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IGFM: „Mission ist unverzichtbarer Teil der Religionsfreiheit“! 18. Oktober 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 11:43

Weltmissions-Sonntag: Recht auf Mission vielerorts eingeschränktBedrohte Missionare und Konvertiten

 

Frankfurt am Main (18. Oktober 2013): Zum Anlass des in der katholischen Weltkirche am 20. Oktober 2013 begangenen Weltmissions-Sonntags – in der katholischen Kirche Deutschlands wird der Tag am 27. Oktober gehalten – stellt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fest, dass das in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 garantierte Recht von Gläubigen, den eigenen Glauben zu verbreiten, in vielen Ländern der Erde stark eingeschränkt ist. Insbesondere Länder mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit, Teile Indiens sowie verbleibende kommunistische Diktaturen sind nach Angaben der IGFM in dieser Hinsicht Problemfälle. In Nordkorea darf Religion laut Verfassung nicht die „öffentliche Sicherheit gefährden und ausländische Mächte hereinziehen“. Unkontrolliertes Christentum gilt in Erinnerung an den Fall des Eisernen Vorhangs in Europa als staatsgefährdend. Kenneth Bae, ein US-amerikanischer Missionar südkoreanischer Abstammung, befindet sich derzeit in nordkoreanischer Haft, und  2010 wurden drei Leiter einer aktiven christlichen Gemeinde der Stadt Kuwaldong hingerichtet.

 

 

In den meisten islamischen Ländern ist die Missionierung von Muslimen gesetzlich oder faktisch  verboten. Im Iran gibt es Todes- und Hafturteile gegen christliche Missionare und in Algerien sowie Teilen Indiens ausdrückliche Anti-Missionsgesetze. In Mauretanien und im Nordsudan ist per Strafrecht der „Abfall vom islamischen Glauben“ mit der Todesstrafe bedroht. In Afghanistan und Somalia riskieren ehemalige Muslime ihr Leben. Länder wie die  Malediven und Saudi-Arabien verbieten die Ausübung nichtmuslimischer Religionen und die Einführung christlicher Literatur. Karl Hafen, Geschäftsführender Vorsitzender der IGFM, hält die unveränderte Situation der Religionsfreiheit in vielen Ländern für bedenklich. „Religionsfreiheit ist ein grundlegendes Menschenrecht, und in Artikel 18 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung von 1948 ist das Recht auf Glaubensweitergabe und uneingeschränkten Religionswechsel geschützt.“ Es sei Aufgabe der internationalen Gemeinschaft, auf jene Länder einzuwirken, welche die Glaubensfreiheit ihrer Bevölkerung einschränken. {Weitere Informationen zu Religionsfreiheit weltweit: www.menschenrechte.de}

 

 

 

 

5 Responses to “IGFM: „Mission ist unverzichtbarer Teil der Religionsfreiheit“!”

  1. „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ (Jer 29,11)
    Oktober 2013: Monat der Weltmission

    Mit Hoffen und Bangen erleben die Christen Ägyptens zurzeit die politischen Umbrüche in ihrem Land. Sie wünschen sich einen wirklichen demokratischen Wandel und einen Staat, in dem auch sie als Christen frei leben können, ohne diskriminiert zu werden. Besonders die jungen Christen hoffen auf eine bessere Zukunft in ihrem Land.

    „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ (Jer 29,11): Das Leitwort der diesjährigen Aktion zum Sonntag der Weltmission stammt aus dem Buch Jeremia. Es greift eine völlig hoffnungslose Situation des Volkes Juda auf. Doch das 29. Kapitel ist ein Kapitel der Wende. Gottes Zusage öffnet den Blick für ein Leben in Hoffnung und mit Zukunft. Aktueller könnte das Bibelzitat in Bezug auf Ägypten kaum sein.

    Die katholische Kirche Ägyptens ist mit ihren 250.000 Mitgliedern eine kleine Kirche, die sich besonders um die Ärmsten und Schwächsten sorgt. Dabei leistet die Kirche Außerordentliches. Beispielsweise, wenn es um Bildung und Förderung junger Menschen geht, die aus ärmsten Verhältnissen kommen. Ohne dieses kirchliche Engagement hätten viele Menschen in Ägypten kaum eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben.

