAUFT NICHT BEI MOHAMMEDANERN!! MACHT KEINE GESCHÄFTE MIT IHNEN! GEHT NICHT ZU IHNEN!!!

    SELBST MARTIN LUTHER WAR GEGEN DEN ISLAM!!!!

    Luther und die Türken
    Luther legt seine Einstellung gegenüber den Türken und dem Islam im Wesentlichen in zwei Schriften dar: „Vom Kriege wider die Türken“ und „Heerpredigt wider die Türken“, beide im Jahr der 1. Belagerung Wiens durch die Türken, 1529, verfasst. Die Kenntnisse hierüber hat er sich aus den lateinischen Koranübersetzungen, die jedoch lücken- und fehlerhaft waren, angeeignet.
    „Vom Kriege wider die Türken“ (1529)
    Die Schrift wurde im Jahre 1529, jedoch vor der Belagerung Wiens durch die Türken, verfasst. Luthers Grundthese besteht in der Aussage, dass „der Türke“ kein Recht habe, andere Länder anzugreifen, da er „Gottes rute und Teuffels diener“ sei. Das Osmanische Reich, als Weltmacht deren Herrschaftsgebiet lediglich den Südosten Europas, den Balkan, umfasste, wurde von den westeuropäischen Staaten mehrheitlich lediglich auf eine Bedrohung aus dem Osten reduziert, wie sie bereits der Hunnensturm im Mittelalter darstellte. Luther geht an dieser Stelle jedoch noch einen Schritt weiter und stellt die Türken als Handlanger des Teufels dar. Die Verteidigung dürfe lediglich durch zwei Männer erfolgen: „Christianus“ (Jesus Christus) und „Keyser Carolus“ (Kaiser Karl V.) erfolgen. „Christianus“ solle einen geistlichen Krieg führen, indem er die Türken bzw. den Teufel durch Buße und Gebet bekämpft, was als Aufruf an die Bevölkerung zu einer stärkeren Hinwendung zur Religiösität, zum Gebet und zur Fürbitte zu werten ist (Raeder, Siegfried; S. 226). Dies möchte Luther erreichen, indem er dem Islam vorwirft, die drei göttlichen Grundordnungen aufzuheben: Den Glauben an Jesus Christus, die weltliche Herrschaft und die Ehe. Er unterstellt dem Islam, dass in Person des Propheten Mohammed die Existenz Christi geleugnet und damit die gesamte christliche Lehre aufgehoben und ad absurdum geführt werde und bezeichnet den Islam zudem als vernunftgläubig und machtorientiert. Es handele sich hierbei um einen Religion zusammengeflickt aus religiösen Überzeugungen, von Juden, Christen und Heiden. Zudem hebe er die weltliche Herrschaft, d.h. die Herrschaft des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation auf, indem er in Form des Osmanischen Reiches durch Mord und Raub seinen Einflus- und Herrschaftsbereich immens erweitert habe. Mord und Raub seien durch den Koran legitimiert und folglich sei der Islam keine Religion, die die „rechtschaffenen Bürger“ schütze. Zwischen den vermeintlichen Tatbeständen der Leugnung Christi und der Unterwerfung der Welt mit dem Schwert sieht Luther einen Zusammenhang, da der „Teufel ein Lügner und Mörder“ sei. allerdings überträgt er diesen Vorwurf auch auf die römisch-katholische Kirche, da er ihn in der Kirchengeschichte beestätigt sieht und setzt folglich den Papst mit „dem Türken“ gleich: „“Aber wie der Bapst der Endechrist, so ist der Türck der Leibhafftige Teuffel.“ Auffällig ist, dass Luther nicht nur die Begriffe „Türke“, „Islam“, „Mohammed“ und „Osmanisches Reich“ miteinander gleichsetzt, sondern diese alle durch Begriffe wie „Endchrist“ oder „Teufel“ ersetzt. Zu der Annahme, dass „der Türke“ die Ehe aufheben wolle, gelangt er, da es der Koran erlaube, zwanzig oder mehr Frauen zu halten, wobei er nicht zwischen der erlaubten Anzahl von vier Ehefrauen und unbegrenzt zulässigen Zahl von Sklavinnen differenziert. Des Weiteren stellt er eine Beziehung zwischen der kriegerischen Art der Türken und ihrer Geringschätzung der Ehe her: „Mars und Venus, sagen die Poeten, wollen bey einander sein.“ Dennoch lobt Luther auch die Tugenden der Türken, die „untereinander treu und freundlich“ seien, was aber auch nicht weiter verwunderlich sei, da sich der „Teufel in einen Engel des Lichtes“ verwandele. Trotz dieser wenig objektiven, durch Diffamierung und Polemik gekennenzeichneten Stellungnahme, erteilt er jedoch der Kreuzzugsideologie eine klare Absage, da „Keyser Carolus“, dem die Verantwortung für den weltlichen Krieg obliegt, erst in den Krieg ziehen dürfe, wenn „Christianus“ damit begonnen habe. Auch dürfe er dies nicht als Oberhaupt der Christenheit tun, da dies lediglich „Christianus“ zustehe (Raeder, Siegfried; S. 227-228).
    „Heerpredigt wider die Türken“ (1529)
    Luther schrieb diese Schrift nach der Belagerung Wiens durch die Türken. Sie stellt eine Radikalisierung der o.g. dar. Wiederholt greift Luther hier den Vergleich von Papst und Türke als „antichristlichen Mächten der Endzeit“ auf. Als biblische Grundlage dient ihm das Buch Daniel: die dort genannten vier Tiere werden seinerseits als die vier Weltreiche der Assyrer, der Meder und Perser, Alexander des Großen und der Diadochen sowie der Römer. Die zehn Hörner des vierten Tieres symbolisieren seines Erachtens nach die zehn Erscheinungsformen des Imperium Romanum. Eine davon sei das Osmanische Reich, welches sich Asien, Griechenland und Ägypten einverleibt habe. Somit gesteht Luther ihm zu, einer der Nachfolgestaaten des Römischen Reiches zu sein bzw. zumindest einen bestimmten Teil seines ehemaligen Herrschaftsgebietes zu besitzen. Einen weiteren Teil der Schrift bilden konkrete Aufforderungen an die Christenheit: So solle ein Christ gewiss sein, dass er einen „feind Gottes und lesterer Christi“ töte, wenn er einen Türken im Verteidigungskampf umbringe. Um einer möglichen Kriegsgefangenschaft standzuhalten, solle ein Christ sich bezeiten Vater Unser, die Zehn Gebote und das Glaubensbekenntnis einprägen. Außerdem stellt er fest, dass die willige Dienstleistung ins Gefangenschaft eine Bestätigung des Evangeliums sei. Auffällig ist, dass er neben dieser radikalen Verachtung des Islams dennoch phasenweise dem Exotismus verfällt, indem er z.B. schreibt, dass die islamischen Geistlichen ein derart strenges Leben führen würden, dass dagegen der Lebenswandel von Priester und Mönchen in der römisch-katholischen Kirche ein Scherz sei. Dies belegt, dass er zwar die Türken und den Islam ablehnt, ihm jedoch andererseits auch eine gewisse Form von Bewunderung entgegenbringt und die römisch-katholische Kirche ihm gegenüber abwertet (Raeder, Siegfried; S. 229-230).

    QUELLE: WIKIPEDIA
    http://www.theoriewiki.org/index.php?title=Martin_Luther

  4. Hans Says:

    — Libyens Regierung fordert katholische Orden zum Verlassen des Landes auf —

    Wäre es nicht endlich Zeit, sämtliche Mohammedaner zum Verlassen Europas aufzufordern? Wann findet sich endlich ein mutiger Politiker, der Europa vor dem Absaufen rettet?

  5. Hans Says:

    — Aber das ist der Preis für die bunte Multikultigesellschaft, die dann letztlich doch erkennen muss, dass nicht alle Kulturen gleich wertvoll sind. —

    Diese Aussage ist treffend, jedoch habe ich allergrößte Zweifel, daß diese Multi-Kulti-Gesellschaft überhaupt fähig ist, etwas zu erkennen, denn der Teufel hat ihnen die Augen verkleistert und sie blind für Tatsachen und Wahrheit gemacht.


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