    Der Monat der Weltmission wird jedes Jahr weltweit im Oktober begangen und ist die Solidaritätsaktion der katholischen Kirche weltweit. Durch Spenden und Kollekten am 27. Oktober, dem diesjährigen Sonntag der Weltmission in Deutschland, unterstützen Sie die ärmsten Diözesen in Afrika, Asien und Ozeanien.

    missio Aachen
    Konto-Nr. 122 122
    BLZ 370 601 93
    Pax-Bank eG
    IBAN: 23370601930000122122
    BIC: GEBODED1PAX

    • „Wir wollen
      Solidarität mit den Menschen in
      Ägypten
      zeigen“
      missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer im Interview zum Monat der Weltmission – Drei Fragen, drei Antworten

      Herr Prälat Dr. Krämer, warum stellt missio in diesem Jahr Ägypten in den Mittelpunkt seiner Jahresaktion zum Monat der Weltmission?

      Der Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Als wir vor zwei Jahren Ägypten auswählten, war uns der Arabische Frühling noch in Erinnerung. missio wollte in diesen Umbrüchen Solidarität mit den Menschen in Ägypten zeigen – und damit die Bedeutung des Weltmissionssonntags hervorheben. Dazu haben wir der Aktion in diesem Jahr das Motto „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ gegeben. Seit unserer Entscheidung für Ägypten hat sich viel ereignet, aber angesichts der Ereignisse der vergangenen Monate brauchen die Christen in Ägypten mehr denn je unsere Unterstützung! Schon heute hilft missio auf vielfältige Weise und unterstützt wichtige Projekte im Sozialbereich. Dies will missio gerne mit Hilfe der Spender intensivieren.

      Ägypten befindet sich in einer schweren politischen Krise. Wie sieht die
      Zukunft der Christen im Land am Nil aus?

      Ohne Frage ist für die Christen in Ägypten derzeit die Lage ungewiss. Einerseits sind sie froh, dass Präsident Mursi nicht mehr an der Macht ist, andererseits ist derzeit unsicher, was folgen wird. Aber die Christen in Ägypten sind nicht resigniert, sondern voller Hoffnung auf eine Zukunft in Freiheit. Sie müssen sich überlegen, dass die Christen Ägyptens bisher wegen ihrer Religion benachteiligt und diskriminiert wurden. Ihre Stimme für ein demokratisches, freies Ägypten, in dem sie ihre Religion frei leben können, wurde bisher nicht gehört. Mit den Umbrüchen der vergangenen Monate haben die Christen wieder neue Hoffnung. missio unterstützt sie dabei nicht nur mit Spenden, sondern auch, indem es die Politik und Christen in Deutschland mit einer neuen Initiative auf die Lage bedrängter Christen u.a. auch in Ägypten aufmerksam macht.

      Auf welche Aktionen freuen Sie sich im Monat der Weltmission am meisten?

      Bei über 300 Veranstaltungen im Monat der Weltmission fällt es mir schwer, eine besondere herauszuheben. Ein Highlight ist sicher die Eröffnung der Aktion, die in diesem Jahr am 6. Oktober 2013 mit Kardinal Meisner im Kölner Dom stattfindet. Besonders freue ich mich zudem auf die elf Gäste, die wir in diesem Jahr im Rahmen der Aktion begrüßen dürfen. Sie werden auf den Veranstaltungen in den deutschen Bistümern über die aktuelle Lage in Ägypten und ihr Leben als Christen in diesem Land berichten. Aus ganz verschiedenen Lebenssituationen erzählen Bischöfe, Priester, eine Ordensschwester und Laien von ihrer Situation in Ägypten. Wer an den Veranstaltungen teilnimmt, bekommt damit einen direkten Einblick, den Ihnen kein TV-Sender vermitteln kann.

      Vielen Dank.

  2. Mehr in der EU, Äguypten ist missioniert!

  3. Ich bin auch schon ein wenig erstaunt, das sich die Völker nicht auf ein Menschenrecht einigen können, weches auch für Alle gilt, so darf dann eine Psychiatrie wirken, mit Kopfschuß: http://igelin.blog.de/2013/10/18/markus-hoffmann-10-05-2013-menschenbilder-reale-gewalt-mythos-16614106/, siehe Dissidendtem und das hohe Maaß an einem Missionar, der da das Wissen um das Wesen des Schöpfer kund gibt, vorlebt und auch Menschen vom Glauben begeistern möchte! Allen Menschen der Erde wünsche ich das Glück Auf, meine Heimat und auch mit Hoffnung auf Fireden lebend!


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